• Heilige Laurentius – der Sieg des Glaubens über die Mächte der Welt

    13. August 2026
    Von Rober­to de Mat­tei* Der 10. August, der Tag, an dem die katho­li­sche Kir­che des hei­li­gen Lau­ren­ti­us gedenkt, gehört zu den gro­ßen Festen des christ­li­chen Rom der Anti­ke. Dom Gué­ran­ger erin­nert in sei­nem L’Année lit­ur­gi­que an die Wor­te, mit denen der hei­li­ge Augu­sti­nus die­sen Tag als einen „wahr­haft tri­um­pha­len Tag, an dem der hei­li­ge Lau­ren­ti­us
  • Über die Überwindung der Verlogenheit in der Kirche

    12. August 2026
    Der aus der Ukrai­ne stam­men­de rus­­sisch-ortho­­do­­xe Autor Art­jom Per­lik ver­öf­fent­lich­te einen Auf­satz über die Über­win­dung der Ver­lo­gen­heit in der Kir­che. Publi­ziert wur­de er bei Christ​Rus​sia​.ru, einem rus­sisch­spra­chi­gen christ­li­chen Inter­net­por­tal mit Schwer­punkt auf ortho­do­xer Theo­lo­gie, Spi­ri­tua­li­tät, Kir­chen­ge­schich­te und christ­li­cher Kul­tur. Dabei han­delt es sich nicht um ein unab­hän­gi­ges kirch­lich ori­en­tier­tes Publi­ka­ti­ons­por­tal. Cami­nan­te Wan­de­rer mach­te auf den
  • Massachusetts vor der Entgrenzung der Abtreibung

    10. August 2026
    Wenn Gou­ver­neu­rin Mau­ra Hea­ley (Demo­kra­ti­sche Par­tei) unter­schreibt, wird der Staat Mas­sa­chu­setts die Ent­schei­dung über Abtrei­bun­gen dem indi­vi­du­el­len ärzt­li­chen Ermes­sen über­las­sen. Der Gesetz­ent­wurf H.5595 will den letz­ten recht­li­chen Schutz eines unge­bo­re­nen Kin­des beseitigen.
  • Pius VI. und der „Notstand“ der konstitutionellen Bischöfe

    6. August 2026
    Von Rober­to de Mat­tei* Die Fran­zö­si­sche Revo­lu­ti­on führ­te nicht nur zum Sturz des Anci­en Régime, son­dern griff auch unmit­tel­bar in die Ver­fas­sung der Kir­che ein. Mit der Auf­he­bung der alten Diö­ze­sen, der Ein­zie­hung des kirch­li­chen Ver­mö­gens und der Ver­staat­li­chung des Kle­rus beab­sich­tig­te die Ver­fas­sung­ge­ben­de Natio­nal­ver­samm­lung, eine dem Staat unter­ge­ord­ne­te Kir­che zu schaf­fen. Am 12. Juli
  • Andrea Grillo gegen Cordileone und die Ideologie, die die Wirklichkeit nicht erträgt

    5. August 2026
    Von Don Mario Proi­et­ti* Als Lieb­ha­ber korea­ni­scher Dra­ma­se­ri­en (K‑Dramen) muss ich geste­hen, dass die Kon­tro­ver­se um die Lit­ur­gie inzwi­schen den Rhyth­mus einer Fort­set­zungs­se­rie ange­nom­men hat. Zunächst kün­dig­te Kar­di­nal Arthur Roche in einem Inter­view an, was Leo XIV. nicht tun wer­de, und stell­te die zukünf­ti­ge lit­ur­gi­sche Dis­zi­plin so dar, als sei sie bereits end­gül­tig festgelegt.
  • Die Progressiven haben bereits verloren. Und sie wissen es

    4. August 2026
    Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Eines der bedeu­tend­sten histo­ri­schen Ereig­nis­se des ver­gan­ge­nen Jahr­hun­derts war der Zusam­men­bruch des Kom­mu­nis­mus. Im Jahr 1991 hör­te die Sowjet­uni­on auf zu exi­stie­ren. Doch die Ideo­lo­gie, auf der der sowje­ti­sche Kom­mu­nis­mus beruh­te, war bereits in den 1970er Jah­ren unter Bre­sch­new zusam­men­ge­bro­chen und hat­te die­sen Nie­der­gang unter Andro­pow ab 1982 end­gül­tig besie­gelt. In jenen
  • „Die Haltung Leos XIV. zur überlieferten Liturgie ist inzwischen allgemein bekannt“

    3. August 2026
    Die deut­li­che Stel­lung­nah­me von Kar­di­nal Arthur Roche gegen den über­lie­fer­ten römi­schen Ritus, die in der bri­ti­schen Wochen­zei­tung The Tablet ver­öf­fent­licht wur­de, sorgt inter­na­tio­nal für Auf­se­hen. Dar­in erklär­te der eng­li­sche Pur­pur­trä­ger, Leo XIV. wer­de in der Lit­ur­gie­fra­ge Tra­di­tio­nis cus­to­des nicht kor­ri­gie­ren und schon gar nicht zu Sum­morum Pon­ti­fi­cum zurück­keh­ren. Die bür­ger­li­che spa­ni­sche Main­­stream-Tages­­­zei­tung La Razón zieht
  • Kardinal Sarah: Rückkehr zu Summorum Pontificum

    3. August 2026
    Am 1. August ver­öf­fent­lich­te die Tages­zei­tung Il Foglio ein aus­führ­li­ches Gespräch mit Kar­di­nal Robert Sarah, dem eme­ri­tier­ten Prä­fek­ten der römi­schen Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung. Das Gespräch führ­te Chef­re­dak­teur Matteo Mat­zuzzi. Dar­in bezeich­net der Kar­di­nal aus Afri­ka den lit­ur­gi­schen Streit als schwe­res Übel. Nie­mand kön­ne nach Belie­ben über die Lit­ur­gie ver­fü­gen. Der Kar­di­nal
  • Die Domus Paulus VI in Rom wird zum Luxushotel

    1. August 2026
    Die histo­ri­sche Domus Inter­na­tio­na­lis Pau­lus VI im Her­zen Roms – nicht zu ver­wech­seln mit dem Hotel Resi­den­za Pao­lo VI beim Vati­kan – steht vor einem tief­grei­fen­den Wan­del: Aus der jahr­zehn­te­lang als Unter­kunft für Kar­di­nä­le, Bischö­fe und Prie­ster genutz­ten Resi­denz soll ein Vier-Ster­­ne-Hotel wer­den. Die Ent­schei­dung mar­kiert einen wei­te­ren Schritt in der Immo­bi­li­en­stra­te­gie des Vati­kans, sorgt
  • Vatikan korrigiert nach 26 Jahren umstrittenes Zitat von Johannes Paul II. – das der Papst wohl nie gesagt hat

    31. Juli 2026
    Mehr als ein Vier­tel­jahr­hun­dert lang galt ein Satz der Jor­da­ni­en­rei­se von Papst Johan­nes Paul II. als Sinn­bild jener nach­kon­zi­lia­ren inter­re­li­giö­sen Gesten, die bis heu­te kon­tro­vers dis­ku­tiert wer­den. Nun wur­de die betref­fen­de Pas­sa­ge auf der offi­zi­el­len Inter­net­sei­te des Vati­kans ohne jeden Hin­weis geän­dert. Aus „Der hei­li­ge Johan­nes der Täu­fer schüt­ze den Islam“ wur­de „Der hei­li­ge Johan­nes
  • Die Jesuiten und ein Buch aus einem Antiquariat

    30. Juli 2026
    Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Im Her­zen des Stadt­teils Reco­le­ta in Bue­nos Aires gibt es ein Anti­qua­ri­at. Es liegt in der Mon­te­­vi­­deo-Stra­­ße, nur weni­ge Schrit­te von der Pla­za Vicen­te López ent­fernt. Ein unge­wöhn­li­cher Ort. Anti­qua­ria­te die­ser Art ver­mu­tet man eher an der Ave­ni­da Cor­ri­en­tes. Doch wie sei­ne Umge­bung ist auch die­ses ein ari­sto­kra­ti­sches Anti­qua­ri­at alter Schu­le –
  • Kardinal Roche: Papst Leo XIV. wird Traditionis custodes nicht ändern

    30. Juli 2026
    Die Hoff­nun­gen vie­ler tra­di­on­sver­bun­de­ner Gläu­bi­gen auf eine Rück­nah­me der unter Papst Fran­zis­kus ein­ge­führ­ten Restrik­tio­nen gegen den über­lie­fer­ten Ritus dürf­ten sich nicht erfül­len, geht es nach Kar­di­nal Arthur Roche, Prä­fekt des Dik­aste­ri­ums für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung. In einem Inter­view mit The Tablet sag­te Roche, daß Papst Leo XIV. weder das Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des
  • Eine Armee von Islamisten, die Deutschland nicht sehen will

    30. Juli 2026
    Der Blick von außen. Leo­ne Grot­ti ana­ly­siert für die Zeit­schrift Tem­pi die Situa­ti­on in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land nach dem Anschlag eines Isla­mi­sten auf eine Homo-Kun­d­­ge­­bung in Ber­lin. Manch­mal eröff­net gera­de die Außen­per­spek­ti­ve einen kla­re­ren Blick auf das, was man vor Ort eigent­lich vor Augen hat, aber nicht sehen kann oder will. Es gibt eine Armee von
  • Eine katholische Antwort auf die Unordnung

    30. Juli 2026
    Von Vero­ni­ca Ras­po­ni Vom 23. bis zum 26. Juli fand in Subia­co die XI. Aus­ga­be der Som­mer­uni­ver­si­tät der Stif­tung Lepan­to statt, die dem The­ma „Das Cha­os auf­hal­ten. Der Ein­satz der Katho­li­ken in der neu­en Welt­ord­nung des Unfrie­dens“ gewid­met war. Die ver­schie­de­nen Vor­trä­ge behan­del­ten das The­ma aus sich ergän­zen­den Per­spek­ti­ven, mit Sach­kennt­nis und Tief­gang, und boten
  • Das Geheimabkommen festigt Pekings Kontrolle über die Kirche

    30. Juli 2026
    Mit der Wei­he von Msgr. Duan Yongkun zum Bischof-Koa­d­­ju­tor von Bameng am gest­ri­gen 29. Juli 2026 ist inner­halb weni­ger Tage bereits die zwei­te Bischofs­er­nen­nung in der Inne­ren Mon­go­lei im Rah­men des Geheim­ab­kom­mens zwi­schen dem Hei­li­gen Stuhl und der Volks­re­pu­blik Chi­na voll­zo­gen worden. 
  • Kirche im (kopflosen) Aufbruch?

    29. Juli 2026
    Mit einem iro­ni­schen Anflug kri­ti­siert Aldo Maria Val­li die am 27. Juli vom Gene­ral­se­kre­ta­ri­at der Welt­syn­ode ver­öf­fent­lich­ten Leit­li­ni­en „Recoll­ec­ting. Accom­pany­ing the pre­pa­ra­ti­on of the local Church’s eva­lua­ti­on Assem­bly“. Die nach dem Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil ein­ge­rich­te­te Bischofs­syn­ode, die regel­mä­ßig alle drei Jah­re tag­te, aber auch außer­or­dent­lich ein­be­ru­fen wer­den konn­te, wur­de von Papst Fran­zis­kus schritt­wei­se seit 2018
  • Der heilige Goar – Schutzpatron der Zerstreuten?

    29. Juli 2026
    Von Rober­to de Mat­tei* Wer sind die Zer­streu­ten? Es sind jene Men­schen, denen es schwer­fällt oder die es nicht dau­er­haft schaf­fen, ihre Auf­merk­sam­keit auf das zu rich­ten, was sie gera­de tun. Zer­streut­heit ist an sich kei­ne Tugend, denn Voll­kom­men­heit besteht dar­in, jede Auf­ga­be gut und mit gan­zer Hin­ga­be zu erfül­len. Unser Herr selbst ist dafür
  • „Heilige Maschinen“ und digitale Prozessionen

    28. Juli 2026
    Von Cri­sti­na Sic­car­di* Auch die Reli­gio­nen unter­wer­fen sich inzwi­schen der Robo­tik und der soge­nann­ten Künst­li­chen Intel­li­genz. Dabei han­delt es sich – streng genom­men – gar nicht um Intel­li­genz, son­dern um einen Rechen­be­schleu­ni­ger, der in der Infor­ma­tik tref­fend als „sto­cha­sti­scher Papa­gei“ (sto­cha­stic par­rot) bezeich­net wird. Sol­che Syste­me ent­wickeln weder Gedan­ken noch Begrif­fe. Sie erzeu­gen Ant­wor­ten, indem
  • Altar angezündet und Marienstatue geschändet

    28. Juli 2026
    Ein Angriff auf das bekann­te Mari­en­hei­lig­tum von Med­jug­or­je hat in der katho­li­schen Welt Bestür­zung aus­ge­löst. In der Nacht von Mon­tag auf Diens­tag wur­de der Außen­al­tar der Pfarr­kir­che in Brand gesetzt und die Sta­tue der Got­tes­mut­ter Maria mit schwar­zer Far­be beschmiert und mit belei­di­gen­den Schrift­zü­gen ver­un­stal­tet. Der mut­maß­li­che Täter konn­te inzwi­schen fest­ge­nom­men werden.
  • Schwere Sicherheitslücke bei „Click to Pray“ des Vatikans

    28. Juli 2026
    Die Digi­ta­li­sie­rung kirch­li­cher Ange­bo­te eröff­net neue Mög­lich­kei­ten der Evan­ge­li­sie­rung und der welt­wei­ten Ver­net­zung von Gläu­bi­gen. Gleich­zei­tig wächst jedoch die Ver­ant­wor­tung, per­sön­li­che Daten wirk­sam zu schüt­zen. Ein aktu­el­ler Vor­fall rund um die Gebets­platt­form Click to Pray, die dem Welt­wei­ten Gebets­netz­werk des Pap­stes ange­schlos­sen ist, zeigt, wel­che schwer­wie­gen­den Fol­gen Ver­säum­nis­se bei der IT-Sicher­heit haben können.
  • Burke und Sarah rufen Papst Leo XIV. auf, auch einmal zu sagen: „Es reicht!“

    27. Juli 2026
    Von Ste­fa­no Fon­ta­na* Zwi­schen syn­oda­len Expe­ri­men­ten, Homo­se­xua­lis­mus, dem Kampf gegen den Zöli­bat und LGBTQ-Mes­­sen sind die von Fran­zis­kus ein­ge­lei­te­ten Pro­zes­se außer Kon­trol­le gera­ten, und es ist an der Zeit, sie auf­zu­hal­ten. Die bei­den Kar­di­nä­le wen­den sich an Papst Leo XIV. und hof­fen auf eine Kurs­kor­rek­tur zum Wohl der Kir­che. In den ver­gan­ge­nen Tagen haben die
  • Der Papst und der Antichrist

    27. Juli 2026
    Peter Thiel, ein deutsch-ame­ri­­ka­­ni­­scher Unter­neh­mer, Inve­stor und Mit­grün­der von PayPal sowie Palan­tir Tech­no­lo­gies, war auch einer der ersten Inve­sto­ren bei Face­book und zählt zu den ein­fluß­reich­sten Per­sön­lich­kei­ten der Tech­­no­­lo­­gie- und Start-up-Bran­che. Bekannt ist er für sei­ne Inve­sti­tio­nen, sei­ne Bücher und sei­ne teils kon­tro­ver­sen poli­ti­schen und wirt­schaft­li­chen Posi­tio­nen. In den ver­gan­ge­nen Mona­ten hielt er in ver­schie­de­nen
  • Die Salamitaktik der Öffnung? Die Forderung von James Martin nach homosexuellen Priestern

    27. Juli 2026
    Was lan­ge als Rand­the­ma inner­kirch­li­cher Dis­kus­si­on erschien, rückt kurz nach dem Ende des berg­o­glia­ni­schen Pon­ti­fi­kats in das Zen­trum der Aus­ein­an­der­set­zung: die Fra­ge nach dem Ver­hält­nis der katho­li­schen Kir­che zur Homo­se­xua­li­tät und den Kon­se­quen­zen für das Prie­ster­tum. Im Klar­text: Der US-Jesu­it Pater James Mar­tin erhob vor kur­zem erneut die For­de­rung, homo­se­xu­el­len Män­nern offi­zi­ell den Zugang zum
  • Papstbesuch in Lourdes: Kommt Bewegung in den Fall Rupnik?

    27. Juli 2026
    Der Fall des ehe­ma­li­gen Jesui­ten und Künst­ler­prie­sters Mar­ko Ivan Rup­nik könn­te noch vor der Rei­se von Papst Leo XIV. nach Lour­des Ende Sep­tem­ber eine Wen­dung erfah­ren. Dar­auf deu­tet zumin­dest eine Aus­sa­ge hin, die der nie­der­län­di­sche Vati­ka­nist Hen­dro Mun­ster­man in einem Gast­kom­men­tar für die fran­zö­si­sche Tages­zei­tung La Croix ver­öf­fent­licht hat. Unter Beru­fung auf einen hoch­ran­gi­gen, anonym blei­ben­den
  • Keine „Freiheit der Tradition“?

    24. Juli 2026
    Die Bischö­fe von Köln, Regens­burg und Pas­sau gel­ten vie­len Katho­li­ken als Bewah­rer tra­di­tio­nel­ler Posi­tio­nen. Doch beim über­lie­fer­ten Römi­schen Ritus und der Tra­di­ti­on zeigt sich ein ande­res Bild: Eine ech­te Zuer­ken­nung glei­cher Wür­de für den Vetus Ordo ist auch dort nicht in Sicht.
  • Der heilige Hieronymus Emiliani – der Ritter, der zum Vater der Waisen wurde

    24. Juli 2026
    Von Rober­to de Mat­tei* Am 20. Juli gedenkt die über­lie­fer­te Lit­ur­gie der Kir­che des hei­li­gen Hie­ro­ny­mus Emi­lia­ni (1486–1537). Er wur­de 1486 in Vene­dig als Sohn einer Patri­zi­er­fa­mi­lie gebo­ren. Wie vie­le jun­ge Adli­ge der Sere­nis­si­ma erhielt er eine Aus­bil­dung, die stär­ker auf das Waf­fen­hand­werk und die Staats­füh­rung als auf wis­sen­schaft­li­che Stu­di­en aus­ge­rich­tet war. Sein Ide­al war
  • Zwei Dubia. Die Zweifel der Schweigenden

    23. Juli 2026
    In der Zeit­schrift Itin­é­rai­res, Nr. 330 (Febru­ar 1989), ver­öf­fent­lich­te der fran­zö­si­sche Schrift­stel­ler Jean Madiran (1920–2013) den Bei­trag „Duo dubia. Les dou­tes des silen­cieux“, der sich mit den weni­ge Mona­te zuvor ohne päpst­li­ches Man­dat vor­ge­nom­me­nen Bischofs­wei­hen durch Erz­bi­schof Mar­cel Lefeb­v­re in Écô­ne aus­ein­an­der­setzt. Der Auf­satz ist ein zeit­ge­schicht­li­ches Doku­ment von sel­te­ner Klar­heit und blei­ben­dem Rang, das
  • Die Menschen, die wir brauchen

    23. Juli 2026
    Von Rober­to de Mat­tei* Noch vor der Ver­wir­rung der Struk­tu­ren steht die Ver­wir­rung des Den­kens. Das ist der Schlüs­sel, mit dem wir den geschicht­li­chen Augen­blick ver­ste­hen müs­sen, den wir der­zeit erle­ben. Die Kri­se, die heu­te die katho­li­sche Welt erschüt­tert, ist nicht in erster Linie eine orga­ni­sa­to­ri­sche oder stra­te­gi­sche Kri­se; sie ist viel­mehr eine geist­li­che und kul­tu­rel­le Kri­se, die die Art und Wei­se betrifft, wie wir den­ken, urtei­len und auf die Ereig­nis­se reagieren.
  • Papst Leo XIV. besuchte in den Sommerferien Montecassino, Vallepietra und Subiaco

    23. Juli 2026
    Wäh­rend sei­nes Som­mer­auf­ent­halts in Castel Gan­dol­fo unter­nahm Papst Leo XIV. bereits meh­re­re unan­ge­kün­dig­te Pil­ger­fahr­ten zu eini­gen der bedeu­tend­sten geist­li­chen Orte Mit­tel­ita­li­ens. Die pri­va­ten Besu­che führ­ten ihn zunächst zur Bene­dik­ti­ner­ab­tei Mon­te­cas­si­no und zwei Tage spä­ter zum Drei­fal­tig­keits­hei­lig­tum in Vall­epie­tra sowie zu den Bene­dik­ti­ner­klö­stern von Subia­co. Im Mit­tel­punkt aller Sta­tio­nen stan­den Gebet, Begeg­nun­gen mit den Ordens­ge­mein­schaf­ten und
  • Neuer Nuntius in Buenos Aires angekommen

    23. Juli 2026
    Mit der Ankunft des neu­en Apo­sto­li­schen Nun­ti­us in Argen­ti­ni­en ist offen­bar das letz­te for­ma­le Hin­der­nis für die erwar­te­te Ankün­di­gung der ersten Süd­ame­ri­ka­rei­se von Papst Leo XIV. besei­tigt. Der US-ame­ri­­ka­­ni­­sche Erz­bi­schof Micha­el Banach traf am 22. Juli in Bue­nos Aires ein und über­nimmt damit offi­zi­ell die diplo­ma­ti­sche Ver­tre­tung des Hei­li­gen Stuhls in Argentinien.
  • Warum sich diese Bischofsweihe von jener der Piusbruderschaft unterscheidet

    22. Juli 2026
    Von Johan­nes Jakob* Am 1. Juli 2026 weih­te die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. vier neue Bischö­fe ohne die Erlaub­nis des Pap­stes. Nach Ansicht des Vati­kans stell­te dies einen Akt des Unge­hor­sams dar und führ­te unmit­tel­bar ins Schis­ma. Am kom­men­den Sams­tag, dem 25. Juli 2026, fin­det wie­der eine uner­laub­te Bischofs­wei­he statt und trotz­dem unter­schei­det sich die­ses Ereig­nis
  • Internet: Von den militärischen Ursprüngen zur digitalen Kontrolle

    22. Juli 2026
    Mil­li­ar­den Men­schen nut­zen das Inter­net als Werk­zeug der Kom­mu­ni­ka­ti­on und Infor­ma­ti­on. Den­noch sind sei­ne Ursprün­ge wei­ter­hin Gegen­stand von Dis­kus­sio­nen unter Wis­sen­schaft­lern und Beob­ach­tern. Wäh­rend der klei­ne­re Teil die vor­herr­schen­de Rol­le der US-ame­ri­­ka­­ni­­schen mili­tä­ri­schen For­schung her­vor­he­ben, wird meist lie­ber der Bei­trag der aka­de­mi­schen Welt und der wis­sen­schaft­li­chen Zusam­men­ar­beit betont. Ein ver­kürz­tes Ent­ste­hungs­nar­ra­tiv redu­ziert das Inter­net auf
  • Ist auch das zweite Rupnik-Verfahren entschieden?

    22. Juli 2026
    Ein neu­es Gerücht um das kir­chen­recht­li­che Ver­fah­ren gegen den ehe­ma­li­gen Jesui­ten und Prie­ster­künst­ler Mar­ko Ivan Rup­nik löste erheb­li­che Unru­he aus. Aus­gangs­punkt war der in vati­ka­ni­schen Ange­le­gen­hei­ten gut infor­mier­te tra­di­ti­ons­ver­bun­de­ne Blog Mes­sa in Lati­no. Nach des­sen Dar­stel­lung soll das Ver­fah­ren bereits abge­schlos­sen wor­den sein – mit einem für Rup­nik gün­sti­gen Aus­gang. Eine offi­zi­el­le Bestä­ti­gung hier­für gibt
  • Die (sedisvakantistische) Bischofsweihe bei den Transalpinen Redemptoristen

    21. Juli 2026
    Der Bischof von Aber­deen, Msgr. Hugh Gil­bert OSB, hat das Ange­bot im über­lie­fer­ten Römi­schen Ritus in sei­ner schot­ti­schen Diö­ze­se deut­lich aus­ge­wei­tet, zugleich jedoch schar­fe Kon­se­quen­zen aus der jüng­sten Ent­wick­lung inner­halb der alt­ri­tu­el­len Gemein­schaft der Söh­ne des Aller­hei­lig­sten Erlö­sers (FSSR), bes­ser bekannt auch als Tran­sal­pi­ne Redempto­ri­sten, gezo­gen. Wäh­rend ehe­ma­li­ge Mit­glie­der der auf der schot­ti­schen Insel Papa
  • Kardinal Pizzaballa auf den Spuren des heiligen Benedikt

    21. Juli 2026
    Der latei­ni­sche Patri­arch von Jeru­sa­lem, Kar­di­nal Pier­bat­ti­sta Piz­za­bal­la, hat sich im Juli 2026 in das Herz Umbri­ens bege­ben, in jene Land­schaft, die eng mit dem Erbe des hei­li­gen Bene­dikt von Nur­sia ver­bun­den ist. Anlaß der Rei­se war die Ver­lei­hung des Inter­na­tio­na­len Sankt-Bene­­dikt-Prei­­ses (Pre­mio Inter­na­zio­na­le San Bene­det­to) an den Kir­chen­mann, der seit Jah­ren für Frie­den, Dia­log
  • Falsche Anschuldigungen, verbrannte Häuser, fehlende Gerechtigkeit

    21. Juli 2026
    Von der angeb­li­chen Got­tes­lä­ste­rung zur Hetz­jagd: In Paki­stan genügt oft ein Gerücht, um das Leben eines Men­schen zu zer­stö­ren. Selbst staat­li­che Stel­len räu­men inzwi­schen ein, daß vie­le Blas­phe­mie­vor­wür­fe erfun­den sind. Doch die Täter von Gewalt gegen Chri­sten blei­ben meist unbehelligt.
  • Neue Initiative „Pro Fide Ecclesiae“ will glaubenstreuen Katholiken eine Stimme geben

    21. Juli 2026
    Mit der Grün­dung der Initia­ti­ve Pro Fide Eccle­siae ist im deut­schen Sprach­raum eine neue katho­li­sche Lai­en­be­we­gung ent­stan­den, die sich aus­drück­lich der Treue zum Lehr­amt der Kir­che ver­pflich­tet sieht. Die Grün­der ver­ste­hen ihre Ver­ei­ni­gung als Ant­wort auf eine Ent­wick­lung, die ihrer Über­zeu­gung nach den Begriff „katho­lisch“ zuneh­mend mit poli­ti­schen oder ideo­lo­gi­schen Zuschrei­bun­gen ver­sieht. Statt von „kon­ser­va­ti­ven“,
  • Die argentinischen Bischöfe sind besorgt

    20. Juli 2026
    Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Die argen­ti­ni­schen Bischö­fe sind besorgt und ner­vös. Und sie haben allen Grund dazu, denn ihnen ent­glei­tet alles, und sie wis­sen nicht mehr ein noch aus. Der ein­zi­ge Draht, den sie in Rom noch haben, ist … Tucho Fernán­dez (man­che behaup­ten, er sei über­haupt der­je­ni­ge, der die Bischofs­kon­fe­renz steu­ert), eine Figur, die völ­lig
  • Das „Neue Frankreich“ – eine totalitäre Ideologie des gesellschaftlichen Umbaus?

    20. Juli 2026
    In ihrem Essay „La ‚Nou­vel­le France‘, ou la mar­que d’une pen­sée tota­li­taire“ („La ‚Nou­vel­le France‘, Aus­druck eines tota­li­tä­ren Den­kens“) setzt sich die fran­zö­si­sche Publi­zi­stin und EU-Abge­­or­d­­ne­te Lau­rence Tro­chu mit dem Begriff „Neu­es Frank­reich“ aus­ein­an­der, den sie als Aus­druck eines ange­streb­ten, tief­grei­fen­den poli­ti­schen und kul­tu­rel­len Umbaus deu­tet. Ihre zen­tra­le The­se lau­tet: Hin­ter die­sem Kon­zept ste­he nicht
  • Fünf Jahre „Traditionis custodes“ – eine negative Bilanz

    20. Juli 2026
    Zum fünf­ten Jah­res­tag von Tra­di­tio­nis cus­to­des zieht der Vati­ka­nist Micha­el Hay­nes eine ernüch­tern­de Bilanz. In einer Ana­ly­se, die am 16. Juli 2026 auf dem Por­tal Per­Ma­ri­am erschien, ver­tritt Hay­nes die The­se, daß das von Papst Fran­zis­kus erlas­se­ne Motu pro­prio die lit­ur­gi­schen Aus­ein­an­der­set­zun­gen in der Kir­che nicht been­det, son­dern neu ent­facht habe.
  • Fünfzig Jahre nach dem „Fall Seveso“

    20. Juli 2026
    Von Fabio Fuia­no* Am ver­gan­ge­nen 10. Juli begab sich der Staats­prä­si­dent der Ita­lie­ni­schen Repu­blik, Ser­gio Mat­tar­el­la, nach Seve­so, um des fünf­zig­sten Jah­res­ta­ges der Kata­stro­phe im ICMESA-Werk zu geden­ken, die sich im Jah­re 1976 ereig­net hat­te. Meh­re­re Zei­tun­gen erin­ner­ten dar­an, daß der Stör­fall im che­mi­schen Reak­tor des Unter­neh­mens und die dabei aus­tre­ten­de gif­ti­ge Dioxin­wol­ke ein Ereig­nis
  • Abendessen auf dem Dach des Petersdoms? Bistro steht vor der Eröffnung

    20. Juli 2026
    Nach Mona­ten der Ruhe scheint das umstrit­te­ne Pro­jekt eines Bistros auf der Dach­ter­ras­se des Peters­doms unmit­tel­bar vor der Ver­wirk­li­chung zu ste­hen. Was von den Ver­ant­wort­li­chen zwi­schen­zeit­lich beschwich­ti­gend als blo­ßer „klei­ner Ver­pfle­gungs­punkt“ bezeich­net wur­de, hat sich inzwi­schen als voll aus­ge­stat­te­ter Gastro­no­mie­be­trieb mit Küche her­aus­ge­stellt. Nach Infor­ma­tio­nen der römi­schen Tages­zei­tung Il Mess­ag­ge­ro sind die Bau­ar­bei­ten inzwi­schen abge­schlos­sen.
  • Der Kanonist Msgr. Arrieta analysiert das Vatikandekret gegen die Piusbruderschaft

    20. Juli 2026
    Das seit Mai 2026 akti­ve eng­lisch­spra­chi­ge katho­li­sche Nach­rich­ten­por­tal AdVa­ti­ca­num ver­öf­fent­lich­te einen aus­führ­li­chen Bei­trag des Vati­­kan-Kor­­re­s­pon­­den­ten Niwa Lim­bu, in dem der Kir­chen­recht­ler Erz­bi­schof Juan Igna­cio Arrie­ta die jüng­ste Reak­ti­on des Hei­li­gen Stuhls auf die uner­laub­ten Bischofs­wei­hen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) erläutert.
  • Meine Unterstützung für die Priesterbruderschaft St. Pius X.

    17. Juli 2026
    Der argen­ti­ni­sche Phi­lo­soph und Blog­ger Cami­nan­te Wan­de­rer brach­te in den ver­gan­ge­nen Wochen mehr­fach sei­ne Sor­ge zum Aus­druck, daß die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. auf­grund der uner­laub­ten Bischofs­wei­hen mög­li­cher­wei­se nicht mehr in die vol­le Gemein­schaft der Kir­che zurück­fin­den könn­te, wie es im Lau­fe der Geschich­te bereits ver­schie­de­nen ande­ren Grup­pen ergan­gen ist. Zugleich betont er, daß die
  • Die Kirche hat nicht zwei Häupter, sondern eines

    17. Juli 2026
    Von Don Cur­zio Nito­glia* Kar­di­nal Juan de Tor­que­ma­da (1388–1468) ver­tritt in sei­ner Sum­ma de Eccle­sia (II, 112, Bl. 258r, Köln 1480) in Über­ein­stim­mung mit dem hei­li­gen Tho­mas von Aquin (Quod­li­be­ta IX, q. 7, a. 16; Sum­ma Theo­lo­giae II-II, q. 1, a. 10 sed con­tra; ebd., q. 11, a. 2, ad 3), daß es in der
  • 1776: Vereinigte Staaten, Europa und der Verlust der Wurzeln

    16. Juli 2026
    Von Rober­to de Mat­tei* Der 250. Jah­res­tag der Unab­hän­gig­keits­er­klä­rung der Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka, die am 4. Juli 1776 in Phil­adel­phia ver­kün­det wur­de, bie­tet Gele­gen­heit zu eini­gen Betrach­tun­gen, die über die blo­ße histo­ri­sche Gedenk­fei­er hinausgehen.
  • Kardinal Burke: „Diese ganze Synodalität muß gestoppt werden“

    16. Juli 2026
    Mit unge­wöhn­li­cher Deut­lich­keit kri­ti­siert Kar­di­nal Ray­mond Leo Bur­ke den gegen­wär­ti­gen syn­oda­len Kurs der Kir­che. In einem aus­führ­li­chen, gestern ver­öf­fent­lich­ten Inter­view mit The Col­lege of Car­di­nals Report (Car­di­nal News) nach dem Kon­si­sto­ri­um vom 26. und 27. Juni erklär­te der US-ame­ri­­ka­­ni­­sche Pur­pur­trä­ger, die soge­nann­te „Syn­oda­li­tät“ ent­beh­re einer kla­ren theo­lo­gi­schen Grund­la­ge, gefähr­de die offe­ne Bera­tung der Kar­di­nä­le und
  • Facta sunt potentiora verbis

    15. Juli 2026
    Von Rober­to de Mat­tei* Es ist die Pflicht des Chri­sten, die Über­ein­stim­mung zwi­schen sei­nen Wor­ten und sei­nen Taten zu bewah­ren. Doch was geschieht, wenn die Taten den Wor­ten wider­spre­chen? Wenn man bei­spiels­wei­se mit Wor­ten Respekt und Gehor­sam gegen­über dem Römi­schen Papst bekun­det, ihn aber in Wirk­lich­keit öffent­lich vor dem gan­zen christ­li­chen Volk her­aus­for­dert, wie es
  • Vermutungen über die Zukunft des kanonisch anerkannten Teils der Tradition

    14. Juli 2026
    Von Cami­nan­te Wan­de­rer*  Vor eini­gen Tagen hin­ter­ließ eine zur Pius­bru­der­schaft gehö­ren­de Lese­rin, die sich in aller Beschei­den­heit mit dem Namen „Isa­bel de Castil­la“ mel­de­te, eini­ge Kom­men­ta­re, in denen sie ihre Freu­de nicht nur über die Bischofs­wei­hen zum Aus­druck brach­te, son­dern auch dar­über, daß – wie sie sag­te – nun die fal­schen Ver­tre­ter der Tra­di­ti­on an
  • Piusbruderschaft zieht die kirchenrechtliche Karte

    14. Juli 2026
    Die Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen Rom und der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. geht in eine neue Pha­se. Nach dem Dekret des Glau­bens­dik­aste­ri­ums vom 2. Juli 2026 beschrei­tet die Bru­der­schaft den vor­ge­se­he­nen kir­chen­recht­li­chen Weg und legt einen Rekurs ein. Damit setzt die FSSPX nicht auf eine poli­ti­sche Erklä­rung oder eine demon­stra­ti­ve Zurück­wei­sung des römi­schen Vor­ge­hens, son­dern auf die
  • „Ich schweige nicht“ – Ein Interview mit P. Joachim Heimerl von Heimthal

    13. Juli 2026
    Joa­chim Heim­erl von Heim­thal ist Prie­ster der Erz­diö­ze­se Wien, pro­mo­vier­ter Ger­ma­nist sowie Theo­lo­ge. Er war Lehr­be­auf­trag­ter an der Lud­­wig-Maxi­­mi­­li­ans-Uni­­ver­­­si­tät Mün­chen und ver­öf­fent­licht regel­mä­ßig in ver­schie­de­nen Spra­chen Bei­trä­ge zu theo­lo­gi­schen, lit­ur­gi­schen und kir­chen­po­li­ti­schen The­men. Heu­te gehört er zu den pro­fi­lier­te­sten katho­li­schen Stim­men. Wegen sei­ner cou­ra­gier­ten Art, auch unbe­que­me Din­ge anzu­spre­chen und beim Namen zu nen­nen, sieht
  • Wer die Piusbrüder verstehen will, sollte dieses Buch lesen

    13. Juli 2026
    Von Johan­nes Jakob* Ein sol­ches Buch, wie es Phil­ipp von Stud­nitz ver­fasst hat – „DIE PIUS-BRÜDER. Wie die kon­ser­va­tiv­ste Gemein­schaft des Chri­sten­tums tickt“ -, kann nur ein unver­bil­de­ter Kon­ver­tit schrei­ben. Eben ganz ohne Berüh­rungs­äng­ste, ganz ohne Vor­ur­tei­le. Statt­des­sen in kind­li­cher Neu­gier und Auf­ge­schlos­sen­heit. Die per­sön­li­chen Schil­de­run­gen und noch mehr die der Brü­der und Schwe­stern der Prie­ster­bru­der­schaft
  • Merkwürdige Todesfälle in Politik und Gesellschaft – der Fall Christian Pilnacek als Sinnbild

    13. Juli 2026
    Vor­be­mer­kung: Die­ser Bei­trag ist die für den Leser­kreis von Katho​li​sches​.info über­ar­bei­te­te Ver­si­on eines im Mit­tei­lungs­blatt von Ja zum Leben/​​Human Life Inter­na­tio­nal Öster­reich publi­zier­ten Tex­tes. Die hier geschil­der­ten Vor­gän­ge sind sinn­bild­lich für eine vom Glau­ben abge­fal­le­ne Gesell­schaft. Mei­ne Aus­sa­ge­ab­sicht ist, daß durch die Ver­wir­rung der Kir­chen­hier­ar­chie und den kol­lek­ti­ven Abfall von Glau­ben und Moral eine gesell­schaft­li­che
  • Die Psychologie einer Organisation zwischen Anerkennung und Selbstbehauptung – eine (fiktive) Analyse

    10. Juli 2026
    Von Hortator* Ein­füh­rung Zur Lage der Kir­che lie­ße sich vie­les sagen. Die Kri­se des Katho­li­zis­mus im euro­päi­schen Kern­raum ist inzwi­schen so offen­sicht­lich, dass sie nicht ernst­haft bestrit­ten wer­den kann. Sie beschränkt sich nicht auf den zah­len­mä­ßi­gen Rück­gang kirch­li­chen Lebens, son­dern betrifft die inne­re Vita­li­tät, die Ori­en­tie­rung und das Selbst­ver­ständ­nis der Kir­che. Von Euro­pa aus prägt
  • Kritik, Gültigkeit und künftige Gespräche

    9. Juli 2026
    Mit dem Inter­view des ehe­ma­li­gen Sekre­tärs der Päpst­li­chen Kom­mis­si­on Eccle­sia Dei, Msgr. Gui­do Poz­zo, geführt von La Nuo­va Bus­so­la Quo­ti­dia­na, erhält die Debat­te um die gül­ti­gen, aber uner­laub­ten Bischofs­wei­hen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. vom 1. Juli eine neue Dimen­si­on. Erst­mals schil­dert ein unmit­tel­bar an den Gesprä­chen zwi­schen Rom und der FSSPX betei­lig­ter Vati­kan­ver­tre­ter aus­führ­lich,
  • Zur Exkommunikation und ihrer Unterscheidung

    9. Juli 2026
    Von Don Micha­el Gurt­ner* In den letz­ten Tagen rund um die Ereig­nis­se von Écô­ne scheint es so zu sein, daß die Keu­le der Exkom­mu­ni­ka­ti­on geschwun­gen wird, mit dem Ziel, den­je­ni­gen, die den katho­li­schen Glau­ben noch wirk­lich ernst neh­men und auf­rich­tig katho­lisch sein wol­len, Angst zu machen und in den Gläu­bi­gen Skru­pel aus­zu­lö­sen, wel­che sie ent­mu­ti­gen
  • Evolutionäre Fehlanpassung oder als Menschen leben

    8. Juli 2026
    Von Cri­sti­na Sic­car­di* Wir leben inzwi­schen ein absur­des moder­nes Leben, das wie das Dasein beschleu­nig­ter Auto­ma­ten getak­tet ist: ange­füllt mit Kom­pli­ka­tio­nen, Kon­kur­renz­druck, Insta­bi­li­tät und emo­tio­na­len, digi­ta­len, beruf­li­chen sowie staat­li­chen Bela­stun­gen … all dies führt zu dem, was man heu­te als „evo­lu­tio­nä­re Fehl­an­pas­sung“ bezeich­net (eng­lisch: evo­lu­tio­na­ry mis­match; auch Theo­rie der Fehl­an­pas­sung oder evo­lu­tio­nä­re Fal­le genannt). Gemeint
  • Die Bischofsweihen des heiligen Athanasius

    8. Juli 2026
    Von Rober­to de Mat­tei* In den sech­zig Jah­ren zwi­schen dem Ersten Kon­zil von Nicäa (325) und dem Ersten Kon­zil von Kon­stan­ti­no­pel (381) erleb­te die Kir­che mit der aria­ni­schen Kri­se eine der schwie­rig­sten Pha­sen ihrer Geschich­te. Es war eine Zeit des Glau­bens­ab­falls, in der sich ent­schie­de­ne Ver­tei­di­ger der Recht­gläu­big­keit her­vor­ta­ten, wie der hei­li­ge Atha­na­si­us von Alex­an­dri­en
  • Vorwürfe gegen prominenten Bergoglianer

    8. Juli 2026
    Der spa­ni­sche Kar­di­nal Cri­stó­bal López Rome­ro, in der his­pa­ni­schen Welt einer der bekann­te­sten Ver­tre­ter des kir­chen­po­li­ti­schen Kur­ses von Papst Fran­zis­kus und ein ent­schie­de­ner Ver­tei­di­ger sowohl von Amo­ris lae­ti­tia als auch von Fidu­cia sup­pli­cans, sieht sich mit schwer­wie­gen­den Vor­wür­fen kon­fron­tiert. Gegen den Erz­bi­schof von Rabat läuft eine Vor­un­ter­su­chung des Hei­li­gen Stuhls, nach­dem min­de­stens fünf Frau­en ihn
  • Kardinal Radcliffe und die Londoner Homo-Segnung

    7. Juli 2026
    Die Debat­te um Kar­di­nal Timo­thy Rad­clif­fe und eine Seg­nung eines Homo-Paa­­res in Lon­don ist mehr als ein Ein­zel­fall. Sie berührt eine zen­tra­le Fra­ge der gegen­wär­ti­gen Kir­chen­kri­se: Wie lan­ge kann eine kirch­li­che Pra­xis in eine ande­re Rich­tung wei­sen als die unver­än­dert blei­ben­de kirch­li­che Lehre?
  • Roger Vangheluwe ist tot – ein Skandal, der die Kirche in Belgien bis heute verfolgt

    7. Juli 2026
    Am 3. Juli 2026 starb Roger Vang­he­lu­we im Alter von 89 Jah­ren. Sein Name bleibt untrenn­bar mit einem der schwer­sten Miß­brauchs­skan­da­le in der jün­ge­ren Geschich­te der katho­li­schen Kir­che Bel­gi­ens ver­bun­den. Der ehe­ma­li­ge Bischof von Brüg­ge starb zwei Jah­re, nach­dem ihn der Vati­kan aus dem Kle­ri­ker­stand ent­las­sen hatte.
  • Die Legende von Padre Pios angeblicher Warnung an Erzbischof Lefebvre

    7. Juli 2026
    Der Mecha­nis­mus ist nicht neu: Eine unbe­leg­te oder erfun­de­ne Behaup­tung wird nur oft genug wie­der­holt, bis sie schließ­lich den Anschein einer „bekann­ten Tat­sa­che“ gewinnt und als sol­che wei­ter­ver­brei­tet wird, als wäre sie Gewiß­heit. Im kon­kre­ten Bei­spiel geht es um zwei her­aus­ra­gen­de Gestal­ten der Kir­che des 20. Jahr­hun­derts, um den hei­li­gen Pater Pio von Piet­rel­ci­na und
  • Die Kirche wird den Antichristen gebären: Hildegard von Bingen und die Ekklesiologie der FSSPX

    7. Juli 2026
    Von Ranie­ro da Fio­re* Die Bischofs­wei­hen der FSSPX und die gesam­te Argu­men­ta­ti­on für oder gegen die­se Wei­hen haben erneut eine alte ekkle­sio­lo­gi­sche Über­zeu­gung der Lefe­b­­v­­re-Anhän­­ger in den Mit­tel­punkt gerückt: den Gegen­satz zwi­schen einem angeb­li­chen „Ewi­gen Rom“, tra­di­tio­nell und ortho­dox, und einem „Kon­­zils-Rom“, moder­ni­stisch und häre­tisch. Die­se Aus­drucks­wei­se ist nur schwer mit der katho­li­schen Leh­re über die
  • Don Nicola Bux: „Verlorengegangen ist das Verständnis von der kirchlichen Gemeinschaft“

    7. Juli 2026
    Don Nico­la Bux, der bekann­te Lit­ur­gi­ker und lang­jäh­ri­ge per­sön­li­che Freund und Ver­trau­te von Papst Bene­dikt XVI., gab dem Pri­vat­sen­der Radio Cus­a­no ein Inter­view, das weni­ge Tage nach den gül­ti­gen, aber uner­laub­ten Bischofs­wei­hen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. auch auf You­tube ver­öf­fent­licht wur­de. Der im Inter­view erwähn­te Matteo Mat­zuzzi ist seit 2020 Chef­re­dak­teur der ita­lie­ni­schen Tages­zei­tung
  • Leo XIV. verbringt Sommerwochen in Castel Gandolfo – Spekulationen über mögliche Begegnungen

    7. Juli 2026
    Papst Leo XIV. begann am Sonn­tag sei­nen dies­jäh­ri­gen Som­mer­auf­ent­halt in Castel Gan­dol­fo und griff damit eine alte päpst­li­che Tra­di­ti­on auf. Bis zum 27. Juli wird sich der Hei­li­ge Vater in der päpst­li­chen Som­mer­re­si­denz süd­lich von Rom auf­hal­ten. Der Auf­ent­halt dient zwar der Erho­lung, dürf­te jedoch – wie bereits im ver­gan­ge­nen Jahr – nicht frei von
  • Wenn der Diakon das Hochgebet spricht – liturgischer Mißbrauch

    6. Juli 2026
    Die hei­li­ge Eucha­ri­stie ist nach kirch­li­chem Ver­ständ­nis der Mit­tel­punkt des kirch­li­chen Lebens. Gera­de des­halb sind ihre lit­ur­gi­schen Struk­tu­ren uni­ver­sell prä­zi­se gere­gelt – nicht als deko­ra­ti­ve Ord­nung, son­dern als Aus­druck des theo­lo­gi­schen Gehalts der Zele­bra­ti­on selbst. Vor die­sem Hin­ter­grund zeigt eine in der Diö­ze­se Bozen-Bri­­xen öffent­lich über­tra­ge­ne Meß­fei­er auf, daß bis in die letz­te Diö­ze­se des
  • Bischofsweihen und Exkommunikation

    6. Juli 2026
    Von Johan­nes Jakob* Jun­ge tra­di­tio­nel­le Katho­li­ken rei­sten aus der gan­zen Welt nach Ecô­ne in der Schweiz. Sie wuss­ten bereits, dass der Vati­kan vor der Exkom­mu­ni­ka­ti­on gewarnt hat­te. Sie sind trotz­dem gekom­men. Sie hiel­ten in der fast fünf­stün­di­gen Lit­ur­gie bis zum Schluss unter frei­em Him­mel aus, obwohl zunächst die Son­ne brann­te und die Fei­er dann kurz vor
  • Die Kernfrage bezüglich der Priesterbruderschaft St. Pius X.

    6. Juli 2026
    Von Bischof Atha­na­si­us Schnei­der* Die Fra­gen und Pro­ble­me im Zusam­men­hang mit der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) sind seit über fünf­zig Jah­ren Gegen­stand einer weit­ge­hend ergeb­nis­lo­sen Debat­te und gip­feln nun in den ange­kün­dig­ten Bischofs­wei­hen, für die der Hei­li­ge Stuhl noch kei­ne Zustim­mung erteilt hat. Die Dis­kus­si­on ist emo­tio­nal auf­ge­la­den – oft im wahr­sten Sin­ne des
  • „Siamo tutti lefebvriani“ – Eine Mauerinschrift, die Rom mehr sagt als tausend Protestnoten

    6. Juli 2026
    Rom hat eine lan­ge Tra­di­ti­on poli­ti­scher und kirch­li­cher Sym­bol­spra­che. Wer in der Ewi­gen Stadt eine Bot­schaft hin­ter­las­sen will, greift schon seit alters nicht sel­ten zur Mau­er oder zum Pla­kat. Seit Jahr­hun­der­ten sind die „Pas­qui­na­ten“ – anony­me, poin­tier­te und oft bis­si­ge Kom­men­ta­re zum Zeit­ge­sche­hen – Teil der römi­schen Stadt­kul­tur. Ent­stan­den sind sie, als Rom noch ein
  • Wiederentdeckte frühchristliche Basilika

    3. Juli 2026
    In unmit­tel­ba­rer Nähe des Doms von Oder­zo, dem anti­ken Opi­ter­gi­um, sind unter dem Are­al der ehe­ma­li­gen Pesche­ria (Fisch­markt) bedeu­ten­de Reste einer früh­christ­li­chen Basi­li­ka frei­ge­legt wor­den. Der Befund gilt als einer der wich­tig­sten archäo­lo­gi­schen Neu­fun­de zur spät­an­ti­ken Sakral­to­po­gra­phie im nord­ost­ita­lie­ni­schen Raum und erwei­tert das Bild der Chri­stia­ni­sie­rung der Regi­on erheblich.
  • Die vorhersehbaren Exkommunikationen. Eine erste Betrachtung

    3. Juli 2026
    Im fol­gen­den wur­den die bei­den ersten Wort­mel­dun­gen von Cami­nan­te Wan­de­rer zur römi­schen Reak­ti­on auf die Bischofs­wei­hen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X (FSSPX) hin­ter­ein­an­der ver­öf­fent­licht, aber in einem Bei­trag zusam­men­ge­nom­men. Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Am 1. Juli weih­te Msgr. Alfon­so de Galar­re­ta im Semi­nar von Écô­ne vier Bischö­fe – Pas­cal Schrei­ber, Micha­el Gold­a­de, Michel Poin­si­net de Sivry
  • Das Exkommunikations-Chaos von Kardinal Fernández

    3. Juli 2026
    Rand­no­tiz eines Unge­frag­ten Das erwar­tungs­ge­mä­ße Vor­ge­hen des Hei­li­gen Stuhls gegen die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. bestä­tigt jenes eigen­tüm­lich ambi­va­len­te Ver­hal­ten des der­zei­ti­gen Rom: Die Kom­mu­ni­sti­sche Par­tei Chi­nas wird geschont, weil sie mäch­tig ist; die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. wird geschla­gen, weil sie – gemes­sen an den welt­li­chen Macht­ver­hält­nis­sen – macht­los ist. Die­ses wenig wür­de­vol­le Spiel
  • Die Sprache des Glaubens gegen den Geist der Zeit

    2. Juli 2026
    Die Pre­digt von Pater Davi­de Pagli­a­ra­ni anläß­lich der Bischofs­wei­hen in Écô­ne (hier voll­stän­dig nach­zu­le­sen) ent­fal­te­te sich als pro­gram­ma­ti­sche Posi­tio­nie­rung der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. in dem durch die Wei­hen neu auf­ge­bro­che­nen Span­nungs­feld zum Hei­li­gen Stuhl und den Orts­kir­chen. Der Grund­duk­tus war daher dezi­diert iden­ti­tär: Sie beschreibt nicht nur den Glau­ben, son­dern defi­niert zugleich die eige­ne
  • Ein Vergleich der Exkommunikationsdekrete von 1988 und 2026

    2. Juli 2026
    Nach dem heu­te vom römi­schen Glau­bens­dik­aste­ri­um als Reak­ti­on auf die gest­ri­gen Bischofs­wei­hen der Pius­bru­der­schaft erlas­se­nen Dekret lädt zunächst ein Ver­gleich mit dem Dekret von 1988 ein, das von der dama­li­gen Bischofs­kon­gre­ga­ti­on unter der Lei­tung von Kar­di­nal Ber­nar­din Gan­tin erlas­sen wur­de. Die bei­den Dekre­te ste­hen in einem klar erkenn­ba­ren Kon­ti­nui­täts­ver­hält­nis kir­chen­recht­li­cher Argu­men­ta­ti­on, unter­schei­den sich jedoch in
  • Ein erster Kommentar zur Exkommunikation der Piusbruderschaft

    2. Juli 2026
    Von Giu­sep­pe Nar­di Als erste spon­ta­ne per­sön­li­che Reak­ti­on auf die Bekannt­ga­be des Exkom­mu­ni­ka­ti­ons­de­krets des römi­schen Dik­aste­ri­ums für die Glau­bens­leh­re unter der Lei­tung von Kar­di­nal Víc­tor Manu­el ‚Tucho‘ Fernán­dez kam mir Shake­speare in den Sinn, der in „Ham­let“ den Polo­ni­us sagen läßt:  „Und ist es Wahn­sinn, so hat es doch Metho­de.“ Bild: Wikicommons
  • Römische Note zum Exkommunikationsdekret

    2. Juli 2026
    DIKASTERIUM FÜR DIE GLAUBENSLEHRE Prot. Nr. 99/​​2009 ERLÄUTERUNGSNOTE Seit den Zei­ten des hei­li­gen Paul VI. bis zu den letz­ten Gesprä­chen, die kürz­lich in die­sem Dik­aste­ri­um statt­ge­fun­den haben, haben sich die viel­fäl­ti­gen Ver­su­che, die Anhän­ger der von Msgr. Mar­cel Lefeb­v­re initi­ier­ten Bewe­gung zur vol­len Gemein­schaft mit der katho­li­schen Kir­che zurück­zu­füh­ren, als ver­geb­lich erwie­sen. Die­se Situa­ti­on hat
  • Das Dekret zur Exkommunikation

    2. Juli 2026
    Dik­aste­ri­um für die Glau­bens­leh­re Prot. Nr. 99/​​2009 DEKRET
  • Die Weihen von Écône am 1. Juli: Chronos und Kairos eines Ereignisses

    1. Juli 2026
    Von Rober­to de Mat­tei* „Habe­tis man­da­tum apo­sto­li­cum?“ – „Liegt das apo­sto­li­sche Man­dat vor?“ Mit die­ser ehr­wür­di­gen For­mel, mit der nach der kirch­li­chen Über­lie­fe­rung fest­ge­stellt wird, ob die Wei­he­kan­di­da­ten die Zustim­mung des Pap­stes besit­zen, begann am 1. Juli in Écô­ne der Ritus der Bischofsweihe.
  • Vier neue Bischöfe und vier sprechende Wappen

    1. Juli 2026
    Das mag in einer Zeit über­ra­schen, in der selbst Bischofs­wap­pen häu­fig aus­se­hen, als sei­en sie von einer Wer­be­agen­tur oder einem Gra­phik­bü­ro ent­wor­fen wor­den. Die ehr­wür­di­ge Heral­dik, einst eine hoch­ent­wickel­te Bild­spra­che mit stren­gen Regeln und rei­cher Sym­bo­lik, ist vie­ler­orts zu einer Spiel­wie­se sub­jek­ti­ver Ein­fäl­le ver­kom­men. Wo frü­her Ord­nung, Rang, Geschich­te und Glau­bens­in­halt sicht­bar wur­den, begeg­nen heu­te
  • Vier neue Bischöfe

    1. Juli 2026
    Der tra­di­ti­ons­ver­bun­de­ne Blog Mes­sa in Lati­no und Vati­can News ver­öf­fent­lich­ten Bil­der von den Bischofs­wei­hen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. im Schwei­zer Kan­ton Wallis.
  • Einige Studien über den Satanismus (5. Teil)

    1. Juli 2026
    Eini­ge Stu­di­en über den Sata­nis­mus (1. Teil)Eini­ge Stu­di­en über den Sata­nis­mus (2. Teil)Eini­ge Stu­di­en über den Sata­nis­mus (3. Teil)Eini­ge Stu­di­en über den Sata­nis­mus (4. Teil) Von Pater Pao­lo M. Sia­no* 6. Eini­ge Frei­mau­rer­mei­ster, die Luzi­fer prei­sen Obwohl ver­schie­de­ne Frei­mau­rer und auch das, was ich den Schwe­di­schen Kreis nen­ne (sie­he hier), bemüht sind, die Ver­bin­dung zwi­schen Frei­mau­re­rei, Gno­sis und Luzi­fer zu
  • Der Tag der Bischofsweihen

    1. Juli 2026
    Um 9 Uhr begin­nen die Bischofs­wei­hen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) in Ecô­ne im Schwei­zer Kan­ton Wal­lis. Vier neue Bischö­fe wer­den die bei­den noch leben­den, 1988 geweih­ten Bischö­fe der Bru­der­schaft wei­hen. Am Tag zuvor tausch­ten der Hei­li­ge Stuhl und die Bru­der­schaft noch Höf­lich­keits­adres­sen aus.
  • Warum die Zukunft Latein spricht

    30. Juni 2026
    Die bür­ger­li­che ita­lie­ni­sche Tages­zei­tung Il Giorn­a­le ver­öf­fent­lich­te in ihrer Sonn­tags­aus­ga­be fol­gen­den Kom­men­tar ihres Chef­re­dak­teurs Tom­ma­so Cer­no. Der Jour­na­list, ehe­ma­li­ge Poli­ti­ker und „ver­hei­ra­te­te“ Homo­se­xu­el­le gehört der slo­we­ni­schen Min­der­heit in Ita­li­en an und stammt aus dem lin­ken poli­ti­schen Spek­trum. Er arbei­te­te für die lin­ke Tages­zei­tung La Repubbli­ca und war von 2016 bis 2018 Chef­re­dak­teur des Wochen­ma­ga­zins L’Es­pres­so,
  • Schreiben von Papst Leo XIV. an den Generaloberen der Piusbruderschaft

    30. Juni 2026
    An den Hoch­wür­di­genPater Davi­de Pagli­a­ra­niGene­ral­obe­rerder Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X.
  • Die Bischofsweihen und die Zukunft der FSSPX

    30. Juni 2026
    Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Mor­gen wird die FSSPX vier Bischö­fe ohne päpst­li­ches Man­dat wei­hen. Nach dem Codex des Kano­ni­schen Rech­tes wird über die wei­hen­den und geweih­ten Per­so­nen die Exkom­mu­ni­ka­ti­on latae sen­ten­tiae ver­hängt wer­den, und es ist zu erwar­ten, daß der Papst die­sel­be Stra­fe aus­drück­lich erklä­ren wird. Zwar gibt es angeb­lich schlüs­si­ge Dar­stel­lun­gen, die behaup­ten, daß sich
  • Weitere Präfektin im Vatikan?

    30. Juni 2026
    Ein neu­es Per­so­nal­ge­rücht kur­siert der­zeit im Vati­kan. Es han­delt sich aus­drück­lich nur um ein Gerücht, doch eine Mel­dung des ita­lie­ni­schen Por­tals Mes­sa in Lati­no vom 29. Juni 2026 zieht Auf­merk­sam­keit auf sich: Schwe­ster Ales­san­dra Sme­ril­li FMA, der­zeit Sekre­tä­rin des Dik­aste­ri­ums für den Dienst der ganz­heit­li­chen mensch­li­chen Ent­wick­lung, soll zur neu­en Prä­fek­tin des­sel­ben Dik­aste­ri­ums ernannt werden.
  • Rom offenbar zur Exkommunikation entschlossen

    30. Juni 2026
    Weni­ger als 24 Stun­den vor den von der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) ange­kün­dig­ten Bischofs­wei­hen in Écô­ne ver­dich­ten sich die Hin­wei­se, daß der Hei­li­ge Stuhl unmit­tel­bar nach deren Voll­zug mit einer offi­zi­el­len Erklä­rung reagie­ren wird. Meh­re­re über­ein­stim­men­de Berich­te spre­chen davon, daß das ent­spre­chen­de Dekret bereits aus­for­mu­liert ist.
  • Der Primat des Verfahrens: Konsens, Wahrheit und institutionelle Legitimität

    30. Juni 2026
    Von Con­tra Ambi­va­lent* 1. Das all­ge­mei­ne Pro­blem kon­sens­ba­sier­ter Insti­tu­tio­nen Moder­ne Gesell­schaf­ten sind in hohem Maße auf Ver­fah­ren ange­wie­sen. Wo unter­schied­li­che Inter­es­sen, Über­zeu­gun­gen und Wert­vor­stel­lun­gen auf­ein­an­der­tref­fen, ermög­li­chen insti­tu­tio­na­li­sier­te Ver­fah­ren eine geord­ne­te Form der Kon­flikt­be­ar­bei­tung. Sie schaf­fen Räu­me für Bera­tung, Betei­li­gung und Ent­schei­dungs­fin­dung und tra­gen damit wesent­lich zur Sta­bi­li­tät kom­ple­xer Gesell­schaf­ten bei. Die Bedeu­tung sol­cher Ver­fah­ren ist kaum
  • Als Pius XII. an einen Kreuzzug dachte

    26. Juni 2026
    Von Rober­to de Mat­tei* Vor sieb­zig Jah­ren, im Jah­re 1956, erleb­te die Welt einen der dra­ma­tisch­sten Augen­blicke der Nach­kriegs­zeit. Zwei Ereig­nis­se, die sich nur weni­ge Tage nach­ein­an­der zutru­gen, präg­ten jenes Jahr tief­grei­fend: der Auf­stand gegen das kom­mu­ni­sti­sche Regime in Ungarn am 23. Okto­ber und der Aus­bruch des ara­­bisch-israe­­li­­schen Krie­ges mit der Suez­kri­se am 29. des­sel­ben
  • Die Frage des Zweiten Vatikanischen Konzils

    25. Juni 2026
    Von Aure­lio Porf­iri* Vor eini­gen Tagen sprach Papst Leo XIV. in einer Ant­wort auf Fra­gen von Jour­na­li­sten die bevor­ste­hen­den Bischofs­wei­hen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. an. Selbst­ver­ständ­lich erklär­te er, daß ihn die­se Wei­hen betrüb­ten, da sie der Ein­heit der Kir­che eine Wun­de zufüg­ten. Sodann führ­te er hin­sicht­lich der Grün­de für die Tren­nung von der Bru­der­schaft
  • Um dem, was übrig ist, den Stoß zu versetzen

    25. Juni 2026
    Von Aldo Maria Val­li* Die Leser wis­sen es gut. Unmit­tel­bar nach der Wahl Leos XIV. woll­te ich mit aller Kraft an den neu­en Papst und an die Mög­lich­keit eines Kurs­wech­sels glau­ben, oder bes­ser noch: an eine Wen­de im Zei­chen der Tra­di­ti­on und des ech­ten Glau­bens, gegen den syn­­o­dal-öko­­lo­­gi­­stisch-regen­­bo­­gen­­bun­­ten Wahnsinn.
  • Das Glaubensbekenntnis der Piusbruderschaft – übermittelt an Papst Leo XIV. und die Kardinäle

    24. Juni 2026
    Zusam­men mit einem offe­nen Brief über­mit­tel­te die Pius­bru­der­schaft heu­te auch ein Glau­ben­be­kennt­nis an Papst Leo XIV. und das Kar­di­nals­kol­le­gi­um. Der Text wur­de inzwi­schen auf der Nach­rich­ten­sei­te der Prie­ster­bru­ders­haft ver­öf­fent­licht. Wir doku­men­tie­ren das in 154 Abschnit­te unter­teil­te Bekennt­nis voll­in­halt­lich. Die dazu­ge­hö­ri­gen Fuß­no­ten wur­den in einer PDF-Aus­­­ga­­be ver­öf­fent­licht: Katho­li­sches Glau­bens­be­kennt­nis der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. zur Erleuch­tung
  • Offener Brief der Piusbruderschaft an Papst Leo XIV. und alle Kardinäle

    24. Juni 2026
    Die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. ver­öf­fent­lich­te einen offe­nen Brief an Papst Leo XIV. und alle Mit­glie­der des Kar­di­nals­kol­le­gi­ums. Anlaß dürf­ten die War­nun­gen aus Rom sein, die im Zusam­men­hang mit der ange­kün­dig­ten Wei­he von vier Bischö­fen ohne päpst­li­ches Man­dat am 1. Juli stehen.
  • Zur Frage der Bischofsweihen vom 1. Juli 2026

    24. Juni 2026
    Von Rober­to de Mat­tei* Was ist von den von der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. für den 1. Juli in Écô­ne ange­kün­dig­ten Bischofs­wei­hen und von der dar­auf fol­gen­den Exkom­mu­ni­ka­ti­on latae sen­ten­tiae zu hal­ten, wel­che vom Hei­li­gen Stuhl bekräf­tigt wer­den wird? Und wie soll man sich ange­sichts die­ser Ereig­nis­se verhalten?
  • Rom setzt Grenze: Keine Laienpredigt in der Heiligen Messe

    23. Juni 2026
    Es kommt nicht oft vor, daß aus Rom ein kla­res Nein in Rich­tung Deutsch­land zu hören ist. Umso bemer­kens­wer­ter ist die Ent­schei­dung des Dik­aste­ri­ums für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung, den deut­schen Bischö­fen die bean­trag­te Dis­pens zu ver­wei­gern, damit Lai­en in der Hei­li­gen Mes­se die Homi­lie hal­ten können.
  • Ein brillanter Geist: Kardinal Tucho Fernández (I)

    23. Juni 2026
    Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Wir haben bereits auf die Wor­te von Papst Leo in sei­ner ersten Enzy­kli­ka hin­ge­wie­sen, als er sag­te: „Ich dan­ke Ihnen auch für das, was Sie über die Miß­stän­de in der Kir­che bekannt­ma­chen …“ Gera­de des­halb möch­te ich den Hei­li­gen Vater auf einen Umstand auf­merk­sam machen, der nach mei­ner Über­zeu­gung zu den Din­gen
  • Cum Ex Apostolatus Officio – Gedanken zur Wiederherstellung der katholischen Ordnung

    22. Juni 2026
    Die gegen­wär­ti­ge Kri­se der Kir­che wird von vie­len gläu­bi­gen Katho­li­ken nicht ledig­lich als eine vor­über­ge­hen­de Ver­wir­rung betrach­tet, son­dern als eine Erschüt­te­rung von histo­ri­schem Aus­maß. Wer die Ent­wick­lun­gen der ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­te auf­merk­sam ver­folg­te, stößt unwei­ger­lich auf die Fra­ge, ob die Kir­che auf eine sol­che Situa­ti­on vor­be­rei­tet wur­de. Beson­de­re Auf­merk­sam­keit ver­dient in die­sem Zusam­men­hang die päpst­li­che Bul­le Cum
  • Die Taufe des Triebs. Zur Unfreiheit berufen

    22. Juni 2026
    Von Radolf Rit­ter Sei­ne „Wis­sen­schaft­lich­keit“ trug der Syn­oda­le Weg ger­ne vor sich her. Kri­ti­ker wur­den von den Syn­oda­len stets als „Rück­wärts­ge­wand­te“ betrach­tet und man emp­fand sie ganz offen als intel­lek­tu­ell rück­stän­dig. Dar­über hin­aus gal­ten die Kri­ti­ker auf­grund der ihnen zuge­schrie­be­nen tief­sit­zen­den cha­rak­ter­li­chen Ver­dor­ben­heit über­haupt als „Men­schen­fein­de“ , die man folg­lich weder intel­lek­tu­ell noch cha­rak­ter­lich für
  • „Todos!“ Die Kirche San Antón in Madrid wird zum Fernsehsaal für die Fußball-WM

    22. Juni 2026
    Es gibt nichts, was es nicht gibt, sagt eine Volks­weis­heit. Dar­an mag man den­ken, wenn man hört, daß die Kir­che San Antón in Madrid dazu genützt wird, um sich die Fuß­­ball-WM anzu­schau­en. Genau so geschieht es der­zeit in der genann­ten Pfar­rei im Her­zen Madrids. In dem Got­tes­haus wur­den gro­ße Bild­schir­me auf­ge­stellt, auf denen die Spie­le
  • „Es fällt mir schwer, gewisse Richtungen zu verstehen…“ – Kardinal Ruinis Kritik an Papst Franziskus

    19. Juni 2026
    Die Exe­qui­en des ver­stor­be­nen Kar­di­nals Camil­lo Rui­ni wur­den von Papst Leo XIV. selbst gelei­tet. Es war zum zwei­ten Mal, daß er per­sön­lich den Exe­qui­en eines Kar­di­nals vor­stand. Sie wur­den für den ehe­ma­li­gen Kar­di­nal­vi­kar von Rom am Kathe­dr­aal­tar im Peters­dom gefei­ert. In sei­ner Pre­digt nahm der Papst bei­läu­fig auf das geist­li­che Testa­ment Kar­di­nal Rui­nis Bezug und