Papst Leo XIV. mit Frankreichs Staatspräsident Emmanule Macron. Auf Wunsch der deutschen Bischöfe, aber wohl auch mit Blick auf Frankreich, erklärte Leo XIV. die "extreme Rechte" mit dem Christentum für nicht vereinbar. Papst Franziskus hatte bereits Donald Trump sein Christsein abgesprochen. Gibt es im Interesse der an den Wahlurnen bedrängten herrschenden Eliten eine neue Kategorie der politischen Exkommunikation?
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Leo XIV. und die extreme Rechte – Und was ist mit der Linken?

„Man erlebt eine gewis­se Ver­bin­dung die­ser rechts­extre­men Sicht­wei­sen mit einer bestimm­ten Form von Reli­gi­on, die – und das ist nicht nur mei­ne per­sön­li­che Auf­fas­sung, son­dern auch die Auf­fas­sung der füh­ren­den Ver­tre­ter sowohl der katho­li­schen als auch der pro­te­stan­ti­schen Kir­che in Deutsch­land – kein authen­ti­scher Aus­druck des Chri­sten­tums ist.“ So äußer­te sich Leo XIV. im Flug­zeug im …
Papst Leo XIV. auf der Place de la Concorde in Paris
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Leo XIV. und die Place de la Concorde

Von Rober­to de Mat­tei* Die Apo­sto­li­sche Rei­se von Leo XIV. nach Frank­reich vom 25. bis zum 28. Sep­tem­ber 2026 erwies sich als ein Publi­kums­er­folg, der selbst den Papst über­rasch­te. Frank­reich gehört näm­lich zu den euro­päi­schen Län­dern, in denen sich ein aggres­si­ver Säku­la­ris­mus beson­ders deut­lich zeigt. Am Vor­abend des Papst­be­suchs erschien ein aus­führ­li­cher Bericht des Euro­pean …
Der Jerusalemer Tempelschatz wurde 71 n. Chr. nach Rom gebracht und im Triumphzug durch die Straßen der Stadt getragen
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Antijudaismus, Antisemitismus, Nostra aetate und die Freiheit der Kritik

Seit meh­re­ren Jahr­zehn­ten beschäf­tigt sich Don Cur­zio Nito­glia mit phi­lo­so­phi­schen und theo­lo­gi­schen Fra­gen, mit Kir­chen­ge­schich­te und auch mit dem Ver­hält­nis zwi­schen Chri­sten­tum und Juden­tum. In sei­nen Schrif­ten und Vor­trä­gen wid­me­te er sich beson­ders der soge­nann­ten Juden­fra­ge aus theo­lo­gi­scher Sicht, dem Anti­se­mi­tis­mus, dem Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil und der Erklä­rung Nost­ra aet­a­te. Außer­dem ver­öf­fent­lich­te er ein Buch …
Das Motto des Papstbesuches in Argentinien lautet "Willkommen alle". So wollen es Argentiniens Bischöfe. Papst Leo XIV. verlangte den Zusatz: "Geht und verkündet", der nun zumindest klein darunter hinzugefügt wurde.
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Einige Anmerkungen zum Papstbesuch in Argentinien

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Am ver­gan­ge­nen Mon­tag wur­den Ein­zel­hei­ten über den Besuch von Papst Leo XIV. in Argen­ti­ni­en bekannt: Logo, Mot­to und Hym­ne sowie das Pro­gramm des Besu­ches. Es lohnt sich durch­aus, zumin­dest ober­fläch­lich bei die­sen Din­gen zu ver­wei­len, um dar­an ein wenig den Zustand des Epi­sko­pa­tes abzulesen.
Der Kampf gegen das Christentum. Die Nacht der Blasphemie
Christenverfolgung

Der linke Kampf gegen das Christentum

Von Hei­ner Diet­rich* Nach Anga­ben des inter­na­tio­na­len christ­li­chen Hilfs­werks Open Doors herrscht gegen­wär­tig „die größ­te Chri­sten­ver­fol­gung aller Zei­ten“.1 Mit mehr als 388 Mil­lio­nen Betrof­fe­nen, die auf­grund ihres Glau­bens star­ker Ver­fol­gung und Dis­kri­mi­nie­rung aus­ge­setzt sind, gilt das Chri­sten­tum als die am inten­siv­sten ver­folg­te Reli­gi­ons­ge­mein­schaft welt­weit; sta­ti­stisch betrifft dies etwa jeden sieb­ten Chri­sten.2 Wäh­rend glo­bal betrach­tet die­se …
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Die Pseudomessianität des Sentimentalen

Von Msgr. Dr. Mari­an Ele­gan­ti* Es geht nur noch um Nähe, nicht um Wahr­heit. Wäh­rend die Seel­sor­ge vor Amo­ris Lae­ti­tia im Umgang mit geschie­de­nen Wie­der­ver­hei­ra­te­ten vor allem Objek­ti­vi­tät bzw. die Ver­bin­dung von Wahr­heit und Lie­be anstreb­te, ope­riert die syn­oda­le Kir­che mit einem vor­wie­gend sen­ti­men­ta­len Voka­bu­lar, das wenig dazu bei­trägt, die Situa­ti­on die­ser Men­schen nach sakra­ments­theo­lo­gi­schen …
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Rückkehr zum Lehramt

Von Abbé Clau­de Bar­the* Humanæ vitæ hat­te im Jah­re 1968, mit­ten in dem vom Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil ein­ge­lei­te­ten libe­ra­len Kli­ma, ein unge­wöhn­li­ches Ereig­nis dar­ge­stellt. Die Enzy­kli­ka löste aller­dings hef­ti­gen Wider­spruch aus. Wäh­rend das von Paul VI. gelei­te­te Kon­zil die Ekkle­sio­lo­gie dem libe­ra­len Katho­li­zis­mus geöff­net hat­te – Öku­me­ne, Reli­gi­ons­frei­heit, Dia­log mit den Reli­gio­nen –, hat­te sich …
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Gedanken über die Kirchenmusik: Fünf Variationen über das Wort „Missa“

Von Aure­lio Porf­iri* Mes­se Die Mes­se ist der höch­ste Akt des Got­tes­dien­stes, den wir als Chri­sten voll­zie­hen kön­nen. Die Musik in der Lit­ur­gie der Mes­se ist kein Zuge­ständ­nis des Prie­sters, son­dern ein Erfor­der­nis, das aus dem Ritus selbst her­vor­geht. Und die­ses Erfor­der­nis ver­langt auch, daß die Musik wür­dig ist, daß sie tat­säch­lich dazu dient, die …
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Die höchste Bestimmung des Menschen

Von Rober­to de Mat­tei* Vom 7. bis zum 14. Okto­ber 2026 wird im Vati­kan das ange­kün­dig­te Tref­fen zwi­schen Papst Leo XIV., den Ober­häup­tern der katho­li­schen Ost­kir­chen sui iuris und den Vor­sit­zen­den der Bischofs­kon­fe­ren­zen statt­fin­den. Die Zusam­men­kunft ver­folgt das Ziel, „im gegen­sei­ti­gen Zuhö­ren eine syn­oda­le Unter­schei­dung über die Schrit­te vor­zu­neh­men, die zu unter­neh­men sind, um den …
Jesus verflucht einen Feigenbaum, der keine Früchte trägt.
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Ob es erlaubt ist, zu „verfluchen“

Von Don Cur­zio Nito­glia* Jesus ver­flucht den unfrucht­ba­ren Fei­gen­baum Kön­nen wir, nach­dem der Herr Jesus im Hin­blick auf eini­ge Städ­te Gali­lä­as „Wehe euch!“ gesagt hat, behaup­ten, daß Er die­se Städ­te objek­tiv bzw. mate­ri­ell und nicht sub­jek­tiv bzw. for­mal ver­flucht habe?