30. Oktober 2026
Bischof Athanasius Schneider erhebt schwere Vorwürfe gegen das politische Establishment Europas, aber auch die Kirchenführung, eine Massenmigration zum Nachteil der europäischen Völker und der christlichen Identität des Kontinents zu unterstützen

Bischof Schneiders Kritik: Der Vatikan gibt der Masseneinwanderung geistlichen Rückhalt

Der kasa­chi­sche Weih­bi­schof sieht Euro­pas Ent­christ­li­chung durch eine poli­tisch instru­men­ta­li­sier­te Näch­sten­lie­be beschleu­nigt. Im Gespräch mit Micha­el Matt (The Rem­nant) kri­ti­siert er die Migra­ti­ons­po­li­tik kirch­li­cher Ver­ant­wor­tungs­trä­ger – unmit­tel­bar nach dem Eklat um die Rom­wall­fahrt der Tra­di­ti­on Ad Petri Sedem.

Forum

Die Tradition ist „nicht im Exil“

Von Ľubomír Urbančok* Am 14. Juli 1833 pre­dig­te der eng­li­sche Theo­lo­ge John Keb­le in der Uni­ver­si­täts­kir­che der hei­li­gen Juung­frau Maria in Oxford eine Pre­digt über den natio­na­len Glau­bens­ab­fall. Die­se Pre­digt gilt als Beginn der soge­nann­ten Oxford-Bewe­­gung. Ihr Ziel war es, in der angli­ka­ni­schen Kir­che das Bewußt­sein für ihren apo­sto­li­schen Ursprung neu zu wecken und sie …
Bischof Athanasius Schneider erhebt schwere Vorwürfe gegen das politische Establishment Europas, aber auch die Kirchenführung, eine Massenmigration zum Nachteil der europäischen Völker und der christlichen Identität des Kontinents zu unterstützen
Nachrichten

Bischof Schneiders Kritik: Der Vatikan gibt der Masseneinwanderung geistlichen Rückhalt

Der kasa­chi­sche Weih­bi­schof sieht Euro­pas Ent­christ­li­chung durch eine poli­tisch instru­men­ta­li­sier­te Näch­sten­lie­be beschleu­nigt. Im Gespräch mit Micha­el Matt (The Rem­nant) kri­ti­siert er die Migra­ti­ons­po­li­tik kirch­li­cher Ver­ant­wor­tungs­trä­ger – unmit­tel­bar nach dem Eklat um die Rom­wall­fahrt der Tra­di­ti­on Ad Petri Sedem.
Vom 23. Oktober bis 4. November 1956 kam es in Ungarn zu einem Volksaufstand gegen die kommunistische Diktatur
Forum

Oktober 1956: Der heldenhafte Aufstand Ungarns

Von Rober­to de Mat­tei*  Am 23. Okto­ber 1956 füll­ten sich die Stra­ßen Buda­pests mit jun­gen Men­schen. Sie tru­gen unga­ri­sche Fah­nen, aus denen das kom­mu­ni­sti­sche Wap­pen her­aus­ge­schnit­ten wor­den war: Das dadurch ent­stan­de­ne Loch in der Mit­te wur­de zum Sym­bol einer Nati­on, die ihr eige­nes Schick­sal wie­der selbst in die Hand neh­men woll­te. Am Abend wur­de die …
Kardinal Victor Manuel "Tucho" Fernández, Präfekt des Glaubensdikasteriums, beklagt die mangelnde Resonanz seines jüngsten Schreibens "Venite ad me". Doch nicht alle wundern sich mit ihm.
Nachrichten

„Venite ad me“: Kardinal Fernández beklagt wenig Resonanz für sein neues Dokument

Der Prä­fekt des Dik­aste­ri­ums für die Glau­bens­leh­re beklag­te das gerin­ge Inter­es­se an sei­nem Doku­ment Veni­te ad me über die Wei­ter­ga­be des Glau­bens, das am 22. Okto­ber ver­öf­fent­licht wur­de. Zugleich räum­te er ein, eine Pres­se­kon­fe­renz zur Vor­stel­lung des Doku­ments bewußt ver­mie­den zu haben, um Fra­gen zu ande­ren, der­zeit stär­ker inter­es­sie­ren­den The­men aus­zu­wei­chen. Sei­ne Kla­ge über die …
Rätselhafte Sorgen der Bischöfe Panamas, die sich zum Ad-limina-Besuch in Rom aufhielten
Liturgie & Tradition

Liturgische „Extremisten“ in Panama?

Das vati­ka­ni­sche Dik­aste­ri­um für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung unter der Lei­tung von Kar­di­nal Arthur Roche berich­tet über den Ad-limi­­na-Besuch der pana­mai­schen Bischö­fe – und nennt aus­ge­rech­net den Kom­mu­nion­emp­fang im Knien und den Schlei­er der Frau­en im Zusam­men­hang mit „lit­ur­gi­schem Extre­mis­mus“. Ein skan­da­lö­ser Vor­gang, der Fra­gen nach dem Ver­hält­nis der kirch­li­chen Auto­ri­tät zur Tra­di­ti­on auf­wirft …
Kardinal Romeo sagte im Februar 2012 voraus, Papst Benedikt XVI. werde innerhalb von zwölf Monaten sterben. Tatsächlich trat dieser im Februar 2013 in einem beispiellosen Akt zurück
Leo XIV.

Kardinal Paolo Romeo gestorben – seine Ankündigung des Todes von Benedikt XVI.

Leo XIV. wür­dig­te den am Sonn­tag ver­stor­be­nen Erz­bi­schof von Paler­mo als groß­zü­gi­gen Die­ner der Kir­che. 2012 geriet Romeo durch einen ver­trau­li­chen Bericht über eine angeb­li­che Todes­pro­gno­se für Bene­dikt XVI. in die Schlag­zei­len. Das Doku­ment wur­de zum Auf­takt der Vati­­leaks-Affä­­re. Tat­säch­lich tat Bene­dikt eini­ge Mona­te spä­ter, was so noch kein Papst vor ihm getan hat­te: Er …
Die Pilger der internationalen Wallfahrt Ad Petri Sedem wurden an der Grenze zum Vatikan abgewiesen. Die Tradition muß draußen bleiben.
Forum

Kein Platz für die Tradition

Von Titus* Der Vati­kan ver­wei­gert der Wall­fahrt „Ad Petri Sedem“ nicht nur die Meß­fei­er im Peters­dom, son­dern auch den gemein­sa­men Ein­zug zum Apo­stel­grab. Die Orga­ni­sa­to­ren wider­spre­chen Spe­ku­la­tio­nen und beto­nen ihre Treue zum Papst. Doch die Fra­ge nach der lit­ur­gi­schen Gleich­be­rech­ti­gung erhielt durch die Ableh­nung eine ein­deu­ti­ge Antwort.
Während 40 Jahre interreligiöse Assisi-Treffen gefeiert werden, bleiben die Tore des Petersdoms für den überlieferten Ritus verschlossen
Leo XIV.

40 Jahre Assisi-Treffen: Leo XIV. bleibt fern – ein glücklicher Umstand

Zum 40. Jah­res­tag des umstrit­te­nen Welt­ge­bets­tref­fens von Assi­si, das von gestern Sonn­tag bis mor­gen Diens­tag statt­fin­det, soll­te Papst Leo XIV. per­sön­lich erschei­nen. Eine ärzt­li­che Emp­feh­lung ver­hin­dert sei­ne Teil­nah­me. Für die Kri­ti­ker des „Gei­stes von Assi­si“ ist sein Fern­blei­ben den­noch kein Grund zur Trau­er. Es lenkt viel­mehr den Blick auf die Fra­ge, wel­ches Ver­ständ­nis von Reli­gi­on, …
Bilder

Der Fischerring für Papst Leo XIV.

Papst Leo XIV. wur­de am heu­ti­gen 18. Mai von Kar­di­nal­bi­schof Luis Anto­nio Tag­le auf dem Peters­platz der Fischer­ring ange­legt. Der Annu­lus pis­ca­to­ris oder päpst­li­che Ring ist eine der Insi­gni­en des Papstes.