28. Mai 2022
Zwei Tage vor dem diesjährigen Marsch für das Leben fand die Eucharistische Anbetung für das Leben statt, bei der Kardinal Gerhard Müller eine Predigt hielt.

Predigt von Kardinal Gerhard Müller bei der Eucharistischen Anbetung für das Leben

Anläss­lich der Eucha­ri­sti­schen Anbe­tung für das Leben, die jedes Jahr kurz vor dem Jah­res­tag der Ver­ab­schie­dung des berüch­tig­ten Geset­zes 194 statt­fin­det, das die Abtrei­bung in Ita­li­en am 22. Mai 1978 erlaub­te, lei­te­te Kar­di­nal Ger­hard Mül­ler die fei­er­li­che Zere­mo­nie in der römi­schen Pfar­rei San Gio­van­ni dei Fio­ren­ti­ni. Am 22. Mai fand dann der dies­jäh­ri­ge Marsch für

Bischof Rolando José Álvarez Lagos von Matagalpa in Nicaragua befindet sich seit dem Abend des 19. Mai in einem unbefristeten Hungerstreik, um gegen die Verfolgung der Kirche und das repressive Regime von Daniel Ortega und der Sandinisten zu protestieren.

Bischof im Hungerstreik

(Mana­gua) In Nica­ra­gua ist ein Bischof in den Hun­ger­streik getre­ten, um gegen die Repres­si­on des san­di­ni­sti­schen Regimes zu pro­te­stie­ren, mit der die Kir­che „zum Schwei­gen“ gebracht wer­den soll. In San­ta Mar­ta gilt das Orte­­ga-Regime hin­ge­gen als „befreun­de­te“ Macht.

Erzbischof Salvatore Cordileone von San Francisco sprach ein Kommunionverbot gegen Nancy Pelosi, die mächtige Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, aus, wegen ihrer Abtreibungsbefürwortung.

Nancy Pelosi vom Kommunionempfang ausgeschlossen – Paukenschlag in den USA

(Washing­ton) Erz­bi­schof Sal­va­to­re Cor­di­leo­ne von San Fran­cis­co hat Nan­cy Pelo­si, die Vor­sit­zen­de (Spea­ker) des Reprä­sen­tan­ten­hau­ses der USA, von der Hei­li­gen Kom­mu­ni­on aus­ge­schlos­sen – gegen den Wil­len Roms. Sei­ne Ent­schei­dung fällt unmit­tel­bar vor einer rich­tungs­wei­sen­den Ent­schei­dung des Ober­sten Gerichts­hofs der USA zur Abtrei­bungs­fra­ge, die für Ende Juni erwar­tet wird.


Letztes Abendmahl mit Besonderheit, welche die Aufnahme in das kirchlicche Kuriositätenkabinett garantiert.
Hintergrund

Darstellung des Letzten Abendmahls – mit klerikalem Humor?

(New York) Das kirch­li­che Kurio­si­tä­ten­ka­bi­nett ist um ein Kapi­tel rei­cher. Shane Ber­nard hör­te immer wie­der ein Gerücht. Fast zwei Jah­re stieß der Haus­hi­sto­ri­ker und Kura­tor der McIl­hen­ny Com­pa­ny, der Her­stel­ler von Taba­s­­co-Mar­­ken­­pro­­­du­k­­ten, wie­der­holt auf selt­sa­me Hin­wei­se, daß es in Loui­sia­na in den USA eine katho­li­sche Kir­che gebe mit einer ganz spe­zi­el­len Dar­stel­lung des Letz­ten Abendmahls.

Papst Franziskus trat am Mittwoch erstmals mit einem Gehstock an die Öffentlichkeit. Er will sich keiner Narkose mehr unterziehen.
Nachrichten

Papst Franziskus: „Lieber trete ich zurück“

(Rom) Papst Fran­zis­kus befin­det sich auf dem Weg der Bes­se­rung. Nach­dem er eini­ge Zeit im Roll­stuhl geführt wur­de, trat er in die­ser Woche mit dem Geh­stock an die Öffent­lich­keit. Am Mon­tag äußer­te er sich kategorisch.

Klosterneuburg wartet seit zwei Jahren auf die Wahl eines neuen Propstes und Abtes. Dazwischen leitete ein Päpstlicher Delegat das Stift und hatte sexuelle Mißbrauchs- und Vertuschungsvorwürfe zu untersuchen. Es gibt nun Bedenken, daß die Untersuchung wirklich in allen Punkten ordentlich verlaufen ist.
Hintergrund

Neue Vorwürfe in der Causa Klosterneuburg – und zum römischen Umgang damit

(Wien) Schwe­re Homo­­se­­xu­a­­li­­täts-Vor­­­wür­­fe rund um die Unter­su­chun­gen von sexu­el­lem Miß­brauch im Augu­­sti­­ner-Chor­her­­ren­­stift Klo­ster­neu­burg bei Wien erhebt die kana­di­sche Nach­rich­ten­sei­te Life­Si­teNews. Die Vor­wür­fe von Mai­ke Hick­son und Chef­re­dak­teur John Hen­ry Westen betref­fen den Umgang der Klo­ster­lei­tung mit den Miß­brauchs­vor­wür­fen, aber auch die römi­sche Unter­su­chung der­sel­ben. In dem 1114 gestif­te­ten Klo­ster­neu­burg leben heu­te 41 Chor­her­ren. Das Augu­­sti­­ner-Chor­her­­ren­­k­lo­­ster

Inthronisation von Erzbischof Ulrich in Paris
Forum

Neuer Erzbischof von Paris: Hoffnung auf liturgischen Frieden?

Von einer Katho­li­kin Am 23. Mai wur­de Msgr. Lau­rent Ulrich in der Kir­che Saint-Sul­­pi­ce in Anwe­sen­heit von rund 2000 Gläu­bi­gen und gut 40 Bischö­fen aus ver­schie­de­nen Diö­ze­sen fei­er­lich in sein Amt als neu­er Erz­bi­schof von Paris ein­ge­führt. Zuvor hat­te er auf dem Vor­platz sei­ner eigent­li­chen Bischofs­ka­the­dra­le Not­­re-Dame die Ves­per gefeiert.

Klaus Schwab mit dem zugeschalteten ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj beim Weltwirtschaftsforum 2022 in Davos.
Hintergrund

Der Umschwung in Davos … und der Vatikan ist mit dabei

Gedan­ken von Giu­sep­pe Nar­di Am 22. Mai begann in Davos das dies­jäh­ri­ge Welt­wirt­schafts­fo­rum (WEF). Glo­ba­li­sti­sche Eli­ten, dar­un­ter Geor­ge Soros und Bill Gates, geben sich bis zum 26. Mai ein Stell­dich­ein und las­sen ihre Adla­ten antan­zen – und der Vati­kan unter Papst Fran­zis­kus ist mit dabei.

Zwei Tage vor dem diesjährigen Marsch für das Leben fand die Eucharistische Anbetung für das Leben statt, bei der Kardinal Gerhard Müller eine Predigt hielt.
Hintergrund

Predigt von Kardinal Gerhard Müller bei der Eucharistischen Anbetung für das Leben

Anläss­lich der Eucha­ri­sti­schen Anbe­tung für das Leben, die jedes Jahr kurz vor dem Jah­res­tag der Ver­ab­schie­dung des berüch­tig­ten Geset­zes 194 statt­fin­det, das die Abtrei­bung in Ita­li­en am 22. Mai 1978 erlaub­te, lei­te­te Kar­di­nal Ger­hard Mül­ler die fei­er­li­che Zere­mo­nie in der römi­schen Pfar­rei San Gio­van­ni dei Fio­ren­ti­ni. Am 22. Mai fand dann der dies­jäh­ri­ge Marsch für

Wer Sturm sät, erntet was? Der "Klartext" eines gewesenen Generalvikars.
Forum

Priester, die mit einem Mann zusammenleben dürfen? Visionen eines Ex-Generalvikars

Von einer Katho­li­kin „Kön­nen nicht auch ver­hei­ra­te­te Män­ner und Män­ner, die mit einem Mann zusam­men­le­ben, zuge­las­sen wer­den?“, frag­te Andre­as Sturm, bis vor kur­zem Gene­ral­vi­kar des Bis­tums Spey­er, in einem Gespräch mit dem „Mann­hei­mer Mor­gen“ vom 16. Mai. Auch er selbst habe schon Bezie­hun­gen gehabt und den Zöli­bat ver­letzt. Unter ande­rem davon schrei­be auch er in

Die segnende Hand der Bronzestatue des heiligen Petrus im Petersdom. Im Hintergrund das Glasfenster mit der Darstellung des Heiligen Geistes der Cathedra Petri von Bernini.
Bilder

Der Segen des Petrus

Zu den beson­de­ren unter den zahl­rei­chen beein­drucken­den Attrak­tio­nen des Peters­do­mes in Rom gehört die Bron­ze­sta­tue des Apo­stel­für­sten Petrus. Sie wur­de gegen Ende des 13. Jahr­hun­derts von Arnol­fo di Cam­bio geschaf­fen. Anlaß dafür dürf­te das erste Hei­li­ge Jahr in der Kir­chen­ge­schich­te gewe­sen sein, das Papst Boni­fa­ti­us VIII. für 1300 aus­ge­ru­fen hatte.