20. August 2026
Brennende Kanzel (Chile)

Die Krise der institutionellen Identität: Eine systemtheoretische Analyse gegenwärtiger Transformationsdynamiken in der katholischen Kirche

Von Con­tra Ambi­va­lent* 1. Ein­lei­tung und theo­re­ti­scher Rah­men Die römisch-katho­­li­­sche Kir­che stellt aus sozio­lo­gi­scher und system­theo­re­ti­scher Per­spek­ti­ve eine beson­de­re Insti­tu­ti­on dar. Ihre außer­ge­wöhn­li­che Sta­bi­li­tät über vie­le Jahr­hun­der­te hin­weg beruh­te auf einer engen Ver­bin­dung von Tran­szen­denz und gesell­schaft­li­cher Wirk­lich­keit. Sie ver­stand sich nicht ledig­lich als mensch­li­che Orga­ni­sa­ti­on, son­dern als geist­li­che Insti­tu­ti­on, deren Ursprung und Auf­trag auf

Brennende Kanzel (Chile)
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Die Krise der institutionellen Identität: Eine systemtheoretische Analyse gegenwärtiger Transformationsdynamiken in der katholischen Kirche

Von Con­tra Ambi­va­lent* 1. Ein­lei­tung und theo­re­ti­scher Rah­men Die römisch-katho­­li­­sche Kir­che stellt aus sozio­lo­gi­scher und system­theo­re­ti­scher Per­spek­ti­ve eine beson­de­re Insti­tu­ti­on dar. Ihre außer­ge­wöhn­li­che Sta­bi­li­tät über vie­le Jahr­hun­der­te hin­weg beruh­te auf einer engen Ver­bin­dung von Tran­szen­denz und gesell­schaft­li­cher Wirk­lich­keit. Sie ver­stand sich nicht ledig­lich als mensch­li­che Orga­ni­sa­ti­on, son­dern als geist­li­che Insti­tu­ti­on, deren Ursprung und Auf­trag auf
Piero della Francesca, zentraler Teil des Polyptychons der Barmherzigkeit (ca. 1444–1464)
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Die Strafen Gottes in der Zeit des Unglaubens

Von Cri­sti­na Sic­car­di* Es war Sams­tag­mit­tag (ein Mari­en­tag), der 13. Okto­ber 1917, als Tau­sen­de von Men­schen, die sich in der Cova da Iria in Por­tu­gal ver­sam­melt hat­ten, sahen, wie die Son­ne etwa zehn Minu­ten lang ihre Far­be, Grö­ße und Posi­ti­on ver­än­der­te und sich anschlie­ßend immer wei­ter der Erde zu nähern schien, als wür­de sie auf
Reste eines zerstörten Kruzifixes und einer Heiligenfigur auf dem Boden einer katholischen Kirche in Jaffa (Tel Aviv)
Christenverfolgung

Jaffa, Taibeh, Rom: Wo Christen im Heiligen Land um ihre Zukunft ringen

In Jaf­fa, einem Stadt­teil von Tel Aviv, ist erneut eine katho­li­sche Kir­che Ziel eines Van­da­len­ak­tes gewor­den. In der Kir­che St. Anto­ni­us von Padua wur­den meh­re­re Sta­tu­en und Kru­zi­fi­xe zer­stört. Die israe­li­sche Poli­zei nahm einen etwa 20jährigen Juden fest, der im Ver­dacht steht, für die Beschä­di­gun­gen ver­ant­wort­lich zu sein. Die Ermitt­lun­gen dau­ern an.
Paul VI. wurde von Papst Franziskus im Oktober 2014 seliggesprochen und im Oktober 2018 heiliggesprochen. Im Bild der an der Fassade des Petersdom zu diesem Anlaß ausgehängte Teppich mit der Darstellung von Paul VI. und dem Wappen von Franziskus.
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Sind Heiligsprechungen unfehlbar? War Papst Paul VI. ein heiliger Papst? – Neue Einsichten (2. Teil)

Von Wolf­ram Schrems* Die­ser Teil schließt unmit­tel­bar an den ersten Teil vom 17.08.26 an. Die dort dar­ge­stell­ten Über­le­gun­gen zur Unfehl­bar­keit von Hei­lig­spre­chun­gen ent­zün­den sich natür­lich an der gera­de­zu unver­schämt kon­tra­fak­ti­schen Hei­lig­spre­chung der Kon­zil­s­päp­ste. Im genann­ten Sam­mel­band Are Cano­nizati­ons Infal­lible? (Sind Hei­lig­spre­chun­gen unfehl­bar?) the­ma­ti­siert Peter Kwas­niew­ski beson­ders die unver­ständ­li­che Erhe­bung Papst Mon­ti­nis zur Ehre der Altä­re:
Trinität
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Wahrheit, Vernunft und Offenbarung – Zur Struktur normativer Geltung im christlichen Denken

Von Con­tra Ambi­va­lent* Wahr­heit vor dem Dis­kurs Ein­lei­tung Die Fra­ge nach der Wahr­heit gehört zu den Grund­fra­gen christ­li­cher Theo­lo­gie und Phi­lo­so­phie. Zugleich steht kaum ein ande­rer Begriff heu­te so sehr im Span­nungs­feld unter­schied­li­cher Erkenn­t­­nis- und Wirk­lich­keits­ver­ständ­nis­se. Moder­ne Ansät­ze beto­nen die geschicht­li­che Bedingt­heit mensch­li­cher Erkennt­nis sowie die Bedeu­tung von Kom­mu­ni­ka­ti­on, Her­me­neu­tik und plu­ra­len Per­spek­ti­ven. Dem­ge­gen­über hält
Die Pfarrkirche von Medjugorje
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21 gegen die Übernatürlichkeit von Medjugorje – und warum Rom trotzdem das „Nihil obstat“ erteilte

Eine bis­lang nicht öffent­lich bekann­te Abstim­mung der dama­li­gen Kon­gre­ga­ti­on für die Glau­bens­leh­re vom Sep­tem­ber 2016 ergab eine deut­lich skep­ti­sche­res Bild zur Fra­ge der Echt­heit der Über­na­tür­lich­keit von Med­jug­or­je, als es die unter Papst Fran­zis­kus schließ­lich erfolg­te „Aner­ken­nung“ ver­mu­ten las­sen wür­de. Nach Anga­ben des ita­lie­ni­schen Vati­ka­ni­sten David Mur­gia votier­ten damals 21 von 33 Mit­glie­dern gegen eine
Sakrilegisch wird in der katholischen Kirche St. Johannes in Zug gefragt: "Wo ist die Göttin?" Wenn feministische Theologie neuheidnischem Schamanen- und Hexenglauben näher ist als der katholischen Glaubenslehre und Ordnung.
Nachrichten

Göttinnen in der katholischen Kirche – und Maria mittendrin?

In der katho­li­schen Kir­che St. Johan­nes in Zug, dem Haupt­ort des gleich­na­mi­gen Schwei­zer Kan­tons, fin­det vom 15. bis 25. August 2026 die Aus­stel­lung „Wo ist die Göt­tin?“ statt. Der Zeit­raum beginnt aus­ge­rech­net am Hoch­fest der Auf­nah­me Mari­ens in den Him­mel. Göt­tin­­nen-Figu­­ren aus 30 000 Jah­ren und allen Kon­ti­nen­ten begeg­nen dort christ­li­chen Sym­bo­len. Das erklär­te Ziel
Doppel-Kanonisierung: Papst Franziskus übernahm bei seiner Wahl die bereits vorbereitete Heiligsprechung von Johannes Paul II., ergänzte sie jedoch durch die Heiligsprechung von Johannes XXIII. Heiligsprechungen als kirchenpolitisches Instrument?
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Sind Heiligsprechungen unfehlbar? War Papst Paul VI. ein heiliger Papst? – Neue Einsichten (1. Teil)

Von Wolf­ram Schrems* Vor etwa zwölf Jah­ren äußer­te ich mein (und höchst­wahr­schein­lich vie­ler ande­rer) Unbe­ha­gen über damals aktu­el­le Selig- und Hei­lig­spre­chun­gen (hier die Tei­le der Serie: Teil 1, Teil 2, Teil 3/​​1, Teil 3/​​2). Die zen­tra­len Punk­te der Serie waren die Kri­tik an der Hei­lig­spre­chung des Kon­zils­pap­stes Johan­nes XXIII. (der die Fati­­ma-Bot­­schaft bekämpf­te und mit
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Der Fischerring für Papst Leo XIV.

Papst Leo XIV. wur­de am heu­ti­gen 18. Mai von Kar­di­nal­bi­schof Luis Anto­nio Tag­le auf dem Peters­platz der Fischer­ring ange­legt. Der Annu­lus pis­ca­to­ris oder päpst­li­che Ring ist eine der Insi­gni­en des Papstes.