20. Februar 2026
Alea jacta est? Sind die Würfel zwischen Rom und der Piusbruderschaft gefallen?

Alea jacta est?

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Alle Leser haben mit Sicher­heit bereits das gestern vom P. Davi­de Pagli­a­ra­ni, dem Gene­ral­obe­ren der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX), an Kar­di­nal Víc­tor Fernán­dez ver­sand­te öffent­li­che Schrei­ben gele­sen, in dem er – den Dia­log mit Rom ableh­nend – mit­teilt, daß die Bischofs­wei­hen unver­meid­lich am kom­men­den 1. Juli statt­fin­den wer­den. Bemer­kens­wert ist dabei
Eduard von Habsburg-Lothringen verfaßte einen Reiseführer zum Abenteuer Alte Messe

Eduard Habsburg: Abenteuer „Alte Messe“ – ein Reiseführer für Neugierige

Von Wolf­ram Schrems* Nach der erfolg­rei­chen Ver­öf­fent­li­chung von Spre­chen Sie Habs­bur­gisch? brach­te der Reno­­va­­men-Ver­­lag nun­mehr aber­mals eine Schrift von Erz­her­zog Edu­ard von Hab­s­­burg-Loth­rin­­gen her­aus, dies­mal zum The­ma Lit­ur­gie. Das war eine gute Idee. Der Autor war bis vor weni­gen Wochen unga­ri­scher Bot­schaf­ter am Hei­li­gen Stuhl und beim Sou­ve­rä­nen Mal­te­ser­rit­ter­or­den. Nun­mehr ist er Son­der­bot­schaf­ter Ungarns für Kir­che,
Allegorie der Kirche als Hüterin der Wahrheit: Fresko von Andrea di Bonaiuto im Spanischen Saal der Dominikanerkirche Santa Maria Novella in Florenz (um 1365–1367)

Loyalität, Wahrheit und Ambivalenz unter dem Pontifikat von Papst Franziskus

Von Con­tra Ambi­va­lent Die fol­gen­de Ana­ly­se ver­steht sich als Bei­trag zum theo­lo­gi­schen Dis­kurs auf Grund­la­ge öffent­lich zugäng­li­cher Tex­te und Ereig­nis­se. Sie erhebt weder dis­zi­pli­nä­re Auto­ri­tät noch mora­li­sche Ankla­ge, son­dern zielt auf begriff­li­che Klä­rung. 1. Anschluss an den ersten Auf­satz – Ambi­va­lenz als Vor­aus­set­zung der Loya­li­täts­fra­ge Im vor­aus­ge­hen­den Auf­satz „Zur inne­ren Logik des Pon­ti­fi­kats von Papst
Revolutionäre Bischöfe? "Fragment eines Jüngsten Gerichts" eines unbekannten Schülers von Hieronymus Bosch (Alte Pinakothek, München)

Dialektik der entfesselten Macht

Von Vigi­li­us* I. Der Syn­oda­le Weg Der deut­sche Syn­oda­le Weg ist ein lehr­rei­cher Vor­gang für die gesam­te katho­li­sche Kir­che. Denn er stellt in sei­ner grob­schläch­ti­gen Unver­stellt­heit eine heu­ri­stisch gera­de­zu ein­zig­ar­ti­ge Apo­ca­lyp­sis der kirch­li­chen Selbst­de­kon­struk­ti­on dar. Bevor ich auf die ent­schei­den­de Grund­pro­ble­ma­tik ein­ge­he, schil­de­re ich zunächst einen Kon­flikt, der sich bei der sech­sten und letz­ten Sit­zung

Alea jacta est? Sind die Würfel zwischen Rom und der Piusbruderschaft gefallen?
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Alea jacta est?

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Alle Leser haben mit Sicher­heit bereits das gestern vom P. Davi­de Pagli­a­ra­ni, dem Gene­ral­obe­ren der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX), an Kar­di­nal Víc­tor Fernán­dez ver­sand­te öffent­li­che Schrei­ben gele­sen, in dem er – den Dia­log mit Rom ableh­nend – mit­teilt, daß die Bischofs­wei­hen unver­meid­lich am kom­men­den 1. Juli statt­fin­den wer­den. Bemer­kens­wert ist dabei
Quentin Deranque, ein junger traditionsverbundener Katholik, wurde von Linksextremisten zu Tode geprügelt. Seither versuchen die Sympathisanten der Täter, das Opfer als Extremisten zu diskretieren.
Forum

Information oder Framing? Zum Tod von Quentin Deranque

Von Wer­ner Holz­in­ger* Eine Schlag­zei­le der Haupt­nach­rich­ten­sen­dung Zeit im Bild des ORF vom 16. Febru­ar 2026 lau­te­te: „Rechts­extre­mer getö­tet: Paris macht ultra­lin­ke Grup­pen ver­ant­wort­lich.“ Bereits die­se Wort­wahl wirft grund­le­gen­de Fra­gen auf – nicht nur zur kon­kre­ten Dar­stel­lung des Ereig­nis­ses, son­dern zum Selbst­ver­ständ­nis öffen­t­­lich-rech­t­­li­cher Bericht­erstat­tung insgesamt.
Kardinal Victor Manuel "Tucho" Fernández mit Papst Leo XIV. Wurde gestern die Causa Piusbruderschaft besprochen?
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Kardinal Fernández bei Leo XIV. – kurz nach der Antwort der Piusbruderschaft

Am 19. Febru­ar 2026 ver­merk­te das Tages­bul­le­tin des vati­ka­ni­schen Pres­se­am­tes eine regu­lä­re, aber nicht unin­ter­es­san­te Audi­enz: Papst Leo XIV. emp­fing Kar­di­nal Víc­tor Manu­el Fernán­dez, Prä­fekt des Dik­aste­ri­ums für die Glau­bens­leh­re – kei­ne 24 Stun­den nach der Ant­wort der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X.
Der Generalrat der Piusbruderschaft (im Bild) übermittelte am 18. Februar dem römischen Glaubenspräfekten sein Antwortschreiben mit Anhängen
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Das neue Schreiben der Piusbruderschaft an Rom – eine kurze Analyse

Am 12. Febru­ar 2026 fand im Vati­kan ein theo­lo­gi­sches Gespräch statt zwi­schen Pater Davi­de Pagli­a­ra­ni, dem Gene­ral­obe­ren der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX), und Kar­di­nal Víc­tor Manu­el Fernán­dez, Prä­fekt des Dik­aste­ri­ums für die Glau­bens­leh­re. Anlaß war die von der Bru­der­schaft ange­kün­dig­te Wei­he wei­te­rer Bischö­fe für den 1. Juli 2026. Rom depo­nier­te bei der Begeg­nung den
Die Piusbruderschaft veröffentlichte heute ihre angekündigte Antwort an das Glaubensdikasterium
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Die Antwort der Piusbruderschaft an Rom

Nun liegt die Ant­wort der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) an Rom vor. Hier der voll­stän­di­ge Wort­laut: Kom­mu­ni­qué des Gene­ral­hau­ses: Ant­wort der Bru­der­schaft an Rom
US-Außenminister Rubio (USA) auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2026
Forum

Sind die Vereinigten Staaten das „Reich des Bösen“?

Von Rober­to de Mat­tei* Der ame­ri­ka­ni­sche Außen­mi­ni­ster Mar­co Rubio hielt anläß­lich der Münch­ner Sicher­heits­kon­fe­renz, die am 14. Febru­ar im Baye­ri­schen Hof statt­fand, eine umfas­sen­de und dif­fe­ren­zier­te Rede. Dar­in bekräf­tig­te er, daß die USA und Euro­pa einer ein­zi­gen Zivi­li­sa­ti­on ange­hör­ten und ihre Kräf­te bün­deln müß­ten, um gemein­sa­me inne­re wie äuße­re Fein­de zu bekämp­fen. Gleich­wohl stel­len die
Eduard von Habsburg-Lothringen verfaßte einen Reiseführer zum Abenteuer Alte Messe
Buchbesprechungen

Eduard Habsburg: Abenteuer „Alte Messe“ – ein Reiseführer für Neugierige

Von Wolf­ram Schrems* Nach der erfolg­rei­chen Ver­öf­fent­li­chung von Spre­chen Sie Habs­bur­gisch? brach­te der Reno­­va­­men-Ver­­lag nun­mehr aber­mals eine Schrift von Erz­her­zog Edu­ard von Hab­s­­burg-Loth­rin­­gen her­aus, dies­mal zum The­ma Lit­ur­gie. Das war eine gute Idee. Der Autor war bis vor weni­gen Wochen unga­ri­scher Bot­schaf­ter am Hei­li­gen Stuhl und beim Sou­ve­rä­nen Mal­te­ser­rit­ter­or­den. Nun­mehr ist er Son­der­bot­schaf­ter Ungarns für Kir­che,
"Christus ist König". Unter diesem Motto findet am 7. März die Dritte Internationale Konferenz der Vereinigung seliger Ivan Merz statt
Liturgie & Tradition

Christus ist König – Tagung in Zagreb

Die Apo­lo­ge­ti­sche Ver­ei­ni­gung seli­ger Ivan Merz lädt zur Drit­ten Inter­na­tio­na­len Kon­fe­renz ein, die am Sams­tag, dem 7. März 2026, im Grand Hotel Zagreb (Jan­ko­mir 27, Zagreb) statt­fin­den wird. Die Tagung steht unter dem Mot­to „Chri­stus ist König“ und möch­te den Glau­ben stär­ken, Ori­en­tie­rung geben und zur muti­gen Treue gegen­über der Leh­re der Kir­che ermutigen.


Bilder

Der Fischerring für Papst Leo XIV.

Papst Leo XIV. wur­de am heu­ti­gen 18. Mai von Kar­di­nal­bi­schof Luis Anto­nio Tag­le auf dem Peters­platz der Fischer­ring ange­legt. Der Annu­lus pis­ca­to­ris oder päpst­li­che Ring ist eine der Insi­gni­en des Papstes.