26. März 2026
„Jesus und Barabbas“ von Giovanni Gasparro (geb. 1983), einem äußerst interessanten Künstler, dessen Werk im figurativen Realismus verankert ist und zugleich von barocken Einflüssen geprägt wird.

Die Stunde des Barabbas

Ein Kom­men­tar von Don Micha­el Gurt­ner* Alle vier Evan­ge­li­sten erwäh­nen in ihren Pas­si­ons­be­rich­ten, wenn­gleich jeweils nur ganz kurz, eine Epi­so­de, wel­che beson­ders in der Kar­wo­che all­ge­mei­nes Unver­ständ­nis aus­löst und man sich fas­sungs­los fragt: Wie konn­te sol­ches bloß geschehen?

Die Pietà von Michelangelo im Petersdom zeigt die Gottesmutter Maria, die den vom Kreuz abgenommenen Leichnam ihres göttlichen Sohnes in ihren Armen hält.
Nachrichten

Erneut Klärung zu Mater populi fidelis gefordert

Die Inter­na­tio­na­le Maria­ni­sche Ver­ei­ni­gung hat ihre For­de­rung nach einer offi­zi­el­len Klar­stel­lung durch das Dik­aste­ri­um für die Glau­bens­leh­re bekräf­tigt. Anlaß ist die umstrit­te­ne Lehr­no­te Mater popu­li fide­lis, die nach Ansicht der Ver­ei­ni­gung gra­vie­ren­de mario­lo­gi­sche Män­gel und inhalt­li­che Unschär­fen aufweist.
Papst Franziskus hielt seine schützende Hand über Marko Ivan Rupnik (rechts), doch auch fast ein Jahr nach dem Ende seines Pontifikats gibt es im Fall Rupnik Fortschritte
Leo XIV.

Der Fall Rupnik und die Geduld der Opfer

Der Umgang des Vati­kans mit Miß­brauchs­vor­wür­fen steht seit Jah­ren unter kri­ti­scher Beob­ach­tung. Kaum ein Fall ver­deut­licht die struk­tu­rel­len Span­nun­gen mehr wie jener um den ehe­ma­li­gen Jesui­ten und Prie­ster­künst­ler Mar­ko Ivan Rup­nik. Wäh­rend die kirch­li­chen Behör­den wie­der­holt Trans­pa­renz und Auf­ar­bei­tung in Aus­sicht stel­len, wächst bei den Betrof­fe­nen der Ein­druck, daß hin­ter den Mau­ern des Kir­chen­staats wei­ter­hin
„Jesus und Barabbas“ von Giovanni Gasparro (geb. 1983), einem äußerst interessanten Künstler, dessen Werk im figurativen Realismus verankert ist und zugleich von barocken Einflüssen geprägt wird.
Forum

Die Stunde des Barabbas

Ein Kom­men­tar von Don Micha­el Gurt­ner* Alle vier Evan­ge­li­sten erwäh­nen in ihren Pas­si­ons­be­rich­ten, wenn­gleich jeweils nur ganz kurz, eine Epi­so­de, wel­che beson­ders in der Kar­wo­che all­ge­mei­nes Unver­ständ­nis aus­löst und man sich fas­sungs­los fragt: Wie konn­te sol­ches bloß geschehen?
Auch im britischen Oberhaus regiert die Kultur des Todes. Der Westen im freien Fall.
Lebensrecht

Schockierend: England legalisiert Tötung ungeborener Kinder bis zur Geburt

Am 18. März 2026 hat das bri­ti­sche Ober­haus zwei ent­schei­den­de Geset­zes­än­de­run­gen abge­lehnt, was fak­tisch die voll­stän­di­ge Ent­kri­mi­na­li­sie­rung der Abtrei­bung bis zur Geburt ermög­licht. Mit 185 zu 148 Stim­men wur­de der Ver­such, die umstrit­te­ne Klau­sel 208 auf­zu­he­ben, ver­wor­fen, wäh­rend ein wei­te­res Gesetz zur ver­pflich­ten­den medi­zi­ni­schen Bera­tung vor einer che­mi­schen Abtrei­bung durch die Tötungs­pil­le Mifegy­ne mit 191
Zum besseren Verständnis der Ereignisse im Nahen Osten sprach Edward Pentin mit dem ehemaligen anglikanischen Bischof und heutigen katholischen Priester Michael Nazir-Ali, einem ausgewiesenen Kenner des Islams.
Nachrichten

Nazir-Ali: Ohne das schiitische Märtyrertum kann man den Iran nicht verstehen

Der Vati­­kan-Exper­te Edward Pen­tin (EWTN, Natio­nal Catho­lic Regi­ster) greift in sei­ner Ana­ly­se eine The­se von Micha­el Nazir-Ali auf, die west­li­che Ein­schät­zun­gen des Iran grund­le­gend in Fra­ge stellt: Wer die Isla­mi­sche Repu­blik Iran allein poli­tisch oder stra­te­gisch liest, erkennt ihre reli­giö­se Tie­fen­struk­tur nicht. Ent­schei­dend sei viel­mehr eine spe­zi­fisch schii­ti­sche Deu­tung von Leid und Mar­ty­ri­um, die das
Im römischen Palazzo Taverna fand vor wenigen Tagen eine geschlossene, quasi geheime Veranstaltung statt, die den Antichristen zum Thema hatte
Forum

Rom, Peter Thiel, Palantir, Trump und der Antichrist

Am 15. März 2026 fand in Rom ein höchst unge­wöhn­li­cher, fast kon­spi­ra­ti­ver Vor­trag statt. Der deut­sche Sili­­con-Val­­ley-Mil­­li­ar­­där Peter Thiel, einer der Grün­der und erster Vor­stands­vor­sit­zen­der von Palan­tir, jenem Sof­t­­wa­re-Unter­­neh­­men, das im Dienst der US-Regie­rung (Pen­ta­gon, Geheim­dien­ste, Mini­ste­ri­en) Pro­gram­me für Staa­ten zur Total­über­wa­chung und zur Kriegs­füh­rung ent­wickelt, Pro­gram­me, die in den Krie­gen in der Ukrai­ne und
Die Palmsonntagsprozession in Jerusalem 2025. Die Erklärung des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem zur prekären Situation, in der Zelebrationen der Karwoche und von Ostern abgesagt oder verschoben werden müssen
Nachrichten

Palmsonntagsprozession in Jerusalem abgesagt

Das Latei­ni­sche Patri­ar­chat von Jeru­sa­lem kün­dig­te ange­sichts der anhal­ten­den Kriegs­la­ge tief­grei­fen­de Ein­schrän­kun­gen für die dies­jäh­ri­gen Fei­ern der Kar­wo­che an. In einer Mit­tei­lung wird deut­lich, daß zen­tra­le lit­ur­gi­sche Zele­bra­tio­nen auf­grund der staat­li­chen Ein­schrän­kun­gen durch die israe­li­schen Behör­den ent­we­der abge­sagt oder ver­scho­ben wer­den müs­sen – ein Schritt, der die außer­ge­wöhn­li­che Bela­stung der christ­li­chen Gemein­schaft im Hei­li­gen Land


Bilder

Der Fischerring für Papst Leo XIV.

Papst Leo XIV. wur­de am heu­ti­gen 18. Mai von Kar­di­nal­bi­schof Luis Anto­nio Tag­le auf dem Peters­platz der Fischer­ring ange­legt. Der Annu­lus pis­ca­to­ris oder päpst­li­che Ring ist eine der Insi­gni­en des Papstes.