27. Juli 2026
Stefano Fontana verweist auf jüngste Stellungnahmen von Kardinal Robert Sarah (l.) und Kardinal Raymond Burke (r.), in denen sie Leo XIV. faktisch ersuchten, konkreter und deutlicher zu reagieren und in manchen Fragen auch einmal zu sagen: "Es reicht!"

Burke und Sarah rufen Papst Leo XIV. auf, auch einmal zu sagen: „Es reicht!“

Von Ste­fa­no Fon­ta­na* Zwi­schen syn­oda­len Expe­ri­men­ten, Homo­se­xua­lis­mus, dem Kampf gegen den Zöli­bat und LGBTQ-Mes­­sen sind die von Fran­zis­kus ein­ge­lei­te­ten Pro­zes­se außer Kon­trol­le gera­ten, und es ist an der Zeit, sie auf­zu­hal­ten. Die bei­den Kar­di­nä­le wen­den sich an Papst Leo XIV. und hof­fen auf eine Kurs­kor­rek­tur zum Wohl der Kir­che. In den ver­gan­ge­nen Tagen haben die

Stefano Fontana verweist auf jüngste Stellungnahmen von Kardinal Robert Sarah (l.) und Kardinal Raymond Burke (r.), in denen sie Leo XIV. faktisch ersuchten, konkreter und deutlicher zu reagieren und in manchen Fragen auch einmal zu sagen: "Es reicht!"
Forum

Burke und Sarah rufen Papst Leo XIV. auf, auch einmal zu sagen: „Es reicht!“

Von Ste­fa­no Fon­ta­na* Zwi­schen syn­oda­len Expe­ri­men­ten, Homo­se­xua­lis­mus, dem Kampf gegen den Zöli­bat und LGBTQ-Mes­­sen sind die von Fran­zis­kus ein­ge­lei­te­ten Pro­zes­se außer Kon­trol­le gera­ten, und es ist an der Zeit, sie auf­zu­hal­ten. Die bei­den Kar­di­nä­le wen­den sich an Papst Leo XIV. und hof­fen auf eine Kurs­kor­rek­tur zum Wohl der Kir­che. In den ver­gan­ge­nen Tagen haben die
"Der Papst und der Antichrist". Peter Thiel veröffentlichte einige seiner Überlegungen in einem Aufsatz für First Things.
Nachrichten

Der Papst und der Antichrist

Peter Thiel, ein deutsch-ame­ri­­ka­­ni­­scher Unter­neh­mer, Inve­stor und Mit­grün­der von PayPal sowie Palan­tir Tech­no­lo­gies, war auch einer der ersten Inve­sto­ren bei Face­book und zählt zu den ein­fluß­reich­sten Per­sön­lich­kei­ten der Tech­­no­­lo­­gie- und Start-up-Bran­che. Bekannt ist er für sei­ne Inve­sti­tio­nen, sei­ne Bücher und sei­ne teils kon­tro­ver­sen poli­ti­schen und wirt­schaft­li­chen Posi­tio­nen. In den ver­gan­ge­nen Mona­ten hielt er in ver­schie­de­nen
Eines von zahlreichen gemeinsamen Fotos von P. James Martin SJ und Papst Franziskus zur Förderung einer Homo-Agenda.
Genderideologie

Die Salamitaktik der Öffnung? Die Forderung von James Martin nach homosexuellen Priestern

Was lan­ge als Rand­the­ma inner­kirch­li­cher Dis­kus­si­on erschien, rückt kurz nach dem Ende des berg­o­glia­ni­schen Pon­ti­fi­kats in das Zen­trum der Aus­ein­an­der­set­zung: die Fra­ge nach dem Ver­hält­nis der katho­li­schen Kir­che zur Homo­se­xua­li­tät und den Kon­se­quen­zen für das Prie­ster­tum. Im Klar­text: Der US-Jesu­it Pater James Mar­tin erhob vor kur­zem erneut die For­de­rung, homo­se­xu­el­len Män­nern offi­zi­ell den Zugang zum
An der Rosenkranzbasilika von Lourdes befinden sich seit 2008 Mosaike des ehemaligen Jesuiten und Künstlerpriesters Marko Ivan Rupnik, die Gegenstand heftiger Kontroversen sind.
Nachrichten

Papstbesuch in Lourdes: Kommt Bewegung in den Fall Rupnik?

Der Fall des ehe­ma­li­gen Jesui­ten und Künst­ler­prie­sters Mar­ko Ivan Rup­nik könn­te noch vor der Rei­se von Papst Leo XIV. nach Lour­des Ende Sep­tem­ber eine Wen­dung erfah­ren. Dar­auf deu­tet zumin­dest eine Aus­sa­ge hin, die der nie­der­län­di­sche Vati­ka­nist Hen­dro Mun­ster­man in einem Gast­kom­men­tar für die fran­zö­si­sche Tages­zei­tung La Croix ver­öf­fent­licht hat. Unter Beru­fung auf einen hoch­ran­gi­gen, anonym blei­ben­den
Der überlieferte Ritus, dem die gleiche Würde verweigert wird
Hintergrund

Keine „Freiheit der Tradition“?

Die Bischö­fe von Köln, Regens­burg und Pas­sau gel­ten vie­len Katho­li­ken als Bewah­rer tra­di­tio­nel­ler Posi­tio­nen. Doch beim über­lie­fer­ten Römi­schen Ritus und der Tra­di­ti­on zeigt sich ein ande­res Bild: Eine ech­te Zuer­ken­nung glei­cher Wür­de für den Vetus Ordo ist auch dort nicht in Sicht.
Der heilige Hieronymus Emiliani gab seine militärische Laufbahn auf, um sich Waisenkindern zu widmen.
Forum

Der heilige Hieronymus Emiliani – der Ritter, der zum Vater der Waisen wurde

Von Rober­to de Mat­tei* Am 20. Juli gedenkt die über­lie­fer­te Lit­ur­gie der Kir­che des hei­li­gen Hie­ro­ny­mus Emi­lia­ni (1486–1537). Er wur­de 1486 in Vene­dig als Sohn einer Patri­zi­er­fa­mi­lie gebo­ren. Wie vie­le jun­ge Adli­ge der Sere­nis­si­ma erhielt er eine Aus­bil­dung, die stär­ker auf das Waf­fen­hand­werk und die Staats­füh­rung als auf wis­sen­schaft­li­che Stu­di­en aus­ge­rich­tet war. Sein Ide­al war
Hintergrund

Zwei Dubia. Die Zweifel der Schweigenden

In der Zeit­schrift Itin­é­rai­res, Nr. 330 (Febru­ar 1989), ver­öf­fent­lich­te der fran­zö­si­sche Schrift­stel­ler Jean Madiran (1920–2013) den Bei­trag „Duo dubia. Les dou­tes des silen­cieux“, der sich mit den weni­ge Mona­te zuvor ohne päpst­li­ches Man­dat vor­ge­nom­me­nen Bischofs­wei­hen durch Erz­bi­schof Mar­cel Lefeb­v­re in Écô­ne aus­ein­an­der­setzt. Der Auf­satz ist ein zeit­ge­schicht­li­ches Doku­ment von sel­te­ner Klar­heit und blei­ben­dem Rang, das
Männer, wie sie Kirche und Menschheit in der heutigen Krise brauchen
Forum

Die Menschen, die wir brauchen

Von Rober­to de Mat­tei* Noch vor der Ver­wir­rung der Struk­tu­ren steht die Ver­wir­rung des Den­kens. Das ist der Schlüs­sel, mit dem wir den geschicht­li­chen Augen­blick ver­ste­hen müs­sen, den wir der­zeit erle­ben. Die Kri­se, die heu­te die katho­li­sche Welt erschüt­tert, ist nicht in erster Linie eine orga­ni­sa­to­ri­sche oder stra­te­gi­sche Kri­se; sie ist viel­mehr eine geist­li­che und kul­tu­rel­le Kri­se, die die Art und Wei­se betrifft, wie wir den­ken, urtei­len und auf die Ereig­nis­se reagieren.
Bilder

Der Fischerring für Papst Leo XIV.

Papst Leo XIV. wur­de am heu­ti­gen 18. Mai von Kar­di­nal­bi­schof Luis Anto­nio Tag­le auf dem Peters­platz der Fischer­ring ange­legt. Der Annu­lus pis­ca­to­ris oder päpst­li­che Ring ist eine der Insi­gni­en des Papstes.