28. März 2026
Karidnal Arthur Roche mit Papst Franziskus: zwei erklärte Gegner des überlieferten Ritus

Die „Einheit“ als Instrument gegen die Tradition

Die gegen­wär­ti­gen Aus­ein­an­der­set­zun­gen um die Lit­ur­gie sind weder neu noch über­ra­schend. Sie betref­fen viel­mehr einen Bereich, der seit den spä­ten 1960er Jah­ren in beson­de­rer Wei­se auf­ge­bro­chen ist und der Kir­che eine tie­fe Wun­de geschla­gen hat. Im Kern geht es um das Wesen der Hei­li­gen Mes­se und damit um nichts Gerin­ge­res als das rech­te Ver­ständ­nis des­sen,

Karidnal Arthur Roche mit Papst Franziskus: zwei erklärte Gegner des überlieferten Ritus
Liturgie & Tradition

Die „Einheit“ als Instrument gegen die Tradition

Die gegen­wär­ti­gen Aus­ein­an­der­set­zun­gen um die Lit­ur­gie sind weder neu noch über­ra­schend. Sie betref­fen viel­mehr einen Bereich, der seit den spä­ten 1960er Jah­ren in beson­de­rer Wei­se auf­ge­bro­chen ist und der Kir­che eine tie­fe Wun­de geschla­gen hat. Im Kern geht es um das Wesen der Hei­li­gen Mes­se und damit um nichts Gerin­ge­res als das rech­te Ver­ständ­nis des­sen,
Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin äußerte sich zum überlieferten Ritus und läßt versöhnliche Töne anklingen
Leo XIV.

Neue Töne zum überlieferten Ritus?

Der vati­ka­ni­sche Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin hat sich erneut zur Fra­ge des über­lie­fer­ten Römi­schen Ritus geäu­ßert – und dabei einen Ton ange­schla­gen, der teils als bemer­kens­wer­te Kurs­kor­rek­tur wahr­ge­nom­men wird. 
Von links: Msgr. Orlita undd Don Bamonte von der Internationalen Exorzistenvereinigung in Audienz bei Papst Leo XIV.
Leo XIV.

Exorzisten berichten über die Audienz bei Leo XIV.

Die Audi­enz von Papst Leo XIV für die Spit­ze der Inter­na­tio­na­len Exor­zi­sten­ver­ei­ni­gung hat in den ver­gan­ge­nen Tagen ein erheb­li­ches Medi­en­echo aus­ge­löst – aller­dings nicht immer ein zutref­fen­des. Wäh­rend säku­la­re Bericht­erstat­tung teils zur Über­zeich­nung oder gar zur Lächer­lich­ma­chung neig­te, erlaubt ein kur­zes Inter­view der Nuo­va Bus­so­la Quo­ti­dia­na mit dem stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­der der Ver­ei­ni­gung, dem ita­lie­ni­schen Prie­ster
Die Pietà von Michelangelo im Petersdom zeigt die Gottesmutter Maria, die den vom Kreuz abgenommenen Leichnam ihres göttlichen Sohnes in ihren Armen hält.
Nachrichten

Erneut Klärung zu Mater populi fidelis gefordert

Die Inter­na­tio­na­le Maria­ni­sche Ver­ei­ni­gung hat ihre For­de­rung nach einer offi­zi­el­len Klar­stel­lung durch das Dik­aste­ri­um für die Glau­bens­leh­re bekräf­tigt. Anlaß ist die umstrit­te­ne Lehr­no­te Mater popu­li fide­lis, die nach Ansicht der Ver­ei­ni­gung gra­vie­ren­de mario­lo­gi­sche Män­gel und inhalt­li­che Unschär­fen aufweist.
Papst Franziskus hielt seine schützende Hand über Marko Ivan Rupnik (rechts), doch auch fast ein Jahr nach dem Ende seines Pontifikats gibt es im Fall Rupnik Fortschritte
Leo XIV.

Der Fall Rupnik und die Geduld der Opfer

Der Umgang des Vati­kans mit Miß­brauchs­vor­wür­fen steht seit Jah­ren unter kri­ti­scher Beob­ach­tung. Kaum ein Fall ver­deut­licht die struk­tu­rel­len Span­nun­gen mehr wie jener um den ehe­ma­li­gen Jesui­ten und Prie­ster­künst­ler Mar­ko Ivan Rup­nik. Wäh­rend die kirch­li­chen Behör­den wie­der­holt Trans­pa­renz und Auf­ar­bei­tung in Aus­sicht stel­len, wächst bei den Betrof­fe­nen der Ein­druck, daß hin­ter den Mau­ern des Kir­chen­staats wei­ter­hin
„Jesus und Barabbas“ von Giovanni Gasparro (geb. 1983), einem äußerst interessanten Künstler, dessen Werk im figurativen Realismus verankert ist und zugleich von barocken Einflüssen geprägt wird.
Forum

Die Stunde des Barabbas

Ein Kom­men­tar von Don Micha­el Gurt­ner* Alle vier Evan­ge­li­sten erwäh­nen in ihren Pas­si­ons­be­rich­ten, wenn­gleich jeweils nur ganz kurz, eine Epi­so­de, wel­che beson­ders in der Kar­wo­che all­ge­mei­nes Unver­ständ­nis aus­löst und man sich fas­sungs­los fragt: Wie konn­te sol­ches bloß geschehen?
Auch im britischen Oberhaus regiert die Kultur des Todes. Der Westen im freien Fall.
Lebensrecht

Schockierend: England legalisiert Tötung ungeborener Kinder bis zur Geburt

Am 18. März 2026 hat das bri­ti­sche Ober­haus zwei ent­schei­den­de Geset­zes­än­de­run­gen abge­lehnt, was fak­tisch die voll­stän­di­ge Ent­kri­mi­na­li­sie­rung der Abtrei­bung bis zur Geburt ermög­licht. Mit 185 zu 148 Stim­men wur­de der Ver­such, die umstrit­te­ne Klau­sel 208 auf­zu­he­ben, ver­wor­fen, wäh­rend ein wei­te­res Gesetz zur ver­pflich­ten­den medi­zi­ni­schen Bera­tung vor einer che­mi­schen Abtrei­bung durch die Tötungs­pil­le Mifegy­ne mit 191


Bilder

Der Fischerring für Papst Leo XIV.

Papst Leo XIV. wur­de am heu­ti­gen 18. Mai von Kar­di­nal­bi­schof Luis Anto­nio Tag­le auf dem Peters­platz der Fischer­ring ange­legt. Der Annu­lus pis­ca­to­ris oder päpst­li­che Ring ist eine der Insi­gni­en des Papstes.