Wallfahrt der Tradition 2023 – ohne Heilige Messe


Wallfahrt der Tradition zum Grab des Apostels Petrus 2023

Am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de fand die dies­jäh­ri­ge inter­na­tio­na­le Wall­fahrt der Tra­di­ti­on zum Grab des Apo­stel­für­sten Petrus statt. Im Gegen­satz zu den ver­gan­ge­nen Jah­ren – die Wall­fahrt fin­det seit 2012 statt – durf­te in die­sem Jahr erst­mals im Peters­dom kei­ne Hei­li­ge Mes­se im über­lie­fer­ten Ritus zele­briert werden. 

Die Pil­ger durf­ten ledig­lich die Sext aus dem Stun­den­ge­bet der Kir­che beten. Den­noch fand sich eine zahl­rei­che Pil­ger­schar ein, die in Beglei­tung der Prie­ster und Kle­ri­ker durch die Ewi­ge Stadt in den Vati­kan­staat zog. Das Auf­tre­ten war so auf­fäl­lig, daß selbst Andrea Tor­ni­el­li, der lei­ten­de Chef­re­dak­teur aller Vati­kan-Medi­en, aus dem Fen­ster sei­ner Dienst­stel­le die Pro­zes­si­on foto­gra­fier­te und auf X (vor­mals Twit­ter) veröffentlichte.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: MiL

4 Kommentare

  1. Die Altä­re im Peters­dom sind für die tra­di­tio­nel­le triden­ti­ni­sche Mes­se gebaut worden.
    Wenn es den Teil­neh­mern der Wall­fahrt wirk­lich ernst gewe­sen wäre, dann hät­ten sie wenig­stens einen der alten Altä­re in Beschlag genom­men und demon­stra­tiv gegen das Ver­bot des Pap­stes öffent­lich die tra­di­tio­nel­le latei­ni­sche Mes­se zelebriert.
    Dann wäre ihr Auf­tre­ten nicht nur „auf­fäl­lig“, son­dern glaub­wür­dig gewesen.
    Das ist mei­ne Mei­nung dazu.

    • Sehr geehr­ter, lie­ber Herr Schellenwald.
      Sie spre­chen mir tief aus der See­le. Aber wir soll­ten alles ruhig ange­hen, auch die­ses Pon­ti­fi­kat wird irgend­wann ein­mal zu Ende sein und dann sehen wir wei­ter, ich habe wenig Hoff­nung, dass sich die­ses Pon­ti­fi­kat zum posi­ti­ven für die tra­di­tio­nel­len Katho­li­ken wei­ter ent­wickeln wird.
      Uns bleibt es zu beten.
      Gera­de auch für die­sen hei­li­gen Vater

    • Die tra­di­tio­nel­le, latei­ni­sche Mes­se hat sozu­sa­gen Haus­ver­bot im Peters­dom bekommen.
      Soll­ten Sie mit Gewalt einen Skan­dal provozieren?
      Das ist gewiss nicht Sinn der Sache.

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