Widerstand gegen den überlieferten Ritus

Die Tränen der traditionsverbundenen Gläubigen












Die „Barrikaden“ gegen den überlieferten Ritus in der Kirche.
Die „Barrikaden“ gegen den überlieferten Ritus in der Kirche.

(Rom) „In der Kirche, dem  mystischen Leib Christi, sollte es weder Spannungen noch Streitigkeiten oder Brüche geben“, schreibt der traditionsverbundene Blogger Cordialiter. „Leider gibt es gewisse Elemente, die hartnäckig die Gläubigen verfolgen, die der katholischen Tradition verbunden sind.“


Kommunistischer Schlachtruf im spanischen Bürgerkrieg
Kommunistischer Schlachtruf im spanischen Bürgerkrieg

Im spanischen Bürgerkrieg (1936–1939) gab die Volksfront aus Kommunisten, Sozialisten, Anarchisten und Linksliberalen die Parole „Auf die Barrikaden“ aus. Die Vorsitzende der Kommunistischen Partei Spaniens, Dolores Ibarruri, prägte zudem den Schlachtruf: „No pasarán!“ („Sie werden nicht durchkommen“). Gemeint waren die nicht-linken Kräfte, die von General Franco angeführt wurden. Die politische Linke strickte daraus ihre Mythen, die sie bis heute unter teils falschem Etikett weitergibt. Es steht nämlich außer Zweifel, daß Spaniens Kommunisten nicht für eine freie, parlamentarische Demokratie kämpften, sondern für eine sozialistische Volksrepublik nach dem Vorbild der Sowjetunion.

In der Kirche, so Cordialter, habe zwar niemand öffentlich solche Schlachtrufe ausgegeben, aber de facto sei es so, daß bestimmte Personen „Barrikaden“ errichtet haben, als wäre der überlieferte Ritus eine Gefahr, die man bekämpfen müsse.

„Wenn die Katholiken ungerechtfertigt wegen ihrer berechtigten liturgischen Bestrebungen verfolgt werden, ist es, als würde der Schlachtruf ‚No pasarán!‘ erklingen. Im übrigen würde es mich nicht besonders wundern, wenn die Verächter der überlieferten Liturgie die Reden des Anarchisten Buenaventura Durruti oder der moskautreuen Kommunistin Dolores Ibarruri den wunderbaren Canones des Konzils von Trient über das heilige Meßopfer vorziehen.“

Und weiter:

„Die Verfolgungen sollen uns aber nicht erschrecken. So wie das Blut der Märtyrer zum Samen für neue Christen wurde, so werden auch die Tränen der traditionsverbundenen Gläubigen zum Samen für immer neue traditionsverbundene Gläubige und Meßorte. Im Gegensatz zu den Modernisten, die alles weltimmanent sehen, haben wir eine übernatürliche Sicht der Dinge. Gott will diese Verfolgung nicht, aber Er läßt sie zu für ein höheres Wohl. Wir können also daraus schließen, daß unsere Verfolger indirekt und unwillentlich die effizientesten Förderer des überlieferten Ritus sind.“

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Wikicommons

Sie lesen gern Katholisches.info? Zeigen Sie Ihre Wertschätzung!





Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*