Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer, Tuschätzung von Francisco de Goya.
Hintergrund

„Zu anderen Zeiten stürzt sich das Furchtbedürfnis der Menschen auf …“

„Im Grun­de war dies neue Schreck­nis nicht eigent­lich neu, denn schon zu Aus­gang des abge­lau­fe­nen Jahr­hun­derts war es vor­aus­ge­se­hen und vor­aus­ver­kün­digt wor­den. Es war – dass wir dies bedenk­li­che Wort ent­schlos­sen und ohne Scheu aus­spre­chen – die Befürch­tung, ja, vie­ler­orts gar die gewis­se Erwar­tung einer neu­en Sündflut.

Bischof Bertram Meier von Augsburg
Nachrichten

„Wir dürfen nicht schlafen“

„Wir alle dür­fen nicht schla­fen, um uns dann beim Erwa­chen ver­dutzt die Augen zu rei­ben, weil sich die katho­li­sche Kir­che auf dem Syn­oda­len Weg in eine de fac­to evan­ge­li­sche Lan­des­kir­che trans­for­miert hat.“

Der heilige Edmund Campion, Jesuit und Märtyrer, dargestellt mit seinem Mitbruder Robert Parsons (links).
Nachrichten

„Den päpstlichen Stuhl hatte gerade ein Heiliger inne“

„Im Früh­ling 1570 kam es zu einem ande­ren Ereig­nis, das die Sache der Katho­li­ken in Eng­land von Grund auf ver­än­der­te: Papst Pius V. exkom­mu­ni­zier­te die Köni­gin. Einer sei­ner welt­ge­wand­te­ren Vor­gän­ger hät­te viel­leicht anders gehan­delt oder auf einen gün­sti­ge­ren Zeit­punkt gewar­tet, aber den päpst­li­chen Stuhl hat­te gera­de damals, wie das von Zeit zu Zeit im Ablauf

Michael Hesemann am 27. Januar bei einer Gedenkveranstaltung in New York.
Liturgie & Tradition

Michael Hesemann: „Haben wir Katholiken so wenig Vertrauen in Gott?“

Eine Fund­sa­che zur Coro­na-Kri­se: „Vor­hin um 18 Uhr Hei­li­ge Mes­se im triden­ti­ni­schen Ritus, natür­lich mit Mund­kom­mu­ni­on. Wann begreift der Letz­te, dass der Leib Chri­sti nur hei­len, nie aber krank machen kann? Und wo bleibt das Sturm­ge­bet gegen die Pan­de­mie? La Coro­na del Rosa­rio gegen das Coro­na­vi­rus? Haben wir Katho­li­ken so wenig Ver­trau­en in Gott? Ver­trau­en

In Corona-Zeiten: Corona-Kommunion im Kölner Dom. Reduzierung der Messen im Linzer Dom.
Liturgie & Tradition

Wo die Zahl der Messen erhöht und wo sie reduziert wird

„Wegen des Coro­na­vi­rus haben die Bischö­fe nur unter Ein­schrän­kun­gen öffent­li­che Got­tes­dien­ste wie­der­zu­ge­las­sen. Um den­noch allen Gläu­bi­gen den Meß­be­such zu ermög­li­chen, haben die Meß­or­te der Tra­di­ti­on die Zahl der Hei­li­gen Mes­sen erhöht. Die Dom­pfar­re von Linz hin­ge­gen hat die Mes­sen redu­ziert. Die­se Logik spricht Bände.“

Gilbert Keith Chesterton
Zitiert

Ziel des Gemeinwohls

”Das Ziel des Gemein­wohls ist das mensch­li­che Glück. Wir sind nicht dazu ver­pflich­tet, rei­cher, beschäf­tig­ter, effi­zi­en­ter, pro­duk­ti­ver oder pro­gres­si­ver oder in irgend­ei­ner Wei­se welt­li­cher oder wohl­ha­ben­der zu sein, wenn es uns nicht glück­li­cher macht. Die Mensch­heit hat das glei­che Recht dazu, ihre Maschi­nen zu ver­schrot­ten und auf dem Land zu leben, wenn ihr das wirk­lich