Benedikt XVI. am 10. Juni 2010 über „das große Geschenk des Priestertums“, dessen besonderer Ausdruck der Zölibat ist.
Hintergrund

Benedikt XVI.: „Der Zölibat ist wahre Gegenwart der Zukunft“

(Rom) Der brasilianische Geheimdienst warnte in einem Bericht, daß die Amazonassynode von einem „linken Klerus“ zur politischen Agitation gegen die legitime Regierung mißbraucht werden soll. Für die katholische Kirche weit bedeutender als die innenpolitischen Implikationen Brasiliens ist der vorbereitete Angriff auf das Priestertum, der die „tiefere Agenda“ der Amazonassynode ist. Ein Rückblick zeigt, was Papst

Weichenstellungen? Von links: die Kardinäle Burke, Müller und Sarah. Die Nach-Bergoglio-Zeit hat bereits begonnen.
Hintergrund

Müllers Manifest und Kaspers „Entsetzen“

(Rom) Am vergangenen Samstag veröffentlichte Kardinal Gerhard Müller ein „Manifest des Glaubens“. Sandro Magister, der eigentliche Doyen der Vatikanisten, vergleicht das Manifest mit dem „Credo des Gottesvolkes“ von Papst Paul VI. im Revolutionsjahr 1968.

Die beiden Männer, die am Beginn des strahlenden Aufstiegs von P. Jorge Mario Bergoglio stehen: Kardinal Quarrancino, der ihn zu seinem Weihbischof machte, und Msgr. Roberto Toledo (Mitte), der dem Kardinal diese Idee einflüsterte.
Hintergrund

Mißbrauchsskandal: Warum schweigt Franziskus zur Homosexualität?

(Rom) In zwei Wochen beginnt im Vatikan der Sondergipfel über den sexuellen Mißbrauch Minderjähriger durch Kleriker. Einberufen wurde das Gipfeltreffen, an dem alle Vorsitzenden von nationalen Bischofskonferenzen teilnehmen werden, von Papst Franziskus. Obwohl kaum ein Thema mehr an den Grundfesten der kirchlichen Glaubwürdigkeit zehrt, weigert sich Franziskus, den wirklichen Grund der Krise beim Namen zu

Homo-Lobby in der Kirche
Genderideologie

Als der Vatikan noch wußte: Homosexuelle Kleriker sind für den sexuellen Mißbrauch verantwortlich

„In einer Stellungnahme von Erzbischof Silvano Tomasi vor dem UN-Menschenrechtsrat am 22. September 2009 erklärte der Heilige Stuhl, dass die Mehrheit der katholischen Geistlichen, die einen Missbrauch verübt hatten, nicht als Pädophile gesehen werden sollen, sondern als Homosexuelle, die vom Sex mit jugendlichen Männern angezogen würden. Diese Stellungnahme hält fest, ‚dass es korrekter wäre, von

Kardinal Gerhard Müller: „Was heißt Klerikalismus? Homosexuelle Neigungen sind schuld am Großteil der Fälle von sexuellem Mißbrauch durch Kleriker“
Hintergrund

Kardinal Müller: „Mir hat das ganze Lob der Freimaurer für Papst Franziskus nicht gefallen“

(Rom) Während Papst Franziskus in Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate) sich auf die Unterzeichnung eines Dokuments „über die menschliche Brüderlichkeit“ vorbereitete, unter das er gestern mit dem islamischen Großimam von Al-Azhar, einer Autorität des sunnitischen Islams, seine Unterschrift setzte, veröffentlichte Nuova Bussola Quotidiana am vergangenen Sonntag ein Interview mit Gerhard Kardinal Müller, dem ehemaligen Präfekten

30jähriger Krieg: Schlacht am Weißen Berg mit dem Sieg der Katholischen Liga über die protestanischen Rebellen.
Forum

Kriegstreibende Kräfte im 30jährigen Krieg

Ein Gastbeitrag von Hubert Hecker* Der Herrschaftsbereich der Habsburger im Südosten des Heiligen Römischen Reiches hatte einen Sonderstatus unter den damaligen deutschen Mächten. Er war ein Konglomerat von vielen Ländern mit eigenen Traditionen: Die sogenannten Erblande mit Ober- und Niederösterreich sowie Innerösterreich und Vorderösterreich wurden vielfach von habsburgischen Erzherzögen regiert. Die Länder der böhmisch-habsburgischen Krone

Ein Priester als Logenbruder auf der Suche nach dem Arkanum.
Hintergrund

Der Priester, der Freimaurer war – bis in den Tod

(Rom) Am 1. November 2006 starb der Priester Sandro Curioso Naiaretti (1950–2006) bei einem Autounfall. Er war Pfarrer im Erzbistum Udine in Friaul (nordöstliches Italien). Das Requiem zelebrierte am 4. November in der Pfarrkirche des Verstorbenen der damalige Erzbischof von Udine, Msgr. Pietro Brollo (2000–2009). Nun kam es zu einer Überraschung.