Benedikt XVI. tritt an die Stelle des regierenden Papstes und sagt, was dieser nicht sagt. Das besorgt das päpstliche Umfeld, ohne wirklich etwas unternehmen zu können.
Hintergrund

Die Angst vor Benedikt XVI.

(Rom) Vergangene Woche veröffentlichte Benedikt XVI. einen Kommentar zum sexuellen Mißbrauchsskandal in der Kirche, mit dem er sagte, was eigentlich Papst Franziskus zu sagen hätte. Nachdem dieser schweigt, griff sein Vorgänger selbst zur Feder. Der heutige Karfreitag ist ein angemessener Tag, einige Gedanken zur Intervention des deutschen Papstes und dem Schweigen des argentinischen Papstes anzustellen.

In Notre-Dame geht es nichtj nur um eine bedeutende Kathedrale, sondern um unsere Zivilisation.
Hintergrund

Die Tränen der Heuchler

(Paris) Der Brand von Notre-Dame setzt vielschichtige Reaktionen frei. Einige sind symptomatisch, andere erstaunen, weitere entsetzen. Die finanziellen Zusagen schnellen in die Höhe: 600 Millionen Euro, 700 Millionen Euro… Fanatische Muslime bejubeln das Zerstörungswerk des Feuers. Ebenso eine radikale Linke, der prinzipiell nichts heilig ist. Es fließen aber auch Krokodilstränen.

Der nabatäische Negev (rechts unten die Hauptstadt Petra. Elusa lag an der Verbindungsstrecke nach Gaza am Mittelmeer. Rechts die Ruinen der Bischofskirche von Elusa.
Hintergrund

Elusa, eine alte christliche Stadt in der Wüste

(Jerusalem) Deutsche und israelische Archäologen haben im März neue Spuren der antiken Nabatäer-Stadt in der Wüste Negev entdeckt. Auf einem Stein fanden sie eine 1.700 Jahre alte, griechische Inschrift, die den antiken Namen der Stadt enthält: Elusa.

Papst Franziskus und die Migration als Ideal.
Hintergrund

Papst Franziskus und die Migration als Ideal

(Rom) Am 6. April empfing Papst Franziskus die Lehrer und Schüler des Collegio San Carlo von Mailand im Vatikan. Was auf der offiziellen Internetseite des Heiligen Stuhls anschließend veröffentlicht wurde, ebenso in der spanische Ausgabe des Osservatore Romano, die ausführlicher berichtete als die italienische am Tag danach, entspricht nicht ganz dem, was Papst Franziskus tatsächlich

Benedikt XVI. sagte zum sexuellen Mißbrauchsskandal, was die derzeitige Kirchenführung nicht sagen will.
Genderideologie

Die „kontrollierte Veröffentlichung“ des Aufsatzes von Benedikt XVI.

(Rom) „Was die derzeitige Kirchenführung – vor, während und nach dem Gipfel im Vatikan vom 21.– 24. Februar – nicht imstande war, über den Mißbrauchsskandal zu sagen, hat nun der ‚emeritierte Papst‘ Benedikt XVI. gesagt und geschrieben.“ Mit diesen Worten kommentiert der Vatikanist Sandro Magister heute den Aufsatz, den Benedikt XVI. gestern veröffentlichen ließ. Zuvor

Bischof Cui Tai von Xuanhua. Sein dem Geheimabkommen herrscht Unruhe in seinem Bistum.
Christenverfolgung

Priester läßt Untergrundbischof verhaften

(Peking) Von welcher Seite das Geheimabkommen zwischen dem Heiligen Stuhl und der Volksrepublik China auch betrachtet wird: Unabhängige Experten sehen darin ein völliges Desaster. Jüngste Beweise liefern die Zerstörung katholischer Kirchen im Bistum Fengxiang und der Konflikt im Bistum Xuanhua in der Provinz Hebei.

Andrea Grillo, der Liturgiker, der bei Papst Franziskus Gehör findet, möchte Summorum Pontificum lieber heute als morgen entsorgen und sucht dafür nach Kronzeugen.
Hintergrund

Liturgiker des Papstes: „Zugang zum überlieferten Ritus einschränken“

(Rom) Ganz im Geist ihrer politischen Analoga fordert auch die kirchliche Linke das Ende der Freiheit. Der Liturgiewissenschaftler Andrea Grillo, ein verbissener Gegner des Motu proprio Summorum Pontificum, der in der Italienischen Bischofskonferenz und in Santa Marta offene Ohren findet, fordert, den Zugang zum überlieferten Ritus unter strenge Aufsicht zu stellen.

Das Buch von Martha Alegria Reichmann belastet Kardinal Maradiaga schwer.
Buchbesprechungen

„Heiliger Verrat“

(Tegucigalpa) Schwere Vorwürfe gegen Kardinal Oscar Rodriguez Maradiaga, den Erzbischof von Tegucigalpa in Honduras und engen Vertrauten von Papst Franziskus, werden in einem neuen Buch erhoben.

Papst Franziskus und die Volksrepublik - die sich keinen Millimeter bewegt.
Christenverfolgung

Peking bewegt sich keinen Millimeter

(Rom/Peking) Im September 2018 unterzeichneten die kommunistische Volksrepublik China und der Heilige Stuhl ein Geheimabkommen. Vom Inhalt ist inoffiziell nur bekannt, daß dem Regime in Peking von Papst Franziskus das alleinige Nominierungsrecht bei den Bischofsernennungen eingeräumt wurde. Die erhoffte Entspannung blieb jedoch aus. Auf das Entgegenkommen Roms folgte kein Entgegenkommen Pekings. Das kommunistische Regime bewegte