Si si no no, die älteste Zeitschrift der Tradition, pointiert, akzentuiert, nicht unumstritten.
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„Sì sì no no“, die älteste Zeitschrift der Tradition

Die Grün­dung eines Blogs der „Freun­de von Sì sì no no“ ist Anstoß, einen Blick auf die ita­lie­ni­sche Zeit­schrift Sì sì no no (Ja ja, nein nein) zu wer­fen, die zu den bestän­dig­sten publi­zi­sti­schen Orga­nen der katho­li­schen Tra­di­ti­on im 20. und 21. Jahr­hun­dert gehört. Seit ihrer Grün­dung in der Mit­te der 1950er Jah­re ist sie
Die drei Frauen mit dem Engel beim leeren Grab
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Maria Salome: eine geliebte Jüngerin Jesu

Von Cri­sti­na Sic­car­di* „Nach­dem der Sab­bat vor­über war, kauf­ten Maria Mag­da­le­na und Maria, die Mut­ter des Jako­bus, sowie Salo­me wohl­rie­chen­de Öle, um Jesus zu sal­ben. Und sehr früh am ersten Tag der Woche, beim Son­nen­auf­gang, kamen sie zum Grab“ (Mk 16,1–2). Doch Jesus war nicht mehr im Grab, das sich nahe von Gol­go­tha außer­halb der
Der Philosoph und HIstoriker Étienne Gilson gehörte zu den herausragenden Vertretern des sogenannten Neuthomismus. 1965, als die Liturgiereform erst am Anfang stand, verfaßte er einen bemerkenswerten Text.
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Bin ich ein Schismatiker?

Éti­en­ne Gil­son (1884–1978) war ein fran­zö­si­scher Phi­lo­soph und einer der bedeu­tend­sten Histo­ri­ker der mit­tel­al­ter­li­chen Phi­lo­so­phie im 20. Jahr­hun­dert. Er gilt als einer der füh­ren­den Ver­tre­ter des soge­nann­ten Neu­tho­mis­mus, also der erneu­er­ten phi­lo­so­phi­schen Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Den­ken des hl. Tho­mas von Aquin. Er war u. a. Pro­fes­sor an der Sor­bon­ne, Mit­glied der Aca­dé­mie fran­çai­se, 1929 Grün­der
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Die nachkonziliare kirchliche Ingenieursmentalität

Der fol­gen­de Text des bri­ti­schen Autors und Theo­lo­gen Seba­sti­an Morel­lo (Aus­zug aus sei­nem Buch „Mysti­cism, Magic, and Monaste­ries: Reco­ve­ring the Sacred Mystery at the Heart of Rea­li­ty“) setzt sich kri­tisch mit der nach­kon­zi­lia­ren Ent­wick­lung kirch­li­cher Lei­tungs- und Denk­mo­del­le aus­ein­an­der. Aus­ge­hend von einer Ana­ly­se moder­ner anthro­po­lo­gi­scher und erkennt­nis­theo­re­ti­scher Vor­aus­set­zun­gen zeigt Morel­lo auf, wie ein mecha­ni­sti­sches und
Die Heiligen Drei Könige, die Magi, die Weisen aus dem Morgenland, dargestellt in Sant'Apollinare Nuovo in Ravenna um 600
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Saba und die Heiligen Drei Könige

1271 ver­ließ Mar­co Polo gemein­sam mit sei­nem Vater Nic­colò und sei­nem Onkel Maf­feo Vene­dig, um eine Han­­dels- und Gesandt­schafts­rei­se nach Asi­en anzu­tre­ten, deren Ziel der Hof des Groß­khans Kub­lai Khan war. Kub­lai Khan, ein Mon­go­le und Enkel Dschin­gis Khans, war seit 1260 Groß­khan und seit 1271 Kai­ser von Chi­na; mit ihm begann die Yuan-Dynastie.
Papst Leo XVI. besuchte am Donnerstag überraschend die Bibliothek des Italienischen Senats, wo er von Senatspräsident Ignazio La Russa von den konservativen Fratelli d'Italia empfangen wurde. Der Bibliothek gegenüber befindet sich die Päpstliche Diplomatenakademie
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Leo XIV.: „Die Tradition bewahren, sich aber dem Fortschritt öffnen“

Das bevor­ste­hen­de außer­or­dent­li­che Kon­si­sto­ri­um, das Papst Leo XIV. für den 7. und 8. Janu­ar 2026 ein­be­ru­fen hat, wird mit Span­nung erwar­tet. Dies gilt umso mehr, da sich durch ein jüngst vom Papst an die Kar­di­nä­le über­mit­tel­tes Vor­be­rei­tungs­schrei­ben bestä­tigt hat, daß bei die­ser Kar­di­nals­ver­samm­lung auch die Fra­ge der Lit­ur­gie erör­tert wer­den soll. Zu die­sem The­ma gibt
Prof. Pier Luigi Baima Bollone, ein führender Grabtuch-Forscher, ist am 5. November verstorben
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Dem Grabtuch-Forscher Pier Luigi Baima Bollone (1937–2025)

Von Cri­sti­na Sic­car­di* „Für die Wis­sen­schaft ist die Fra­ge wei­ter­hin offen, doch die Echt­heit des Hei­li­gen Grab­tuchs ist eine fun­dier­te und plau­si­ble Hypo­the­se“, hat­te Pro­fes­sor Pier Lui­gi Bai­ma Bol­lo­ne, der inter­na­tio­nal renom­mier­te For­scher zum Turi­ner Grab­tuch, der Hei­li­gen Sin­do­ne, in der Wochen­zeit­schrift Cre­de­re (13. April 2025) erklärt. In sei­nem letz­ten Inter­view sag­te Bai­ma Bol­lo­ne, der
Unterzeichnung des Reichskonkordats am 20. Juli 1933
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Das Konkordat von 1933 – ein Defensivvertrag gegen den NS-Staat

Ein Gast­kom­men­tar von Hubert Hecker Der deutsch-vati­­ka­­ni­­sche Staats­ver­trag des Kon­kor­dats von 1933 bedeu­te­te für die Kir­che eine Fest­schrei­bung der „Nicht-Anpas­sung“ an den NS-Staat und dien­te der Abwehr von des­sen tota­li­tä­rem Anspruch. Die zen­tra­le israe­li­sche Holo­caust­ge­denk­stät­te Yad Vas­hem stellt die öffent­li­che Behaup­tung in den Raum, Euge­nio Pacel­li, der spä­te­re Papst Pius XII., habe mit sei­ner Unter­schrift
Links der Montesiepi, auf den sich der heilige Galganus zurückzog und 1181 starb, rechts die Ruinen der Zisterzienserabtei
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Das Schwert im Stein – nicht König Artus, sondern San Galgano

Rei­se­no­ti­zen von Giu­sep­pe Nar­di In den sanf­ten Hügeln der Tos­ka­na, nahe dem mit­tel­al­ter­li­chen Städt­chen Chi­us­di­no, befin­det sich ein Ort, in dem Geschich­te, Glau­be und Über­na­tür­lich­keit eine außer­ge­wöhn­li­che Ein­heit erlang­ten – und sehr viel mit der Artus-Sage zu tun hat.
Dilexi te, das erste Apostolische Schreiben von Papst Leo XIV.
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Dilexi te

Gestern ver­öf­fent­lich­te Papst Leo XIV. mit Dil­e­xi te („Ich habe dir mei­ne Lie­be zuge­wandt“) das erste Apo­sto­li­sche Schrei­ben sei­nes Pon­ti­fi­kats. Es han­delt sich um die Fort­set­zung der Enzy­kli­ka Dil­e­xit nos von Papst Fran­zis­kus vom Okto­ber 2024. Das Doku­ment han­delt „über die Armen“ und stammt im Kern noch von Leos Vor­gän­ger. Luke Cop­pen hat für die