Kardinal Cañizares im Visier einer radikalen Linken, die bei vielen Spaniern im Verdacht steht, wieder von Diktatur und Kirchenverfolgung zu träumen – wie 1936.
Christenverfolgung

Vorwand Coronavirus: Träumt Spaniens Linke wieder von Diktatur und Kirchenverfolgung?

(Madrid) In Spa­ni­en seh­nen sich Tei­le der Lin­ken in das kir­chen­feind­li­che Volks­­­front-Kli­­ma von 1936 zurück. Vor­wand und Instru­ment der Kir­chen­ver­fol­gung heu­te ist die Coro­­na-Kri­­se. Die Links­re­gie­rung setz­te fak­tisch Tei­le der Ver­fas­sung außer Kraft, dar­un­ter das Recht auf freie Reli­gi­ons­aus­übung, und griff damit mas­siv in das öffent­li­che, sozia­le und pri­va­te Leben der Bür­ger ein. Es dau­er­te

Wie viele kirchliche Pilger-, Einkehr und Gästehäuser werden die Corona-Maßnahmen überleben? Im Bild das auf 1.760 Metern Meereshöhe gelegene Magnus-Heiligtum in den Westalpen.
Hintergrund

Corona-Maßnahmen: 2.000 kirchlichen Gästehäusern droht das Aus

(Rom) Je mehr Infor­ma­tio­nen, Erhe­bun­gen und Zah­len­ma­te­ri­al bekannt wer­den, desto zwei­fel­haf­ter erschei­nen die Radi­kal­maß­nah­men, mit denen vie­le Regie­run­gen auf das Coro­na­vi­rus reagier­ten. Es fehlt an Trans­pa­renz, um der­zeit zu klä­ren, wie es zu die­sem Über­ei­fer kom­men konn­te. Die Aus­wir­kun­gen der Radi­kal­maß­nah­men sind viel­schich­tig und kaum über­schau­bar. Ein beson­de­rer, aber wenig beach­te­ter Bereich sind vie­le kirch­li­che

Es waren Schreckensbilder, als Militärlastwagen die Särge der Toten abtransportierten.
Hintergrund

Die Bilder, die zum Katalysator der Coronakrise wurden

(Mai­land) Die Bil­der von Mili­tär­last­wa­gen, die Sär­ge von Toten trans­por­tie­ren, haben Mit­te März die Welt erschüt­tert. Sie stamm­ten aus der nord­ita­lie­ni­schen Stadt Ber­ga­mo (Berg­hem). Die Schock­bil­der haben stark, viel­leicht am stärk­sten dazu bei­getra­gen, Äng­ste in ande­ren Län­dern zu erzeu­gen und deren Regie­run­gen zu beein­flus­sen, radi­ka­le Maß­nah­men gegen das Coro­na­vi­rus zu ergrei­fen. Die Regie­run­gen loben sich

Großmeister und Fürst Giacomo Dalla Torre del Tempio di Sanguinetto (1944–2020)
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Tod eines Großmeisters

(Rom) Gestern ist in Rom der Groß­mei­ster und Fürst des Sou­ve­rä­nen Rit­­ter- und Hospi­tal­or­dens des hei­li­gen Johan­nes von Jeru­sa­lem, von Rho­dos und von Mal­ta ver­stor­ben. Gia­co­mo Bene­det­to Dal­la Tor­re del Tem­pio di San­gui­net­to, der glanz­lo­se 80. Groß­mei­ster des Mal­te­ser­or­dens, war erst vor zwei Jah­ren gewählt wor­den. Nach schwe­ren Tur­bu­len­zen. Damit ist das Rin­gen um den

Gulta in Bangladesch, die Kirche der Missionsstation, an der Pater Carlo Buzzi wirkt.
Hintergrund

In den Händen Gottes – Die Corona-Krise unter Christen in Bangladesch

Pater Car­lo Buz­zi vom Päpst­li­chen Insti­tut für die aus­wär­ti­gen Mis­sio­nen (PIME), einem 1850 gegrün­de­ten Mis­si­ons­or­den, wirkt seit 1975 als Mis­sio­nar in Ban­gla­desch, wo die Chri­sten eine sehr klei­ne Min­der­heit sind. Der weit­aus größ­te Teil der Ein­woh­ner des ehe­ma­li­gen Ost-Paki­­stan sind Mus­li­me. 2014, als die bei­den von Papst Fran­zis­kus ein­be­ru­fe­nen Fami­li­en­syn­oden noch bevor­stan­den, mel­de­te er sich

Don Ambrogio Villa, Exozist des Erzbistum Mailand.
Hintergrund

Der Teufel weiß, was wir brauchen: die heilige Messe – Wissen die Bischöfe es auch?

(Rom) Das Herz­stück der Kir­che „ist das hei­li­ge Meß­op­fer“. Wer ein Pro­blem mit der Kir­che hat, hat es letzt­lich mit der Mes­se. Des­halb sind das Meß­op­fer, die hei­li­ge Eucha­ri­stie und das sakra­men­ta­le Prie­ster­tum die Haupt­ziel­schei­ben der Angrif­fe. Selbst der Teu­fel bestä­tigt das, wie der Exor­zist Don Ambro­gio Vil­la betont.

Gedanken zum Coronavirus und mehr noch zu den Coronamaßnahmen der Regierungen.
Hintergrund

Warum Bischöfe und Politiker Feinde des Glaubens und der Demokratie sind

Die Maß­nah­men der Regie­run­gen, aber auch der Bischö­fe wer­fen nach Wochen der Coro­­na-Kri­­se immer mehr Fra­gen auf, und sie wer­den auch zuneh­mend deut­li­cher vor­ge­tra­gen. Das Virus ist eine Rea­li­tät unab­hän­gig von der nicht geklär­ten Fra­ge, woher es genau stammt, ob vom Tier­markt in Wuhan oder aus einem Bio­la­bor (jenem des chi­ne­si­schen Mili­tärs oder jenem von

Papst Franziskus scherzt. „Scherzen“ auch andere über ihn? Im Bild Franziskus vor dem leeren Petersplatz am Karfreitag 2020.
Hintergrund

Vatikan zensuriert ein Video des Papstes – Zwei Episoden

(Rom) Fran­zis­kus spricht zuwei­len mehr wie Jor­ge Mario Ber­go­glio als wie der Papst. Man­che fin­den das lustig, ist es das aber? Zwei Bei­spie­le: ein direk­tes und ein indi­rek­tes. Ein­mal ein scher­zen­der Papst. Das ande­re Mal jemand, der über den Papst „scherzt“?

Papst Franziskus war am Ostersonntag im Petersdom allein. Von Karfreitag bis Ostersonntag verkündete er vor allem eine politische Botschaft.
Hintergrund

Franziskus und der „Primat der Politik“

(Rom) „Es war ein sehr ‚poli­ti­sches‘ Oster­fest von Papst Fran­zis­kus“, schrieb der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster. Gemeint ist das Oster­fest 2020, das nicht nur wegen der Coro­­na­­vi­­rus-Maß­­nah­­men im Aus­nah­me­zu­stand began­gen wur­de, son­dern auch – wenn auch weni­ger beach­tet – durch fol­gen­de drei Hand­lun­gen des amtie­ren­den Kir­chen­ober­haup­tes, die sei­nen Hang ver­deut­li­chen, der Poli­tik den Vor­rang ein­zu­räu­men: