Freiheit für den überlieferten Ritus, Freiheit für die Tradition
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Kardinal Fernández, ein schlechter Nachahmer von Kardinal Ratzinger

Chri­sti­an Mar­quant, Publi­zist und Vor­sit­zen­der der tra­di­ti­ons­ver­bun­de­nen Bewe­gung Paix Litu­gi­que, mel­de­te sich vor weni­gen Tagen mit fol­gen­der Stel­lung­nah­me zur Fra­ge der Bischofs­wei­hen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) und der römi­schen Reak­ti­on zu Wort: Lie­be Freun­de! Papst Leo XIV. hat­te die Befrie­dung der Kir­che ange­kün­digt – und nun kam die Ankün­di­gung der Bischofs­wei­hen durch die
Bischof Joseph Strickland, ein profilierter Vertreter des katholischen Episkopats, meldete sich in einem Interview zu Wort. Von Papst Franziskus war er seines Amtes enthoben worden
Nachrichten

Bischof Strickland: „Die Wahrheit kann sich nicht ändern“

In einem aus­führ­li­chen Inter­view mit Fer­nan­do Orte­ga warn­te der ehe­ma­li­ge Bischof von Tyler in Texas, Msgr. Joseph Strick­land, ein­dring­lich vor einer Rela­ti­vie­rung des katho­li­schen Glau­bens und rief zu grö­ße­rer Treue gegen­über der kirch­li­chen Tra­di­ti­on auf. Der US-ame­ri­­ka­­ni­­sche Bischof sprach dabei in unge­wöhn­lich deut­li­cher Form über Wahr­heit, Eucha­ri­stie, Moral und die gegen­wär­ti­ge Kri­se der Kirche.
Glaubenspräfekt Kardinal Tucho Fernández droht der Piusbruderschaft mit Exkommunikation
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Roms Exkommunikationsdrohung

Nico Spun­to­ni, Vati­ka­nist der ita­lie­ni­schen Tages­zei­tung Il Giorn­a­le, hat­te es in der heu­ti­gen Aus­ga­be vor­weg­ge­nom­men: Der Vati­kan äußer­te sich heu­te mit unge­wohn­ter Klar­heit zu den von der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. ange­kün­dig­ten Bischofs­wei­hen. Die Bischofs­wei­hen sind für den 1. Juli ange­setzt und wol­len ohne päpst­li­ches Man­dat gespen­det wer­den – ein Schritt, der aus römi­scher Sicht
Nach einem Jahr des Pontifikats von Leo XIV. sind noch keine wirklichen Prioritäten erkennbar, auch keine besonderen Akzentsetzungen, während die Zahl der Herausforderungen wächst
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Leo XIV. nach einem Jahr des Pontifikats

Von Rober­to de Mat­tei* Vor einem Jahr, am Mon­tag, dem 8. Mai 2025, begann das Pon­ti­fi­kat von Leo XIV., Robert Fran­cis Pre­vost, dem 267. Papst der katho­li­schen Kir­che, dem ersten Papst aus den USA und dem ersten Ange­hö­ri­gen des Augustinerordens.
Liturgie & Tradition

Transalpine Redemptoristen lösen ihre Einheit mit Rom auf

Die Ordens­ge­mein­schaft der Tran­sal­pi­nen Redempto­ri­sten – auch als „Söh­ne des Aller­hei­lig­sten Erlö­sers“ bezeich­net – ist in eine offe­ne Span­nung zur kirch­li­chen Auto­ri­tät gera­ten. Wäh­rend der dama­li­ge Vor­sit­zen­de der Päpst­li­chen Kom­mis­si­on Eccle­sia Dei, Kar­di­nal Darío Cas­tril­lón Hoyos, im Jah­re 2008 noch offi­zi­ell ihre „Wie­der­ver­söh­nung mit der Kir­che“ ver­kün­de­te, stellt sich die Lage heu­te grund­le­gend anders dar.
In der Inszenierung der Papstmessen bildet sich das römische Ämterverständnis präzise ab: Der Papstthron überragt den Altar bei weitem. Der Autor geht auf die lange Heraufkunft der römischen Ämteranordnung und die sich daraus ergebenden Aporien ein.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Aporien der römischen Kirche. Antwort an Caminante-Wanderer

Von Vigi­li­us* Lie­ber Cami­nan­te-Wan­de­rer, zunächst dan­ke ich Ihnen für die freund­li­che Ver­öf­fent­li­chung mei­nes Tex­tes auf Ihrem Blog. Auch dan­ke ich Ihnen für die Über­sen­dung der bei­den Kom­men­ta­re, auf die ich gern reagie­re. Zunächst möch­te ich jedoch jenen Lesern, die sich über so schwie­ri­ge und lan­ge Tex­te echauf­fie­ren, zwei­er­lei sagen.
Erzbischof Marcel Lefebvre auf dem Petersplatz in Rom
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Bischofsweihen ohne Mandat und die offenen Linien eines alten Konflikts

Für den 1. Juli 2026 wur­den von der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) Bischofs­wei­hen ange­kün­digt – ohne päpst­li­ches Man­dat. Damit rückt eine Fra­ge erneut ins Zen­trum, die die Kir­che seit Jahr­zehn­ten beglei­tet: Wie reagiert Rom auf die Pius­bru­der­schaft, ins­be­son­de­re auf einen Schritt, den das Kir­chen­recht klar als uner­laubt qua­li­fi­ziert und – wenn auch erst seit
Kardinal Ernest Simoni wurde in seinem 98. Lebensjahr von Papst Leo XIV. in Audienz empfangen
Christenverfolgung

Kardinal Simoni und die leidensgeprägte Glaubenstreue

Der alba­ni­sche Kar­di­nal Ernest Simo­ni steht exem­pla­risch für ein Chri­sten­tum, das sich nicht im Dis­kurs erschöpft, son­dern aus erlit­te­nem Zeug­nis lebt. Am gest­ri­gen 27. April wur­de er von Papst Leo XIV. in Audi­enz emp­fan­gen. Kar­di­nal Simo­ni ist Mah­ner, Zeit­zeu­ge – und Sym­bol­fi­gur einer lei­dens­ge­präg­ten Glaubenstreue.
Si si no no, die älteste Zeitschrift der Tradition, pointiert, akzentuiert, nicht unumstritten.
Hintergrund

„Sì sì no no“, die älteste Zeitschrift der Tradition

Die Grün­dung eines Blogs der „Freun­de von Sì sì no no“ ist Anstoß, einen Blick auf die ita­lie­ni­sche Zeit­schrift Sì sì no no (Ja ja, nein nein) zu wer­fen, die zu den bestän­dig­sten publi­zi­sti­schen Orga­nen der katho­li­schen Tra­di­ti­on im 20. und 21. Jahr­hun­dert gehört. Seit ihrer Grün­dung in der Mit­te der 1950er Jah­re ist sie
Bischofsweihe
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Erwiderung auf die Stellungnahme von Claves zu den geplanten Bischofsweihen der Piusbruderschaft

Von Hortator Die Stel­lung­nah­me von Cla­ves gegen die geplan­ten Bischofs­wei­hen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) ist sorg­fäl­tig kon­stru­iert, bleibt jedoch in einem ent­schei­den­den Punkt unzu­rei­chend: Sie bewegt sich nahe­zu aus­schließ­lich auf der Ebe­ne for­ma­ler Argu­men­ta­ti­on und ver­fehlt damit die eigent­li­che Streit­fra­ge. Denn im Zen­trum steht nicht pri­mär eine juri­­stisch-for­­ma­­le, son­dern eine sach­­lich-meri­to­ri­­sche Problematik.