Kreiert Papst Franziskus im kommenden Oktober bereits die nächsten Kardinäle, obwohl es einen Überschuß an Papstwählern gibt?
Hintergrund

Neue Kardinäle und eine neue Wahlordnung im Konklave?

(Rom) Wie­der­holt wird in unter­schied­li­chem Rah­men the­ma­ti­siert, auch durch und unter Vati­ka­ni­sten, ob Papst Fran­zis­kus bereits über das näch­ste Kon­kla­ve nach­denkt. Theo­re­tisch betrifft ein sol­ches kei­nen Papst, denn im Nor­mal­fall – wie die Geschich­te lehrt – ist der Tod des regie­ren­den Kir­chen­ober­haupts Vor­aus­set­zung und Anlaß zur Ein­be­ru­fung eines Kon­kla­ves. Viel­leicht mach­te sich Bene­dikt XVI. kei­ne

Will Kardinal Cupich in seinem Bistum Chicago das Motu proprio Traditionis custodes umsetzen, müßte er auch den jungen Orden der Regularkanoniker des heiligen Johannes von Krakau zerschlagen.
Liturgie & Tradition

Kardinal Cupich und Traditionis custodes

(Rom/New York) Seit der Ver­öf­fent­li­chung des Motu pro­prio Tra­di­tio­nis custo­des reagie­ren immer mehr Bischö­fe auf die dar­in ent­hal­te­ne Auf­for­de­rung, die Zele­bra­ti­ons­or­te des über­lie­fer­ten Ritus abzu­wür­gen und den Prie­stern, die bis­her im über­lie­fer­ten Ritus zele­brier­ten, kei­ne Zele­bra­ti­ons­er­laub­nis mehr zu ertei­len. Es gibt Bischö­fe, die ver­stan­den haben, was Papst Fran­zis­kus will, und bereits rund­weg die hei­li­ge Mes­se

Will Papst Franziskus ein traditionis custos, ein Hüter der Tradition sein?
Nachrichten

Niemand kann ernsthaft gedacht haben, daß Traditionis custodes die Einheit der Kirche stärkt

„Falls es wirk­lich das Ziel des Motu pro­prio Tra­di­tio­nis custo­des war, die Ein­heit der Kir­che zu för­dern, kann nach drei Tagen fest­ge­stellt wer­den, daß das Ergeb­nis das genaue Gegen­teil ist.“  Mit die­sen Wor­ten kom­men­tier­te Matteo Mat­zuz­zi, der Vati­ka­nist der ita­lie­ni­schen Tages­zei­tung Il Foglio, den Fron­tal­an­griff von Papst Fran­zis­kus gegen den über­lie­fer­ten Ritus und die Gemein­schaf­ten der

Geht es nach Papst Franziskus soll der überlieferte Ritus verschwinden, langsam oder schnell, aber er soll verschwinden.
Liturgie & Tradition

Wofür sollen die Ecclesia-Dei-Gemeinschaften noch Priester weihen?

Fra­gen nach den Her­aus­for­de­run­gen von Giu­sep­pe Nar­di. 72 Stun­den sind seit der Pro­mul­ga­ti­on des Motu pro­prio Tra­di­tio­nis custo­des ver­gan­gen. Noch immer hal­ten Prie­ster und Gläu­bi­ge der Tra­di­ti­on die Luft an. Man­che sind sich des Aus­ma­ßes der Kata­stro­phe noch gar nicht bewußt gewor­den. Was aber bedeu­tet das neue Gesetz wirk­lich und wel­che Kon­se­quen­zen sind dar­aus zu zie­hen?

Der heilige Gregor von Nazianz: "Jene beurteilen Sensibilität und Verhalten anderer in der Regel aufgrund ihrer eigenen Art, zu handeln und zu fühlen.“
Forum

Wahrheit ist die einzige Wohltat, die der Geschichte erlaubt ist

Von Rober­to de Mattei* In den geschicht­li­chen Epo­chen, in denen Ver­wir­rung herrscht, ent­spricht der Auto­ri­täts­kri­se eine Ver­dun­ke­lung der Wahr­heit. Ohne feste Bezugs­punk­te ersetzt der Nor­mal­bür­ger die Wahr­heit durch sei­ne eige­ne Mei­nung und lädt sie mit der gan­zen Lei­den­schaft auf, zu der jede See­le, die das Abso­lu­te sucht, fähig ist. Die Wahr­heit wird per­so­na­li­siert. Einst, wie

Papst Franziskus betont die Notwendigkeit, daß sich die "Verfechter der Traditionen", die "Starren", von der "Verteidigung der Tradition" befreien lassen.
Nachrichten

Die Befreiung von der „verbissenen Verteidigung der Tradition“

(Rom) In den ver­gan­ge­nen Wochen erhöh­te sich die Fre­quenz, mit der Papst Fran­zis­kus das Wort ergriff, um gegen die „Rigi­den“, „Star­ren“ und „Stren­gen“ anzu­ge­hen. Das tat er auch gestern in sei­ner Pre­digt zum Hoch­fest der Apo­stel­für­sten Petrus und Pau­lus, einem Tag, der im Leben der Kir­che von beson­de­rer Bedeu­tung ist, wie es durch die Prie­ster­wei­hen

Eine Mahnung zur Einheit und zum gemeinsamen Handeln, um die Geltung des Motu proprio Summorum Pontificum zu verteidigen.
Forum

Warum es Einheit braucht, nicht Spaltung

Die Zei­chen ver­dich­ten sich, daß Papst Fran­zis­kus jenen Krei­sen ent­ge­gen­kommt, die – wie er selbst auch – kein Ver­ständ­nis für den über­lie­fer­ten Römi­schen Ritus hegen. In Poli­tik und Kir­che zei­gen sich bedenk­li­che Ent­wick­lun­gen. Selbst die Gewal­ten­tei­lung, der ver­fas­sungs­ga­ran­tier­te Schutz­me­cha­nis­mus des Gemein­we­sens, funk­tio­niert seit andert­halb Jah­ren nur mehr nomi­nell. Es liegt Ver­än­de­rung in der Luft, von

Papst Franziskus attackierte bei der heutigen Generalaudienz erneut jene, die in die Vergangenheit "zurückkehren" und an den "Gewißheiten vergangener Traditionen" festhalten wollten.
Nachrichten

Die Anklage von Papst Franziskus: „Die Versuchung, sich in Gewißheiten vergangener Traditionen einzuschließen“

(Rom) Im Rah­men der heu­ti­gen Gene­ral­au­di­enz sprach Papst Fran­zis­kus über die Mis­si­ons­ar­beit des Apo­stels Pau­lus bei den Gala­tern. Das Kir­chen­ober­haupt schlug dabei eine Brücke zum Heu­te, um eine mas­si­ve Breit­sei­te gegen die „Besit­zer der Wahr­heit“ und die „Star­ren“ abzu­feu­ern. Ein Lieb­lings­the­ma des Pap­stes. Er führ­te aus, wie man „jene Leu­te erken­nen“ kön­ne, in denen er

Wappen von Erzbischof Carlo Maria Viganò. Der ehemalige Spitzendiplomat reagierte mit einer kurzen Antwort auf den Angriff von Prof. Roberto de Mattei.
Forum

Anmerkungen zu einigen Äußerungen von Prof. de Mattei

Der in den ver­gan­ge­nen Wochen dräu­end her­auf­zie­hen­de Kon­flikt zwi­schen Prof. Rober­to de Mattei und Erz­bi­schof Car­lo Maria Viganò hat sich gestern in einem öffent­li­chen Angriff durch Prof. de Mattei ent­la­den. Heu­te reagier­te Erz­bi­schof Viganò mit einer kur­zen Stel­lung­nah­me. Grund des Zer­würf­nis­ses sind die Coro­­na-Maß­­nah­­men der Regie­run­gen, die Erz­bi­schof Viganò, ehe­ma­li­ger Apo­sto­li­scher Nun­ti­us in den USA,

Erzbischof Carlo Maria Viganò. Prof. Roberto de Mattei wirft ihm vor, im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und dem "Great Reset" zum Spielball eines unbekannten Dritten geworden zu sein.
Forum

Fall Viganò: Der Erzbischof und sein Doppelgänger

Er lag schon eini­ge Zeit in der Luft, nun ist er da, der Kon­flikt inner­halb der „Welt der Tra­di­ti­on“, um eine For­mu­lie­rung eines der bei­den Kon­tra­hen­ten auf­zu­grei­fen. Bei­de sind hoch­ver­dient. Sie bedür­fen kei­ner wei­te­ren Vor­stel­lung. Auf der einen Sei­te steht der Histo­ri­ker und Publi­zist Prof. Rober­to de Mattei, auf der der ande­ren der Apo­sto­li­sche Nun­ti­us