Frankreich und die Bedeutung des überlieferten Ritus
Liturgie & Tradition

Frankreichs junge Priester und die Rückkehr der liturgischen Tradition

Eine bemer­kens­wer­te Gene­ra­tio­nen­ver­schie­bung im fran­zö­si­schen Kle­rus ist im Gan­ge: Bei den jüng­sten Prie­stern spielt die latei­ni­sche Lit­ur­gie eine deut­lich grö­ße­re Rol­le als bei ihren älte­sten Mit­brü­dern. Zugleich bleibt der zah­len­mä­ßi­ge Nie­der­gang der fran­zö­si­schen Kir­che unüber­seh­bar. Die Bereit­schaft, dar­aus tabu­lo­se Schlüs­se zu zie­hen, fällt dem älte­ren Kle­rus nach wie vor schwer.
Im US-Staat Illinois wurde eine lutherische Kirche in ein Restaurant umgewandelt. Droht ein ähnliches Schicksal bald Tausenden von Kirchen auch in Europa?
Nachrichten

Wenn sich die Kirchen leeren

Die New York Times, Flagg­schiff des libe­ra­len Estab­lish­ments, berich­te­te am 5. Sep­tem­ber über eine stil­le, aber tief­grei­fen­de Ver­än­de­rung in Euro­pa: Tau­sen­de Kir­chen ver­lie­ren ihre ursprüng­li­che Funk­ti­on. Allein in Deutsch­land könn­ten in den kom­men­den zehn Jah­ren mehr als 20.000 Kir­chen auf­ge­ge­ben wer­den. Nun stellt sich die Fra­ge, was mit den Gebäu­den gesche­hen soll. Nach­fol­gend wer­den die Aus­füh­run­gen …
Bischof Schneider in seinem Interview vom 2. September: "Wir können nicht mit den mehrdeutigen Texten des Zweiten Vatikanischen Konzils weitermachen. Wir müssen sie korrigieren"
Liturgie & Tradition

„Väterliche Nächstenliebe“ für die Piusbruderschaft

Auf die noch sehr jun­ge Nach­rich­ten­sei­te AdVa­ti­ca­num haben wir bereits hin­ge­wie­sen, als deren Vati­ka­nist der Bri­te nepa­le­si­scher Abstam­mung Niwa Lim­bu her­vor­sticht. AdVa­ti­ca­num ist seit Sep­tem­ber 2025 aktiv. Zuvor schrieb Lim­bu für den Catho­lic Herald. Lim­bu ver­öf­fent­lich­te am 2. Sep­tem­ber ein Inter­view mit Msgr. Atha­na­si­us Schnei­der, Weih­bi­schof von Ast­a­na, dem der Hei­li­ge Stuhl die Zele­bra­ti­on im …
Heiligenhimmel von Giusto de' Menabuoi in der Taufkapelle der Kathedrale von Padua (1375). Wie aber steht es um die Heiligsprechungen seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil?
Christenverfolgung

Sind Heiligsprechungen unfehlbar? – Epilog

Von Wolf­ram Schrems*  Im Anschluß an unse­re vor kur­zem ver­öf­fent­lich­te Serie über die dog­ma­ti­sche Stel­lung von Selig- und Hei­lig­spre­chun­gen einer­seits und die Kri­tik an der Hei­lig­spre­chung von Papst Paul VI. und der ande­ren Kon­zil­s­päp­ste ande­rer­seits sei noch ein per­sön­li­cher und sub­jek­ti­ver Epi­log ange­fügt. Hier gehe ich vom ursprüng­li­chen The­ma weg zu eini­gen kon­kre­ten Fra­gen, die …
Kardinal Eijk, Erzbischof von Utrecht, und profilierter, traditionsnaher Kirchenvertreter, war bei Papst Leo XIV. in Privataudienz, was zu Gerüchten führte
Lebensrecht

Keine vorzeitige Demission: Kardinal Eijk bleibt Erzbischof von Utrecht

Die Gerüch­te über einen unmit­tel­bar bevor­ste­hen­den Rück­tritt des Utrech­ter Erz­bi­schofs und Kar­di­nals Wil­lem Jaco­bus Eijk sei­en gegen­stands­los. Das Erz­bis­tum Utrecht demen­tier­te am 12. August aus­drück­lich, daß der pro­fi­liert tra­di­ti­ons­na­he Pur­pur­trä­ger Papst Leo XIV. bei einer Pri­vat­au­di­enz um eine vor­zei­ti­ge Ent­pflich­tung gebe­ten habe. Zugleich bestä­tig­te die Erz­diö­ze­se, daß sich Kar­di­nal Eijk nach gesund­heit­li­chen Pro­ble­men in der …
Schlagabtausch zur Liturgiefrage mit progressivem Diktat
Forum

Andrea Grillo gegen Cordileone und die Ideologie, die die Wirklichkeit nicht erträgt

Von Don Mario Proi­et­ti* Als Lieb­ha­ber korea­ni­scher Dra­ma­se­ri­en (K‑Dramen) muss ich geste­hen, dass die Kon­tro­ver­se um die Lit­ur­gie inzwi­schen den Rhyth­mus einer Fort­set­zungs­se­rie ange­nom­men hat. Zunächst kün­dig­te Kar­di­nal Arthur Roche in einem Inter­view an, was Leo XIV. nicht tun wer­de, und stell­te die zukünf­ti­ge lit­ur­gi­sche Dis­zi­plin so dar, als sei sie bereits end­gül­tig festgelegt.
Napoleons Rückzug aus Rußland von Adolf Northen, 1854
Forum

Die Progressiven haben bereits verloren. Und sie wissen es

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Eines der bedeu­tend­sten histo­ri­schen Ereig­nis­se des ver­gan­ge­nen Jahr­hun­derts war der Zusam­men­bruch des Kom­mu­nis­mus. Im Jahr 1991 hör­te die Sowjet­uni­on auf zu exi­stie­ren. Doch die Ideo­lo­gie, auf der der sowje­ti­sche Kom­mu­nis­mus beruh­te, war bereits in den 1970er Jah­ren unter Bre­sch­new zusam­men­ge­bro­chen und hat­te die­sen Nie­der­gang unter Andro­pow ab 1982 end­gül­tig besie­gelt. In jenen …
Steht Leo XIV. in der Liturgiefrage hinter der Linie von Kardinal Arthur Roche?
Leo XIV.

„Die Haltung Leos XIV. zur überlieferten Liturgie ist inzwischen allgemein bekannt“

Die deut­li­che Stel­lung­nah­me von Kar­di­nal Arthur Roche gegen den über­lie­fer­ten römi­schen Ritus, die in der bri­ti­schen Wochen­zei­tung The Tablet ver­öf­fent­licht wur­de, sorgt inter­na­tio­nal für Auf­se­hen. Dar­in erklär­te der eng­li­sche Pur­pur­trä­ger, Leo XIV. wer­de in der Lit­ur­gie­fra­ge Tra­di­tio­nis cus­to­des nicht kor­ri­gie­ren und schon gar nicht zu Sum­morum Pon­ti­fi­cum zurück­keh­ren. Die bür­ger­li­che spa­ni­sche Main­­stream-Tages­­­zei­tung La Razón zieht …
Bergoglianischer Statthalter im Gottesdienstdikasterium: Kardinal Arthur Roche mit Papst Franziskus.
Leo XIV.

Kardinal Roche: Papst Leo XIV. wird Traditionis custodes nicht ändern

Die Hoff­nun­gen vie­ler tra­di­on­sver­bun­de­ner Gläu­bi­gen auf eine Rück­nah­me der unter Papst Fran­zis­kus ein­ge­führ­ten Restrik­tio­nen gegen den über­lie­fer­ten Ritus dürf­ten sich nicht erfül­len, geht es nach Kar­di­nal Arthur Roche, Prä­fekt des Dik­aste­ri­ums für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung. In einem Inter­view mit The Tablet sag­te Roche, daß Papst Leo XIV. weder das Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des …
Der überlieferte Ritus, dem die gleiche Würde verweigert wird
Hintergrund

Keine „Freiheit der Tradition“?

Die Bischö­fe von Köln, Regens­burg und Pas­sau gel­ten vie­len Katho­li­ken als Bewah­rer tra­di­tio­nel­ler Posi­tio­nen. Doch beim über­lie­fer­ten Römi­schen Ritus und der Tra­di­ti­on zeigt sich ein ande­res Bild: Eine ech­te Zuer­ken­nung glei­cher Wür­de für den Vetus Ordo ist auch dort nicht in Sicht.