Erzbischof Arthur Roche, Präfekt der Gottesdienstkongregation, verteidigt Traditionis custodes: Der überlieferte Ritus sei unzeitgemäß. Da sein einziger Zweck, die "Lefebvrianer" zurückzuholen, erfolglos blieb, sei seine Zeit abgelaufen.
Liturgie & Tradition

Msgr. Arthur Roche: Der überlieferte Ritus ist nicht mehr zeitgemäß und hat keinen Zweck mehr

(Bern) Kuri­en­erz­bi­schof Arthur Roche, der Prä­fekt der römi­schen Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung, ist in der Ver­tei­di­gung des Motu pro­prio Tra­di­tio­nis custo­des aktiv. San­ta Mar­ta ist ent­schlos­sen, den aggres­si­ven Angriff gegen die Tra­di­ti­on mit Här­te und kon­se­quent umzu­set­zen. Am 14. Novem­ber nahm Msgr. Roche im Fern­se­hen der ita­lie­ni­schen Schweiz Stellung.

Martin Mosebach
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„Legitimierte Illegalität“ – Martin Mosebach zu Traditionis custodes

Der bekann­te deut­sche Schrift­stel­ler Mar­tin Mose­bach nimmt in einem Inter­view, das die deutsch­ame­ri­ka­ni­sche Histo­ri­ke­rin Mai­ke Hick­son mit ihm führ­te, zum Motu pro­prio Tra­di­tio­nis custo­des Stel­lung. Der Ver­tei­di­ger des über­lie­fer­ten Ritus rät dar­in von inak­zep­ta­blem Ent­ge­gen­kom­men gegen­über Hier­ar­chen ab. Es sei klar, daß jene, die der Tra­di­ti­on feind­se­lig gesinnt sind, nie zufrie­den­ge­stellt wer­den könn­ten. Vor allem

Erste Begegnung von Papst Franziskus mit ausgewählten Franziskanern der Immakulata im Juni 2014. Weder Dialog noch Recht noch Gnade. Bei der Umsetzung spielte Erzbischof Carballo eine zentrale Rolle.
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Acht Jahre Kalvarienberg für die Franziskaner der Immakulata

(Rom) Seit dem 11. August 2013 befin­den sich die Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta, eine der bemer­kens­wer­te­sten Erschei­nun­gen der jüng­sten Kir­chen­ge­schich­te, unter kom­mis­sa­ri­scher Ver­wal­tung. Mehr als acht Jah­re sind ver­gan­gen, seit der Orden ins Faden­kreuz des Hei­li­gen Stuhls gera­ten ist, und noch immer schweigt sich der Vati­kan aus über die Grün­de, die dazu führ­ten. Das Schick­sal des

Jesus Christus eingehüllt in das Grabtuch, dessen Hauptteil nahtlos gewebt ist.
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Christi Leib und Kleid

Ein Bei­trag von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf. Eine Beschäf­ti­gung mit Tra­di­tio­nis Custo­des (TC) und ein Ver­gleich mit Summorum Pon­ti­fi­cum (SP) erfor­dern es, bei­de Motu­pro­prien zu kon­tex­tua­li­sie­ren. Das bedeu­tet vor allem, sie in der theo­re­ti­schen Grund­le­gung nicht nur auf theo­lo­gi­sche Arbei­ten Joseph Ratz­in­gers zurück­zu­be­zie­hen, was im letz­ten Bei­trag anhand aus­ge­wähl­ter Zita­te skiz­ziert wur­de, son­dern auch die vor­aus­ge­gan­ge­ne

Aus einem alten Religionsheft der Autorin
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Traditionis custodes und ein alter Schulheftaufschrieb

Von einer Katho­li­kin Als ich vor ein paar Jah­ren die Schwel­le von St-Eugè­­­ne Sain­­te-Céci­­le in Paris betrat, wuß­te ich nur ansatz­wei­se, was mich in der alten Mes­se, der Mes­se in der außer­or­dent­li­chen Form des römi­schen Ritus, erwar­te­te. Und das war gut so. Mein Herz war maxi­mal offen. Als ich nach der Mes­se über die­sel­be Kir­chen­schwel­le

Das Video vom Papst für den Monat August 2021: Beten für die Erneuerung der Kirche durch die Gnade und Kraft vom Heiligen Geist – aber ohne Tradition.
Nachrichten

Das Video vom Papst: „Erneuerung“ durch den Heiligen Geist – ohne Tradition?

(Rom) Heu­te nimmt Papst Fran­zis­kus die Gene­ral­au­di­en­zen wie­der auf. Unter­des­sen wur­de auch „Das Video vom Papst“ für den Monat August ver­öf­fent­licht. Es steht unter dem Mot­to „Die Kir­che auf dem Weg“. Das damit ver­bun­de­ne Gebets­an­lie­gen lau­tet: „Beten wir für die Kir­che. Sie möge vom Hei­li­gen Geist die Gna­de und Kraft erlan­gen, sich selbst im Licht

Kreiert Papst Franziskus im kommenden Oktober bereits die nächsten Kardinäle, obwohl es einen Überschuß an Papstwählern gibt?
Hintergrund

Neue Kardinäle und eine neue Wahlordnung im Konklave?

(Rom) Wie­der­holt wird in unter­schied­li­chem Rah­men the­ma­ti­siert, auch durch und unter Vati­ka­ni­sten, ob Papst Fran­zis­kus bereits über das näch­ste Kon­kla­ve nach­denkt. Theo­re­tisch betrifft ein sol­ches kei­nen Papst, denn im Nor­mal­fall – wie die Geschich­te lehrt – ist der Tod des regie­ren­den Kir­chen­ober­haupts Vor­aus­set­zung und Anlaß zur Ein­be­ru­fung eines Kon­kla­ves. Viel­leicht mach­te sich Bene­dikt XVI. kei­ne

Will Kardinal Cupich in seinem Bistum Chicago das Motu proprio Traditionis custodes umsetzen, müßte er auch den jungen Orden der Regularkanoniker des heiligen Johannes von Krakau zerschlagen.
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Kardinal Cupich und Traditionis custodes

(Rom/New York) Seit der Ver­öf­fent­li­chung des Motu pro­prio Tra­di­tio­nis custo­des reagie­ren immer mehr Bischö­fe auf die dar­in ent­hal­te­ne Auf­for­de­rung, die Zele­bra­ti­ons­or­te des über­lie­fer­ten Ritus abzu­wür­gen und den Prie­stern, die bis­her im über­lie­fer­ten Ritus zele­brier­ten, kei­ne Zele­bra­ti­ons­er­laub­nis mehr zu ertei­len. Es gibt Bischö­fe, die ver­stan­den haben, was Papst Fran­zis­kus will, und bereits rund­weg die hei­li­ge Mes­se

Will Papst Franziskus ein traditionis custos, ein Hüter der Tradition sein?
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Niemand kann ernsthaft gedacht haben, daß Traditionis custodes die Einheit der Kirche stärkt

„Falls es wirk­lich das Ziel des Motu pro­prio Tra­di­tio­nis custo­des war, die Ein­heit der Kir­che zu för­dern, kann nach drei Tagen fest­ge­stellt wer­den, daß das Ergeb­nis das genaue Gegen­teil ist.“  Mit die­sen Wor­ten kom­men­tier­te Matteo Mat­zuz­zi, der Vati­ka­nist der ita­lie­ni­schen Tages­zei­tung Il Foglio, den Fron­tal­an­griff von Papst Fran­zis­kus gegen den über­lie­fer­ten Ritus und die Gemein­schaf­ten der