Die Auferstehung Christi von Tizian (1542)
Liturgie & Tradition

Exultet iam angelica turba cælorum

Die Kir­che ver­bringt den Kar­sams­tag in stil­ler Trau­er am Grab des Bräu­ti­gams, der ihr Inter­es­se war. Am Kar­sams­tag wird zunächst der geheim­nis­vol­len Ruhe des Herrn im Grab gedacht.  Er ist der Ruhe­tag des Herrn nach sei­nem schmerz­vol­len Erlö­sungs­lei­den und des­halb auch der still­ste Tag des Kir­chen­jah­res.Erst gegen Abend, nach Son­nen­un­ter­gang, fin­den sich die Gläu­bi­gen im

Beim ersten Kreuzweg mit seinen Meditationen ließ sich Papst Franziskus im letzten Augenblick entschuldigen. Dafür führte er eine neue Kreuzwegstation ein...
Nachrichten

Die erfundene 11. Kreuzwegstation von Papst Franziskus

(Rom) Der Gesund­heits­zu­stand von Papst Fran­zis­kus wird immer offen­sicht­li­cher. Gestern wur­de im letz­ten Moment sei­ne Teil­nah­me an der Via Cru­cis am Kolos­se­um abge­sagt. Dabei wur­den erst­mals Kreuz­weg­me­di­ta­tio­nen vor­ge­tra­gen, die von ihm sel­ber stam­men. Doch Fran­zis­kus wäre nicht Fran­zis­kus, wenn er nicht eine Neue­rung ein­füh­ren wür­de und den kano­ni­schen Kreuz­weg, fest­ge­legt seit bald 300 Jah­ren, auf­ge­bro­chen

"Das Kreuz von San Zeno" des Florentiner Malers Coppo di Marcovaldo und seines Sohnes Salerno di Coppo (1274) im Dom von Pistoia
Liturgie & Tradition

Die Heilandsklagen zur Kreuzverehrung

Am Kar­frei­tag spitzt sich das Heils­ge­sche­hen zu töd­li­cher Dra­ma­tik zu. Die Bezeich­nung des zwei­ten der drei hei­li­gen Tage als Kar­frei­tag geht auf das alt­hoch­deut­sche Wort kara für Klage/​​Trauer zurück. An die­sem Tag gedenkt die Kir­che des Kreu­zes­to­des unse­res Herrn Jesus Chri­stus. Zur neun­ten Stun­de hauch­te er auf Gol­go­tha, vor den Mau­ern Jeru­sa­lems, sein Leben aus.

Das Letzte Abendmahl von Duccio di Buoninsegna (um 1310)
Liturgie & Tradition

Non moriar, sed vivam

Offer­to­ri­um der Grün­don­ners­tags­lit­ur­gie (Ps 117,16 und 17) Dex­te­ra Domi­ni fecit virt­utem,dex­te­ra Domi­ni exal­ta­vit me. Non mori­ar, sed vivam,et nar­r­abo ope­ra Domini.

Die russisch-orthodoxe Kirche nennt Fiducia supplicans eine "radikale Neuerung", die sie entschieden als Abkehr von der göttlich offenbarten Morallehre verurteilt
Nachrichten

Russisch-orthodoxe Kirche: Fiducia supplicans „lehnt die göttliche offenbarte Morallehre ab“

(Mos­kau) Die rus­­sisch-ortho­­do­­xe Kir­che leg­te die end­gül­ti­ge Stel­lung­nah­me zur römi­schen Erklä­rung Fidu­cia sup­pli­cans vor. Ein ent­spre­chen­der Auf­trag war vor einem Monat vom Mos­kau­er Patri­ar­chen Kyrill an die Biblisch-Theo­­lo­­gi­­sche Syn­odal­kom­mis­si­on der rus­­sisch-ortho­­do­­xen Kir­che unter der Lei­tung von Metro­po­lit Hila­ri­on Alfe­jew von Buda­pest ergan­gen. Die rus­­sisch-ortho­­do­­xe Kir­che ver­ur­teilt die römi­sche Erlä­rung als „radi­ka­le Neue­rung“ und spricht dazu

Jesus, der wahre König und Hohepriester, zieht in Jerusalem ein
Forum

Quis est iste rex gloriae? Wer ist der König der Herrlichkeit?

Erz­bi­schof Car­lo Maria Viganò hielt am ver­gan­ge­nen Sams­tag einen geist­li­chen Vor­trag zum Palm­sonn­tag und dem Beginn der Kar­wo­che. Der Bogen, den er dabei spannt, wirft auch einen Blick auf die heu­ti­gen Ver­hält­nis­se und Ereig­nis­se. Dabei tritt er mit gewohn­ter Deut­lich­keit als Kri­ti­ker des der­zei­ti­gen Pon­ti­fi­kats auf, aber auch der Ver­su­che bestimm­ter Krei­se, die er iden­ti­fi­ziert,

Hat das Unbefleckte Herz Mariens bereits über den Roten Stern des Sozialismus gesiegt? Im Bild der Rote Platz in Moskau, wo auf den Türmen noch Roter Stern und christliches Kreuz nebeneinander prangen
Forum

Einspruch gegen die Ausführungen von Michael Hesemann zum Weiheakt von 1984

Von Wolf­ram Schrems* Am 25. März ver­öf­fent­lich­te der bekann­te Histo­ri­ker Dr. Micha­el Hese­mann unter dem Titel Als Johan­nes Paul II. und die Got­tes­mut­ter von Fati­ma den Kom­mu­nis­mus besieg­ten auf kath​.net einen Gast­bei­trag zum Wei­he­akt durch Papst Johan­nes Paul II. zum 40. Jah­res­tag am 25. März 1984. Hier wer­den zula­sten der Bot­schaft von Fati­ma pro­ble­ma­ti­sche Nar­ra­ti­ve

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Geballte Homo-Propaganda in der Karwoche: v. l. Homo-Aktivist Luigi Testa (Autor), Bischof Francesco Savino (Vorwort), Don Sergio Massironi (Römische Kurie, Nachwort), der Osservatore Romano
Genderideologie

Kirchlich gesponserte Homo-Häresie zur Karwoche im Osservatore Romano

(Rom) Unter Papst Fran­zis­kus hat sich Rom der Homo-Häre­­sie geöff­net, dar­über kön­nen kei­ne Ablen­kungs­ver­su­che und kein Leug­nen hin­weg­täu­schen. Die Fak­ten sind offen­sicht­lich. Nicht ein­mal zur Kar­wo­che wird die Kir­che von der Homo-Pro­­pa­­gan­­da ver­schont, die den Gläu­bi­gen sogar aus den Spal­ten des Osser­va­to­re Roma­no ent­ge­gen­tritt. Der ideo­lo­gi­schen Abir­rung ist nichts hei­lig. Die Aner­ken­nung der Homo-Häre­­sie ist

Der Historiker Roberto de Mattei legte eine umfangreiche Biographie über Kardinalstaatssekretär Merry del Val vor, der an der Seite von Papst Pius X. den Modernismus bekämpfte
Buchbesprechungen

Rafael Merry del Val, eine erhellende Biographie

Von Cri­sti­na Sic­car­di* Obwohl Kar­di­nal Rafa­el Mer­ry del Val ein wich­ti­ger Prot­ago­nist der Papst­ge­schich­te am Über­gang vom 19. zum 20. Jahr­hun­dert war, gab es bis­her kei­ne zufrie­den­stel­len­de Bio­gra­phie über ihn, mit Aus­nah­me eini­ger apo­lo­ge­tisch aus­ge­rich­te­ter Bücher, wie zum Bei­spiel die inzwi­schen ver­grif­fe­ne Bio­gra­phie von Mon­si­gno­re Pio Cen­ci, Archi­var des Vati­ka­ni­schen Geheim­ar­chivs (mit einem Vor­wort von