Steht die Schismagefahr im Raum? Ja, sagt Msgr. Marian Eleganti und warnt davor
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Und dennoch bleibt es ein Schisma

Die­se Stel­lung­nah­me schließt an eine vor­her­ge­hen­de an: Für die, wel­che bis jetzt zwei­fel­ten: Nun gehen sie wie­der ins Schis­ma! Von Msgr. Dr. Mari­an Ele­gan­ti* Nach Canon 1382 CIC zieht eine Bischofs­wei­he ohne päpst­li­ches Man­dat die Tat­stra­fe der auto­ma­ti­schen Exkom­mu­ni­ka­ti­on (latae sen­ten­tiae) für Spen­der und Emp­fän­ger nach sich: Can. 1382: «Ein Bischof, der jeman­den ohne päpst­li­chen Auf­trag
Kardinal Victor Manuel Fernández wird der römische Gesprächspartner für Pater Davide Pagliarani, den Generaloberen der Piusbruderschaft, sein.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

„Ein bißchen Druck war gut, damit der Vatikan sich bewegt“

Der argen­ti­ni­sche Phi­lo­soph und Blog­ger Cami­nan­te Wan­de­rer ver­faß­te eine kur­ze erste Reak­ti­on auf die Bekannt­ga­be, daß es am kom­men­den Don­ners­tag zu einem Tref­fen zwi­schen Kar­di­nal Vic­tor Manu­el Fernán­dez, Prä­fekt des römi­schen Glau­bens­dik­aste­ri­ums, und Pater Davi­de Pagli­a­ra­ni, Gene­ral­obe­rer der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X., kom­men wird.
Bischof Joseph Strickland bei der Zelebration im überlieferten Römischen Ritus
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Die Piusbruderschaft und die Frage der apostolischen Kontinuität

Von Msgr. Joseph Strick­land* Die gegen­wär­ti­ge Situa­ti­on im Zusam­men­hang mit der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) hat erneut eine ern­ste und unge­lö­ste Wirk­lich­keit inner­halb der Kir­che offen­ge­legt – eine Wirk­lich­keit, die weder bei­sei­te­ge­scho­ben noch auf unbe­stimm­te Zeit ver­tagt noch durch Schwei­gen beant­wor­tet wer­den kann.
Msgr. Alfonso de Galarreta, einer der beiden verbliebenen Bischöfe der Piusbruderschaft, spendete am vergangenen Sonntag in Zaitzkofen die Niederen Weihen.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Ein erstes Wort zu den für den 1. Juli 2026 angekündigten Bischofsweihen in der Piusbruderschaft

Ein Bei­trag von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf Seit lan­gem schon ist eigent­lich jedem in der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. klar und muss auch ver­stän­di­gen Beob­ach­tern von außer­halb zumin­dest nach­voll­zieh­bar sein, dass zwei ver­blei­ben­de Weih­bi­schö­fe fort­ge­schrit­te­nen Alters und alters­ge­mä­ßer Kon­sti­tu­ti­on nicht wei­ter­hin aus­rei­chen, welt­weit den Bedürf­nis­sen nach sakra­men­ta­len bischöf­li­chen Funk­tio­nen in der Bru­der­schaft und befreun­de­ten Gemein­schaf­ten nachzukommen.
Ungewöhnlich: Erste Konzelebration während des Konzils am 14. September 1964 im Petersdom. Liturgische Rückprojektionen.
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Bischofsweihen der Tradition: Eine segensreiche Provokation für Rom?

Von einer Theo­lo­gin* Mit der Ankün­di­gung, Bischofs­wei­hen vor­neh­men zu wol­len, hat die Pius­bru­der­schaft Rom ein unmiß­ver­ständ­li­ches Signal gesen­det. Nach Jah­ren des Schwei­gens und Igno­rie­rens zeigt sie, daß sie es ernst meint. Es ist eine exi­sten­ti­el­le Geste: Ohne Bischö­fe kann die Bru­der­schaft nicht fort­be­stehen, solan­ge ihr kano­ni­scher Sta­tus unge­klärt bleibt. Die erste Reak­ti­on aus Rom ist
Erzbischof Marcel Lefebvre, Gründer und erster Generaloberer der Piusbruderschaft, weihte 1988 unter Berufung auf einen Notstand vier Bischöfe ohne Ernennung durch den Papst
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Der verwaltete Ausnahmezustand

Seit der Ankün­di­gung durch das Gene­ral­haus der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX), am kom­men­den 1. Juli Bischö­fe ohne Erlaub­nis Roms zu wei­hen, gehen die Wogen hoch. Wir set­zen die Rei­he fort, mit der wir unter­schied­li­che Posi­tio­nen doku­men­tie­ren, sie­he hier, hier und hier. Der ver­wal­te­te Aus­nah­me­zu­stand Von José Igna­cio Val­ver­de* Wenn eine kirch­li­che Maß­nah­me, die als
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Für die, welche bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!

Von Msgr. Dr. Mari­an Ele­gan­ti* Der uni­ver­sa­le Juris­dik­ti­ons­pri­mat des Pap­stes (ex sese) über die gan­ze Kir­che ist seit dem Ersten Vati­ka­num eine unfehl­ba­re, dog­ma­ti­sier­te Wahr­heit. Wir kön­nen also in die­sem Arti­kel nicht von einem lega­li­sti­schen Miß­ver­ständ­nis des kirch­li­chen Gehor­sams unse­rer­seits spre­chen, wenn wir die ange­kün­dig­te Wei­he von Bischö­fen durch die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX)
Bischofsweihe im 14. Jahrhundert (Miniatur)
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Tradition zwischen Geduld und Vorsehung – und neuen Bischofsweihen

Von einem Gläu­bi­gen* Die Ankün­di­gung neu­er Bischofs­wei­hen durch die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. berührt Grund­fra­gen kirch­li­cher Ord­nung, geist­li­cher Frei­heit und geschicht­li­cher Ver­ant­wor­tung. Daß sie auf­hor­chen läßt, ist daher nicht ver­wun­der­lich. In der Bru­der­schaft selbst mischt sich die Schwe­re des Augen­blicks mit Erleich­te­rung. Seit Jah­ren wird die Not­wen­dig­keit neu­er Bischö­fe emp­fun­den, ja mit wach­sen­der Dring­lich­keit. Zugleich
Jesus Christus, König und Weltenherrscher, in der Kathedrale von Oviedo
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Was wirklich zählt

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Nicolás Gómez Dávila sag­te, daß es nicht dar­auf ankom­me, daß die Men­schen an die Exi­stenz Got­tes glau­ben, son­dern dar­auf, daß Gott exi­stiert. Wenn wir die­sen Gedan­ken wei­ter­füh­ren, kön­nen wir sagen, daß nicht das wich­tig ist, was wir (das „Sub­jekt“, wie die Moder­nen sagen wür­den) über die Din­ge (das „Objekt“) den­ken, son­dern die