Im Petersdom gilt seit gestern FFP2-Maskenpflicht. Eine solche empfiehlt die Bischofskonferenz allgemein.
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Im Petersdom gilt seit gestern FFP2-Maskenpflicht

(Rom) Bis­her gal­ten FFP2-Mas­­ken als „Spe­zia­li­tät“ des deut­schen Sprach­raums. In Ita­li­en genüg­te ein belie­bi­ger Mund-Nasen-Schutz. Nicht daß die „Coro­­na-Maß­­nah­­me“ dadurch sinn­vol­ler wür­de, aber zumin­dest ein biß­chen erträg­li­cher. Gestern ver­schärf­te die Ita­lie­ni­sche Bischofs­kon­fe­renz jedoch die Zwangs­maß­nah­me und im Vati­kan wur­de sie sofort scharf exekutiert.

Die Christmette, die 2020 erstmals um 19:30 Uhr zelebriert wurde, wegen der Ausgangssperre der italienischen Regierung.
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Der Schatten Coronas über Rom

(Rom) Wie schon 2020 will Papst Fran­zis­kus auch in die­sem Jahr die tra­di­tio­nel­le Hul­di­gung an die Got­tes­mut­ter auf dem Spa­ni­schen Platz nur inof­fi­zi­ell in „pri­va­ter“ Form vor­neh­men. Eben­so wird das Kir­chen­ober­haupt, wie im Vor­jahr, die Christ­met­te nicht um Mit­ter­nacht, son­dern bereits um 19:30 Uhr zele­brie­ren. Coro­na läßt grüßen.

Die segnende Hand der Bronzestatue des heiligen Petrus im Petersdom. Im Hintergrund das Glasfenster mit der Darstellung des Heiligen Geistes der Cathedra Petri von Bernini.
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Der Segen des Petrus

Zu den beson­de­ren unter den zahl­rei­chen beein­drucken­den Attrak­tio­nen des Peters­do­mes in Rom gehört die Bron­ze­sta­tue des Apo­stel­für­sten Petrus. Sie wur­de gegen Ende des 13. Jahr­hun­derts von Arnol­fo di Cam­bio geschaf­fen. Anlaß dafür dürf­te das erste Hei­li­ge Jahr in der Kir­chen­ge­schich­te gewe­sen sein, das Papst Boni­fa­ti­us VIII. für 1300 aus­ge­ru­fen hatte. 

Bischofsweihe von Msgr. Guido Marini und Msgr. Andrés Ferrada im Petersdom.
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Bischofsweihe von Msgr. Guido Marini – aber keine neuen Kardinäle (vorerst)

(Rom) Papst Fran­zis­kus weih­te gestern sei­nen ehe­ma­li­gen Zere­mo­ni­en­mei­ster Gui­do Mari­ni zum Bischof. Am 29. August hat­te er den 56 Jah­re alten Prie­ster des Erz­bis­tums Genua zum Bischof von Tor­to­na ernannt. Ent­ge­gen den Erwar­tun­gen gab Fran­zis­kus im Anschluß dar­an nicht die Ein­be­ru­fung eines Kon­si­sto­ri­ums zur Kre­ierung neu­er Kar­di­nä­le bekannt.

Es war einmal im Vatikan oder: Wieso Papst Franziskus kein Kommunist ist.
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Um sechs Uhr morgens allein im Petersdom – mit Papst Franziskus

(Rom) Papst Fran­zis­kus wer­den Sym­pa­thien für die radi­ka­le Lin­ke nach­ge­sagt. Der kom­mu­ni­sti­sche Phi­lo­soph Gian­ni Vat­ti­mo deli­rier­te im März 2015, dass die Kom­mu­ni­sti­sche Inter­na­tio­na­le zur Papi­sti­schen Inter­na­tio­na­le wer­den müs­se, um eine Zukunft zu haben, ange­führt von Papst Fran­zis­kus. Ähn­lich äußer­te sich das Wall Street Jour­nal, das Fran­zis­kus Ende 2016 zum neu­en „Anfüh­rer der glo­ba­len Lin­ken“ erklär­te.

Trotz Traditionis custodes wurde die Zelebration eines Pontifikalamtes im überlieferten Ritus im Petersdom erlaubt. Ob auch die Corona-Maßnahmen die Wallfahrt möglich machen, ist noch nicht sicher.
Liturgie & Tradition

Wallfahrt Populus Summorum Pontificum nach Rom findet statt

(Rom) Sie fin­det statt: Die dies­jäh­ri­ge Inter­na­tio­na­le Wall­fahrt Popu­lus Summorum Pon­ti­fi­cum nach Rom wird, wie geplant, vom 23.–25. Okto­ber statt­fin­den. Durch das Motu pro­prio Tra­di­tio­nis custo­des war die Pro­zes­si­on zum Grab des Apo­stels Petrus und das Pon­ti­fi­kal­amt im Peters­dom in Fra­ge gestellt. „Nach vie­len Aben­teu­ern und vie­len Unge­wiß­hei­ten“ wur­de die hei­li­ge Mes­se von den zustän­di­gen

Papst Franziskus warnte die Vorsitzenden der europäischen Bischofskonferenzen vor einem "Restaurationismus", der in Mode sei, der aber "uns alle tötet".
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Papst Franziskus warnt vor einer „Restauration“

(Rom) Papst Fran­zis­kus zele­brier­te gestern nach­mit­tag eine Mes­se im Peters­dom für die Teil­neh­mer der Voll­ver­samm­lung des Rats der euro­päi­schen Bischofs­kon­fe­ren­zen (CCEE). In sei­ner kur­zen Pre­digt warn­te Fran­zis­kus vor einer „Restau­ra­ti­on“.

Im Petersdom gelten seit Frühlingsbeginn neue Bestimmungen für die Meßzelebrationen, die für erheblichen Mißmut sorgen.
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Erzpriester des Petersdomes erklärt, warum er zur Konzelebration gezwungen ist

Der kürz­lich ernann­te neue Erz­prie­ster des Peters­do­mes, Kar­di­nal Mau­ro Gam­bet­ti OFM Conv, erklärt in einer gestern ver­öf­fent­lich­ten Note, war­um er und alle Prie­ster ver­pflich­tet sind, in sei­ner Patri­ar­chal­ba­si­li­ka zu kon­ze­le­brie­ren. Eine ent­spre­chen­de umstrit­te­ne Anwei­sung war im ver­gan­ge­nen März vom Staats­se­kre­ta­ri­at erlas­sen wor­den. Mit ihr wur­den zugleich die Zele­bra­tio­nen in der über­lie­fer­ten Form des Römi­schen Ritus