Seit über einem Jahr zelebrierte Papst Franziskus das Meßopfer nicht mehr auf dem Papstaltar.
Hintergrund

Kehrt Franziskus nach über einem Jahr an den Papstaltar zurück?

(Rom) Laut einem Medi­en­be­richt des Vati­kans, wird Papst Fran­zis­kus am kom­men­den Sonn­tag erst­mals seit Beginn der Coro­­na-Kri­­se wie­der an den Papst­al­tar über dem Petrus­grab zurück­keh­ren. Seit Mariä Licht­meß am 1. Febru­ar 2020, als Fran­zis­kus zum letz­ten Mal auf dem Papst­al­tar zele­brier­te, fan­den ins­ge­samt nur mehr ganz weni­ge päpst­li­che Zele­bra­tio­nen im Peters­dom statt, und die­se unter

Vor dem Aufbruch des Blumentransport nach Rom.
Nachrichten

Rosen für Rom

Gestern tra­ten die Blu­men ihre Rei­se nach Rom an, die den Früh­ling der Auf­er­ste­hung am Oster­sonn­tag sicht­bar machen wer­den. Seit 37 Jah­ren kommt der Blu­men­schmuck für die Papst­mes­se aus den Nie­der­lan­den. Wegen Coro­na wer­den sie aber nicht wie sonst den Peters­platz schmücken, son­dern den Petersdom.

Leerer Petersdom in der Osternacht 2020. Auch die neuen Zelebrationsanordnungen fördern die Musealisierung der größten Kirche der Christenheit.
Nachrichten

Musealisierung des Petersdoms?

(Rom) Gestern trat die Neu­re­ge­lung der Meß­ze­le­bra­tio­nen im Peters­dom in Kraft. Die fünf Anord­nun­gen erfolg­ten durch das vati­ka­ni­sche Staats­se­kre­ta­ri­at in einem Hand­streich, da die­se Behör­de über kei­ne Zustän­dig­keit über die Patri­ar­chal­ba­si­li­ken ver­fügt. Der Sub­sti­tut des Kar­di­nal­staats­se­kre­tärs nütz­te einen Aus­nah­me­zu­stand aus, weil die Dom­bau­hüt­te seit Som­mer 2020 einem päpst­li­chen Kom­mis­sar unter­steht und gera­de ein Wech­sel im

Musterbrief an das Büro des Kardinalstaatssekretärs von Pro Missa Tridentina.
Liturgie & Tradition

„Gläubige sollen sich möglichst schnell an das Staatssekretariat wenden“

Pro Mis­sa Triden­ti­na, die Lai­en­ver­ei­ni­gung zur För­de­rung des über­lie­fer­ten Ritus im deut­schen Sprach­raum, ver­öf­fent­lich­te einen Muster­brief mit dem Auf­ruf, daß mög­lichst vie­le Gläu­bi­ge sich mög­lichst schnell an das Büro des Kar­di­nal­staats­se­kre­tärs wen­den und zur Rück­nah­me der Anord­nun­gen zur Meß­ze­le­bra­ti­on im Peters­dom drän­gen sollen.

Cappella Clementina in den Vatikanischen Grotten unterhalb des Petersdomes geht auf Papst Gregor den Großen zurück und diente bis ins Spätmittelalter der Verehrung des Hauptes des Apostels Petrus. Dessen Grab befindet sich direkt hinter dem Altar.
Forum

Katholisch, fromm, unerwünscht?

Ein Kom­men­tar von einer Katho­li­kin. „Nun bleibt abzu­war­ten, wel­che Schlüs­se der Papst letzt­lich aus den Ant­wor­ten der Bischö­fe aus aller Welt zie­hen kann, will und wird.“ Bis­wei­len weiß man schon beim Schrei­ben, daß man sich über kurz oder lang selbst zitie­ren wird. Die für Rom bestimm­te „Sam­me­lant­wort“ der fran­zö­si­schen Bischofs­kon­fe­renz zu Summorum Pon­ti­fi­cum ziel­te auf die

Raymond Kardinal Burke, bis 2014 nach dem Papst der höchste Richter der katholischen Kirche, äußert seine Bedenken zur Neuordnung der Meßzelebrationen im Petersdom, die in einer Woche in Kraft treten sollen.
Hintergrund

Kardinal Burke: „Anlaß zur tiefsten Besorgnis“

Auf die Anwei­sun­gen des vati­ka­ni­schen Staats­se­kre­ta­ri­ats bezüg­lich der Meß­ze­le­bra­tio­nen im Peters­dom reagier­te Kar­di­nal Ray­mond Bur­ke mit fol­gen­der Stel­lung­nah­me, die von ihm auch in deut­scher Spra­che ver­öf­fent­licht wur­de: Stel­lung­nah­me Am 12. März 2021 hat die Erste Sek­ti­on (für die All­ge­mei­nen Ange­le­gen­hei­ten) des Staats­se­kre­ta­ri­ats von Papst Fran­zis­kus ein Doku­ment ver­öf­fent­licht, das bestimm­te Anord­nun­gen bezüg­lich der Dar­brin­gung der hl.

Der Petersdom mit Blick zur Cathedra Petri.
Forum

Ein liturgisches Damoklesschwert

Ein Bei­trag von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf. Ein Schrei­ben des Vati­ka­ni­schen Staats­se­kre­ta­ri­ats sorgt im Netz für Unru­he. Ab dem 22. März 2021 sol­len Ein­zelze­le­bra­tio­nen an den Sei­ten­al­tä­ren des Peters­do­mes nach dem Mess­buch, wie es nach dem Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil ein­ge­führt wur­de, gänz­lich unter­blei­ben und ledig­lich noch vier Mes­sen nach dem Mis­sa­le Roma­num von 1962 erlaubt sein,