Merkwürdige Todesfälle in Politik und Gesellschaft – der Fall Christian Pilnacek als Sinnbild


Peter Paul Rubens schuf 1636/1638 das Werk: "Saturn verschlingt eines seiner Kinder“
Peter Paul Rubens schuf 1636/1638 das Werk: "Saturn verschlingt eines seiner Kinder“

Vor­be­mer­kung: Die­ser Bei­trag ist die für den Leser­kreis von Katho​li​sches​.info über­ar­bei­te­te Ver­si­on eines im Mit­tei­lungs­blatt von Ja zum Leben/​Human Life Inter­na­tio­nal Öster­reich publi­zier­ten Tex­tes. Die hier geschil­der­ten Vor­gän­ge sind sinn­bild­lich für eine vom Glau­ben abge­fal­le­ne Gesell­schaft. Mei­ne Aus­sa­ge­ab­sicht ist, daß durch die Ver­wir­rung der Kir­chen­hier­ar­chie und den kol­lek­ti­ven Abfall von Glau­ben und Moral eine gesell­schaft­li­che Grund­stim­mung begün­stigt wur­de, die die Ach­tung vor dem Leben und der Wür­de des Men­schen im gesell­schaft­li­chen Maß­stab stark ver­min­der­te. Das geschah vor allem durch eine Gesetz­ge­bung, die Abtrei­bung, Eutha­na­sie und sexu­el­le Per­ver­sio­nen lega­li­siert. Das muß­te ein Kli­ma der „Kul­tur des Todes“ schaf­fen und damit auch vie­len kon­kret das Leben kosten. (WS) –

Bekannt­lich ist in Wien seit eini­ger Zeit ein par­la­men­ta­ri­scher Unter­su­chungs­aus­schuß im Gan­ge, des­sen Ziel­set­zung die Unter­su­chung all­fäl­li­ger poli­ti­scher Ein­fluß­nah­men auf die Ermitt­lun­gen im äußerst dubio­sen Todes­fall von Sek­ti­ons­chef Chri­sti­an Pil­nacek (1963–2023)** ist.

Das The­ma betrifft uns als Lebens­schüt­zer auch inso­fern, da Pil­nacek in zwei­ter Ehe mit der Juri­stin Caro­li­ne List ver­hei­ra­tet war, die seit 2017 Prä­si­den­tin des Gra­zer Straf­lan­des­ge­richts ist. Im Jahr 2012 (oder zuvor) bestä­tig­te List als zwei­te Instanz ein Urteil der ersten Instanz gegen drei Lebens­schüt­zer von Ja zum Leben/​Human Life Inter­na­tio­nal Öster­reich, die in Graz unweit der Ordi­na­ti­on eines Abtrei­bungs­arz­tes gebe­tet und Mate­ri­al ver­teilt hat­ten, sowie Geschäfts­füh­rer Diet­mar Fischer (Wien), der der Anstif­tung und Koor­di­na­ti­on beschul­digt wur­de. Mei­ner Erin­ne­rung nach fiel sogar der idio­ti­sche Aus­druck „Hexen­jagd“, die die fried­li­chen Lebens­schüt­zer betrie­ben haben sollen.

Caro­li­ne List ist mitt­ler­wei­le Vor­sit­zen­de der sog­nann­ten „Klas­nic-Kom­mis­si­on“, die im Jahr 2010 von der Bischofs­kon­fe­renz ins Leben geru­fen wur­de („Unab­hän­gi­ge Opfer­schutz­an­walt­schaft – Initia­ti­ve gegen Miss­brauch und Gewalt“, lt. Home­page). –

Das The­ma betrifft uns als Lebens­schüt­zer auch aus einem ande­ren Grund: Wie schon enga­gier­te Lebens­schüt­zer in den sieb­zi­ger Jah­ren gewarnt hat­ten, konn­te die Ein­füh­rung der straf­frei­en Abtrei­bung („Fri­sten­lö­sung“) nur zu Gering­ach­tung des mensch­li­chen Lebens im gesell­schaft­li­chen Maß­stab füh­ren. Daß Ärz­te und Tei­le des Kran­ken­haus­be­trie­bes (Anäs­the­sie, Kran­ken­pfle­ge, Ver­wal­tung) direkt oder indi­rekt in das Töten von unge­bo­re­nen Kin­dern ver­wickelt wur­den, muß­te zwangs­läu­fig beson­ders zu einer Ver­ro­hung des medi­zi­ni­schen Betriebs und vor allem des Ärz­te­stan­des führen.

Ein Resul­tat davon haben wir in der Coro­na-Zeit gese­hen, als Ärz­te den hip­po­kra­ti­schen Grund­satz pri­mum nil noce­re („zuerst nicht scha­den“) prak­tisch ver­war­fen. Wir erin­nern uns auch, wie sich Ärz­te­kam­mer­prä­si­dent Dr. Tho­mas Sze­ke­res mit beson­ders bru­ta­len Ansa­gen gegen Impf­freie her­vor­ge­tan hat („fes­seln“).1

Man­chen wird es weit her­ge­holt erschei­nen, aber wie ein­gangs gesagt muß die gewohn­heits­mä­ßi­ge Ermor­dung unge­bo­re­ner Men­schen auch die Lebens­ver­ach­tung auf ande­ren Gebie­ten begün­stigt haben, man den­ke nur an die vie­len Mor­de, Mord­ver­su­che, Tot­schlagde­lik­te und Amok­läu­fe, die in letz­ter Zeit mas­siv zuneh­men (z. B. Online-Medi­en­be­richt­erstat­tung am 30.06.26: Mor­de in Frie­sach, Wien-Donau­stadt, Wien-Lie­sing, Stede in Niedersachsen).

Es wur­de eine Men­ta­li­tät geschaf­fen, eine „Kul­tur des Todes“, um Johan­nes Paul II. zu zitie­ren, die das mensch­li­che Leben zuneh­mend geringschätzt.

Im Fol­gen­den sei­en anläß­lich der Bera­tun­gen des Pil­nacek-Unter­su­chungs­aus­schlus­ses schon län­ger zurück­lie­gen­de Todes­fäl­le und Selbst­mor­de von Pro­mi­nen­ten, Ent­schei­dungs­trä­gern und Geheim­nis­trä­gern ins Gedächt­nis zurück­ge­ru­fen. Oft sind die Umstän­de des Able­bens dubi­os, oft gab es auf­fäl­li­ge Ermitt­lungs­pan­nen, Inter­ven­tio­nen und Eier­tän­ze. Ana­log zu sexu­el­len und finan­zi­el­len Ver­feh­lun­gen von Kir­chen­män­nern muß natür­lich mit Ver­tu­schungs­ak­tio­nen gerech­net werden. –

Es ist ein Sit­ten­bild Öster­reichs. Unser Land hat über sieb­zig Jah­re nach der gro­ßen Gebets­ak­ti­on des Fran­zis­ka­ners P. Petrus Pav­li­cek (Rosen­kranz­süh­ne­kreuz­zug) und der wun­der­sa­men Befrei­ung Öster­reichs von den Besat­zungs­mäch­ten im Jahr 1955 die neu­ge­won­ne­ne Frei­heit offen­bar schlecht genutzt.

Damit zum Kern unse­rer Untersuchung:

Amry, Apfalter, Lütgendorf, Praschak, Priklopil, Kröll – Informierte sterben…

Im Jahr 1985 ver­starb der öster­rei­chi­sche Bot­schaf­ter in Athen, Her­bert Amry, plötz­lich und unerwartet:

„Mit­te der 1980er Jah­re infor­mier­te er trotz erhal­te­ner Dro­hun­gen wie­der­holt das öster­rei­chi­sche Außen- und Innen­mi­ni­ste­ri­um über ille­ga­le Waf­fen­ge­schäf­te der in Staats­be­sitz befind­li­chen VÖEST-Toch­ter­fir­ma Nori­cum mit dem damals krieg­füh­ren­den Iran. Zahl­rei­che Beob­ach­ter schät­zen die Wahr­schein­lich­keit als hoch ein, dass sein plötz­li­cher, bis heu­te nicht auf­ge­klär­ter Tod durch Herz­ver­sa­gen kurz nach sei­nen ein­dring­li­chen War­nun­gen ein Gift­mord war“ (Wiki­pe­dia).

Der Leich­nam wur­de rasch kremiert.

VÖEST-Chef Heri­bert Apfal­ter starb plötz­lich und uner­war­tet im Jahr 1987. Die Inter­net­aus­ga­be der Ober­öster­rei­chi­schen Nach­rich­ten schrieb am 25. August 2012:

„,Wenn her­aus­kommt, wie die­ses Geschäft zustan­de gekom­men ist und wer aller davon weiß, dann zit­tert die Repu­blik, und es gibt einen poli­ti­schen Flä­chen­brand.‘ Die­se angeb­li­che Aus­sa­ge des früh ver­stor­be­nen Voest-Gene­ral­di­rek­tors Heri­bert Apfal­ter schweb­te 1990/​91 über dem Nori­cum-Pro­zess. In dem Ver­fah­ren ging es um ille­ga­le Waf­fen­ver­käu­fe in den damals kriegs­füh­ren­den Iran. Auf der Ankla­ge­bank saßen 18 Ver­staat­lich­ten­ma­na­ger, spä­ter wur­de den dama­li­gen Mini­stern Karl Blecha, Fred Sino­watz und Leo­pold Gratz der Pro­zess gemacht. Apfal­ter hät­te viel zur Auf­klä­rung bei­tra­gen kön­nen, doch er leb­te zu die­sem Zeit­punkt nicht mehr. Er starb am 26. August 1987 völ­lig über­ra­schend in sei­nem Wochen­end­haus im nie­der­öster­rei­chi­schen Weistrach.“

À pro­pos VÖEST: VÖEST-Mana­ger Peter Stra­ham­mer stürz­te am 22. August 2001 bei einer – den Medi­en­be­rich­ten zufol­ge allei­ne durch­ge­führ­ten – Berg­tour drei­ßig Meter töd­lich in die Tiefe.

Am 9. Okto­ber 1981 ver­üb­te Ver­tei­di­gungs­mi­ni­ster Karl Lüt­gen­dorf (SPÖ) nach offi­zi­el­ler Ver­si­on Selbst­mord. Wiki­pe­dia schreibt:

„[Sowohl] Anhän­ger der Sui­zid­mei­nung als auch jene, die von Fremd­ver­schul­den aus­ge­hen, ver­mu­ten den Grund im Wis­sen bzw. Ver­wick­lun­gen in den Fall Luco­na. Ande­re Recher­chen führ­ten zur Ver­mu­tung, dass Lüt­gen­dorf von einer Zel­le des dama­li­gen Staats­si­cher­heits­dien­stes der DDR ermor­det wurde.“

Am 26. April 1997 beging der Direk­tor der Kon­troll­bank Ger­hard Praschak Selbstmord:

„Die von ihm vor sei­nem Sui­zid im April 1997 an ver­schie­de­ne Medi­en und poli­ti­sche Par­tei­en ver­sand­ten Auf­zeich­nun­gen über poli­ti­sche Ein­fluss­nah­me bei Posten­be­set­zun­gen im Ban­ken­sek­tor sowie über angeb­li­che Steu­er­hin­ter­zie­hun­gen sorg­ten für Auf­se­hen. Vor allem wird dar­auf das Auf­flie­gen des Lom­bard­clubs zurück­ge­führt. Praschak war zuvor Sekre­tär von Bun­des­kanz­ler Franz Vra­nitz­ky gewe­sen“ (Wiki­pe­dia).

Die­ser trau­ri­ge Vor­gang ist beson­ders sinn­bild­lich für das Sit­ten­bild Öster­reichs im Umfeld von (kapi­ta­li­sti­schen) Ban­ken und (mar­xi­sti­scher) SPÖ. –

Am 23. August 2006 ver­üb­te nach offi­zi­el­ler Ver­si­on Wolf­gang Prik­lo­pil, der eben­falls nach offi­zi­el­ler Ver­si­on ein­zi­ge Ent­füh­rer von Nata­scha Kam­pusch, Selbst­mord auf den Schie­nen der S‑Bahn.

Johann Rzes­zut, einst Prä­si­dent des Ober­sten Gerichts­ho­fes, bezwei­fel­te den Selbst­mord. Nach ihm war Prik­lo­pil schon tot, als er auf den Schie­nen zu lie­gen kam:

„Gro­ße Medi­en­auf­merk­sam­keit erhielt Rzes­zut durch einen Bericht an das Öster­rei­chi­sche Par­la­ment, in dem er schwe­re Vor­wür­fe gegen die mit dem Fall Nata­scha Kam­pusch betrau­ten Ankla­ge­be­hör­den erhebt. Er wirft dar­in der Staats­an­walt­schaft kon­se­quen­te Ver­nach­läs­si­gung ent­schei­den­der poli­zei­li­cher Ermitt­lungs­er­geb­nis­se […] vor. Laut Rzes­zut soll auch die vom Innen­mi­ni­ste­ri­um zur Auf­deckung mög­li­cher Ermitt­lungs­pan­nen ein­ge­setz­te Eva­lu­ie­rungs­kom­mis­si­on, der er selbst ange­hör­te, […] justi­zi­ell behin­dert wor­den sein. Zudem sei­en die Medi­en gezielt mit fal­schen Infor­ma­tio­nen ver­sorgt wor­den“ (Wiki­pe­dia).

Rzes­zut beka­men sei­ne Bezweif­lun­gen der offi­zi­el­len Ver­si­on über die Jah­re nicht gut und er wur­de in man­chen Medi­en ange­grif­fen und vor Gericht gezerrt, schließ­lich aber freigesprochen.

Im Zusam­men­hang mit der Kam­pusch-Affä­re ist der angeb­li­che Selbst­mord von Poli­zei­oberst Franz Kröll von höch­ster Relevanz:

„Als Chef­er­mitt­ler lehn­te Kröll die Idee einer Allein­tä­ter­schaft Při­klo­pils ab“ (Wiki­pe­dia).

Er soll von der Staats­an­walt­schaft unter Druck gesetzt wor­den sein, die Ein­zel­tä­ter­the­se zu unter­stüt­zen. Kröll wei­ger­te sich auf­grund sei­ner Beden­ken, im Jän­ner 2010 an der „Abschluss­pres­se­kon­fe­renz“ von Staats­an­walt­schaft und Poli­zei teil­zu­neh­men. Sein angeb­li­cher Selbst­mord wur­de von sei­nem Bru­der ange­zwei­felt (Kröll war Rechts­hän­der, die Pisto­le wur­de in der lin­ken Hand gefun­den, die Hand­schrift im „Abschieds­brief“ und die Unter­schrift sei­en „unty­pisch“). Sein Notiz­heft ist ver­schwun­den. Eine Obduk­ti­on wur­de nicht durchgeführt. –

Aus der jün­ge­ren Ver­gan­gen­heit sei der Sui­zid des Öko­lo­gen Cle­mens Georg Arvay genannt, der sich mit fun­dier­ter Kri­tik an der mRNA-„Impfung“ einen Namen mach­te. Er wur­de in den Ein­heits­me­di­en, auf Wiki­pe­dia und von „links­extre­men Akti­vi­sten“ (report24) der­ma­ßen wild ange­grif­fen und ver­leum­det, daß er, ohne­hin mit per­sön­li­chen Pro­ble­men bela­stet, sei­nem Leben am 18. Febru­ar 2023 ein Ende setz­te – zumin­dest nach der all­ge­mein aner­kann­ten Ver­si­on. Sein Leich­nam wur­de am Fuß des Abgrun­des bei der Rui­ne Tür­ken­sturz in der Buck­li­gen Welt gefunden.

Auf Wiki­pe­dia wird sei­ne Posi­ti­on zur mRNA-„Impfung“ äußerst nega­tiv dar­ge­stellt, also genau im Sinn der Phar­ma­lob­by. Das ist umso skan­da­lö­ser, als ja die vie­len Todes­fäl­le, Gesund­heits­schä­den und Gebur­ten­ein­brü­che in vie­len Län­dern nach „Aus­rollung“ der „Imp­fung“ längst bekannt sind. –

Zuletzt sei noch an den Tod von Lan­des­haupt­mann Jörg Hai­der im Jahr 2008 erin­nert, des­sen offi­zi­el­le Ver­si­on (weit­ge­hend alko­hol­ab­sti­nen­ter Poli­ti­ker plötz­lich schwer alko­ho­li­siert, ver­ur­sacht Unfall auf gera­der Stra­ße, die zunächst inter­view­te Augen­zeu­gin kommt in den Medi­en nicht mehr vor) von vie­len bezwei­felt wird. –

Jahrzehntelanger Terror gegen Heimkinder in Wien: Morde, Selbstmorde, zerstörte Seelen

Im Zusam­men­hang mit dem „Netz­werk der Kin­der­schän­der“, so nach der gleich­na­mi­gen, hier bereits bespro­che­nen Publi­ka­ti­on von Wer­ner Rei­chel, gab es offen­bar Mor­de im Kin­der­heim am Wil­hel­mi­nen­berg.2 Die­se Ver­bre­chen im Umfeld der Macht­struk­tu­ren der Wie­ner SPÖ fan­den lan­ge vor der Regie­rungs­zeit von Bru­no Krei­sky, somit auch vor Ein­füh­rung der Fri­sten­lö­sung statt. Aller­dings gab es auch spä­ter schwe­re Miß­hand­lun­gen von Heimkindern.

Wie Rei­chel schreibt, hat man sich aber auch zum Zeit­punkt der Schlie­ßung des Kin­der­hei­mes und danach nicht wirk­lich für eine voll­stän­di­ge Auf­ar­bei­tung interessiert:

„[Eine] scho­nungs­lo­se Auf­klä­rung fand selbst­re­dend nie statt. Nicht in die­sem Fall und in kei­nem ande­ren eines miss­brauch­ten Heim­kin­des. Wie ‚scho­nungs­los‘ das rote Wien mit Ver­bre­chen in sei­nen eige­nen Rei­hen umging, demon­strier­te man im Jahr 1977, als das Kin­der­heim am Wil­hel­mi­nen­berg end­lich zuge­sperrt wur­de. Einen Tag vor der Schlie­ßung fuh­ren zwei LKW vor. Auf die Last­wä­gen wur­den alle Akten des Hei­mes ver­la­den. Seit­her sind sie spur­los ver­schwun­den: Ver­gan­gen­heits­be­wäl­ti­gung á la rotes Wien“ (63).

Viel spä­ter wur­de die Stadt Wien auf­grund jour­na­li­sti­scher Recher­chen zur Reak­ti­on gezwun­gen. Rei­chel dazu:

„[Die Stadt Wien] grün­de­te im Jahr 2011 die Kom­mis­si­on Wil­hel­mi­nen­berg. Doch die­se Kom­mis­si­on hat­te in Wahr­heit nie die Auf­ga­be, die Gescheh­nis­se tat­säch­lich auf­zu­ar­bei­ten und die Täter beim Namen zu nen­nen. Wes­halb man eine der SPÖ nahe­ste­hen­de Rich­te­rin Bar­ba­ra Heli­ge zu deren Vor­sit­zen­den mach­te“ (65).

Im Jahr 2016 wur­de schließ­lich alles abge­dreht, was mit der Geschich­te Wil­hel­mi­nen­berg zu tun hat:

„Mit 31. März 2016 ende­te die Frist zum Anmel­den von finan­zi­el­len Ent­schä­di­gungs­an­sprü­chen“ (73).

Resümee: Tod und Vertuschung – Zerstörung der Moral und des Lebens

Damit kom­men wir wie­der zum rät­sel­haf­ten Tod Chri­sti­an Pil­naceks. Ein Geheim­nis­trä­ger („Wenn ich aus­packe, gehen vie­le ins Gefäng­nis“) begeht Selbst­mord, nach­dem er am Vor­abend bei einem Emp­fang in der unga­ri­schen Bot­schaft noch bei FPÖ-Gene­ral­se­kre­tär Chri­sti­an Hafenecker um einen Ter­min bei Par­tei­chef Her­bert Kickl ange­sucht hat? Das ist nicht glaubhaft.

Der ehe­ma­li­ge Natio­nal­rats­ab­ge­ord­ne­te Peter Pilz (Grü­ne, Liste Pilz, Liste Jetzt) stell­te eige­ne Nach­for­schun­gen an, die gegen das offi­zi­el­le Nar­ra­tiv gehen, und wur­de mit Pro­zes­sen über­zo­gen. Der Zahn­arzt Jaros­lav Bel­sky griff die Recher­chen von Pilz auf und erklär­te sei­ner­seits in etli­chen Vide­os, war­um das sei­ner Mei­nung nach kein Sui­zid gewe­sen sein kann.3

Die öster­rei­chi­schen You­tuber 0punkt pro­du­zier­ten eben­falls Vide­os, in denen sie bri­san­te Fra­gen stel­len und eigen­stän­di­ge Schluß­fol­ge­run­gen ziehen. –

Betrach­tet man alle die genann­ten Todes­fäl­le kumu­la­tiv, wird man nicht umhin kön­nen, einen töd­li­chen Ver­fall unse­rer Kul­tur fest­stel­len zu müs­sen. Er betrifft in den genann­ten Fäl­len haupt­säch­lich die SPÖ und die ÖVP, bei­de Par­tei­en sind seit dem Zwei­ten Welt­krieg die Inha­ber der poli­ti­schen Macht in Öster­reich (zumin­dest nach außen hin).

Wie ein­gangs gesagt: Zu die­sen pro­mi­nen­ten Todes­fäl­len kom­men die vie­len all­täg­li­chen Mor­de und Tot­schlag­hand­lun­gen. Auf die­sem Hin­ter­grund ist es kein Wun­der, daß die Eutha­na­sie immer mehr aus­ge­wei­tet wird und daß die poli­ti­schen Kräf­te den Zugang zur Ermor­dung der unge­bo­re­nen Kin­der erwei­tern, wie jetzt vor kur­zem der ÖVP-Lan­des­haupt­mann in Tirol.

In der Coro­na-Insze­nie­rung wur­de auf Teu­fel komm raus geimpft, vie­le sind kurz danach gestor­ben oder schwer erkrankt. Vie­le Müt­ter ver­lo­ren ihr unge­bo­re­nes Kind (hier der Bericht einer Ärz­tin aus Deutschland).

Die Sui­zi­de von Kin­dern und Jugend­li­chen auf­grund der schänd­li­chen Lock­downs beun­ru­hig­ten das Gewis­sen des Regimes offen­bar nicht sehr. –

Wie bei der Abtrei­bung und den Todes­fäl­len der genann­ten Per­so­nen bleibt auch bei Coro­na vie­les unter dem Schlei­er der Ver­tu­schung und der Lügen. –

Das Fünf­te Gebot und der Hip­po­kra­ti­sche Eid sind prak­tisch abge­schafft. Unser Land ist vom Glau­ben abge­fal­len. Das wur­de durch die Abwei­chung der Kir­chen­hier­ar­chie vom über­lie­fer­ten Glau­ben in den sech­zi­ger Jah­ren gefördert.

Die Fol­gen kön­nen nur fürch­ter­lich sein.

*Wolf­ram Schrems, Wien, Mag. theol., Mag. phil., Kate­chist, Pro Lifer, poli­tisch inter­es­siert, meta­po­li­tisch tätig, ungläu­big gegen­über den Hauptstrommedien.

**Chri­sti­an Pil­nacek (1963–2023) war ein öster­rei­chi­scher Jurist und Spit­zen­be­am­ter im Justiz­mi­ni­ste­ri­um. Als lang­jäh­ri­ger Lei­ter der Straf­rechts­sek­ti­on präg­te er maß­geb­lich das öster­rei­chi­sche Straf­recht und galt als einer der Archi­tek­ten der heu­ti­gen Straf­pro­zeß­ord­nung. Sein myste­riö­ser Tod im Okto­ber 2023 löste auf­grund sei­ner zen­tra­len Rol­le in poli­tisch bri­san­ten Justiz­ver­fah­ren und unge­klär­ter Umstän­de ein brei­tes öffent­li­ches Inter­es­se und anhal­ten­de Spe­ku­la­tio­nen aus.

Bild: Peter Paul Rubens: Saturn ver­schlingt eines sei­ner Kin­der, 1636/​1638


1 Ich habe das bei einer Kund­ge­bung am 6. Jän­ner 2023 am Wie­ner Hel­den­platz the­ma­ti­siert. Lei­der ist der Link zu den Aus­sa­gen von Tho­mas Sze­ke­res mitt­ler­wei­le inaktiv.

2 Rei­chel dazu:

„Die hier geschil­der­ten Fäl­le von Miss­brauch und Gewalt sind nur die Spit­ze des Eis­bergs, es gab zum Teil wesent­lich schwe­re­re Vor­wür­fe. So sol­len auch Kin­der ermor­det bzw. spur­los ver­schwun­den sein. Hin­wei­se dazu gibt es vor allem für den Zeit­raum 1948 bis 1953“ (53f).

Und: „Wie vie­le Kin­der sich selbst das Leben genom­men haben oder bei Unfäl­len und Mor­den ums Leben gekom­men sind, ist völ­lig unbe­kannt“ (55).

3 Eine zustim­men­de Zitie­rung von Dr. Pilz und DDr. Bel­sky im Zusam­men­hang mit dem Todes­fall Chri­sti­an Pil­nacek bedeu­tet selbst­ver­ständ­lich kei­ne pau­scha­le und unbe­se­he­ne Zustim­mung zu deren son­sti­gen Ansich­ten. Das­sel­be gilt für 0punkt und den dort häu­fig zitier­ten Inve­sti­ga­tiv­pod­cast Die Dun­kel­kam­mer.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*