30. November 2022
Papst Franziskus am Montag mit dem Lehrkörper und den Studenten des Päpstlichen Lateinamerikanischen Kollegs in Rom, die er dreifach ermahnte, Hirten des Volkes und nicht Kleriker des Staates zu sein.

„Hirten des Volkes, nicht Kleriker des Staates“

(Rom) Papst Fran­zis­kus emp­fing am Mon­tag den Lehr­kör­per und die Stu­den­ten des Päpst­li­chen Latein­ame­ri­ka­ni­schen Kol­legs in Rom. In sei­ner Anspra­che for­der­te er vor allem die Stu­den­ten auf, die dem­nächst in ihre Hei­mat­diö­ze­sen zurück­keh­ren, „Hir­ten des Vol­kes, nicht Kle­ri­ker des Staa­tes“ zu sein. Eine Ermah­nung, die im Zusam­men­hang mit der Rea­li­tät in Latein­ame­ri­ka nicht ver­wun­dert, aller­dings

Don Alberto Secci, Pfarrer von Vocogno, gestern bei der Predigt.

Wirbel um den überlieferten Ritus beigelegt?

(Rom) Der Bischof der nord­ita­lie­ni­schen Diö­ze­se Nova­ra unter­sag­te die Zele­bra­ti­on des über­lie­fer­ten Ritus an einem sym­bol­träch­ti­gen Meß­ort der Tra­di­ti­on – unter Beru­fung auf das Motu pro­prio Tra­di­tio­nes custo­des. Die Gläu­bi­gen wehr­ten sich mit Bitt- und Pro­test­brie­fen und setz­ten sich durch. Mit dem Ersten Advent­sonn­tag soll­te der über­lie­fer­te Ritus ver­schwin­den, doch er wur­de auch gestern zelebriert.

Am Ersten Adventsonntag 1969 trat die nachkonziliare Liturgiereform von Papst Paul VI. in Kraft. Ein Kontrastpunkt: Messe des heiligen Gregor, unbekannter Meister, um 1440.

Die aktuelle Glaubenskrise der Kirche hat ihren Grund in der neuen Messe

Eine Ana­ly­se von Don Micha­el Gurt­ner* Der­zeit arbei­tet die moder­ne Kir­che dar­an, ihre inne­re Ver­fas­sung zu ändern und sich selbst und durch eige­ne Initia­ti­ve von einer hier­ar­chi­schen Kir­che, wie sie von Gott gewollt und ein­ge­setzt wur­de, zu einer syn­oda­len, und daher mensch­lich kon­stru­ier­ten Kir­che zu machen. In der einen und ein­zi­gen Kir­che Jesu Chri­sti, wel­che

Kardinal Joseph Zen, graue Eminenz der chinesischen Untergrundkirche, blieb nicht erspart, im Alter von 90 Jahren festgenommen und vor Gericht gestellt worden zu sein. Nun wurde er unter einem Vorwand verurteilt.

Kardinal Zen verurteilt

(Hong­kong) Das kom­mu­ni­sti­sche Regime zeigt der Demo­kra­tie­be­we­gung die rote Kar­te, indem sie eine der inte­ger­sten Per­sön­lich­kei­ten, die ihr nahe­steht, vor Gericht stell­te und ver­ur­teil­te. Kar­di­nal Joseph Zen und fünf Akti­vi­sten der Demo­kra­tie­be­we­gung in Hong­kong wur­den gestern zu einer Geld­stra­fe ver­ur­teilt, weil sie angeb­lich vor­schrifts­wid­rig einen Fonds zur Unter­stüt­zung der Fami­li­en von inhaf­tier­ten Demon­stran­ten ein­ge­rich­tet hät­ten.

Konstantin Graf Spiegelfeld, Spätberufener, lange Jahre Hochschulseelsorger und zuletzt Pfarrer, starb "plötzlich und unerwartet".

Nachruf auf Hochwürden Konstantin Spiegelfeld

Von Wolf­ram Schrems* Gestern, am 23. Novem­ber, ver­starb nach län­ge­rer schwe­rer Krank­heit der Pfar­rer von St. Johann Nepo­muk (Wien II.) und Dechant-Stel­l­­ver­­­tre­­ter, Hoch­wür­den Geist­li­cher Rat DI Mag. Kon­stan­tin Graf Spie­gel­feld. In den Jah­ren 1996 bis 2006 war er Lei­ter der Katho­li­schen Hoch­schul­ge­mein­de (KHG) Eben­dor­fer­stra­ße (Wien I.). Da ich unter sei­ner Füh­rung von 2004 bis 2006


Papst Franziskus am Montag mit dem Lehrkörper und den Studenten des Päpstlichen Lateinamerikanischen Kollegs in Rom, die er dreifach ermahnte, Hirten des Volkes und nicht Kleriker des Staates zu sein.
Nachrichten

„Hirten des Volkes, nicht Kleriker des Staates“

(Rom) Papst Fran­zis­kus emp­fing am Mon­tag den Lehr­kör­per und die Stu­den­ten des Päpst­li­chen Latein­ame­ri­ka­ni­schen Kol­legs in Rom. In sei­ner Anspra­che for­der­te er vor allem die Stu­den­ten auf, die dem­nächst in ihre Hei­mat­diö­ze­sen zurück­keh­ren, „Hir­ten des Vol­kes, nicht Kle­ri­ker des Staa­tes“ zu sein. Eine Ermah­nung, die im Zusam­men­hang mit der Rea­li­tät in Latein­ame­ri­ka nicht ver­wun­dert, aller­dings

Überdenkt der Heilige Stuhl seine Haltung zur Zwei-Staaten-Lösung Israel und Palästina? Ein jüngster Aufsatz in der römischen Jesuitenzeitschrift deutet darauf hin.
Hintergrund

Israel/​Palästina: Rückt der Vatikan von der Zwei-Staaten-Lösung ab?

(Rom) Hat der Hei­li­ge Stuhl die Zwei-Staa­­ten-Lösung für das Hei­li­ge Land auf­ge­ge­ben? Der Vati­kan war am Zustan­de­kom­men des UNO-Tei­­lungs­­­plans von 1947 nicht direkt betei­ligt, akzep­tier­te jedoch die Zwei-Staa­­ten-Lösung, weil die ihm beson­ders wich­ti­ge Stadt Jeru­sa­lem einen inter­na­tio­na­len Sta­tus unter UNO-Ver­­­wal­­tung erhal­ten soll­te. Die­ser Sta­tus wur­de aber nie ver­wirk­licht und eine prak­ti­ka­ble Tei­lung scheint immer weni­ger

Heute vor einer Woche führten Vertreter der US-amerikanischen Jesuitenzeitschrift America ein Interview mit Papst Franziskus. Gestern wurde es veröffentlicht. Dabei ging es auch um die Beziehungen zur Volksrepublik China.
Christenverfolgung

Papst Franziskus: „Mit China habe ich den Weg des Dialogs gewählt“

(Rom) Die US-ame­­ri­­ka­­ni­­sche Jesui­ten­zeit­schrift Ame­ri­ca ver­öf­fent­lich­te gestern ein aus­führ­li­ches Inter­view mit Fran­zis­kus. Das Inter­view wur­de am 22. Novem­ber auf spa­nisch geführt, also noch vor der Ein­set­zung des bis­he­ri­gen Unter­grund­bi­schofs Johan­nes Peng Weiz­hao als Weih­bi­schof von „Jian­gxi“. Der Vati­kan bezeich­ne­te die Ein­set­zung am ver­gan­ge­nen Sams­tag als Ver­stoß gegen das Geheim­ab­kom­men über die Ernen­nung von Bischö­fen zwi­schen

Papst Franziskus mit Kardinal Mario Aurelio Poli, Erzbischof von Buenos Aires und Primas von Argentinien, der heute seinen 75. Geburtstag begeht und damit sein Rücktrittgesuch einreichen muß.
Nachrichten

Erzbischof von Buenos Aires wird 75: Ein „häretischer“ Bergoglianer steht in den Startlöchern

(Bue­nos Aires) Kar­di­nal Mario Aure­lio Poli, der Erz­bi­schof von Bue­nos Aires und Pri­mas von Argen­ti­ni­en, begeht heu­te sei­nen 75. Geburts­tag. Laut Kir­chen­recht muß er damit dem Papst sei­nen Rück­tritt anbie­ten, was er bereits getan haben soll. Ist damit der Weg an die Spit­ze der Kir­che in Argen­ti­ni­en frei für Msgr. Vic­tor Manu­el Fernán­dez, den Pro­te­gé

Spendenaufruf Weihnachten 2022
Nachrichten

Ohne Ihre Unterstützung kann dieses Medienprojekt nicht existieren

Gestern war der Erste Advents­sonn­tag. Es nähert sich der letz­te Monats­an­fang in die­sem tur­bu­len­ten Jahr. Damit wird auch ein Blick in die Kas­sen fäl­lig, und die sind ziem­lich leer. Daher mein Auf­ruf und mei­ne Bit­te um Ihre Spen­de. Ohne Ihre Unter­stüt­zung kann die­ses Medi­en­pro­jekt nicht exi­stie­ren. Das sind die Tatsachen. 

Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums erklärte, nichts von einer Bischofseinsetzung zu wissen.
Christenverfolgung

Chinas Außenministerium weiß nichts von der Diözese „Jiangxi“?

(Rom) Das Außen­mi­ni­ste­ri­um der Volks­re­pu­blik Chi­na erklär­te, von der Bischofs­ein­set­zung in der Diö­ze­se „Jian­gxi“ nichts zu wis­sen (sie­he Chi­ne­si­scher Unter­grund­bi­schof wech­selt die Sei­ten). Der Vati­kan hat­te am Wochen­en­de die Ein­set­zung als einen Ver­stoß gegen das Geheim­ab­kom­men von 2018 bezeichnet.

George Soros und die Zusammenschlüsse "investigativer" Journalisten als neues Kampfinstrument.
Genderideologie

Das Soros-Kartell und der „investigative“ Journalismus

Am 16. Novem­ber wur­de an der Fakul­tät für Sozi­al- und Gei­stes­wis­sen­schaf­ten der Uni­ver­sidade Nova de Lis­boa (Neue Uni­ver­si­tät Lis­sa­bon) die Grün­dung des soge­nann­ten „Con­sór­cio – Netz­werk von Inve­sti­ga­ti­v­jour­na­li­sten“ bekannt­ge­ge­ben. Wie vie­le ande­re ähn­li­che Orga­ni­sa­tio­nen des „unab­hän­gi­gen Jour­na­lis­mus“ ist auch das „erste por­tu­gie­si­sche Kon­sor­ti­um für inve­sti­ga­ti­ven Jour­na­lis­mus“ for­mal ein gemein­nüt­zi­ger Ver­ein und natür­lich eine Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­ti­on (NGO),

Don Alberto Secci, Pfarrer von Vocogno, gestern bei der Predigt.
Liturgie & Tradition

Wirbel um den überlieferten Ritus beigelegt?

(Rom) Der Bischof der nord­ita­lie­ni­schen Diö­ze­se Nova­ra unter­sag­te die Zele­bra­ti­on des über­lie­fer­ten Ritus an einem sym­bol­träch­ti­gen Meß­ort der Tra­di­ti­on – unter Beru­fung auf das Motu pro­prio Tra­di­tio­nes custo­des. Die Gläu­bi­gen wehr­ten sich mit Bitt- und Pro­test­brie­fen und setz­ten sich durch. Mit dem Ersten Advent­sonn­tag soll­te der über­lie­fer­te Ritus ver­schwin­den, doch er wur­de auch gestern zelebriert.