24. Februar 2024
Roemischer Katechismus

Der Römische Katechismus – endlich wieder greifbar

Von Wolf­ram Schrems* Es war lan­ge Zeit schwer mög­lich, an eine deut­sche Über­set­zung des von der Kir­che jahr­hun­der­te­lang hoch­ge­schätz­ten Cate­chis­mus Roma­nus, der vom Tri­en­ter Kon­zil in Auf­trag gege­ben und von den Päp­sten St. Pius V. und Kle­mens XIII. her­aus­ge­ge­ben wur­de, zu gelan­gen. Der äußerst pro­duk­ti­ve Reno­­va­­men-Ver­­lag besorg­te im ver­gan­ge­nen Jahr eine schö­ne Aus­ga­be die­ses bedeu­ten­den

Erzbischof Delpini von Mailand und Großmeister Bisi vom Großorient von Italien

Kirche und Freimaurerei

Von Rober­to de Mat­tei* Am 16. Febru­ar tra­fen sich in Mai­land Ver­tre­ter der wich­tig­sten Frei­­mau­­rer-Obö­­di­en­­zen und eini­ge maß­geb­li­che katho­li­sche Prä­la­ten zu einem Studientag.

Robert McElroy, ein Bergoglianer wie aus dem Bilderbuch (von Santa Marta)

Kardinal McElroy führt den Widerstand gegen Fiducia supplicans auf „Schwulenfeindlichkeit“ zurück

Nach­dem Papst Fran­zis­kus jüngst erklärt hat­te, der Wider­stand gegen die Erklä­rung Fidu­cia sup­pli­cans betref­fe „klei­ne Grup­pen“ von „Heuch­lern“, leg­te einer sei­ner engen Ver­trau­ten in den USA, Kar­di­nal Robert McEl­roy, Bischof von San Die­go, noch nach und behaup­tet, der Wider­stand gehe auf eine in Kir­chen­krei­sen weit ver­brei­te­te Homo­pho­bie zurück.

Kardinal Gerhard Müller veröffentlichte in First Things eine systematische Kritik an der römischen Erklärung Fiducia supplicans und fordert, diese zu korrigieren, denn sie fördert Aussagen, die in die Häresie führen, weil der göttlichen Offenbarung widersprochen wird.

Kardinal Müller: Fiducia supplicans leugnet die katholische Lehre in der Praxis

Kar­di­nal Ger­hard Mül­ler, der ehe­ma­li­ge Prä­fekt der römi­schen Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on und pro­fi­lier­ter Dog­ma­ti­ker und Kir­chen­fürst, nahm in einem gestern in der US-ame­ri­­ka­­ni­­schen Zeit­schrift First Things ver­öf­fent­lich­ten Auf­satz aus­führ­lich und sehr kri­tisch zur römi­schen Erklä­rung Fidu­cia sup­pli­cans Stel­lung. Die­se Erklä­rung war im ver­gan­ge­nen Dezem­ber vom Glau­bens­dik­aste­ri­um unter der Lei­tung von Mül­lers Nach­fol­ger Kar­di­nal Vic­tor Manu­el Fernán­dez mit

"Bischof und Papst in der Hölle", Darstellung aus dem späten 18. Jahrhundert in der Kirche del Señor del Llanito in Dolores Hidalgo im Staat Guanajuato rund 270 km nordwestlich von Mexiko-Stadt.

Ich denke gerne, dass die Hölle nicht leer ist

Von Ivan Pol­ja­ko­vić* Ich den­ke ger­ne, dass die Höl­le nicht leer ist, in erster Linie des­we­gen, weil Jesus Chri­stus so denkt, die hei­li­ge Jung­frau Maria so denkt, die katho­li­sche Kir­che so denkt, jeder Katho­lik so denkt. Und wenn er so denkt, so glaubt er dann.


Roemischer Katechismus
Buchbesprechungen

Der Römische Katechismus – endlich wieder greifbar

Von Wolf­ram Schrems* Es war lan­ge Zeit schwer mög­lich, an eine deut­sche Über­set­zung des von der Kir­che jahr­hun­der­te­lang hoch­ge­schätz­ten Cate­chis­mus Roma­nus, der vom Tri­en­ter Kon­zil in Auf­trag gege­ben und von den Päp­sten St. Pius V. und Kle­mens XIII. her­aus­ge­ge­ben wur­de, zu gelan­gen. Der äußerst pro­duk­ti­ve Reno­­va­­men-Ver­­lag besorg­te im ver­gan­ge­nen Jahr eine schö­ne Aus­ga­be die­ses bedeu­ten­den

Papst Franziskus mit Forester de Rothschild, Kardinal Turkson und anderen Vertretern der Initiative Inklusiver Kapitalismus.
Forum

Der Abtreibungsgenozid und das mitschuldige Schweigen von Papst Franziskus

Von José Arturo Quar­ra­ci­no* Das Schwei­gen Berg­o­gli­os zum Abtrei­bungs­ge­no­zid wäh­rend sei­nes gesam­ten Pon­ti­fi­kats ist so grau­en­haft und abscheu­lich, daß er selbst zugibt, daß die­ser Geno­zid nicht nur nicht auf sei­ner Agen­da steht, son­dern daß er ihn nicht ein­mal als ein Dra­ma unse­rer Zeit wahr­nimmt. Er koket­tiert so sehr mit der Lega­li­sie­rung und Nor­ma­li­sie­rung der Homo­se­xua­li­tät

Papst Franziskus auf dem Weg zu Fastenexerzitien in Ariccia (Archivbild)
Nachrichten

Die Fastenexerzitien 2024 in Santa Marta

In den ein­schlä­gi­gen Doku­men­ten der Päp­ste und der Römi­schen Kurie wer­den Exer­zi­ti­en emp­foh­len, ins­be­son­de­re den Prie­stern als Aus­druck ihrer stän­di­gen For­mung. Dabei wird aus­drück­lich auf die Not­wen­dig­keit hin­ge­wie­sen, sich aus dem All­tag zurück­zu­zie­hen und in die Stil­le zu gehen. So fin­det es sich im Rund­schrei­ben der Hei­li­gen Kon­gre­ga­ti­on für das katho­li­sche Bil­dungswe­sen von 1980, im

Erzbischof Delpini von Mailand und Großmeister Bisi vom Großorient von Italien
Forum

Kirche und Freimaurerei

Von Rober­to de Mat­tei* Am 16. Febru­ar tra­fen sich in Mai­land Ver­tre­ter der wich­tig­sten Frei­­mau­­rer-Obö­­di­en­­zen und eini­ge maß­geb­li­che katho­li­sche Prä­la­ten zu einem Studientag.

Jüngste Bischofsweihe in der Volksrepublik China (Shaowu)
Christenverfolgung

Peking und der Heilige Stuhl

Pater Gian­ni Cri­vel­ler, Prie­ster des Päpst­li­chen Insti­tuts für die Aus­lands­mis­sio­nen PIME und Sino­lo­ge, ist seit Sep­tem­ber Direk­tor der auf Asi­en spe­zia­li­sier­ten kirch­li­chen Pres­se­agen­tur Asia­News. Zuvor war er meh­re­re Jahr­zehn­te als Mis­sio­nar in Chi­na tätig. Er gilt als aus­ge­wie­se­ner Fach­mann für Chi­na, beson­ders der Lage der Kir­che dort. Sei­ne Ana­ly­se wur­de am 12. Febru­ar von Asia­News

Robert McElroy, ein Bergoglianer wie aus dem Bilderbuch (von Santa Marta)
Genderideologie

Kardinal McElroy führt den Widerstand gegen Fiducia supplicans auf „Schwulenfeindlichkeit“ zurück

Nach­dem Papst Fran­zis­kus jüngst erklärt hat­te, der Wider­stand gegen die Erklä­rung Fidu­cia sup­pli­cans betref­fe „klei­ne Grup­pen“ von „Heuch­lern“, leg­te einer sei­ner engen Ver­trau­ten in den USA, Kar­di­nal Robert McEl­roy, Bischof von San Die­go, noch nach und behaup­tet, der Wider­stand gehe auf eine in Kir­chen­krei­sen weit ver­brei­te­te Homo­pho­bie zurück.

Der einschlägige Paragraph des BGB zur Definition von Mutterschaft
Nachrichten

Die Regierung stellt Minderheitenwünsche von Erwachsenen über das Kindeswohl

Gast­kom­men­tar von Hubert Hecker Die Bun­des­re­gie­rung hat Anfang des Jah­res ein Eck­punk­te­pa­pier für eine Reform des Abstam­mungs­rechts vor­ge­legt. Dabei sol­len schein­bar die bis­her tra­gen­den Grund­sät­ze des Abstam­mungs­rechts bei­be­hal­ten wer­den. Tat­säch­lich wird in dem Regie­rungs­pa­pier ein Para­dig­men­wech­sel ange­strebt, wie die Rechts­pro­fes­so­rin Dr. Judith Froe­se in ihrem FAZ-Bei­­trag vom 8. 2. 2024 in schlüs­si­ger Argu­men­ta­ti­on darlegt.

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Wallfahrt der Tradition zum Grab des Apostels Petrus 2023
Bilder

Wallfahrt der Tradition 2023 – ohne Heilige Messe

Am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de fand die dies­jäh­ri­ge inter­na­tio­na­le Wall­fahrt der Tra­di­ti­on zum Grab des Apo­stel­für­sten Petrus statt. Im Gegen­satz zu den ver­gan­ge­nen Jah­ren – die Wall­fahrt fin­det seit 2012 statt – durf­te in die­sem Jahr erst­mals im Peters­dom kei­ne Hei­li­ge Mes­se im über­lie­fer­ten Ritus zele­briert werden.