„Die Diakoninnen“ wurden Tucho Fernández übertragen

Die Frauen und das Weihesakrament


Victor Manuel "Tucho" Fernández erhielt, wenig vertrauenserweckend, von Papst Franziskus einen neuen Arbeitsbereich zugewiesen: die Frauen und das Weihesakrament.
Victor Manuel "Tucho" Fernández erhielt, wenig vertrauenserweckend, von Papst Franziskus einen neuen Arbeitsbereich zugewiesen: die Frauen und das Weihesakrament.

(Rom) Gestern wur­de in Rom das Instru­men­tum labo­ris 2 der Syn­oda­li­täts­syn­ode ver­öf­fent­licht, das Arbeits­pa­pier, das Grund­la­ge der Arbei­ten des zwei­ten Teils die­ser Syn­ode sein wird, die im kom­men­den Okto­ber statt­fin­den wird. Bei die­ser Gele­gen­heit wur­de auch die Zusam­men­set­zung der zehn Stu­di­en­grup­pen bekannt­ge­ge­ben, die Papst Fran­zis­kus im ver­gan­ge­nen Febru­ar unter Beru­fung auf den zusam­men­fas­sen­den Schluß­be­richt (RdS) des ersten Teils der Syn­oda­li­täts­syn­ode ange­ord­net hat­te. Das Gene­ral­se­kre­ta­ri­at der Syn­ode leg­te im März die ent­spre­chen­de Arbeits­grund­la­ge vor. Das erklär­te Ziel der Syn­ode ist die Eta­blie­rung einer „syn­oda­len Kirche“.

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Jede die­ser Stu­di­en­grup­pen wid­met sich einem bestimm­ten The­ma, hat die­ses zu unter­su­chen und die Ergeb­nis­se im Okto­ber bei der Syn­oden­voll­ver­samm­lung zu prä­sen­tie­ren. Die Syn­oda­li­täts­syn­ode, von Fran­zis­kus ursprüng­lich auf 2023/​2024 ver­an­schlagt, wur­de von ihm bis Juni 2025 verlängert.

Die fünf­te Stu­di­en­grup­pe hat sich mit „eini­gen theo­lo­gi­schen und kir­chen­recht­li­chen Fra­gen im Zusam­men­hang mit bestimm­ten Amts­for­men“ zu befas­sen. Erstaun­li­cher­wei­se wur­de die­se Stu­di­en­grup­pe, im Gegen­satz zu den ande­ren, nicht ein­ge­setzt. Gestern wur­de dazu fol­gen­des bekanntgegeben:

„Grup­pe 5
eini­ge theo­lo­gi­sche und kir­chen­recht­li­che Fra­gen rund um spe­zi­fi­sche For­men des Dien­stes (RdS, 8 und 9)

Die Ver­tie­fung der anste­hen­den Fra­gen – ins­be­son­de­re die Fra­ge der not­wen­di­gen Betei­li­gung von Frau­en am Leben und an der Lei­tung der Kir­che – wur­de dem Dik­aste­ri­um für die Glau­bens­leh­re unter der Koor­di­na­ti­on des Sekre­tärs für die Abtei­lung Glau­bens­leh­re, Mon­si­gno­re Arman­do MATTEO, und im Dia­log mit dem Gene­ral­se­kre­ta­ri­at der Syn­ode anver­traut. Das Dik­aste­ri­um hat die Stu­die gemäß den in sei­ner eige­nen Geschäfts­ord­nung fest­ge­leg­ten Ver­fah­ren im Hin­blick auf die Ver­öf­fent­li­chung eines spe­zi­fi­schen Doku­ments eingeleitet.“

Fran­zis­kus ändert die Spiel­re­geln, wie es ihm gefällt. Was aber bedeu­tet die jüng­ste Ände­rung? Erstens: Fran­zis­kus will in die­ser Fra­ge, in der pro­gres­si­ve Krei­se mas­si­ven Druck auf ihn aus­üben, das Heft des Han­delns in der Hand behal­ten. Das „deut­sche Schis­ma“ des Syn­oda­len Wegs läßt schließ­lich grü­ßen. Das ent­spricht sei­nem Cha­rak­ter und er will sich dabei von nie­man­dem in die Kar­ten schau­en las­sen. Zwei­tens legt er die Vor­be­rei­tun­gen und Aus­ar­bei­tun­gen in die Hand sei­nes Zieh­soh­nes und Lieb­lings­pro­te­gés Vic­tor Manu­el Fernán­dez, genannt Tucho, jenem Por­no-Kar­di­nal, der Homo-Paa­re seg­net, des­sen ver­hee­ren­des Wir­ken seit sei­ner Ernen­nung zum Prä­fek­ten des Glau­bens­dik­aste­ri­ums im Som­mer 2023 die Kir­che erschüt­tert. Das öffent­lich­keits­wirk­sa­me Ver­hal­ten des Glau­bens­dik­aste­ri­ums darf seit­her – gro­tes­ker­wei­se – zumin­dest als hete­ro­prak­tisch bezeich­net werden.

Die Fra­ge nach dem Frau­en­dia­ko­nat, den Dia­ko­nin­nen als Ein­falls­pfor­te zum Wei­he­sa­kra­ment, liegt in Fran­zis­kus treuest erge­be­nen, aber anson­sten höchst unzu­ver­läs­si­gen Händen.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: MiL

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4 Kommentare

  1. Welt­syn­ode – Stu­di­en­grup­pen – jetzt ein Doku­ment aus dem „Glau­bens­dik­aste­ri­um“; die­ser Zick­zack-Kurs lässt schon Zwei­fel auf­kom­men, ob der Papst über­haupt noch weiß, was er will und ob er noch amts­fä­hig ist. Mich erin­nert das mehr und mehr an Biden… So lei­tet man die Kir­che nicht und kein Papst hät­te dies jemals so getan. Man kommt sich vor wie in einem Zir­kus und von einer päpst­li­chen „Stra­te­gie“ kann man hier nur noch schwer­lich spre­chen!- Was bei der Fra­ge der Dia­ko­nin­nen her­aus­kommt, ist doch jedem klar: Sie wer­den ein­ge­führt. Natür­lich sind die­se Wei­hen ungül­tig, weil die Kir­che kei­ne Voll­macht dazu hat, aber das stört Tucho und Franz­tis­kus sicher weni­ger: Blas­phe­mi­sche Seg­nun­gen wur­de ja auch ein­ge­führt und zwar MIT Zustim­mung des Pap­stes. Soll­te Fran­zis­kus das Unge­heu­er­li­che wagen „wei­hen“ las­sen, hät­te er – end­gül­tig – den Rubi­kon über­schrit­ten und sein Amt ver­lo­ren wegen Häre­sie. Irgend­wann ist Schluss, Hei­li­ger Vater! Wir las­sen uns nicht alles bie­ten und die Homo-Seg­nun­gen waren genau genom­men auch schon der unglaub­li­che Fall, dass ein Papst Häre­sie und Blas­phe­mie geneh­migt! Die zutiefst gespal­te­ne Kir­che braucht drin­gend einen ande­ren Papst. Das wird eigent­lich jeden Tag immer deutlicher.…und einen ernst­zu­neh­men­den Glau­bens­prä­fek­ten braucht sie sogar noch dringender!

  2. In treu­er Befol­gung der Leh­re der Apo­stel hat die Kir­che nie­mals Dia­ko­nin­nen geweiht und soll­te ein­zel­ne Bischö­fe dies ver­sucht haben, wären die­sen Wei­hen ungül­tig gewe­sen. Letzt­lich geht es hier aber um etwas ande­res: Gibt es ewi­ge und letzt­gül­ti­ge Wahr­hei­ten in der Kir­che, erst recht sakra­men­ta­le? Und wenn es sie nicht gibt: Bit­te, dann gibt es auch die Kir­che nicht…es steht also nichts weni­ger als alles auf dem Spiel, und die Tat­sa­che dass Tucho und Fran­zis­kus dar­über mei­nen ent­schei­den zu kön­nen (was sie natür­lich NICHT kön­nen), ist alles ande­re als beru­hi­gend. „Rom wird den Glau­ben ver­lie­ren und Sitz des Anti­christs wer­den“ – die Wor­te unse­rer lb. Frau von La Salet­te waren sicher nicht unbe­grün­det und sie erfül­len sich immer mehr… aber was erwar­ten wir von einem soge­nann­ten „Glau­bens­prä­fek­ten“ und Por­no-Autor und von einem Papst, die den Glau­ben an das über­na­tür­li­che Ein­grei­fen Got­tes in unse­re Zeit grund­sätz­lich in Abre­de stel­len?? Para­do­xer­wei­se sind gera­de sie es, die die Bot­schaft der seli­gen Jung­frau zu bestä­ti­gen schei­nen – und bemer­ken es noch nicht einmal.

  3. Ist Berg­o­glio eine Stra­fe, wie man­che sagen?
    Wie auch immer, er hat den Hl. Stuhl auf immer zer­stört, er hat die Apo­sto­li­sche Suk­zes­si­on been­det. Er han­delt, als wäre er der Nach­fol­ger Petri, ohne daß Amt ange­tre­ten zu haben. Dafür gibt es vie­le Anzeichen.
    Eine klei­ne Chan­ce gäbe es noch. Die nicht von Berg­o­glio kre­ierten Kar­di­nä­le tref­fen sich zu einem Kon­kla­ve und wäh­len gül­tig einen Papst, der das Amt als Vica­ri­us Chri­sti in Wor­ten, Zei­chen und Taten voll­um­fäng­lich über­nimmt. Anson­sten ist, wie Dr. Heim­erl schreibt tat­säch­lich Schluss.

  4. Dass der Glau­bens­prä­fekt bereits einen gro­ßen Teil der päpst­li­chen Amts­ge­schäf­te bewäl­tigt, ist bei kirch­li­chen Beob­ach­tern unbe­strit­ten. War­um auch hät­te Papst Fran­zis­kus denn sonst sei­nen argen­ti­ni­schen Lands­mann zu sich nach Rom geholt. Fernán­dez‘ Unfä­hig­keit offen­bart sich am augen­fäl­lig­sten im gegen­wär­ti­gen römi­schen Zick­zack­kurs. Dass aber der Tucho jemals die Fran­zis­kus-Nach­fol­ge antre­ten könn­te, ist aus ver­schie­de­nen Grün­den eine eher abwe­gi­ge Vor­stel­lung. Einer die­ser Grün­de: Der nicht mehr ganz so jun­ger Prie­ster wur­de erst kürz­lich als spät­pu­ber­tie­ren­der „geist­li­cher“ Schrift­stel­ler ent­larvt. Ein ande­rer Grund: Zwei Argen­ti­ni­er hin­ter­ein­an­der auf der Cathe­dra Petri? Das ver­bie­tet sich ja von selbst. Und dann auch noch die wir­ren häre­tisch-theo­lo­gi­schen Win­kel­zü­ge, die der der­zei­ti­ge angeb­li­che Glau­bens­wäch­ter immer wie­der mal dem Papst unter­schiebt, als des­sen argen­ti­ni­scher Ghost­wri­ter er über die Medi­en ja bekannt wur­des. Also wenn man mich fragt: des Teu­fels Groß­mutter hät­te beim näch­sten Kon­kla­ve wohl die­sel­be Chan­ce wie Tucho Fernández.

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