Organisationskomitee für Mißbrauchs-Sondergipfel ernannt – mit Überraschungen

Die Quadratur des Kreises

Papst Franziskus mit Kardinal Cupich
Papst Franziskus mit Kardinal Cupich

(Rom) Das vati­ka­ni­sche Pres­se­amt gab die Ernen­nung des Orga­ni­sa­ti­ons­ko­mi­tees für den Son­der­gip­fel gegen sexu­el­len Miß­brauch durch Kle­ri­ker bekannt, der von Papst Fran­zis­kus für Febru­ar 2019 ein­be­ru­fen wur­de – mit mehr als einer gro­ßen Überraschung.

Vom 21.–24. Febru­ar 2019 wird im Vati­kan ein Gip­fel­tref­fen statt­fin­den, wie es in die­ser Art noch nicht statt­ge­fun­den hat. Papst Fran­zis­kus ruft die Vor­sit­zen­den aller Bischofs­kon­fe­ren­zen der Welt zusam­men, um Maß­nah­men gegen den sexu­el­len Miß­brauch Min­der­jäh­ri­ger durch Kle­ri­ker zu beschlie­ßen. The­ma des Tref­fens ist „Der Schutz der Min­der­jäh­ri­gen in der Kir­che“.

Gestern wur­den die Namen ver­öf­fent­licht, die Papst Fran­zis­kus zu Mit­glie­dern des Orga­ni­sa­ti­ons­ko­mi­tees für den Son­der­gip­fel ernann­te. Dabei fehlt es nicht an Überraschungen.

Überraschung 1

Unter den Ernann­ten fehlt Kar­di­nal Sean Patrick O’Malley, der Erz­bi­schof von Bos­ton und Ver­tre­ter Nord­ame­ri­kas im C9-Kar­di­nal­s­rat. Der Kapu­zi­ner O’Malley ist vor allem aber seit 2014 Vor­sit­zen­der der Päpst­li­chen Kin­der­schutz­kom­mis­si­on. Das Gre­mi­um mit dem offi­zi­el­len Namen Päpst­li­che Kom­mis­si­on für den Schutz von Min­der­jäh­ri­gen wur­de von Papst Fran­zis­kus eigens zum Schutz von Kin­dern und Jugend­li­chen vor sexu­el­lem Miß­brauch und kör­per­li­cher Miß­hand­lung ein­ge­rich­tet. Kar­di­nal O’Malley, von Papst Fran­zis­kus ernannt, ist so etwas wie sein Regie­rungs­be­auf­trag­ter zum The­ma. Den­noch fehlt aus­ge­rech­net er beim bis­her viel­leicht wich­tig­sten Ereig­nis bei der Mißbrauchsbekämpfung.

Hin­ter­grund dafür scheint eine Zer­rüt­tung des Ver­trau­ens­ver­hält­nis­ses zu sein, das sich seit Jah­res­be­ginn hinzieht.

Papst Franziskus mit Kardinal O'Malley
Papst Fran­zis­kus mit Kar­di­nal O’Malley

Ende Janu­ar 2018 platz­te dem US-Kar­di­nal der Kra­gen wegen der abschät­zi­gen Aus­sa­gen von Papst Fran­zis­kus über Miß­brauchs­op­fer des chi­le­ni­schen Prie­sters Fer­nan­do Kara­di­ma, weil sie die Ernen­nung des Kara­di­ma-Zög­lings Msgr. Juan Bar­ros Madrid zum Bischof von Osor­no kri­ti­siert hat­ten. Fran­zis­kus unter­stell­te ihnen wäh­rend sei­nes Chi­le-Besuchs und erneut auf dem Rück­flug nach Rom „Ver­leum­dung“. Als Begrün­dung nann­te er, von ihnen nie über kon­kre­te Anschul­di­gun­gen gegen Bar­ros infor­miert wor­den zu sein. Hät­te er sol­che erhal­ten, hät­te er näm­lich gehandelt.

Das war Kar­di­nal O’Malley zuviel, denn er hat­te per­sön­lich Papst Fran­zis­kus die detail­lier­te Denk­schrift eines Spre­chers der Kara­di­ma-Opfer zu Bischof Bar­ros aus­ge­hän­digt. Der Papst wuß­te, we sich spä­ter noch deut­li­cher her­aus­stell­te, über den Fall Bar­ros sehr wohl Bescheid. Obwohl O’Malley zurück­hal­tend for­mu­lier­te, nicht den Papst kri­ti­sier­te, son­dern auf Fak­ten ver­wies, stand Papst Fran­zis­kus in öffent­lich in kei­nem guten Licht da.

Das päpst­li­che Umfeld griff dar­auf zu zwei­fel­haf­ten Mit­teln und attackier­te O’Malley in einer ersten Reak­ti­on unter der Gür­tel­li­nie. Die­se Ope­ra­ti­on wur­de zwar schnell abge­bla­sen, weil sie leicht zu einem noch schwer­wie­gen­de­ren Schuß nach hin­ten wer­den konn­te. Der Erz­bi­schof von Bos­ton wird das Vor­ge­hen aber eben­so auf­merk­sam regi­striert haben wie ande­re Beob­ach­ter. Seit­her war trotz demon­stra­tiv beton­ter Har­mo­nie nichts mehr wie vorher.

Im Som­mer erfolg­te der näch­ste Schlag­ab­tausch. Das von Fran­zis­kus eben­falls neu­ge­schaf­fe­ne Dikaste­ri­um für Lai­en, Fami­lie und Leben füg­te im Auf­trag des Pap­stes erst­mals Ver­an­stal­tun­gen zu Homo­se­xua­li­tät und für Homo­se­xu­el­le in das Pro­gramm des Welt­fa­mi­li­en­tref­fens ein, das Ende August im iri­schen Dub­lin statt­fand. Inner­kirch­lich war der römi­sche Ein­griff vor allem des­halb umstrit­ten, weil die betei­lig­ten Kir­chen­ver­tre­ter kei­ne Garan­ten der kirch­li­chen Moral­leh­re waren, son­dern durch eine homo­phi­le Hal­tung auf­ge­fal­len waren. Die Maß­nah­me galt vor allem als fal­sches Signal ange­sichts des gleich­zei­tig auf­ge­bro­che­nen Miß­brauchs­skan­dals in den USA und in Rom. Die Homo­se­xua­li­sie­rung aus­ge­rech­net des Welt­fa­mi­li­en­tref­fens bedeu­te­te eine offen­sicht­li­che Leug­nung des Zusam­men­hangs zwi­schen Homo­se­xua­li­tät und Mißbrauch.

Kar­di­nal O’Malley reagier­te dar­auf mit einer Absa­ge. Er gab bekannt, in sei­nem Erz­bis­tum gebraucht zu wer­den und nicht am Welt­fa­mi­li­en­tref­fen teil­zu­neh­men. Dort orga­ni­sier­te ein ehe­ma­li­ges Mit­glied der Päpst­li­chen Kin­der­schutz­kom­mis­si­on, die Irin Marie Col­lins, eine Pro­test­ak­ti­on gegen den Umgang der Kir­che mit sexu­el­lem Miß­brauch. Der Pro­test rich­te­te sich dabei auch gegen Papst Fran­zis­kus. Col­lins war aus Pro­test gegen die Nicht-Ein­hal­tung der „Null­to­le­ranz“ durch Papst Fran­zis­kus aus der päpst­li­chen Kom­mis­si­on zurückgetreten. 

Papst Fran­zis­kus hat für den ver­hält­nis­mä­ßig eigen­stän­dig han­deln­den Kar­di­nal O’Mal­ley offen­bar mehr in Sachen Miß­brauchsprä­ven­ti­on kei­ne Ver­wen­dung. Ähn­lich ging das Kir­chen­ober­haupt auch gegen­über ande­ren engen Mit­ar­bei­tern vor wie Kar­di­nal Mül­ler und Kar­di­nal Sarah. Wer die päpst­li­che Linie bedin­gungs­los, jeden­falls schwei­gend mit­trägt, ist gelit­ten, sobald das nicht mehr der Fall ist, wer­den die betrof­fen kaltgestellt.

Abge­se­hen davon, daß Papst Fran­zis­kus nach­tra­gend ist, läßt die aktu­el­le Per­so­nal­ent­schei­dung erah­nen, daß man im Vati­kan befürch­tet, Kar­di­nal O’Malley könn­te der im Febru­ar ange­streb­ten „Lösung“ nicht zustim­men. Das hat sei­nen Grund.

Überraschung 2

Wäh­rend Kar­di­nal O’Malley aus­ge­schlos­sen bleibt, wur­de ein ande­rer US-Kar­di­nal, Bla­se Cup­ich, der Erz­bi­schof von Chi­ca­go, in das Orga­ni­sa­ti­ons­ko­mi­tee für den Miß­brauchs­gip­fel beru­fen. Cup­ichs rang­ho­he Posi­ti­on, als Erz­bi­schof des bedeu­tend­sten katho­li­schen Bis­tums in den USA und als Kar­di­nal, ist eine Krea­ti­on von Papst Fran­zis­kus. Er gilt als „Mann des Pap­stes“ in der Ame­ri­ka­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz und Wort­füh­rer der pro­gres­si­ven Rich­tung in der US-Kirche.

Die Beru­fung eines rang­ho­hen US-Ver­tre­ters in das Orga­ni­sa­ti­ons­ko­mi­tee ergibt sich aus der Tat­sa­che, daß die­se Orts­kir­che der­zeit am inten­siv­sten vom sexu­el­len Miß­brauchs­skan­dal betrof­fen ist. Die­ser ist untrenn­bar mit dem Namen von Ex-Kar­di­nal Theo­do­re McCarrick ver­bun­den, der Ende Juli sei­nen Platz im Kir­chen­se­nat räu­men muß­te, als selbst die New York Times über sein homo­se­xu­el­les Dop­pel­le­ben und die sexu­el­le Kor­rum­pie­rung sei­ner eige­nen Semi­na­ri­sten und Prie­ster berichtete.

Von Franziskus ernannte US-Kardinäle: Tobin, Farrell, Cupich werden der McCarrick-Gruppe zugerechnet.
Von Fran­zis­kus ernann­te US-Kar­di­nä­le: Tobin, Far­rell, Cup­ich wer­den der McCarrick-Grup­pe zugerechnet.

Kar­di­nal Cup­ich wird dem McCarrick-Kreis in der US-Kir­che zuge­rech­net. Er scheint daher nicht der glaub­wür­dig­ste Kir­chen­ver­tre­ter zum The­ma Miß­brauchsprä­ven­ti­on zu sein. Glaub­wür­di­ge­re Reprä­sen­tan­ten wie Erz­bi­schof Charles Cha­put von Phil­adel­phia wer­den von Papst Fran­zis­kus aber kon­se­quent geschnit­ten, weil sie ein tra­di­tio­nel­le­res Kir­chen­ver­ständ­nis haben und nicht der pro­gres­si­ven Krei­sen ange­hö­ren, die Fran­zis­kus för­dern will.

Kar­di­nal Cup­ich hin­ge­gen zeich­ne­te Kar­di­nal McCarrick noch 2017 als „vor­bild­li­chen Bischof“ mit einem Preis aus. Die Beru­fung Cup­ichs in das Orga­ni­sa­ti­ons­ko­mi­tee unter­streicht nicht nur sein Nähe­ver­hält­nis zu Papst Fran­zis­kus, son­dern mehr noch den unge­bro­che­nen Wil­len, die McCarrick-Cli­que zu schützen.

Im erwähn­ten Schlag­ab­tausch um das Pro­gramm des Welt­fa­mi­li­en­tref­fens soli­da­ri­sier­te sich Kar­di­nal Cup­ich prompt mit dem homo­phi­len Jesui­ten James Mar­tin.

Die Nomi­nie­rung von Cup­ich bestä­tigt nicht zuletzt, was in den ver­gan­ge­nen Tagen bereits rund um die Inter­ven­ti­on von Papst Fran­zis­kus ver­mu­tet wur­de. Das Kir­chen­ober­haupt hat­te kurz vor Beginn der Herbst­voll­ver­samm­lung den US-Bischö­fen unter­sagt, Beschlüs­se gegen den sexu­el­len Miß­brauch zu fas­sen. Der Ein­griff ist in meh­rer­lei Hin­sicht unge­wöhn­lich und gewagt, denn fast zeit­gleich konn­te die Fran­zö­si­sche Bischofs­kon­fe­renz von Rom unbe­an­stan­det fast gleich­lau­ten­de Beschlüs­se fassen.

Die päpst­li­che Maß­nah­me rich­te­te sich gegen die Mehr­heit der US-Bischö­fe gegen die Fran­zis­kus sei­nen Pri­vat­feld­zug führt wie gegen US-Prä­si­dent Trump und ins­ge­samt die „reli­giö­se Rech­te“ in den USA. Es wur­de von ver­schie­de­nen Sei­ten die Ver­mu­tung geäu­ßert, daß die McCarrick-Cli­que Angst vor einer unab­hän­gi­gen Unter­su­chungs­kom­mis­si­on und vor Plä­nen hat, Bischö­fe abzu­set­zen, die sich sexu­el­ler Ver­ge­hen oder der Amts­un­ter­las­sung schul­dig gemacht haben. Gemeint sind damit Ver­ge­hen nicht nach dem staat­li­chen Straf­recht, son­dern nach dem stren­ge­ren Kir­chen­recht, das auch Homo­se­xua­li­tät mit einschließt.

Es wur­de bekannt, daß die Kar­di­nä­le Cup­ich und Wuerl seit Wochen an einer „alter­na­ti­ven“ Lösung arbei­te­ten. Statt einer unab­hän­gi­gen Kom­mis­si­on soll­ten dem­nach doch kirch­li­chen Hier­ar­chen, vor allem den Metro­po­li­ten, die Ent­schei­dungs­ho­heit in Fäl­len über­las­sen blei­ben, bei denen es um Anschul­di­gun­gen gegen Bischö­fe geht – Bischö­fe wie McCarrick und Wuerl (siie­he auch Die Homo-Kar­di­nä­le).
Als den in Bal­ti­more ver­sam­mel­ten US-Bischö­fen ver­gan­ge­ne Woche der „mit Nach­druck“ vor­ge­tra­ge­ne „Wunsch“ von Papst Fran­zis­kus bekannt­ge­ge­ben wur­de, kei­ne Ente­schei­dun­gen zu tref­fen, konn­te der Vor­sit­zen­de, Kar­di­nal Dani­el DiNar­do, sei­ne Ver­bit­te­rung kaum ver­ber­gen. Die Stim­mung unter den Bischö­fen wur­de als „Schock“ beschrie­ben. Kar­di­nal O’Malley reagier­te, schließ­lich stand – was ihm schnell bewußt wor­den sein dürf­te – nicht nur sein Ruf als Diö­ze­san­bi­schof und als Vor­sit­zen­der der Päpst­li­chen Kin­der­schutz­kom­mis­si­on auf dem Spiel. Er ließ eine Erklä­rung ver­öf­fent­li­chen, in der er ver­si­cher­te, daß sich trotz der päpst­li­chen Kne­be­lung an der „Null­to­le­ranz“ gegen sexu­el­le Miß­brauch­stä­ter nichts ändern werde.

Genau das aber scheint man in den ober­sten Stock­wer­ken der der­zei­ti­gen Kir­chen­füh­rung nicht zu wollen.

Weichenstellungen

Papst Fran­zis­kus begrün­de­te sei­ne Inter­ven­ti­on gegen die US-Bischö­fe mit dem ohne­hin von ihm ein­be­ru­fe­nen Son­der­gip­fel zum sel­ben The­ma. Den fran­zö­si­schen Bischö­fen sag­te er der­glei­chen aber nicht. Die Nicht-Beru­fung von Kar­di­nal O’Malley und die Beru­fung von Kar­di­nal Cup­ich in das Orga­ni­sa­ti­ons­ko­mi­tee für den Son­der­gip­fel läßt daher eini­ges erah­nen. Sie kommt einer Vor­ent­schei­dung nahe. Cup­ich steht näm­lich nicht glaub­wür­dig für eine gründ­li­che Rei­ni­gung der Kir­che, die von vie­len US-Katho­li­ken als not­wen­di­ge Vor­aus­set­zung für eine Erneue­rung gese­hen und ver­langt wird.

Wei­te­re Mit­glie­der des Orga­ni­sa­ti­ons­ko­mi­tees sind neben Kar­di­nal Cup­ich: Kar­di­nal Oswald Gra­ci­as, Erz­bi­schof von Bom­bay, Vor­sit­zen­der der Indi­schen Bischofs­kon­fe­renz und Ver­tre­ter Asi­ens im C9-Kar­di­nal­s­rat; Erz­bi­schof Charles Sci­clu­na, Erz­bi­schof von Mal­ta und neu­er­dings auch Bei­geord­ne­ter Sekre­tär der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on, zustän­dig für die Fäl­le von Miß­brauch­stä­tern; sowie der deut­sche Jesu­it Hans Zoll­ner, Vor­sit­zen­der des Kin­der­schutz­zen­trums der Päpst­li­chen Uni­ver­si­tät Gre­go­ria­na und Mit­glied der Päpst­li­chen Kin­der­schutz­kom­mis­si­on (sie­he dazu Bock zum Gärt­ner — Pädo­phi­len­freund im Zen­trum für Kin­der­schutz an der Päpst­li­chen Uni­ver­si­tät Gre­go­ria­na).

Am Son­der­gip­fel wer­den, laut Mit­tei­lung des vati­ka­ni­schen Pres­se­am­tes, die Ober­häup­ter der katho­li­schen Ost­kir­chen, die „Obe­ren“ des vati­ka­ni­schen Staats­se­kre­ta­ri­ats, die Prä­fek­ten der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on, der Ost­kir­chen­kon­gre­ga­ti­on, der Bischofs­kon­gre­ga­ti­on, der Kle­rus­kon­gre­ga­ti­on, der Ordens­kon­gre­ga­ti­on, des Dikaste­ri­ums für Lai­en, Fami­lie und Leben, die Vor­sit­zen­den der Bischofs­kon­fe­ren­zen und die Vor­sit­zen­den der Unio­nen der Gene­ral­obe­ren der katho­li­schen Frau­en- und Männerorden.

Der Kampf gegen sexu­el­len Miß­brauch, die Ret­tung der pro­gres­si­ven und homo­phi­len McCarrick-Cli­que und ein Para­dig­men­wech­sel in der katho­li­schen Moral­leh­re durch Aner­ken­nung der Homo­se­xua­li­tät kommt einer Qua­dra­tur des Krei­ses gleich – und die dürf­te auch Papst Fran­zis­kus überfordern.

Text: Giu­sep­pe Nardi
Bild: Vatican.va (Screen­shots)

Print Friendly, PDF & Email