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Angriff auf das Motuproprio Summorum Pontificum?

von Clemens Victor Oldendorf Wie berichtet, hört man aus Italien, daß Erzbischof Carlo Roberto Maria Redaelli von Gorizia und Gradisca das Motuproprio Summorum Pontificum angegriffen habe. Die genauen Formulierungen, die der Erzbischof gewählt hat, liegen mir nicht vor. Der Sache nach sind seine kanonistischen Einschätzungen meines Erachtens grundsätzlich jedoch zutreffend. Weshalb? Entgegen aller historischen Fakten

Instrumentalisierung des Missbrauchs für kirchenpolitische Ziele
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Instrumentalisierung des Missbrauchs für kirchenpolitische Ziele

Ein Gastkommentar von Hubert Hecker. Die Karl Rahner Akademie Köln („Selber denken – über Gott und die Welt“) hatte kürzlich zu der Talkrunde „frank&frei“ geladen. Die Podiumsdiskussion zum Thema: Missbrauch in der Kirche organisierte und moderierte der Chefkorrespondent der Tageszeitung Kölner Stadt-Anzeiger, Joachim Frank. Als Gäste hatte er den Frankfurter Stadtdekan Johannes zu Eltz eingeladen,

Das Pontifikatsdesaster in der Causa Wucherpfennig
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Zum Pontifikatsdesaster in der Causa Wucherpfennig

von Dr. Markus Büning* Es ist inzwischen über fünfundvierzig Jahre her. Wir saßen im Wohnzimmer meiner Großmutter und schauten im Fernsehen, damals noch schwarz-weiß, eine Papstmesse aus Rom. Als Kind sah ich wohl zum ersten Mal bewusst den Papst. Verwundert über seine Aufmachung fragte ich meine Oma, wer denn dieser Mann sei, der dem Hl.

Verbale und reale „Synodalität“ bei Papst Franziskus am Beispiel der USA und der Volksrepublik China.
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Papst Franziskus übt sich im Absolutismus

„Von wegen synodale Kirche. Nachdem er die ‚Synodalität‘ als hervorragende Frucht der Bischofssynode vom vergangenen Oktober feierte, und nachdem er seit 2013 den Bischofskonferenzen mehr Autonomie und Vollmachten gewährte, „einschließlich einer gewissen authentischen Lehrautorität“, köpfte Papst Franziskus die Tagesordnung der Vollversammlung eines der größten Episkopate der Welt, jenes der Vereinigten Staaten von Amerika, der sich

US-Bischofskonferenz wagt den Aufstand nicht.
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US-Bischofskonferenz wagt den Aufstand nicht

(Washington) Als am Montag bekannt wurde, daß Papst Franziskus keine Beschlüsse der US-Bischofskonferenz in Sachen sexuellem Mißbrauchsskandal „wünscht“, herrschte unter den Bischöfen eine Schockstarre. Manche Beobachter spekulierten, daß sich die Bischöfe aufraffen könnten, dem päpstlichen „Wunsch“ zu trotzen. Der ehemalige Nuntius in den USA, Erzbischof Carlo Maria Viganò, forderte sie öffentlich dazu auf, wie „mutige

Erzbischof Carlo Maria Viganò brachte Papst Franziskus in schwere Bedrängnis. Sether steht der Vatikandiplomat im Scheinwerferlicht. Das brachte auch einen Rechtsstreit mit seinem Bruder an die Öffentlichkeit.
Hintergrund

Erzbischof Viganò muß 1,8 Millionen Euro zahlen

(Rom) Die Angelegenheit wäre von der Öffentlichkeit unbeachtet geblieben, doch derzeit richten sich die Scheinwerfer auf den ehemaligen Nuntius in den USA, Erzbischof Carlo Maria Viganò – besonders auch die seiner Gegner, seit er Ende August mit einem Dossier Papst Franziskus im sexuellen Mißbrauchsskandal in schwere Bedrängnis brachte.

Die Antwort auf die Anschuldigungen von Nuntius Viganò kommt nicht von Papst Franziskus, sondern von seinem Hausvatikanisten Andrea Tornielli. Er legt ein ganzes Buch vor, kann aber nichts widerlegen.
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Der „Fall Viganò“ und die „Sackgasse“ von Papst Franziskus

Von Roberto de Mattei* Am Ende kam doch eine Antwort. Es ist nicht die Antwort von Papst Franziskus, auf die vergebens gewartet wird, aber dennoch eine zumindest bedeutsame, die eines Journalisten, der zu seiner engeren Entourage gehören. Der Autor ist Andrea Tornielli, Vatikanist der Tageszeitung La Stampa und verantwortlicher Koordinator der Internetseite Vatican Insider. Er