Als „Herde ohne Hirten“ beschreibt Ross Douthat die katholische Kirche in den USA nach dem sexuellen Mißbrauchsskandal.
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Eine Herde ohne Hirten

(New York Times) In der Sonntagsausgabe der New York Times vom 18. November wurde ein Kommentar von Ross Douthat veröffentlicht, der als konservative, katholische Feder der linksliberalen Tageszeitung gilt.

Kardinal Wuerl und Kardinal Cupich bestreiten, hinter dem „Maulkorberlaß“ von Papst Franziskus zu stehen.
Hintergrund

Wer und was steht hinter dem „Maulkorberlaß“ von Papst Franziskus?

(Washington) In der katholischen Kirche in den USA herrschen heftige Turbulenzen. Dafür verantwortlich ist nicht nur der sexuelle Mißbrauchsskandal, der die Ortskirche erschüttert. Noch älteren Datums sind jene Turbulenzen, die von Papst Franziskus provoziert und von außen in die Ortskirche hineingetragen wurden. Franziskus, so Freunde und Kritiker, denke global – und vor allem politisch.

Verbale und reale „Synodalität“ bei Papst Franziskus am Beispiel der USA und der Volksrepublik China.
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Papst Franziskus übt sich im Absolutismus

„Von wegen synodale Kirche. Nachdem er die ‚Synodalität‘ als hervorragende Frucht der Bischofssynode vom vergangenen Oktober feierte, und nachdem er seit 2013 den Bischofskonferenzen mehr Autonomie und Vollmachten gewährte, „einschließlich einer gewissen authentischen Lehrautorität“, köpfte Papst Franziskus die Tagesordnung der Vollversammlung eines der größten Episkopate der Welt, jenes der Vereinigten Staaten von Amerika, der sich

US-Bischofskonferenz wagt den Aufstand nicht.
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US-Bischofskonferenz wagt den Aufstand nicht

(Washington) Als am Montag bekannt wurde, daß Papst Franziskus keine Beschlüsse der US-Bischofskonferenz in Sachen sexuellem Mißbrauchsskandal „wünscht“, herrschte unter den Bischöfen eine Schockstarre. Manche Beobachter spekulierten, daß sich die Bischöfe aufraffen könnten, dem päpstlichen „Wunsch“ zu trotzen. Der ehemalige Nuntius in den USA, Erzbischof Carlo Maria Viganò, forderte sie öffentlich dazu auf, wie „mutige

Kardinal O'Malley versuchte zumindest durch eine Stellungnahme nach der Intervention des Vatikans Handlungsfähigkeit zu zeigen.
Hintergrund

Kardinal O’Malley bekräftigt Nulltoleranz nach Knebelung durch Rom

(Washington) Die überraschende Intervention des Vatikans, mit der Papst Franziskus den US-Bischöfe untersagte, Entscheidungen gegen den sexuellen Mißbrauchsskandal durch Kleriker zu treffen, löste nicht nur Staunen, sondern auch Unmut aus. Zu den Reaktionen gehört eine Stellungnahme von Kardinal Sean Patrick O’Malley, dem Erzbischof von Boston und vor allem auch Vorsitzenden der Päpstlichen Kinderschutzkommission.

Papst Franziskus mit Msgr. Charles Scicluna
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Franziskus knebelt US-Bischöfe und will selbst Handlungsfähigkeit beweisen

(Rom) Papst Franziskus untersagte den US-Bischöfen zum sexuellen Mißbrauchsskandal Handlungsfähigkeit zu zeigen. Zugleich ernannte er mit Msgr. Charles Scicluna zur Nummer Drei an der Glaubenskongregation einen Sonderermittler gegen Mißbrauch. Unterdessen meldete sich Erzbischof Viganò mit einer kurzen Note an die US-Bischöfe zu Wort und forderte sie auf, Eigenverantwortung zu zeigen, wie es ihrem bischöflichen Mandat