Msgr. Jordi Bertomeu, von Papst Franziskus eingesetzter Sonderbeauftragter in besonderen Fällen
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Der Fall Sodalicio und das System Bertomeu

Die Affä­re um das perua­ni­sche Soda­li­cio de Vida Cri­stia­na ent­wickelt sich immer mehr zu einem Lehr­stück über die Kri­se kirch­li­cher Rechts­staat­lich­keit als Fol­ge des Pon­ti­fi­kats von Papst Fran­zis­kus. Was ursprüng­lich als not­wen­di­ge Unter­su­chung schwer­wie­gen­der Miß­stän­de begann, ist inzwi­schen zu einem Sym­bol jener infor­mel­len Macht­struk­tu­ren gewor­den, die in den letz­ten Jah­ren des berg­o­glia­ni­schen Pon­ti­fi­kats immer deut­li­cher
Papst Leo XIV. hegt die Absicht, zu tun, was sein Vorgänger vermieden hat: Argentinien zu besuchen
Leo XIV.

Papst Leo XIV. plant Reise nach Argentinien

Vati­k­an­na­he Krei­se bestä­ti­gen eine außen­po­li­tisch bemer­kens­wer­te Ent­schei­dung des regie­ren­den Pap­stes Leo XIV.: Für Ende Novem­ber 2026 ist eine mehr­tä­gi­ge Rei­se nach Süd­ame­ri­ka vor­ge­se­hen. Sta­tio­nen sol­len Uru­gu­ay (ein Tag), Argen­ti­ni­en (drei Tage) und Peru (sechs Tage) sein. Par­al­lel wur­de zudem die Ernen­nung eines neu­en Apo­sto­li­schen Nun­ti­us für Argen­ti­ni­en bestä­tigt, der vor einer kom­ple­xen kir­chen­po­li­ti­schen Aus­gangs­la­ge ste­hen
Homo-Orgien in Pfarrhäusern: Ein neuer Homo-Skandal erschüttert die katholische Kirche
Genderideologie

Homosexuelle Orgien in Pfarrhäusern

Wäh­rend Kar­di­nal Rein­hard Marx, Erz­bi­schof von Mün­chen und Frei­sing und ehe­ma­li­ger Vor­sit­zen­der der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz, die­ser Tage zur Audi­enz bei Papst Leo XIV. emp­fan­gen wur­de, erschüt­tert ein Skan­dal aus Por­tu­gal die katho­li­sche Kir­che. Der Zeit­punkt der Ent­hül­lun­gen paßt zu jenem „bom­ba­sti­schen“ Marx – so Marx über Luther –, der jüngst selbst­herr­lich sinn­ge­mäß erklär­te, in sei­ner
Papst Franziskus, ein gescheitertes Pontifikat und eine für die Kirche verlorene Zeit
Forum

Ein gescheitertes Pontifikat

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Das Pon­ti­fi­kat von Fran­zis­kus war vor allem ein geschei­ter­tes Pon­ti­fi­kat, ein gro­ßer Fehl­griff. Und die Grün­de dafür sind viel­fäl­tig. Den­ken wir zum Bei­spiel dar­an, daß er die Gele­gen­heit gehabt hät­te, vie­le der grund­le­gen­den Anpas­sun­gen vor­zu­neh­men, die die Kir­che braucht, und daß sei­ne Amts­zeit nach dem trau­ri­gen Ende des Pon­ti­fi­kats von Bene­dikt XVI.
Tröpfchenweise werden die explosiven Berichte der Arbeitsgruppen der Synodalitätssynode veröffentlicht
Leo XIV.

Synodaler Umbau ohne Ende

Die nach­syn­oda­len Arbeits­grup­pen des von Papst Fran­zis­kus begon­ne­nen soge­nann­ten Syn­oda­len Pro­zes­ses lie­fern ihre Ergeb­nis­se wei­ter­hin nur tröpf­chen­wei­se. Nun wur­den zwei wei­te­re Abschluß­be­rich­te ver­öf­fent­licht – jene der Arbeits­grup­pen 7 und 9 –, aller­dings bis­lang nur in ita­lie­ni­scher und eng­li­scher Spra­che. Auf deutsch gibt es nicht ein­mal eine Zusam­men­fas­sung, die auf fran­zö­sisch, spa­nisch und por­tu­gie­sisch vor­liegt. Das
Papst Leo XIV. ließ ein Schreiben des Glaubensdikasteriums zu den deutschen Homo-Segnungs-Plänen veröffentlichen, das bereits vom Herbst 2024 stammt, also noch bergoglianischen Ursprungs ist.
Genderideologie

Die heimliche Lehre zur Homosexualität

Die jüng­ste Ver­öf­fent­li­chung eines bis­lang unbe­kann­ten Schrei­bens des römi­schen Dik­aste­ri­ums für die Glau­bens­leh­re wirft ein auf­schluß­rei­ches Licht auf die inner­kirch­li­chen Span­nun­gen rund um den Umgang mit Homo-Seg­nun­­­gen – ins­be­son­de­re im deut­schen Kon­text. Das Doku­ment, datiert auf den 18. Novem­ber 2024, also noch unter Fran­zis­kus, wur­de jedoch erst am 30. April 2026, unter Leo XIV., ohne
Erzbischof Marcel Lefebvre auf dem Petersplatz in Rom
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Bischofsweihen ohne Mandat und die offenen Linien eines alten Konflikts

Für den 1. Juli 2026 wur­den von der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) Bischofs­wei­hen ange­kün­digt – ohne päpst­li­ches Man­dat. Damit rückt eine Fra­ge erneut ins Zen­trum, die die Kir­che seit Jahr­zehn­ten beglei­tet: Wie reagiert Rom auf die Pius­bru­der­schaft, ins­be­son­de­re auf einen Schritt, den das Kir­chen­recht klar als uner­laubt qua­li­fi­ziert und – wenn auch erst seit
Kardinal Ernest Simoni wurde in seinem 98. Lebensjahr von Papst Leo XIV. in Audienz empfangen
Christenverfolgung

Kardinal Simoni und die leidensgeprägte Glaubenstreue

Der alba­ni­sche Kar­di­nal Ernest Simo­ni steht exem­pla­risch für ein Chri­sten­tum, das sich nicht im Dis­kurs erschöpft, son­dern aus erlit­te­nem Zeug­nis lebt. Am gest­ri­gen 27. April wur­de er von Papst Leo XIV. in Audi­enz emp­fan­gen. Kar­di­nal Simo­ni ist Mah­ner, Zeit­zeu­ge – und Sym­bol­fi­gur einer lei­dens­ge­präg­ten Glaubenstreue.
Kardinal Dieudonné Nzapalainga, Erzbischof von Bangui, wurde von Papst Leo XIV. entmachtet. Das Erzbistum wurde geteilt und ein Koadjutor ernannt.
Nachrichten

Kardinal Nzapalainga entmachtet

Die jüng­sten Ent­schei­dun­gen aus dem Vati­kan zur katho­li­schen Orts­kir­che in der Zen­tral­afri­ka­ni­schen Repu­blik mar­kie­ren einen tief­grei­fen­den Ein­schnitt – sowohl struk­tu­rell als auch per­so­nell. Im Zen­trum steht dabei der ein­fluß­rei­che Kar­di­nal Dieu­don­né Nza­pa­lain­ga, der seit Jah­ren als Gesicht der Kir­che im kri­sen­ge­präg­ten Land gilt.
Msgr. Garcia Cuerva, von Papst Franziskus ernannter Erzbischof von Buenos Aires, mit der Peronistin Malena Galmarini
Forum

Bergoglio-Woche: Seine „Geschenke“ an die argentinische Kirche

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Eines der schmerz­lich­sten Ver­mächt­nis­se des Pon­ti­fi­kats von Fran­zis­kus waren die Bischö­fe, die er der Kir­che hin­ter­ließ – und im Fal­le Argen­ti­ni­ens sei­ne Ten­denz, sie aus dem Kreis der Prie­ster aus­zu­wäh­len, denen oft die ele­men­tar­sten und uner­läß­li­chen Qua­li­tä­ten fehl­ten. Und ich sage Ten­denz, weil Fran­zis­kus im Lau­fe sei­nes Pon­ti­fi­kats 67 Bischö­fe in Argen­ti­ni­en