Msgr. Garcia Cuerva, von Papst Franziskus ernannter Erzbischof von Buenos Aires, mit der Peronistin Malena Galmarini
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Bergoglio-Woche: Seine „Geschenke“ an die argentinische Kirche

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Eines der schmerz­lich­sten Ver­mächt­nis­se des Pon­ti­fi­kats von Fran­zis­kus waren die Bischö­fe, die er der Kir­che hin­ter­ließ – und im Fal­le Argen­ti­ni­ens sei­ne Ten­denz, sie aus dem Kreis der Prie­ster aus­zu­wäh­len, denen oft die ele­men­tar­sten und uner­läß­li­chen Qua­li­tä­ten fehl­ten. Und ich sage Ten­denz, weil Fran­zis­kus im Lau­fe sei­nes Pon­ti­fi­kats 67 Bischö­fe in Argen­ti­ni­en
Heute jährt sich zum ersten Mal der Todestag von Papst Franziskus.
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Bergoglio-Woche: Wahrscheinlich der schlechteste Papst des letzten Jahrtausends

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Fran­zis­kus wird wahr­schein­lich als der schlech­te­ste Papst des ver­gan­ge­nen Jahr­tau­sends in die Geschich­te ein­ge­hen. Es ist schwer, einen ande­ren zu fin­den, der der Kir­che einen ver­gleich­ba­ren Scha­den zuge­fügt hat wie er wäh­rend sei­ner zwölf­jäh­ri­gen Amts­zeit – jen­seits des­sen, was die gött­li­che Vor­se­hung viel­leicht noch Gutes aus all dem her­vor­ge­hen las­sen kann. Eine
Bild mit Symbolcharakter: Das Konsistorium im Januar fand vor allem aufgesplittert an Tischen (Stuhlkreisen) statt, dem Beratungsformat des bergoglianischen "synodalen Prozesses"
Leo XIV.

Das geheimnisvolle Konsistorium

Der von Dia­ne Mon­tagna ver­öf­fent­lich­te Bericht über das außer­or­dent­li­che Kon­si­sto­ri­um vom Janu­ar 2026 ent­fal­tet sich wie eine minu­ti­ös rekon­stru­ier­te Chro­no­lo­gie kirch­li­cher Ent­schei­dungs­pro­zes­se – und zugleich wie eine Erzäh­lung über Macht, Ver­fah­ren und Intrans­pa­renz im Zen­trum des Vati­kans. Im Kern steht eine Fra­ge, die der Text selbst wie­der­holt auf­wirft: War­um wur­de der ursprüng­lich vor­ge­se­he­ne klas­si­sche Bera­tungs­mo­dus
Papst Franziskus dürfte nie zu den Altären erhoben werden, denkt Caminante Wanderer und sieht sich beruhigt.
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Bergoglio wird niemals heiliggesprochen werden

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Am 8. April gab das Bis­tum Quil­mes zusam­men mit der argen­ti­ni­schen Pro­vinz der Gesell­schaft des Gött­li­chen Wor­tes eine gemein­sa­me Mit­tei­lung bekannt. (Sie­he dazu den Bei­trag Wider­ruf des Nihil Obstat im Selig­spre­chungs­pro­zeß). Es ist eine sehr gute Nach­richt, die erneut bestä­tigt, daß Papst Leo XIV. nach und nach und in dem Tem­po, das
Kardinal Victor Manuel "Tucho" Fernández gab der Tageszeitung Il Giornale ein Interview
Leo XIV.

„Kein besonderer Auftrag des Papstes“ – Leo XIV. und Kardinal Tucho Fernández

Eine jüngst ver­öf­fent­lich­te Inter­view­pas­sa­ge des Prä­fek­ten des römi­schen Dik­aste­ri­ums für die Glau­bens­leh­re, Kar­di­nal Vic­tor Manu­el Fernán­dez, läßt auf­hor­chen – nicht nur wegen ihres Inhalts, son­dern auch wegen der Dis­kre­panz zu frü­he­ren Ver­laut­ba­run­gen aus dem­sel­ben Umfeld. Das Haupt­an­lie­gen des Kar­di­nals besteht dar­in, die Erin­ne­rung an Papst Fran­zis­kus leben­dig zu hal­ten. Es sei „unehr­lich“, zu behaup­ten, Papst
Die Bergoglianer in den USA traten geballt an die Öffentlichkeit, um vor allem über Politik zu sprechen. Drei Kardinäle erhoben ihre Stimme gegen Donald Trump und für die Demokratische Partei. Von links: Kardinal Tobin (New Jersey), Kardinal McElroy (Washington) und Kardinal Cupich (Chicago).
Nachrichten

Die „McCarrick-Boys“ im Gleichklang

Es schien nur eine Fra­ge der Zeit, bis die soge­nann­ten McCar­ri­ck-Boys auch medi­al geschlos­sen auf­tre­ten wür­den. Nach­dem sie bereits im Janu­ar mit einer demon­stra­tiv gemein­schaft­lich unter­zeich­ne­ten – und aus­drück­lich als „unge­wöhn­lich“ bezeich­ne­ten – Erklä­rung zur Mora­li­tät der US-Außen­­po­­li­tik her­vor­ge­tre­ten waren, folg­te nun der näch­ste Schritt: ein koor­di­nier­ter Auf­tritt im US-Fernsehen.
Joseph Shaw, Vorsitzender von Una Voce International, analysiert die jüngsten Signale von Papst Leo XIV. zum überlieferten Römischen Ritus
Leo XIV.

Papst Leo signalisiert einen Kurswechsel hinsichtlich der traditionellen Messe

Von Joseph Shaw* Am 18. März wand­te sich Kar­di­nal Paro­lin in einem Schrei­ben an eine Voll­ver­samm­lung der fran­zö­si­schen Bischö­fe und über­mit­tel­te dabei eine Bot­schaft – oder viel­mehr meh­re­re Bot­schaf­ten – von Papst Leo. Der Brief rief die Bischö­fe dazu auf, die katho­li­schen Schu­len zu ver­tei­di­gen und die Für­sor­ge für des Miß­brauchs schul­dig gewor­de­ne Prie­ster nicht
Fußwaschung am Gründonnerstag durch Benedikt XVI.
Leo XIV.

Das Ende spektakulärer Gesten an den Rändern

Die erste Kar­wo­che des neu­en Pon­ti­fi­kats von Papst Leo XIV. setzt ein Zei­chen – lit­ur­gisch, kirch­lich und nicht zuletzt sym­bo­lisch. Wäh­rend in den ver­gan­ge­nen drei­zehn Jah­ren eine syste­ma­ti­sche Ver­la­ge­rung der zen­tra­len Grün­don­ners­tags­ri­ten an Orte außer­halb der klas­si­schen Sakral­räu­me statt­fand, kehrt der neue Papst zu einer sicht­ba­ren, öffent­lich ver­or­te­ten Zele­bra­ti­on der Lit­ur­gie zurück.
Kardinal Arthur Roche mit Papst Franziskus: zwei erklärte Gegner des überlieferten Ritus
Liturgie & Tradition

Die „Einheit“ als Instrument gegen die Tradition

Die gegen­wär­ti­gen Aus­ein­an­der­set­zun­gen um die Lit­ur­gie sind weder neu noch über­ra­schend. Sie betref­fen viel­mehr einen Bereich, der seit den spä­ten 1960er Jah­ren in beson­de­rer Wei­se auf­ge­bro­chen ist und der Kir­che eine tie­fe Wun­de geschla­gen hat. Im Kern geht es um das Wesen der Hei­li­gen Mes­se und damit um nichts gerin­ge­res als das rech­te Ver­ständ­nis des­sen,