Leo XIV. traf sich bei seinem Spanienbesuch mit Augustiner. Folgt er seinem Vorgänger Franziskus, der sich auf Reisen regelmäßig vor Ort mit den Jesuiten traf?
Leo XIV.

Die Suche nach dem neuen Chronisten des Papstes

Wäh­rend sei­nes Pon­ti­fi­kats pfleg­te Papst Fran­zis­kus, selbst Jesu­it, eine Gewohn­heit, die rasch zu einem festen Bestand­teil sei­ner Aus­lands­rei­sen wur­de: Wann immer er eine sol­che Rei­se unter­nahm, traf er sich vor Ort mit den dor­ti­gen Jesui­ten. Die­se Tref­fen stan­den zwar offi­zi­ell auf dem Pro­gramm, fan­den jedoch stets hin­ter ver­schlos­se­nen Türen statt. 
Leo XIV. greift in das Ordensrecht ein und setzt die Zentralisierungstendenzen seines Vorgängers Franziskus fort
Leo XIV.

Leo XIV. nimmt bemerkenswerte Änderung des Ordensrechts vor

Mit einem unschein­ba­ren, nur weni­ge Zei­len umfas­sen­den Reskript hat der Hei­li­ge Stuhl eine bemer­kens­wer­te Ände­rung im Bereich des Ordens­rechts vor­ge­nom­men. Ver­öf­fent­licht wur­de der Text gestern, am 28. Mai 2026, im ita­lie­ni­schen Osser­va­to­re Roma­no, datiert ist er erstaun­li­cher­wei­se jedoch bereits auf den 25. März 2026. Unter­zeich­net wur­de das Doku­ment von Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin nach einer Audi­enz
Freiheit für den überlieferten Ritus, Freiheit für die Tradition
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Kardinal Fernández, ein schlechter Nachahmer von Kardinal Ratzinger

Chri­sti­an Mar­quant, Publi­zist und Vor­sit­zen­der der tra­di­ti­ons­ver­bun­de­nen Bewe­gung Paix Lit­ur­gi­que, mel­de­te sich vor weni­gen Tagen mit fol­gen­der Stel­lung­nah­me zur Fra­ge der Bischofs­wei­hen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) und der römi­schen Reak­ti­on zu Wort: Lie­be Freun­de! Papst Leo XIV. hat­te die Befrie­dung der Kir­che ange­kün­digt – und nun kam die Ankün­di­gung der Bischofs­wei­hen durch die
Ecclesia und Synagoga, Kirche und Synagoge. Die Kirche ist sehend und trägt Kreuz, Palmzweig und Kelch, während die Synagoge blind ist, symbolisiert durch eine Augenbinde, daß sie den Messias zurückweist.
Forum

Ist der Alte Bund niemals aufgehoben worden?

Von Don Cur­zio Nito­glia* Vor­wort Vor eini­gen Tagen, am 19. Mai 2026, ver­öf­fent­lich­te Hw. Ber­nard Mall­mann – der am 10. Okto­ber 2012 in Rom zum Prie­ster geweiht wur­de, in Regens­burg und Rom Theo­lo­gie stu­dier­te, 2020 in Wien zum Dok­tor der Theo­lo­gie pro­mo­viert wur­de und seit 2021 Assi­stent am Lehr­stuhl für Dog­ma­ti­sche Theo­lo­gie der Katho­­lisch-Theo­­lo­­gi­­schen Fakul­tät
Die Kirche als Schiff in einem Sturm.
Forum

Die Eigendynamik der Verflüssigung

Von Con­tra Ambi­va­lent* I. Ein­lei­tung: Die Logik der Kri­se Die katho­li­sche Kir­che befin­det sich gegen­wär­tig in einer Situa­ti­on sicht­ba­rer inne­rer Span­nung. In ver­schie­de­nen Orts­kir­chen ste­hen unter­schied­li­che Inter­pre­ta­tio­nen zen­tra­ler lehr­amt­li­cher Tex­te neben­ein­an­der. Bischöf­li­che Stel­lung­nah­men diver­gie­ren, und auf der Ebe­ne der Gläu­bi­gen ent­steht nicht sel­ten der Ein­druck wach­sen­der Ori­en­tie­rungs­lo­sig­keit. In der öffent­li­chen Wahr­neh­mung wird die­se Situa­ti­on häu­fig als
Der Heilige Synod der koptisch-orthodoxen Kirche faßte den Beschluß, den "theologischen Dialog" mit der katholischen Kirche wieder aufzunehmen, nachdem Papst Leo XIV. "Zusicherungen" gegeben hatte
Genderideologie

Welche „Zusicherungen“ gab Papst Leo XIV. der Koptisch-Orthodoxen Kirche zu Fiducia supplicans?

Im Zusam­men­hang mit den unter Papst Fran­zis­kus in Fidu­cia sup­pli­cans vor­ge­se­he­nen Homo-Seg­nun­­­gen hat­te die Kop­tisch-Ortho­­do­­xe Kir­che im März 2024 beschlos­sen, den theo­lo­gi­schen Dia­log mit der katho­li­schen Kir­che aus­zu­set­zen. Am 15. Mai 2026 sand­te Leo XIV einen Brief an Tawa­dros II., sei­nem Titel nach Papst von Alex­an­dri­en und Patri­arch des Stuhls des hei­li­gen Mar­kus[3] und damit
Das verhängnisvolle Pontifikat
Buchbesprechungen

Grigio: Das desaströse Pontifikat von Papst Franziskus

Buch­be­spre­chung von Wolf­ram Schrems* Das apo­ka­lyp­ti­sche Ber­g­o­­glio-Pon­ti­­fi­­kat ist über ein Jahr nach des­sen Ende nun­mehr in eine histo­ri­sche Per­spek­ti­ve gera­ten. Viel­leicht begin­nen man­che die Läh­mung abzu­schüt­teln und gestat­ten sich nun­mehr einen rea­li­sti­schen Blick auf die­se zwölf schlim­men Jah­re. Ande­re fei­ern das Andenken an Papst Berg­o­glio, man­che wäh­nen ihn tat­säch­lich (schon) im Him­mel. – Nur ein wirk­lich­keits­be­zo­ge­ner Blick
Das futuristische "Kloster der Zukunft" aus der Retorte der globalistischen Agenda
Nachrichten

Das Ambrosianische Kloster der Zukunft

Mit dem soge­nann­ten „Ambro­sia­ni­schen Klo­ster“, das bis 2030 im Mai­län­der Inno­va­ti­ons­vier­tel MIND ent­ste­hen soll, will die Erz­diö­ze­se Mai­land ein Zei­chen set­zen, das weit über Archi­tek­tur und Stadt­pla­nung hin­aus­reicht. Das Pro­jekt offen­bart laut Kri­ti­kern viel­mehr exem­pla­risch, wie tief sich Tei­le der heu­ti­gen Kir­chen­hier­ar­chie von der klas­si­schen Vor­stel­lung christ­li­chen Mönch­tums ent­fernt haben.
Msgr. Jordi Bertomeu, von Papst Franziskus eingesetzter Sonderbeauftragter in besonderen Fällen
Nachrichten

Der Fall Sodalicio und das System Bertomeu

Die Affä­re um das perua­ni­sche Soda­li­cio de Vida Cri­stia­na ent­wickelt sich immer mehr zu einem Lehr­stück über die Kri­se kirch­li­cher Rechts­staat­lich­keit als Fol­ge des Pon­ti­fi­kats von Papst Fran­zis­kus. Was ursprüng­lich als not­wen­di­ge Unter­su­chung schwer­wie­gen­der Miß­stän­de begann, ist inzwi­schen zu einem Sym­bol jener infor­mel­len Macht­struk­tu­ren gewor­den, die in den letz­ten Jah­ren des berg­o­glia­ni­schen Pon­ti­fi­kats immer deut­li­cher
Papst Leo XIV. hegt die Absicht, zu tun, was sein Vorgänger vermieden hat: Argentinien zu besuchen
Leo XIV.

Papst Leo XIV. plant Reise nach Argentinien

Vati­k­an­na­he Krei­se bestä­ti­gen eine außen­po­li­tisch bemer­kens­wer­te Ent­schei­dung des regie­ren­den Pap­stes Leo XIV.: Für Ende Novem­ber 2026 ist eine mehr­tä­gi­ge Rei­se nach Süd­ame­ri­ka vor­ge­se­hen. Sta­tio­nen sol­len Uru­gu­ay (ein Tag), Argen­ti­ni­en (drei Tage) und Peru (sechs Tage) sein. Par­al­lel wur­de zudem die Ernen­nung eines neu­en Apo­sto­li­schen Nun­ti­us für Argen­ti­ni­en bestä­tigt, der vor einer kom­ple­xen kir­chen­po­li­ti­schen Aus­gangs­la­ge ste­hen