Leo XIV. in Lourdes. Der argentinische Philosoph und Blogger Caminante Wanderer analysiert den Frankreich-Besuch des Papstes und hält einen Ausblick auf den bevorstehenden Besuch in Argentinien.
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Der Besuch von Papst Leo XIV. in Frankreich – Eine Erleichterung nach dem Sturm

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* In der ver­gan­ge­nen Woche besuch­te Papst Leo XIV. Frank­reich. Es war sei­ne zwei­te bedeu­ten­de Rei­se in ein euro­päi­sches Land, und wie schon in Spa­ni­en glau­be ich, daß sie ein gro­ßer Erfolg war. Ich habe es damals gesagt und wie­der­ho­le es jetzt mit noch grö­ße­rer Über­zeu­gung: Ich glau­be, daß wir vor einer Rück­kehr …
Christus König
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„Venite ad me“: Der Vatikan sucht nach Wegen aus der Krise der Glaubensweitergabe

Seit gerau­mer Zeit wird im Dik­aste­ri­um für die Glau­bens­leh­re unter der Lei­tung von Kar­di­nal Vic­tor Manu­el „Tucho“ Fernán­dez an einem Doku­ment gear­bei­tet, das sich einer der ent­schei­den­den Fra­gen der gegen­wär­ti­gen Kir­chen­kri­se wid­men soll: Wie kann der katho­li­sche Glau­be in einer Welt wei­ter­ge­ge­ben wer­den, in der immer mehr Men­schen – vor allem die jün­ge­ren Gene­ra­tio­nen – …
Papst Leo XIV. mit Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron. Auf Wunsch der deutschen Bischöfe, aber wohl auch mit Blick auf Frankreich, erklärte Leo XIV. die "extreme Rechte" mit dem Christentum für nicht vereinbar. Papst Franziskus hatte bereits Donald Trump sein Christsein abgesprochen. Gibt es im Interesse der an den Wahlurnen bedrängten herrschenden Eliten eine neue Kategorie der politischen Exkommunikation?
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Leo XIV. und die extreme Rechte – Und was ist mit der Linken?

„Man erlebt eine gewis­se Ver­bin­dung die­ser rechts­extre­men Sicht­wei­sen mit einer bestimm­ten Form von Reli­gi­on, die – und das ist nicht nur mei­ne per­sön­li­che Auf­fas­sung, son­dern auch die Auf­fas­sung der füh­ren­den Ver­tre­ter sowohl der katho­li­schen als auch der pro­te­stan­ti­schen Kir­che in Deutsch­land – kein authen­ti­scher Aus­druck des Chri­sten­tums ist.“ So äußer­te sich Leo XIV. im Flug­zeug im …
Das Motto des Papstbesuches in Argentinien lautet "Willkommen alle". So wollen es Argentiniens Bischöfe. Papst Leo XIV. verlangte den Zusatz: "Geht und verkündet", der nun zumindest klein darunter hinzugefügt wurde.
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Einige Anmerkungen zum Papstbesuch in Argentinien

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Am ver­gan­ge­nen Mon­tag wur­den Ein­zel­hei­ten über den Besuch von Papst Leo XIV. in Argen­ti­ni­en bekannt: Logo, Mot­to und Hym­ne sowie das Pro­gramm des Besu­ches. Es lohnt sich durch­aus, zumin­dest ober­fläch­lich bei die­sen Din­gen zu ver­wei­len, um dar­an ein wenig den Zustand des Epi­sko­pa­tes abzulesen.
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Die Pseudomessianität des Sentimentalen

Von Msgr. Dr. Mari­an Ele­gan­ti* Es geht nur noch um Nähe, nicht um Wahr­heit. Wäh­rend die Seel­sor­ge vor Amo­ris Lae­ti­tia im Umgang mit geschie­de­nen Wie­der­ver­hei­ra­te­ten vor allem Objek­ti­vi­tät bzw. die Ver­bin­dung von Wahr­heit und Lie­be anstreb­te, ope­riert die syn­oda­le Kir­che mit einem vor­wie­gend sen­ti­men­ta­len Voka­bu­lar, das wenig dazu bei­trägt, die Situa­ti­on die­ser Men­schen nach sakra­ments­theo­lo­gi­schen …
Nostra aetate gefällt bestimmten politischen Kreisen, doch um den Preis, den Wahrheitsanspruch der göttlichen Offenbarung aufzugeben, denn Christus, wahrer Gott vom wahren Gott, ist der eigentlich Abwesende.
Leo XIV.

Glaubensabfall und Realitätsverlust, Bedingungen für die „neue Weltordnung“ – die neueste Verwirrung aus dem Vatikan

Von Wolf­ram Schrems* Es nimmt kein Ende mit den skan­da­lö­sen Ver­laut­ba­run­gen aus Rom. Sie fol­gen im Gegen­teil in immer kür­ze­ren Abstän­den. Giu­sep­pe Nar­di ver­öf­fent­lich­te bereits am 16. Sep­tem­ber eine erste Ana­ly­se der aktu­el­len Note mit dem blu­mi­gen Titel EIN WEG DER HOFFNUNG – Sech­zig Jah­re Dia­log und inter­re­li­giö­se Geschwi­ster­lich­keit im Licht der Erklä­rung des Zwei­ten …
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Rückkehr zum Lehramt

Von Abbé Clau­de Bar­the* Humanæ vitæ hat­te im Jah­re 1968, mit­ten in dem vom Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil ein­ge­lei­te­ten libe­ra­len Kli­ma, ein unge­wöhn­li­ches Ereig­nis dar­ge­stellt. Die Enzy­kli­ka löste aller­dings hef­ti­gen Wider­spruch aus. Wäh­rend das von Paul VI. gelei­te­te Kon­zil die Ekkle­sio­lo­gie dem libe­ra­len Katho­li­zis­mus geöff­net hat­te – Öku­me­ne, Reli­gi­ons­frei­heit, Dia­log mit den Reli­gio­nen –, hat­te sich …
Papst Paul VI. 1965, als er erstmals in einer römischen Pfarrei in der Volkssprache und ad populum zelebrierte.
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Zur Legitimität des Novus Ordo Missae: eine berechtigte Frage

Fol­gen­den Dis­kus­si­ons­bei­trag aus Frank­reich doku­men­tie­ren wir: Von Fran­çois Savy* In sei­nem Arti­kel „Wann kommt der lit­ur­gi­sche Frie­den?“, der in der Juli-August-Aus­­­ga­­be 2025 (Nr. 382) von La Nef erschie­nen ist, stell­te Chri­sto­phe Geffroy eine Fra­ge, der die jüngst inner­halb der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. vor­ge­nom­me­nen Prie­ster­wei­hen beson­de­re Aktua­li­tät ver­lei­hen. Er ver­trat dar­in die Auf­fas­sung, daß die bei­den For­men …
Vor wenigen Tagen wurde mit einem großen Fest die Neugestaltung der monumentalen Westfassade des Marienheiligtums von Aparecida in Brasilien der Öffentlichkeit übergeben. Sie zeigt auf einer gigantischen Fläche Rupnik-Kunst
Nachrichten

Rupniks Mosaiken: Während Lourdes sie verhüllt, feiert sie Aparecida

Von Lour­des bis Apa­re­ci­da zeigt sich ein bemer­kens­wer­ter Gegen­satz im Umgang der Kir­che mit den Wer­ken Mar­ko Ivan Rup­niks. Wäh­rend das fran­zö­si­sche Mari­en­hei­lig­tum die Mosai­ken des wegen schwe­rer Miß­brauchs­vor­wür­fe beschul­dig­ten ehe­ma­li­gen Jesui­ten inzwi­schen voll­stän­dig ver­hüllt hat, wur­de in Bra­si­li­en die letz­te monu­men­ta­le Fas­sa­de der Basi­li­ka von Apa­re­ci­da mit gro­ßem Auf­wand ent­hüllt – beglei­tet von Musik, …
Die Unterzeichnung des heute veröffentlichten Dokuments zum 60. Jahrestag von Nostra aetate durch Papst Leo XIV. Drei Dikasterienleiter waren anwesend: Kardinal Fernández, Kardinal Koch und Kardinal Koovakad.
Leo XIV.

60 Jahre Nostra aetate: Wieviel Dialog verträgt der katholische Missionsauftrag?

Der Vati­kan ver­öf­fent­lich­te zum 60. Jah­res­tag der Erklä­rung Nost­ra aet­a­te des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils über das Ver­hält­nis der katho­li­schen Kir­che zu den nicht­christ­li­chen Reli­gio­nen ein gemein­sa­mes Doku­ment. Die Inter­views der Kar­di­nä­le Vic­tor Manu­el Fernán­dez, Kurt Koch und Georg Jacob Koova­kad zei­gen, wie sehr der inter­re­li­giö­se Dia­log inzwi­schen als Bestand­teil der kirch­li­chen Sen­dung ver­stan­den wird. Dar­aus …