Bergoglianischer Statthalter im Gottesdienstdikasterium: Kardinal Arthur Roche mit Papst Franziskus.
Leo XIV.

Kardinal Roche: Papst Leo XIV. wird Traditionis custodes nicht ändern

Die Hoff­nun­gen vie­ler tra­di­on­sver­bun­de­ner Gläu­bi­gen auf eine Rück­nah­me der unter Papst Fran­zis­kus ein­ge­führ­ten Restrik­tio­nen gegen den über­lie­fer­ten Ritus dürf­ten sich nicht erfül­len, geht es nach Kar­di­nal Arthur Roche, Prä­fekt des Dik­aste­ri­ums für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung. In einem Inter­view mit The Tablet sag­te Roche, daß Papst Leo XIV. weder das Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des
Stefano Fontana verweist auf jüngste Stellungnahmen von Kardinal Robert Sarah (r.) und Kardinal Raymond Burke (l.), in denen sie Leo XIV. faktisch ersuchten, konkreter und deutlicher zu reagieren und in manchen Fragen auch einmal zu sagen: "Es reicht!"
Forum

Burke und Sarah rufen Papst Leo XIV. auf, auch einmal zu sagen: „Es reicht!“

Von Ste­fa­no Fon­ta­na* Zwi­schen syn­oda­len Expe­ri­men­ten, Homo­se­xua­lis­mus, dem Kampf gegen den Zöli­bat und LGBTQ-Mes­­sen sind die von Fran­zis­kus ein­ge­lei­te­ten Pro­zes­se außer Kon­trol­le gera­ten, und es ist an der Zeit, sie auf­zu­hal­ten. Die bei­den Kar­di­nä­le wen­den sich an Papst Leo XIV. und hof­fen auf eine Kurs­kor­rek­tur zum Wohl der Kir­che. In den ver­gan­ge­nen Tagen haben die
Eines von zahlreichen gemeinsamen Fotos von P. James Martin SJ und Papst Franziskus zur Förderung einer Homo-Agenda.
Genderideologie

Die Salamitaktik der Öffnung? Die Forderung von James Martin nach homosexuellen Priestern

Was lan­ge als Rand­the­ma inner­kirch­li­cher Dis­kus­si­on erschien, rückt kurz nach dem Ende des berg­o­glia­ni­schen Pon­ti­fi­kats in das Zen­trum der Aus­ein­an­der­set­zung: die Fra­ge nach dem Ver­hält­nis der katho­li­schen Kir­che zur Homo­se­xua­li­tät und den Kon­se­quen­zen für das Prie­ster­tum. Im Klar­text: Der US-Jesu­it Pater James Mar­tin erhob vor kur­zem erneut die For­de­rung, homo­se­xu­el­len Män­nern offi­zi­ell den Zugang zum
Männer, wie sie Kirche und Menschheit in der heutigen Krise brauchen
Forum

Die Menschen, die wir brauchen

Von Rober­to de Mat­tei* Noch vor der Ver­wir­rung der Struk­tu­ren steht die Ver­wir­rung des Den­kens. Das ist der Schlüs­sel, mit dem wir den geschicht­li­chen Augen­blick ver­ste­hen müs­sen, den wir der­zeit erle­ben. Die Kri­se, die heu­te die katho­li­sche Welt erschüt­tert, ist nicht in erster Linie eine orga­ni­sa­to­ri­sche oder stra­te­gi­sche Kri­se; sie ist viel­mehr eine geist­li­che und kul­tu­rel­le Kri­se, die die Art und Wei­se betrifft, wie wir den­ken, urtei­len und auf die Ereig­nis­se reagieren.
Der neue Apostolische Nuntius für Argentinien, Msgr. Michael Banach, ist in Buenos Aires eingetroffen
Leo XIV.

Neuer Nuntius in Buenos Aires angekommen

Mit der Ankunft des neu­en Apo­sto­li­schen Nun­ti­us in Argen­ti­ni­en ist offen­bar das letz­te for­ma­le Hin­der­nis für die erwar­te­te Ankün­di­gung der ersten Süd­ame­ri­ka­rei­se von Papst Leo XIV. besei­tigt. Der US-ame­ri­­ka­­ni­­sche Erz­bi­schof Micha­el Banach traf am 22. Juli in Bue­nos Aires ein und über­nimmt damit offi­zi­ell die diplo­ma­ti­sche Ver­tre­tung des Hei­li­gen Stuhls in Argentinien.
Der Künstlerpriester Marko Ivan Rupnik mit seinem Protektor Papst Franziskus. Ist das zweite Verfahren gegen den ehemaligen Jesuiten bereits entschieden?
Nachrichten

Ist auch das zweite Rupnik-Verfahren entschieden?

Ein neu­es Gerücht um das kir­chen­recht­li­che Ver­fah­ren gegen den ehe­ma­li­gen Jesui­ten und Prie­ster­künst­ler Mar­ko Ivan Rup­nik löste erheb­li­che Unru­he aus. Aus­gangs­punkt war der in vati­ka­ni­schen Ange­le­gen­hei­ten gut infor­mier­te tra­di­ti­ons­ver­bun­de­ne Blog Mes­sa in Lati­no. Nach des­sen Dar­stel­lung soll das Ver­fah­ren bereits abge­schlos­sen wor­den sein – mit einem für Rup­nik gün­sti­gen Aus­gang. Eine offi­zi­el­le Bestä­ti­gung hier­für gibt
Pater Michael Mary, Gründer und Generaloberer der altrituellen Transalpinen Redemptoristen, will sich am kommenden 25. Juli ohne päpstliches Mandat zum Bischof weihen lassen.
Liturgie & Tradition

Die (sedisvakantistische) Bischofsweihe bei den Transalpinen Redemptoristen

Der Bischof von Aber­deen, Msgr. Hugh Gil­bert OSB, hat das Ange­bot im über­lie­fer­ten Römi­schen Ritus in sei­ner schot­ti­schen Diö­ze­se deut­lich aus­ge­wei­tet, zugleich jedoch schar­fe Kon­se­quen­zen aus der jüng­sten Ent­wick­lung inner­halb der alt­ri­tu­el­len Gemein­schaft der Söh­ne des Aller­hei­lig­sten Erlö­sers (FSSR), bes­ser bekannt auch als Tran­sal­pi­ne Redempto­ri­sten, gezo­gen. Wäh­rend ehe­ma­li­ge Mit­glie­der der auf der schot­ti­schen Insel Papa
Treffen der Spitze der Argentinischen Bischofskonferenz mit linken Gewerkschaftsführern: Wer sind die Bischöfe, wer die Gewerkschaftsführer?
Forum

Die argentinischen Bischöfe sind besorgt

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Die argen­ti­ni­schen Bischö­fe sind besorgt und ner­vös. Und sie haben allen Grund dazu, denn ihnen ent­glei­tet alles, und sie wis­sen nicht mehr ein noch aus. Der ein­zi­ge Draht, den sie in Rom noch haben, ist … Tucho Fernán­dez (man­che behaup­ten, er sei über­haupt der­je­ni­ge, der die Bischofs­kon­fe­renz steu­ert), eine Figur, die völ­lig
Papst Franziskus und Kardinal Arthur Roche: erklärte Gegner des überlieferten Ritus
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Fünf Jahre „Traditionis custodes“ – eine negative Bilanz

Zum fünf­ten Jah­res­tag von Tra­di­tio­nis cus­to­des zieht der Vati­ka­nist Micha­el Hay­nes eine ernüch­tern­de Bilanz. In einer Ana­ly­se, die am 16. Juli 2026 auf dem Por­tal Per­Ma­ri­am erschien, ver­tritt Hay­nes die The­se, daß das von Papst Fran­zis­kus erlas­se­ne Motu pro­prio die lit­ur­gi­schen Aus­ein­an­der­set­zun­gen in der Kir­che nicht been­det, son­dern neu ent­facht habe.
Kardinal Burke fordert die Abkehr vom Synodalismus, die Korrektur von Traditionis custodes und die Errichtung eines eigenen Dikasteriums für die Tradition
Leo XIV.

Kardinal Burke: „Diese ganze Synodalität muß gestoppt werden“

Mit unge­wöhn­li­cher Deut­lich­keit kri­ti­siert Kar­di­nal Ray­mond Leo Bur­ke den gegen­wär­ti­gen syn­oda­len Kurs der Kir­che. In einem aus­führ­li­chen, gestern ver­öf­fent­lich­ten Inter­view mit The Col­lege of Car­di­nals Report (Car­di­nal News) nach dem Kon­si­sto­ri­um vom 26. und 27. Juni erklär­te der US-ame­ri­­ka­­ni­­sche Pur­pur­trä­ger, die soge­nann­te „Syn­oda­li­tät“ ent­beh­re einer kla­ren theo­lo­gi­schen Grund­la­ge, gefähr­de die offe­ne Bera­tung der Kar­di­nä­le und