Theodore McCarrick noch als Kardinal. Anfang 2020 legt der Vatikan einen Bericht zum Skandal vor.
Genderideologie

Vatikan legt „Anfang 2020“ Bericht zum Skandalfall McCarrick vor

(New York) Der Vati­kan wird Anfang 2020 einen Bericht über den Miß­brauchs­skan­dal des ehe­ma­li­gen Kar­di­nals und sus­pen­dier­ten Prie­sters Theo­do­re McCarrick ver­öf­fent­li­chen. Dies kün­dig­te Kar­di­nal Sean Patrick O’Malley bei der Herbst­voll­ver­samm­lung der Ame­ri­ka­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz nach sei­nem Ad-limi­­na-Besuch in Rom an.

Papst Franziskus mit seinem Biographen Austen Ivereigh, der soeben ein neues Papst-Buch vorlegte.
Hintergrund

Behauptungen in neuem Papst-Buch „falsch und irreführend“

(New York) Anfang der Woche erschien nicht nur das Buch „Il Dio uni­co e la socie­tà moder­na“ (Der eine Gott für die moder­ne Gesell­schaft) des Papst-Freun­­­des Euge­nio Scal­fa­ri, son­dern auch das neue Buch „Woun­ded She­pherd: Pope Fran­cis and His Strugg­le to Con­vert the Catho­lic Church“ (Der ver­wun­de­te Hir­te. Papst Fran­zis­kus und sein Kampf um die

Mißbrauchsgipfel: Papst Franziskus schweigt weiterhin zu den Anschuldigungn von Nuntius Carlo Maria Viganò.
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Wie lange will Papst Franziskus noch schweigen?

(Rom) In Rom tagt wei­ter­hin der Miß­brauchs­gip­fel, wäh­rend eben­so wei­ter­hin die Rol­le von Papst Fran­zis­kus im Fall von Ex-Kar­­di­­nal McCarrick, der inzwi­schen lai­siert wur­de, unklar ist. Das­sel­be gilt für den Fall des argen­ti­ni­schen Bischofs Gusta­vo Oscar Zan­chet­ta. Eine Aus­sa­ge von Kar­di­nal O’Malley im Rah­men des Gip­fel­tref­fens scheint in die­sem Zusam­men­hang von eini­gen Medi­en falsch ver­stan­den

Mißbrauchsgipfel ohne über das Haupttatmotiv Homosexualität zu sprechen? Gläubige fordern vor dem Vatikan Nulltoleranz.
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Mißbrauchsgipfel ohne über die Homosexualität zu sprechen?

(Rom) Im Vati­kan wird heu­te in Anwe­sen­heit von Papst Fran­zis­kus der Gip­fel zum sexu­el­len Miß­brauch durch Kle­ri­ker fort­ge­setzt. Der Papst ließ der Ver­samm­lung einen Maß­nah­men­ka­ta­log mit 21 Punk­ten vor­le­gen: psy­cho­lo­gi­sche Tests, mehr Selek­ti­on, Aus­bil­dungs­pro­gram­me, eine ver­stärk­te Unter­schei­dung… Doch an das eigent­li­che Haupt­pro­blem, die Homo­se­xua­li­tät, wagt er sich nicht.

Sexueller Mißbrauchsskandal: Kardinal O'Malley reagierte auf die Ernennung des Organisationskomitees für den Sondergipfel und ließ die Öffentlichkeit und Papst Franziskus einiges wissen.
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Kardinal O’Malley läßt Papst Franziskus und die Öffentlichkeit einiges wissen

(Washing­ton) Kar­di­nal Sean Patrick O’Malley nahm zur Ernen­nung des Orga­ni­sa­ti­ons­ko­mi­tees für den Son­der­gip­fel gegen sexu­el­len Miß­brauch Stel­lung, der von Papst Fran­zis­kus für Febru­ar 2019 ein­be­ru­fen wur­de. O’Malley wur­de von Papst Fran­zis­kus über­ra­schend nicht in das Orga­ni­sa­ti­ons­ko­mi­tee beru­fen, obwohl er Vor­sit­zen­der der Päpst­li­chen Kin­der­schutz­kom­mis­si­on ist.

Kardinal O'Malley versuchte zumindest durch eine Stellungnahme nach der Intervention des Vatikans Handlungsfähigkeit zu zeigen.
Hintergrund

Kardinal O’Malley bekräftigt Nulltoleranz nach Knebelung durch Rom

(Washing­ton) Die über­ra­schen­de Inter­ven­ti­on des Vati­kans, mit der Papst Fran­zis­kus den US-Bischö­­fe unter­sag­te, Ent­schei­dun­gen gegen den sexu­el­len Miß­brauchs­skan­dal durch Kle­ri­ker zu tref­fen, löste nicht nur Stau­nen, son­dern auch Unmut aus. Zu den Reak­tio­nen gehört eine Stel­lung­nah­me von Kar­di­nal Sean Patrick O’Malley, dem Erz­bi­schof von Bos­ton und vor allem auch Vor­sit­zen­den der Päpst­li­chen Kin­der­schutz­kom­mis­si­on.