Auf einer virtuellen Vollversammlung wollen die Bischöfe der USA in wenigen Tagen über ein eventuelles Kommunionverbot für US-Präsident Joe Biden sprechen – falls Santa Marta es zuläßt.
Hintergrund

Kommunionverbot für Joe Biden bleibt auf der Tagesordnung der US-Bischofskonferenz

(Washing­ton) Die Früh­jahrs­voll­ver­samm­lung der Bischofs­kon­fe­renz der USA wird mit gro­ßer Span­nung erwar­tet, seit bekannt wur­de, daß über ein mög­li­ches Kom­mu­ni­on­ver­bot für Abtrei­bungs­po­li­ti­ker ent­schie­den wer­den soll. Die Bri­sanz von welt­wei­ter Bedeu­tung liegt dar­in, daß ein sol­ches Ver­bot in erster Linie auf US-Prä­­si­­dent Joe Biden abzielt.

Die beiden ranghöchsten Bergoglianer im US-Episkopat, Kardinal Cupich (links) und Kardinal Tobin (rechts), statteten Ende April Glaubenspräfekt Ladaria (Mitte) in Rom einen Besuch ab.
Lebensrecht

Besuch aus den USA im Vatikan

(Rom) Für man­che erscheint der Streit um ein mög­li­ches Kom­mu­ni­on­ver­bot für US-Prä­­si­­dent Joe Biden auf­grund ande­rer Pro­ble­me viel­leicht zweit­ran­gig. Das ist er aber nicht, nicht von der Sache her und schon gar nicht auf­grund der Wahr­neh­mung auf den Füh­rungs­ebe­nen. Dort gilt er als höch­ste Prio­ri­tät, denn es geht um das Ver­hält­nis zwi­schen der Kir­che und

Blase Cupich ist der Vertraute, der Papst Franziskus über die Lage in den USA informiert. Er könnte demnächst als Präfekt der Bischofskongregation den von Franziskus gewünschten Typus von Bischöfen auswählen.
Hintergrund

Der Typus von Bischöfen, den Papst Franziskus sich wünscht

(Rom) Kar­di­nal Marc Ouel­let, der Prä­fekt der römi­schen Bischofs­kon­gre­ga­ti­on, wird dem­nächst abge­löst wer­den. Als Nach­fol­ger im Gespräch ist Kar­di­nal Bla­se Cup­ich, der Anfüh­rer der pro­gres­si­ven Bischö­fe in der US-ame­­ri­­ka­­ni­­schen Bischofskonferenz.

Joe Biden zeigte sich gestern im Oval Office den Fotografen mit Bildern im Hintergrund, darunter besonders sichtbar eines, das ihn mit Papst Franziskus zeigt.
Lebensrecht

Bidens erster Amtstag – und es knistert zwischen Vatikan und US-Bischofskonferenz

(New York) Main­­stream-Medi­­en beto­nen mit Nach­druck, daß Joe Biden, der gestern als 46. Prä­si­dent der USA ange­lobt wur­de, Katho­lik ist. Biden besuch­te, bevor er ins Amt ein­ge­führt wur­de, die Mes­se. Als er im Oval Office des Wei­ßen Hau­ses Platz nahm und erste Durch­füh­rungs­de­kre­te unter­zeich­ne­te, wur­de er so ins Bild gesetzt, daß im Hin­ter­grund ein Foto

Kardinal Cupich beantragte eine Änderung der Formulierung.
Lebensrecht

Der schwarze Schuh des Papstes in der Tür

(Rom) Die USA sind für Papst Fran­zis­kus das Schlüs­sel­land in kirch­li­cher und poli­ti­scher Hin­sicht. In der Bischofs­kon­fe­renz wur­den bei der gestern zu Ende gegan­ge­nen Herbst­voll­ver­samm­lung zu einem Schlüs­sel­the­ma die Mehr­heits­ver­hält­nis­se gezählt.

Papst Franziskus mit seinem Biographen Austen Ivereigh, der soeben ein neues Papst-Buch vorlegte.
Hintergrund

Behauptungen in neuem Papst-Buch „falsch und irreführend“

(New York) Anfang der Woche erschien nicht nur das Buch „Il Dio uni­co e la socie­tà moder­na“ (Der eine Gott für die moder­ne Gesell­schaft) des Papst-Freun­­­des Euge­nio Scal­fa­ri, son­dern auch das neue Buch „Woun­ded She­pherd: Pope Fran­cis and His Strugg­le to Con­vert the Catho­lic Church“ (Der ver­wun­de­te Hir­te. Papst Fran­zis­kus und sein Kampf um die

Wird Erzbischof Wilton Gregory der neue Erzbischof von Washington
Nachrichten

[Update] Wird Wilton Gregory zur Freude der kirchlichen „Homo-Lobby“ neuer Erzbischof von Washington?

(Washing­ton) Gerüch­te gab es bereits seit eini­ger Zeit, nun wur­den sie von der Washing­ton Post berich­tet: Neu­er Erz­bi­schof in Washing­ton, der Bun­des­haupt­stadt der USA, soll Erz­bi­schof Wil­ton Gre­go­ry von Atlan­ta wer­den. Papst Fran­zis­kus setzt den pro­gres­si­ven Umbau des US-Epi­­s­ko­­pats trotz des sexu­el­len Miß­brauchs­skan­dal, in den vor allem pro­gres­si­ve Hier­ar­chen ver­wickelt sind, unbe­ein­druckt fort.

Mißbrauchsgipfel ohne über das Haupttatmotiv Homosexualität zu sprechen? Gläubige fordern vor dem Vatikan Nulltoleranz.
Nachrichten

Mißbrauchsgipfel ohne über die Homosexualität zu sprechen?

(Rom) Im Vati­kan wird heu­te in Anwe­sen­heit von Papst Fran­zis­kus der Gip­fel zum sexu­el­len Miß­brauch durch Kle­ri­ker fort­ge­setzt. Der Papst ließ der Ver­samm­lung einen Maß­nah­men­ka­ta­log mit 21 Punk­ten vor­le­gen: psy­cho­lo­gi­sche Tests, mehr Selek­ti­on, Aus­bil­dungs­pro­gram­me, eine ver­stärk­te Unter­schei­dung… Doch an das eigent­li­che Haupt­pro­blem, die Homo­se­xua­li­tät, wagt er sich nicht.

Kardinal Cupich mit Papst Franziskus
Genderideologie

Übersiedlung von Chicago nach Washington?

(Rom) Der Vati­kan schweigt zu den jüng­sten Ent­hül­lun­gen, daß Kar­di­nal Donald Wuerl bereits seit 2004 vom homo­se­xu­el­len Miß­brauch durch Kar­di­nal Theo­do­re McCarrick, sei­nem Vor­gän­ger als Erz­bi­schof von Washing­ton, wuß­te. Unter­des­sen wächst der Druck, daß mög­lichst bald ein neu­er Erz­bi­schof für Washing­ton ernannt wird. Kar­di­nal Bla­se Cup­ich wird als poten­ti­el­ler Kan­di­dat genannt – um die Linie