26. August 2026
Júlio Duarte Langa, Bischof Xai-Xai und schließlich Kardinal, verteidigte die Freiheit der Kirche während der sozialistischen Diktatur in Mosambik

Das Zeugnis des Kardinals für die Freiheit der Kirche

Von Giu­sep­pe Bri­en­za* Am 3. August 2026 starb im Alter von 98 Jah­ren im Kran­ken­haus der mosam­bi­ka­ni­schen Haupt­stadt Mapu­to der eme­ri­tier­te Bischof von Xai-Xai, Kar­di­nal Júlio Duar­te Lan­ga. Er war gleich­sam der „Vater“ der Prie­ster des afri­ka­ni­schen Staa­tes, da er inner­halb der Bischofs­kon­fe­renz lan­ge Zeit für die Aus­bil­dung und den Schutz der Diö­ze­san­prie­ster ver­ant­wort­lich gewe­sen war.

Júlio Duarte Langa, Bischof Xai-Xai und schließlich Kardinal, verteidigte die Freiheit der Kirche während der sozialistischen Diktatur in Mosambik
Christenverfolgung

Das Zeugnis des Kardinals für die Freiheit der Kirche

Von Giu­sep­pe Bri­en­za* Am 3. August 2026 starb im Alter von 98 Jah­ren im Kran­ken­haus der mosam­bi­ka­ni­schen Haupt­stadt Mapu­to der eme­ri­tier­te Bischof von Xai-Xai, Kar­di­nal Júlio Duar­te Lan­ga. Er war gleich­sam der „Vater“ der Prie­ster des afri­ka­ni­schen Staa­tes, da er inner­halb der Bischofs­kon­fe­renz lan­ge Zeit für die Aus­bil­dung und den Schutz der Diö­ze­san­prie­ster ver­ant­wort­lich gewe­sen war.
Die beiden Konzilspäpste: Johannes XXIII. mit Kardinal Giovanni Battista Montini, der als Paul VI. sein Nachfolger wurde
Forum

Sind Heiligsprechungen unfehlbar? War Papst Paul VI. ein heiliger Papst? – Neue Einsichten (3. Teil/​Schluß)

Die­ser Teil schließt unmit­tel­bar an den 2. Teil vom 19.08.26 an. – Von Wolf­ram Schrems* Zur Klä­rung eines all­fäl­li­gen Miß­ver­ständ­nis­ses: Pro­fes­sor Kwas­niew­ski zitier­te in sei­nem Arti­kel Animadver­si­ons on the Cano­nizati­on of Paul VI (Kri­ti­sche Anmer­kun­gen zur Hei­lig­spre­chung von Paul VI.) im Sam­mel­band Are Cano­nizati­ons Infal­lible? einen anony­men Prie­ster, der u. a. geschrie­ben hat­te:„Viel­leicht ver­dient ein Kon­zil,
Christenverfolgung

Die antichristliche Verfolgung hat bereits begonnen

Von Guil­laume Gat­ter­mann* Mehr als fünf­zehn Jahr­hun­der­te lang wur­de Frank­reich als die älte­ste Toch­ter der Kir­che bezeich­net. Als Wie­ge von Hei­li­gen, Kathe­dra­len, Uni­ver­si­tä­ten und einer außer­ge­wöhn­li­chen christ­li­chen Kul­tur­blü­te hat das Land die Geschich­te der west­li­chen Zivi­li­sa­ti­on ent­schei­dend geprägt.
Mosaike in der Memorialkapelle von Betiga in Istrien
Hintergrund

Die Mosaiken von Sankt Andreas in Betiga

Im Kom­plex von St. Andre­as bei Beti­ga im kroa­ti­schen Istri­en sind früh­christ­li­che Mosai­ken aus dem 5. Jahr­hun­dert n. Chr. wie­der sicht­bar gewor­den. Obwohl schon in den 1970er Jah­ren ent­deckt, waren sie zu ihrem Schutz fast ein hal­bes Jahr­hun­dert lang der Öffent­lich­keit weit­ge­hend ver­bor­gen geblie­ben. Unter den Inschrif­ten befin­det sich auch jene von Feli­cia­nus und Inge­nua.
Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin (links) mit Papst Leo XIV.
Leo XIV.

Ein Verbleib im Amt?

Kar­di­nal Pie­tro Paro­lin ist erst 71 Jah­re alt, was sei­ne Ablö­sung alles ande­re als zwin­gend macht. Gera­de das Amt des vati­ka­ni­schen Staats­se­kre­tärs ist eine per­sön­li­che Ver­trau­ens­ent­schei­dung des Pap­stes. Es ist aller­dings durch­aus üblich, daß ein neu­er Papst den bis­he­ri­gen Staats­se­kre­tär zunächst über­nimmt und spä­ter einen Mann des eige­nen Ver­trau­ens an die Spit­ze beruft.
Die Hinrichtung von François Athanase de Charette de la Contrie, 1793 bis 1796 Oberbefehlshaber der königstreuen, katholischen Armee der Vendée
Forum

Das letzte Ave Maria des Monsieur de Charette

Von Rober­to de Mat­tei* Es war fast fünf Uhr nach­mit­tags am 29. März 1796, als Fran­­çois-Atha­­na­se de Cha­ret­te, der hel­den­haf­te Gene­ral der Ven­dée, ein­fa­cher bekannt als Mon­sieur de Cha­ret­te, das Gefäng­nis von Bouf­fay ver­ließ, um den letz­ten Abschnitt sei­nes Weges anzutreten.
Brennende Kanzel (Chile)
Forum

Die Krise der institutionellen Identität: Eine systemtheoretische Analyse gegenwärtiger Transformationsdynamiken in der katholischen Kirche

Von Con­tra Ambi­va­lent* 1. Ein­lei­tung und theo­re­ti­scher Rah­men Die römisch-katho­­li­­sche Kir­che stellt aus sozio­lo­gi­scher und system­theo­re­ti­scher Per­spek­ti­ve eine beson­de­re Insti­tu­ti­on dar. Ihre außer­ge­wöhn­li­che Sta­bi­li­tät über vie­le Jahr­hun­der­te hin­weg beruh­te auf einer engen Ver­bin­dung von Tran­szen­denz und gesell­schaft­li­cher Wirk­lich­keit. Sie ver­stand sich nicht ledig­lich als mensch­li­che Orga­ni­sa­ti­on, son­dern als geist­li­che Insti­tu­ti­on, deren Ursprung und Auf­trag auf
Piero della Francesca, zentraler Teil des Polyptychons der Barmherzigkeit (ca. 1444–1464)
Forum

Die Strafen Gottes in der Zeit des Unglaubens

Von Cri­sti­na Sic­car­di* Es war Sams­tag­mit­tag (ein Mari­en­tag), der 13. Okto­ber 1917, als Tau­sen­de von Men­schen, die sich in der Cova da Iria in Por­tu­gal ver­sam­melt hat­ten, sahen, wie die Son­ne etwa zehn Minu­ten lang ihre Far­be, Grö­ße und Posi­ti­on ver­än­der­te und sich anschlie­ßend immer wei­ter der Erde zu nähern schien, als wür­de sie auf
Bilder

Der Fischerring für Papst Leo XIV.

Papst Leo XIV. wur­de am heu­ti­gen 18. Mai von Kar­di­nal­bi­schof Luis Anto­nio Tag­le auf dem Peters­platz der Fischer­ring ange­legt. Der Annu­lus pis­ca­to­ris oder päpst­li­che Ring ist eine der Insi­gni­en des Papstes.