Nancy Pelosi vom Kommunionempfang ausgeschlossen – Paukenschlag in den USA

"Nach zahlreichen Versuchen, ihr zu helfen, das schwere Übel einzusehen"

Erzbischof Salvatore Cordileone von San Francisco sprach ein Kommunionverbot gegen Nancy Pelosi, die mächtige Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, aus, wegen ihrer Abtreibungsbefürwortung.
Erzbischof Salvatore Cordileone von San Francisco sprach ein Kommunionverbot gegen Nancy Pelosi, die mächtige Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, aus, wegen ihrer Abtreibungsbefürwortung.

(Washing­ton) Erz­bi­schof Sal­va­to­re Cor­di­leo­ne von San Fran­cis­co hat Nan­cy Pelo­si, die Vor­sit­zen­de (Spea­ker) des Reprä­sen­tan­ten­hau­ses der USA, von der Hei­li­gen Kom­mu­ni­on aus­ge­schlos­sen – gegen den Wil­len Roms. Sei­ne Ent­schei­dung fällt unmit­tel­bar vor einer rich­tungs­wei­sen­den Ent­schei­dung des Ober­sten Gerichts­hofs der USA zur Abtrei­bungs­fra­ge, die für Ende Juni erwar­tet wird.

Überraschende Wende im Kommunion-Streit

Kaum hat­te sich abge­zeich­net, daß Joe Biden in das Wei­ße Haus ein­zie­hen wird – ob regu­lär gewählt oder nicht, sei dahin­ge­stellt –, wur­de von Bischö­fen die Fra­ge auf­ge­wor­fen, ob ihm nicht spä­te­stens jetzt, da er als mäch­tig­ster Mann der Welt gro­ßen Ein­fluß aus­üben wird, die Zulas­sung zum Kom­mu­nion­emp­fang zu ver­wei­gern sei.

Für jeden Katho­li­ken gilt als Vor­aus­set­zung zum Kom­mu­nion­emp­fang, daß er sich in der Gemein­schaft (lat. com­mu­nio) mit Jesus Chri­stus befin­det, also in wesent­li­chen Punk­ten nicht von der Glau­bens­wahr­heit abweicht, die­se leug­net oder ihr hart­näckig wider­spricht. Was für jeden Gläu­bi­gen gilt, gilt erst recht für Ent­schei­dungs­trä­ger, die Ver­ant­wor­tung tra­gen und durch ihr Reden und Han­deln vie­le Men­schen beein­flus­sen und sogar bedin­gen können.

Abtrei­bungs­lob­by­istin Nan­cy Pelosi

Joe Biden ver­tritt seit Jah­ren eine Abtrei­bungs- und Homo-Agen­da, die mit der kirch­li­chen Leh­re nicht in Ein­klang zu brin­gen ist. Er ver­harrt dar­in hart­näckig, wie sei­ne kon­kre­ten Ver­spre­chen im Wahl­kampf und sei­ne Ent­schei­dun­gen nach der Wahl zeigen.

Für ein gan­zes Jahr lang ent­brann­te in den USA ein hit­zi­ger Streit über die Fra­ge der Kom­mu­ni­on­zu­las­sung Bidens und ande­rer Abtrei­bungs­po­li­ti­ker, was kon­kret vor allem die Demo­kra­ti­sche Par­tei betrifft. Nach dem US-Prä­si­den­ten wur­de dabei am häu­fig­sten Nan­cy Pelo­si genannt, die Vor­sit­zen­de des US-Repräsentantenhauses.

Der pro­gres­si­ve Flü­gel der US-Bischofs­kon­fe­renz – er steht der Demo­kra­ti­schen Par­tei von Biden und Pelo­si nahe – sträub­te sich ener­gisch gegen eine Ver­ur­tei­lung und rief dage­gen Papst Fran­zis­kus zu Hil­fe. Des­sen Sym­pa­thien für die poli­ti­sche Lin­ke sind hin­läng­lich bekannt. Nach vier Jah­ren Donald Trump, die Rom mit einer fak­ti­schen Funk­stil­le zwi­schen San­ta Mar­ta und dem Wei­ßen Haus beleg­te, war Fran­zis­kus alles ande­re als inter­es­siert, sich von kon­ser­va­ti­ven Bischö­fen in den USA, die ohne­hin nicht sei­ne Sym­pa­thie genie­ßen, die wie­der­erlang­te „Har­mo­nie“ stö­ren zu las­sen. So kam es zu mas­si­ven Inter­ven­tio­nen Roms gegen die Mehr­heits­mei­nung unter den US-Bischö­fen, die letzt­lich zu einem Still­stand führ­ten. Die Herbst­voll­ver­samm­lung der Bischofs­kon­fe­renz, die im Novem­ber 2021 ein Kom­mu­ni­on­ver­bot aus­spre­chen soll­te, gelang­te nach einem fak­ti­schen Veto aus Rom zu kei­ner Ent­schei­dung. Die Pro­gres­si­ven hat­ten mit Unter­stüt­zung des Pap­stes gesiegt.

Damit dies gelingt, gewähr­te Fran­zis­kus kurz vor der Herbst­voll­ver­samm­lung Biden eine Audi­enz und über­ließ es dem US-Prä­si­den­ten den Inhalt des Gesprächs in Sachen Kom­mu­ni­on an die Öffent­lich­keit zu tra­gen. Und das fiel erwar­tungs­ge­mäß aus. Der Papst hat­te Fak­ten geschaf­fen, die den Hand­lungs­spiel­raum der US-Bischö­fe lähmte.

Bidens Hei­mat­bi­schof hat­te sich ohne­hin früh­zei­tig auf die Sei­te von San­ta Mar­ta gestellt und ver­laut­bart, der US-Prä­si­dent sei natür­lich wei­ter­hin zur Kom­mu­ni­on zuge­las­sen. Glei­ches gab der Erz­bi­schof der Bun­des­haupt­stadt Washing­ton bekannt. Solan­ge sich der Prä­si­dent nicht irgend­wo in den Wei­ten der USA ins „fal­sche“ Bis­tum ver­irrt, hat er beim Kirch­gang also nichts zu befürchten.

Cordileones Alleingang

Nun kam es aber doch noch zu einem Pau­ken­schlag. Nach der Läh­mung der Bischofs­kon­fe­renz schien die Ange­le­gen­heit vom Tisch zu sein. Nun ent­schied Msgr. Sal­va­to­re Cor­di­leo­ne, der Erz­bi­schof von San Fran­cis­co, der Hei­mat­diö­ze­se von Nan­cy Pelo­si, der bekann­te­sten und ein­fluß­rei­chen Ver­tre­te­rin der Demo­kra­ti­schen Par­tei hin­ter Biden, aber im Allein­gang anders. Erz­bi­schof Cor­di­leo­ne schloß die Vor­sit­zen­de des Unter­hau­ses im US-Par­la­ment vom Kom­mu­nion­emp­fang aus und gab dies gestern öffent­lich bekannt. Die Begrün­dung liegt auf der Linie, die im ver­gan­ge­nen Jahr zu einer all­ge­mei­nen Ver­ur­tei­lung von Abtrei­bungs­po­li­ti­kern füh­ren hät­te sol­len: Weil Nan­cy Pelo­si hart­näckig die Tötung unge­bo­re­ner Kin­der unter­stützt, befin­de sie sich nicht in der Gemein­schaft der Kir­che und habe sich damit selbst von der Kom­mu­ni­on aus­ge­schlos­sen, so der Erz­bi­schof. Auf Twit­ter faß­te Msgr. Cor­di­leo­ne sei­ne Ent­schei­dung zusammen:

„Nach zahl­rei­chen Ver­su­chen, mit Pelo­si zu spre­chen, um ihr zu hel­fen, das schwe­re Übel ein­zu­se­hen, das sie begeht, den Skan­dal, den sie ver­ur­sacht, die Gefahr für ihre eige­ne See­le, die sie ris­kiert, habe ich ent­schie­den, daß sie nicht zur Hei­li­gen Kom­mu­ni­on zuge­las­sen wird.“

Erz­bi­schof Cor­di­leo­ne, der mehr­fach durch muti­ges Auf­tre­ten in Erschei­nung trat, hat­te schon im Mai 2021 sei­ne Empö­rung über die römi­schen Inter­ven­tio­nen zugun­sten Bidens und Pelo­sis erken­nen las­sen. Am glei­chen Tag, als das Schrei­ben der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on bekannt wur­de, mit dem die­se im Auf­trag von Papst Fran­zis­kus den Abtrei­bungs­po­li­ti­kern der Demo­kra­ti­schen Par­tei zu Hil­fe eil­te, twit­ter­te der Erz­bi­schof von San Francisco:

„Ich zit­te­re bei dem Gedan­ken, daß, wenn ich die Katho­li­ken unter mei­ner Seel­sor­ge, die die Abtrei­bung unter­stüt­zen, nicht offen her­aus­for­de­re, sowohl sie als auch ich, wir alle uns vor Gott für das unschul­di­ge Blut ver­ant­wor­ten müssen.“

Pelo­si hin­ge­gen erklär­te sich „zufrie­den“ mit dem Brief aus dem Vatikan.

„Pelosis Haltung zur Abtreibung ist immer extremer geworden“

In einem Schrei­ben an sei­ne Diö­ze­se gab der Erz­bi­schof aus­führ­li­cher die Grün­de für sei­ne Ent­schei­dung bekannt. Dar­in heißt es:

Der Dank gläu­bi­ger Katho­li­ken an Erz­bi­schof Cordileone

„Es kann kein extre­me­res Bei­spiel für […] kul­tu­rel­le Ver­derbt­heit geben, als wenn direk­te Angrif­fe auf das mensch­li­che Leben im Gesetz einer Nati­on ver­an­kert sind, von der Gesell­schaft gefei­ert und sogar von der Regie­rung bezahlt wer­den. Des­halb hat Papst Fran­zis­kus, wie kein ande­rer Papst seit Men­schen­ge­den­ken, wie­der­holt und anschau­lich die kla­re und bestän­di­ge Leh­re der Kir­che bekräf­tigt, daß Abtrei­bung ein schwe­res mora­li­sches Übel ist. […]
Als Erz­bi­schof von San Fran­cis­co bin ich ver­pflich­tet, mich um alle christ­li­chen Gläu­bi­gen zu küm­mern, die mir anver­traut sind.
Die­se schwer­wie­gen­de Pflicht kann manch­mal unan­ge­nehm wer­den, beson­ders wenn Katho­li­ken im öffent­li­chen Leben aus­drück­lich Prak­ti­ken för­dern, die die direk­te Tötung unschul­di­ger Men­schen­le­ben beinhal­ten, was bei der Abtrei­bung der Fall ist. Ich rin­ge schon seit vie­len Jah­ren mit die­sem The­ma in mei­nem eige­nen Gewis­sen, ins­be­son­de­re im Hin­blick auf die Spre­che­rin des US-Reprä­sen­tan­ten­hau­ses und Mit­glied unse­rer Erz­diö­ze­se, Nan­cy Pelo­si.
Ich habe im Lau­fe der Jah­re von vie­len, vie­len von Ihnen Brie­fe erhal­ten, in denen Sie Ihre Besorg­nis über den Skan­dal zum Aus­druck brach­ten, der von jenen Katho­li­ken im öffent­li­chen Leben ver­ur­sacht wird, die so schwer­wie­gen­de böse Prak­ti­ken wie die Abtrei­bung för­dern.
Ich habe geant­wor­tet, daß Bekeh­rung immer bes­ser ist als Aus­gren­zung und daß jeder sol­chen Maß­nah­me auf­rich­ti­ge und sorg­fäl­ti­ge Bemü­hun­gen um Dia­log und Über­zeu­gung vor­aus­ge­hen müs­sen.
Lei­der ist die Posi­ti­on von Pelo­si zur Abtrei­bung im Lau­fe der Jah­re immer extre­mer gewor­den, ins­be­son­de­re in den letz­ten Mona­ten.
Anfang die­ses Monats berief sie sich, wie schon so oft, aus­drück­lich auf ihren katho­li­schen Glau­ben, um Abtrei­bung als ‚Wahl‘ zu recht­fer­ti­gen, und stell­te sich dies­mal in direk­ten Gegen­satz zu Papst Fran­zis­kus: ‚Allein die Vor­stel­lung, daß man Frau­en die Grö­ße, den Zeit­punkt oder was auch immer ihrer Fami­lie vor­schreibt, ist so ent­setz­lich, und das sage ich als gläu­bi­ge Katho­li­kin‘. […]
Nach zahl­rei­chen Ver­su­chen, mit ihr zu spre­chen, um ihr zu hel­fen, das schwe­re Übel ein­zu­se­hen, das sie begeht, den Skan­dal, den sie ver­ur­sacht, und die Gefahr für ihre eige­ne See­le, die sie ris­kiert, bin ich zu dem Schluß gekom­men, daß der Punkt erreicht ist, an dem ich eine öffent­li­che Erklä­rung abge­ben muß, daß sie nicht zur Hei­li­gen Kom­mu­ni­on zuge­las­sen wird, solan­ge sie nicht öffent­lich ihre Unter­stüt­zung für „Abtrei­bungs­rech­te“ zurück­weist, beich­tet und im Sakra­ment der Buße die Abso­lu­ti­on für ihre Mit­wir­kung an die­sem Übel erhält. Dem­entspre­chend habe ich ihr eine ent­spre­chen­de Mit­tei­lung über­mit­telt, die ich nun ver­öf­fent­licht habe.“

Erz­bi­schof Cor­di­leo­ne füg­te hin­zu, daß er über die Ent­schei­dung „nicht erfreut“ sei und sein Han­deln „rein pasto­ral, nicht poli­tisch“ ist. Obwohl sich der Erz­bi­schof gegen den Wil­len San­ta Mar­tas stellt, beruft er sich dabei auf Papst Fran­zis­kus. Das ist legi­tim, da die von Msgr. Cor­di­leo­ne zitier­ten Aus­sa­gen des Pap­stes öffent­lich erfolg­ten, wäh­rend die Inter­ven­tio­nen hin­ter den Kulis­sen stattfanden. 

Msgr. Cor­di­leo­ne schließt im Schrei­ben mit den Worten:

„Möge Gott uns die Gna­de gewäh­ren, wah­re Ver­tei­di­ger der Wür­de des mensch­li­chen Lebens zu sein, in allen Pha­sen und Bedin­gun­gen des Lebens, und Frau­en zu beglei­ten, zu unter­stüt­zen und zu lie­ben, die sonst im ver­letz­lich­sten Moment ihres Lebens allein und ver­äng­stigt wären.“

Das Schrei­ben wur­de gestern nach­mit­tag auf der Inter­net­sei­te des Erz­bis­tums San Fran­cis­co ver­öf­fent­licht. Kurz dar­auf war die Sei­te tot. Ein Zufall? Der Erz­bi­schof reagier­te auf Twit­ter, indem er dort auf eine ande­re Sei­te mit dem voll­stän­di­gen Text sei­nes Schrei­bens verlinkte.

Im Juni wird richtungsweisendes Urteil des Obersten Gerichtshofs erwartet

Cor­di­leo­nes Schritt erfolgt zu einer Zeit, in der der Ober­ste Gerichts­hof der USA bereit zu sein scheint, das berüch­tig­te Urteil Roe gegen Wade von 1973 zu kip­pen, das seit­her alle Staa­ten – ohne ein Abtrei­bungs­ge­setz, das es bis heu­te nicht gibt – zwingt, die Tötung unge­bo­re­ner Kin­der zuzu­las­sen. Auf die­sen Schritt wird seit einem hal­ben Jahr­hun­dert gewar­tet. Die Ende der 60er Jah­re instal­lier­te links­li­be­ra­le Mehr­heit am Ober­sten Gerichts­hof konn­te erst von Donald Trump gebro­chen wer­den.

Als vor weni­gen Wochen durch ein Daten­leck die bevor­ste­hen­de Ent­schei­dung der Höchst­rich­ter gezielt an die Öffent­lich­keit gespielt und von dem lin­ken Nach­rich­ten­ma­ga­zin Poli­ti­co ver­öf­fent­licht wur­de, star­te­ten die Abtrei­bungs­lob­by und füh­ren­de Demo­kra­ten, dar­un­ter Nan­cy Pelo­si, eine aggres­si­ve Kam­pa­gne zur Ein­schüch­te­rung der Rich­ter und zur Ver­tei­di­gung eines „Rechts“ auf Tötung unge­bo­re­ner Kinder.

Die Demo­kra­ten im US-Par­la­ment woll­ten schnell ein bru­ta­les Abtrei­bungs­ge­setz durch­drücken, das sie heuch­le­risch „Women’s Health Pro­tec­tion Act“ nann­ten. Dabei stand Pelo­si an vor­der­ster Front. Im Reprä­sen­tan­ten­haus gelang es auch, dank der demo­kra­ti­schen Mehr­heit, das Gesetz zu beschlie­ßen. Im Senat schei­ter­te die Ope­ra­ti­on dann jedoch, dank der Gegen­stim­me eines muti­gen demo­kra­ti­schen Sena­tors, der in den ver­gan­ge­nen Mona­ten bereits zum zwei­ten Mal zusam­men mit den 50 repu­bli­ka­ni­schen Sena­to­ren den Vor­stoß versenkte.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Twitter/​ArchCordileone/​Wikicommons

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5 Kommentare

  1. Vor­aus­set­zung für den Kom­mu­nion­emp­fang ist: dass man Teil der Kir­che ist und die Glau­bens­leh­re akzep­tiert, der Gna­den­stand und die eucha­ri­sti­sche Nüch­tern­heit. Nur „in wesent­li­chen Punk­ten“ nicht abzu­wei­chen ist falsch! Man muss alles­glau­ben, denn es gibt kei­ne „unwe­sent­li­chen“ Punk­te in der Glau­bens­leh­re. Es sei dahin­ge­stellt, ob Pelo­si wirk­lich den Glau­ben der Kir­che hat (ich bestrei­te das). Das Pro­blem bei ihr ist, dass sie sich öffent­lich im Stand der schwe­ren Sün­de befin­det. Daher ist die­se Reak­ti­on der Erz­diö­ze­se völ­lig rich­tig (und überfällig).

  2. Weder Biden noch Pelo­si sind Katho­li­ken. Sie wer­den ledig­lich in irgend­wel­chen Akten als sol­che auf­ge­führt und las­sen das raus­hän­gen, wenn es um ein paar zusätz­li­che Wäh­ler­stim­men geht. Des­halb wird es bei­den nicht inter­es­sie­ren, wel­che Kon­se­quen­zen der Apo­stel Pau­lus für ihren Kom­mu­nion­emp­fang ange­kün­digt hat.
    Im Anbe­tracht der zeit­li­chen Nähe, in der sich bei­de in ihrem fort­ge­schrit­te­nen Alter bereits zum Gericht befin­den, könn­te man das als beson­ders tap­fer beschrei­ben. Aber Wahn­sinn ist kein Mut.

  3. Vergelt´s Gott, Erz­bi­schof Cor­di­leo­ne. Dan­ken wir Gott, daß er die­sen wah­ren Bischof beru­fen hat.

  4. Gro­ße Tei­le der Bevöl­ke­rung in den USA sind wei­ter­hin bibel­treu. Nicht nur die Katho­li­ken. Und unter all die­sen Men­schen nimmt die Ent­schlos­sen­heit ange­sichts der gesell­schaft­li­chen Situa­ti­on in „god’s own coun­try“ zu. Allein das kon­fes­si­ons­über­grei­fen­de Pro­jekt „Chri­sti­ans united for Isra­el“ hat über 10 Mil­lio­nen Unter­stüt­zer und die Zahl der Unter­stüt­zer steigt rapi­de an. Die­se Ame­ri­ka­ner sind sich klar bewußt, daß sie eine Regie­rung haben, die nicht das tut, was Gott will, son­dern das tut, was Gott nicht will. Und sie haben die Zuver­sicht und Kraft, das Land wie­der in die rich­ti­gen Bah­nen zu lenken. 

    Die Ent­schei­dung von Erz­bi­schof Cor­di­leo­ne hat somit einen festen Rück­halt im ame­ri­ka­ni­schen Chri­sten­tum. Der Erz­bi­schof tritt hier als das auf, was er ist. Der seel­sor­ge­ri­sche Ober­hir­te von Pelo­si. Nicht er muss hören, was die Mäch­ti­gen im Land zusa­gen haben. Kraft der Wahr­heit, die er ver­tritt, ent­schei­det und han­delt er.

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