Kardinal McElroy will in seiner Erzdiözese Washington den knienden Kommunionempfang zurückdrängen
Liturgie & Tradition

Kardinal McElroy bekämpft knienden Kommunionempfang

Der pro­gres­si­ve US-ame­ri­­ka­­ni­­sche Kar­di­nal Robert McEl­roy, von Papst Fran­zis­kus zum Pur­pur erho­ben und als Erz­bi­schof von Washing­ton instal­liert, steht erneut im Zen­trum kirch­li­cher Kon­tro­ver­sen. Wäh­rend er sich selbst als Ver­tre­ter eines pasto­ral „offe­nen und syn­oda­len“ Kir­chen­ver­ständ­nis­ses prä­sen­tiert, wächst die Kri­tik an sei­nem lit­ur­gi­schen und dis­zi­pli­nä­ren Kurs. Jüngst sor­gen Berich­te über neue Vor­ga­ben zur Kom­mu­ni­ons­pen­dung für
Die heilige Rosa von Lima, die erste Heilige Amerikas
Forum

Wer war der erste amerikanische Heilige?

Von Rober­to de Mat­tei* Die Beru­fung eines Vol­kes spie­gelt sich in der Beru­fung sei­ner Hei­li­gen wider, und die ersten Hei­li­gen eines Vol­kes hel­fen dabei, des­sen Iden­ti­tät zu ver­ste­hen. Dar­aus ergibt sich die Fra­ge: Wer war der erste ame­ri­ka­ni­sche Hei­li­ge? Die­se Fra­ge läßt sich jedoch nicht ein­deu­tig beantworten.
Papst Leo XIV. empfing gestern Kardinal Blase Cupich in Audienz und bestätigte eine Chicago-Achse für die USA
Leo XIV.

Die Chicago-Achse

Die jüng­sten Audi­en­zen von Papst Leo XIV. wer­fen ein inter­es­san­tes Licht auf die gegen­wär­ti­gen Macht­ach­sen inner­halb der katho­li­schen Kir­che zwi­schen Rom und den USA. Wäh­rend der neue Pon­ti­fex öffent­lich den mis­sio­na­ri­schen Ein­satz der in Chi­ca­go ansäs­si­gen Catho­lic Exten­si­on Socie­ty wür­dig­te, fällt zugleich auf, wie stark sich die ame­ri­ka­ni­sche Prä­senz in Rom der­zeit um die Erz­diö­ze­se
Nach einem Jahr des Pontifikats von Leo XIV. sind noch keine wirklichen Prioritäten erkennbar, auch keine besonderen Akzentsetzungen, während die Zahl der Herausforderungen wächst
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Leo XIV. nach einem Jahr des Pontifikats

Von Rober­to de Mat­tei* Vor einem Jahr, am Mon­tag, dem 8. Mai 2025, begann das Pon­ti­fi­kat von Leo XIV., Robert Fran­cis Pre­vost, dem 267. Papst der katho­li­schen Kir­che, dem ersten Papst aus den USA und dem ersten Ange­hö­ri­gen des Augustinerordens.
Forum

„Falken“ und „Tauben“ in der internationalen Unordnung

Von Rober­to de Mat­tei* In den Jah­ren des Kal­ten Krie­ges, die auf den Zwei­ten Welt­krieg folg­ten, bezeich­ne­te man mit den Begrif­fen Fal­ken (hawks) und Tau­ben (doves) zwei unter­schied­li­che Hal­tun­gen inner­halb der gegen­sätz­li­chen Blöcke: auf der einen Sei­te das kom­mu­ni­sti­sche Ruß­land und sei­ne Satel­li­ten­staa­ten, auf der ande­ren die des Westens unter Füh­rung der USA. Die Fal­ken
In den USA zeigt die Staatsführung gerade ein irritierendes Christus-Bild
Leo XIV.

Die letzte Versuchung Amerikas

300 dena­ri ist eine neue Rubrik des tra­di­ti­ons­ver­bun­de­nen Blogs Mes­sa in Lati­no, der sich dem Bereich Wirt­schaft wid­met, „einem Bereich, mit dem man sich tra­di­tio­nell im katho­li­schen Kon­text weni­ger befaßt“. Hier der jüng­ste Bei­trag von Rober­to Man­zi: Im Jah­re 1925 ver­öf­fent­lich­te Bruce Bar­ton ein Buch, das sich bes­ser ver­kauf­te als Heming­way und Fitz­ge­rald. Es trug den
US-Präsident attackierte Papst Leo XIV., nachdem dieser zum Frieden aufgerufen hatte
Forum

Der Papst und Trump: ein explosiver Gegensatz

Von Rober­to de Mat­tei* Nach den Schmäh­reden von Prä­si­dent Trump gegen Papst Leo XIV. ist Miß­bil­li­gung gebo­ten, und die ita­lie­ni­sche Mini­ster­prä­si­den­tin Gior­gia Melo­ni hat gut dar­an getan, die­se als Füh­re­rin einer Nati­on zum Aus­druck zu brin­gen, in der der Stuhl Petri steht. Leo XIV. ist das Ober­haupt der Welt­kir­che und steht in die­ser Funk­ti­on über
Der christliche Zionismus und sein Einfluß auf die USA
Nachrichten

Christlicher Zionismus – Entstehung, Entwicklung und theologische Problematik

Der soge­nann­te „christ­li­che Zio­nis­mus“ ist ein Phä­no­men, das bis zum Angriff der USA und Isra­els auf den Iran der brei­ten Öffent­lich­keit in Euro­pa unbe­kannt war. Auf­merk­sa­me Beob­ach­ter wuß­ten frei­lich schon län­ger um sei­ne Exi­stenz. Auf den ersten Blick erscheint die­se Strö­mung als eine blo­ße poli­ti­sche Sym­pa­thie­be­we­gung, bei nähe­rer Betrach­tung offen­bart sie sich jedoch als eine
Die Bergoglianer in den USA traten geballt an die Öffentlichkeit, um vor allem über Politik zu sprechen. Drei Kardinäle erhoben ihre Stimme gegen Donald Trump und für die Demokratische Partei. Von links: Kardinal Tobin (New Jersey), Kardinal McElroy (Washington) und Kardinal Cupich (Chicago).
Nachrichten

Die „McCarrick-Boys“ im Gleichklang

Es schien nur eine Fra­ge der Zeit, bis die soge­nann­ten McCar­ri­ck-Boys auch medi­al geschlos­sen auf­tre­ten wür­den. Nach­dem sie bereits im Janu­ar mit einer demon­stra­tiv gemein­schaft­lich unter­zeich­ne­ten – und aus­drück­lich als „unge­wöhn­lich“ bezeich­ne­ten – Erklä­rung zur Mora­li­tät der US-Außen­­po­­li­tik her­vor­ge­tre­ten waren, folg­te nun der näch­ste Schritt: ein koor­di­nier­ter Auf­tritt im US-Fernsehen.