Die größte Sorge des Vatikans ist der Klimawandel

Der Weltepiskopat auf UNO-Wegen: Mutter Erde statt Logos

Ist der Klimawandel wirklich die größte Sorge des Vatikans? Oder geht es noch tiefer und der Logos soll durch die Gnosis ersetzt werden?
Ist der Klimawandel wirklich die größte Sorge des Vatikans? Oder geht es noch tiefer, und der Logos soll durch die Gnosis ersetzt werden?

Im Vor­feld der UN-Kli­ma­kon­fe­renz 2018 im ober­schle­si­schen Kat­to­witz ver­an­stal­tet die Päpst­li­che Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten im Vati­kan inter­na­tio­na­le Tagun­gen zum The­ma Kli­ma­wan­del, die an Ein­sei­tig­keit kaum zu über­bie­ten sein dürf­ten. Zudem ver­öf­fent­lich­ten die Bischö­fe der gan­zen Welt – etwas ganz neu­es – in die­sen Tagen ein gemein­sa­mes Doku­ment zum Kli­ma­wan­del. Der Sozi­al­ethi­ker Ste­fa­no Fon­ta­na ana­ly­siert das Doku­ment. Bei­de Ereig­nis­se ver­die­nen eine auf­merk­sa­me Beach­tung, um zu ver­ste­hen, was hin­ter den Kulis­sen abläuft.

Klimawandel: Vatikan setzt polnische Regierung unter Druck

Eine erste Tagung fin­det bereits am 31. Okto­ber zum The­ma Youth Lea­dership for Inte­gral Human Deve­lo­p­ment — Lau­da­to si and the Sustainab­le Deve­lo­p­ment Goals statt. Sie wird vom Vati­kan in Zusam­men­ar­beit mit dem 2012 geschaf­fe­nen United Nati­ons Sustainab­le Deve­lo­p­ment Solu­ti­ons Net­work (UNSDNS) orga­ni­siert. Der UNSDNS wird vom Neo­mal­thu­sia­ner Jef­frey Sachs gelei­tet, der seit dem Früh­jahr 2015 im Vati­kan ein und aus geht und zum Mit­glied der Päpst­li­chen Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten gemacht wur­de.

Gewich­ti­ger ist eine ande­re Tagung, die für den 15. Novem­ber zum The­ma „Kli­ma­wan­del, Gesund­heit des Pla­ne­ten und Zukunft der Mensch­heit“ geplant ist. Gela­den sind aus­schließ­lich Wis­sen­schaft­ler, die davon über­zeugt sind, daß der Mensch der Haupt­schul­di­ge für den Kli­ma­wan­del sei. Der Kli­ma­wan­del scheint „zur größ­ten Sor­ge des Vati­kans“ gewor­den zu sein, so der Sozi­al­ethi­ker Ste­fa­no Fon­ta­na. Kein ande­res The­ma, nicht ein­mal der homo­se­xu­el­le Miß­brauchs­skan­dal, wird mit so dra­ma­ti­schen und ern­sten Tönen bespro­chen, wie das The­ma Kli­ma­wan­del.

Ban Ki-moon, George Soros und Jeffrey Sachs
Ban Ki-moon, Geor­ge Soros und Jef­frey Sachs

Der Hei­li­ge Stuhl ver­sucht erst gar nicht, in der Streit­fra­ge eine zur Ver­nunft mah­nen­de und aus­glei­chen­de Stim­me zu sein. Er bemüht sich auch nicht, die gegen­sätz­li­chen Posi­tio­nen an einen Tisch zu brin­gen, um jenen sach­li­chen Dia­log zu ermög­li­chen, den die mei­sten west­eu­ro­päi­schen Staats­re­gie­run­gen, die EU und vor allem die UNO ver­wei­gern.

Zur Vati­kan­ta­gung wer­den, wie könn­te es mit der UNO als Co-Orga­ni­sa­tor auch anders sein, aus­schließ­lich Wis­sen­schaft­ler ein­ge­la­den, die Par­tei­gän­ger des UNO-Kata­stro­phis­mus vom men­schen­ver­schul­de­ten Kli­ma­wan­del sind. Dazu gehö­ren allen vor­an die Ver­tre­ter des Pots­dam-Insti­tuts für Kli­ma­fol­gen­for­schung (PIK), von denen Ste­fan Rahms­torf das eben­so hane­bü­che­ne wie selbst­dis­qua­li­fi­zie­ren­de Bon­mont von sich gibt, wie jüngst wie­der: „Der Mensch ist 100 Pro­zent schuld“ an der Erd­er­wär­mung. Expo­nen­ten des PIK sit­zen seit 2015 in vati­ka­ni­schen Gre­mi­en.

Zu den Refe­ren­ten gehö­ren der inzwi­schen im Vati­kan zum The­ma all­ge­gen­wär­ti­ge UNO-Spit­zen­ver­tre­ter Jef­frey Sachs und John Schell­nhu­ber, der bis Jah­res­be­ginn Direk­tor des PIK war und – was noch wich­ti­ger ist – Mit­glied des Club of Rome ist, einer der ein­fluß­reich­sten Lob­by­grup­pen der Über­be­völ­ke­rungs­ideo­lo­gie. Schell­nhu­ber erklär­te sein Stein­zeit-Pro­gramm im März 2017 der Deut­schen Wel­le.

Wei­te­re Refe­ren­ten sind der IPPC-Sekre­tär Hoe­sung Lee und der bri­ti­sche Kata­stro­phist Peter Wad­hams, Autor des Buches „Abschied vom Eis. Das Schick­sal des Nord­pols“. Wad­hams ist der festen Über­zeu­gung, soll­te der Mensch nicht sofort alles radi­kal ändern, die Welt nur mehr 20 Jah­re exi­stie­ren wer­de. Durch sei­ne vor­be­halt­lo­se Ein­la­dung in den Vati­kan macht sich der Hei­li­ge Stuhl sol­che sek­tie­re­ri­schen Spin­ne­rei­en zu eigen. Im Ver­gleich dazu etwas weni­ger kata­stro­phisch aus­ge­rich­tet scheint Mar­tin Rees. Rees ist „nur“ der Mei­nung, die Welt habe eine 50prozentige Chan­ce, sich bis Ende des Jahr­hun­derts selbst zu zer­stö­ren.

Der Vati­kan betä­tigt sich mit der Tagung als Pres­su­re Group, um Druck auf die pol­ni­sche Regie­rung aus­zu­üben, die den kli­ma­skep­ti­schen Posi­tio­nen von US-Prä­si­dent Donald Trump nahe­steht. Polens Regie­rungs­ver­ant­wort­li­che sehen hin­ter der UNO-Kli­maagen­da sehr viel Poli­tik, aber wenig Wis­sen­schaft. Die Kli­ma­ideo­lo­gen befürch­ten des­halb, daß der Ver­lauf der Tagung durch die kli­ma­spek­ti­sche Posi­ti­on der Polen, von denen die UN-Kli­ma­kon­fe­renz in Kat­to­witz aus­ge­rich­tet wird, beein­flußt wer­den könn­te.

Das ist mit ein Grund, wes­halb die pol­ni­sche Regie­rung zur Vati­kan­ta­gung über den Kli­ma­wan­del ein­ge­la­den ist. Die Polen sol­len durch die Wucht der Kata­stro­phis­mus der Vati­kan-Refe­ren­ten so beein­druckt wer­den, es gar nicht mehr zu wagen, aus der Kli­ma-Agen­da aus­zu­sche­ren.

Der Vati­kan übt dabei wohl­ge­merkt Druck auf eine katho­li­sche Regie­rung aus zugun­sten einer Agen­da, die mit der katho­li­schen Glau­bens- und Moral­leh­re nichts zu tun hat. Viel­mehr ver­stößt die­se Agen­da in der prak­ti­schen Umset­zung die­ser mas­siv und auf schwer­wie­gen­de, ja men­schen­feind­li­che Wei­se durch För­de­rung von Mas­sen­ab­trei­bung, Ver­hü­tung, Homo­se­xua­li­sie­rung und Eutha­na­sie. Die Kli­ma­po­li­tik steht nicht luft­leer als blo­ße Öko­fra­ge im Raum. Der Vati­kan agiert gegen­über der pol­ni­schen Regie­rung wie ein ver­län­ger­ter Arm der UNO.

Die Ideologie hinter der Agenda Klimawandel

Die UN-Kli­ma­kon­fe­renz in Kat­to­witz wird vom 3.–14. Dezem­ber statt­fin­den. Im inter­na­tio­na­len Kon­fe­renz­tou­ris­mus wird sie als COP 24 und CMP 14 bezeich­net. Die Abkür­zun­gen ste­hen für United Nati­ons Frame­work Con­ven­ti­on on Cli­ma­te Chan­ge, 24rd Con­fe­rence of the Par­ties und 14th Mee­ting of the Par­ties to the 1997 Kyo­to Pro­to­col. Auf der COP 22 in Paris wur­de im Dezem­ber 2015 das Welt­kli­ma­ab­kom­men unter­zeich­net, das den Men­schen zum Schul­di­gen der Erd­er­wär­mung erklär­te und ein­schnei­den­de, welt­wei­te Maß­nah­men in Wirt­schaft, Ener­gie­ge­win­nung und Mobi­li­tät fest­schreibt. Die USA unter Trump haben das Welt­kli­ma­ab­kom­men ver­las­sen, wes­halb Papst Fran­zis­kus des­sen Wahl als „heik­len Moment“ für die Welt bezeich­ne­te.

Mythos Überbevölkerung
Mythos Über­be­völ­ke­rung

Die UNO stützt sich bei ihren für die Zukunft pro­phe­zei­ten Kata­stro­phen­sze­na­ri­en auf den Welt­kli­ma­rat (IPPC). Dabei han­delt es sich nicht um ein par­tei­isch besetz­tes Wis­sen­schafts­fo­rum, das getrof­fe­ne poli­ti­sche Ent­schei­dung wis­sen­schaft­lich stüt­zen soll. Hin­ter dem men­schen­ver­schul­de­ten Kli­ma­wan­del steht eine Angst-Ideo­lo­gie mit neo­mal­thu­sia­ni­schem Grund­ge­rüst. Es ist die Angst vor Über­be­völ­ke­rung und Res­sour­cen­knapp­heit. Dar­aus lei­tet sich das Ziel einer Bevöl­ke­rungs­de­zi­mie­rung ab. Der Öko-Kata­stro­phis­mus läßt sich in Ansät­zen bis in die 50er Jah­re zurück­ver­fol­gen und stellt – auch per­so­nell – eine abge­wan­del­te Fort­set­zung der neo­mal­thu­sia­ni­schen ras­sen­hy­gie­ni­schen und ras­si­sti­schen Bevöl­ke­rungs­po­li­tik der Zwi­schen­kriegs­zeit in neu­em Gewand dar. Durch den Natio­nal­so­zia­lis­mus und den Zwei­ten Welt­krieg war der Sozi­al­dar­wi­nis­mus und sei­ne Ablei­tun­gen gesell­schaft­lich erle­digt, die Grund­idee aber nicht tot, weil sie nicht nur in Deutsch­land, son­dern eben­so in Groß­bri­tan­ni­en und den USA prä­sent war. Der Unter­schied bestand dar­in, daß der angel­säch­si­schen Vari­an­te der Anti­se­mi­tis­mus fehl­te.

Im Öko-Kata­stro­phis­mus erfan­den sich die­sel­ben Akteu­re nach dem Zwei­ten Welt­krieg neu und schu­fen sich ein neu­es Ter­rain, um ihre alten Zie­le, die Bevöl­ke­rungs­kon­trol­le, fort­set­zen zu kön­nen. Den wirk­li­chen Durch­bruch schaff­ten sie Ende der 60er Jah­re im Zuge des gesell­schaft­li­chen Gesamt­um­bru­ches. Die sexu­el­le Revo­lu­ti­on durch Anti-Baby-Pil­le und Abtrei­bungs­le­ga­li­sie­rung wer­de von die­sen Krei­sen als „Mei­len­stei­ne“ ihrer Arbeit gese­hen. Der auf­kom­men­de Öko-Gedan­ken ermög­lich­te es durch gei­sti­ge Infil­tra­ti­on den Kon­troll- und Ein­däm­mungs­ge­dan­ken in die Mas­sen hin­ein­zu­tra­gen. Das ras­si­sti­sche Ele­ment ver­lor nach dem Zwei­ten Welt­krieg zwar an Bedeu­tung, wur­de aber durch die Klas­se ersetzt. Die Mas­se der Armen sei das Haupt­pro­blem „sinn­lo­ser“ Res­sour­cen­ver­geu­dung, was so direkt nicht gesagt wird, aber durch Zwangsteri­li­sie­rungs- und Abtrei­bungs­pro­gram­me seit den 1920er Jah­ren aus­rei­chend deut­lich in die Tat umge­setzt wird. Zur „Ret­tung der Welt“ sei­en die Bevöl­ke­rung zu dezi­mie­ren, die Gebur­ten dra­stisch zu begren­zen, die wirt­schaft­li­che Pro­duk­ti­on zu dros­seln und not­falls sogar die demo­kra­ti­schen Errun­gen­schaf­ten außer Kraft zu set­zen.  (Zu den Hin­ter­grün­den und eini­gen Zusam­men­hän­gen sie­he Nicht nur Paul R. Ehr­lich – auch das Popu­la­ti­on Coun­cil ist im Vati­kan ange­kom­men.)

Bis zur Öko-Enzy­kli­ka von Papst Fran­zis­kus Lau­da­to si hielt sich der Vati­kan von den Neo­mal­thu­sia­nern fern, deren Den­ken der Arbeit gan­zer UNO-Agen­tu­ren zugrun­de­liegt und sich dort immer wei­ter aus­brei­tet. Seit Fran­zis­kus haben die Neo­mal­thu­sia­ner auch im Vati­kan Ein­zug gehal­ten. Dafür ver­ant­wort­lich ist Kuri­en­bi­schof Mar­ce­lo San­chez Soron­do, der poli­ti­sche Arm von Papst Fran­zis­kus. Dabei ist der Lands­mann des argen­ti­ni­schen Kir­chen­ober­haup­tes nur der aus­füh­ren­de Arm des päpst­li­chen Wil­lens. Mit Lau­da­to si erklär­te Papst Fran­zis­kus das Welt­kli­ma zur Prio­ri­tät. Und es wird mit gif­ti­gen Pfei­len geschos­sen. Ein sol­cher Pfeil wur­de von San­chez Soron­do auf Twit­ter gegen die Brü­der Koch abge­feu­ert, US-Mil­li­ar­dä­re, die im Ener­gie­sek­tor tätig sind und die Hypo­the­se von der men­schen­ver­schul­de­ten Erd­er­wär­mung nicht tei­len. Das reich­te aus, damit sie der poli­ti­sche Arm des Pap­stes als „Nega­tio­ni­sten“ attackier­te und damit absicht­lich in die Nähe der Holo­caust-Leug­ner rück­te.

Bestä­tigt wird die­se ein­sei­ti­ge Par­tei­nah­me, die von den Päp­sten wie Johan­nes Paul II. und Bene­dikt XVI. aktiv bekämpft wur­de, durch die neue Tagung zum Kli­ma­wan­del im Vati­kan. Dabei erstaunt das feh­len­de Ver­trau­en in den Schöp­fer­gott, der weder etwas über eine angeb­lich dro­hen­den Über­be­völ­ke­rung offen­bar­te noch sei­ne Kir­che für die Kli­ma-Agen­da der UNO gegrün­det haben dürf­te.

Der Weltepiskopat und der Klimawandel

Vor weni­gen Tagen wur­de ein Doku­ment zum Welt­kli­ma vor­ge­legt, das – und das ist wirk­lich neu – im Namen aller Bischö­fe der Welt ver­öf­fent­licht wur­de. Es unter­streicht den außer­ge­wöhn­li­chen Vor­rang, der dem The­ma vom Vati­kan ein­ge­räumt wird.

Unter­zeich­net wur­de es nicht von jedem Bischof per­sön­lich, son­dern stell­ver­tre­tend von den Vor­sit­zen­den der kon­ti­nen­ta­len Bischofs­kon­fe­ren­zen. Die Legi­ti­mi­tät des Doku­ments ten­diert laut Kir­chen­recht damit gegen Null. Fak­tisch kommt ihm jedoch nicht nur bezeich­nen­de, son­dern tat­säch­li­che Bedeu­tung zu – wer kennt schon das Kir­chen­recht. Nach einem hal­ben Jahr­hun­dert, in dem die kir­chen­recht­lich allein gül­ti­ge Ver­ant­wor­tung der ein­zel­nen Bischö­fe de fac­to durch kol­lek­ti­ve Gre­mi­en unter­mi­niert wur­de, scheint den neu­en Gemein­schafts­struk­tu­ren das eigent­li­che Gewicht zuzu­kom­men. Jeden­falls tre­ten die Bischofs­kon­fe­ren­zen und die Zusam­men­schlüs­se der Bischofs­kon­fe­ren­zen als Sprach­roh­re auf und fin­den in der ver­öf­fent­lich­ten Mei­nung mehr Gehör, da sie dem welt­li­chen Den­ken ent­spre­chen.

Stefano Fontana
Der Sozi­al­ethi­ker Ste­fa­no Fon­ta­na

In der COMECE sind die Bischofs­kon­fe­ren­zen der Euro­päi­schen Uni­on zusam­men­ge­faßt, in der CCEE jene von ganz Euro­pa, in der FABC jene von Asi­en, in der CELAM jene von Latein­ame­ri­ka und der Kari­bik, in der SECAM jene von Afri­ka und in der FACBCO jene von Ozea­ni­en.

Es wird daher behaup­tet, daß der Welt­epi­sko­pat, ver­tre­ten durch die sechs Vor­sit­zen­den die­ser kon­ti­nen­ta­len Zusam­men­schlüs­se, die Not­wen­dig­keit gese­hen habe, ein Doku­ment zum Welt­kli­ma zu erlas­sen. Dabei han­delt es sich um einen gewohnt dra­ma­tisch gehal­te­nen Appell, wie er vom UNO-Kata­stro­phis­mus bekannt ist. Die Bischö­fe rufen die Regie­run­gen dazu auf, drin­gend Maß­nah­men zur Redu­zie­rung der Erd­er­wär­mung zu ergrei­fen. Der Sozi­al­ethi­ker Ste­fa­no Fon­ta­na schreibt dazu:

„Es ist kein Auf­ruf zu einem welt­wei­ten Gebet, das in die­sen dunk­len Zei­ten zum Him­mel drin­gen soll. Es ist kein Appell zur Bekeh­rung der Her­zen und der Insti­tu­tio­nen zu Unse­rem Herrn Jesus Chri­stus. Und es ist nicht ein­mal eine Mah­nung an die poli­ti­sche Auto­ri­tät, das Leben oder die Fami­lie zu ver­tei­di­gen… Es ist viel­mehr ein Kli­ma-Appell zur Unter­stüt­zung des Welt­kli­ma­ab­kom­mens von Paris 2015.
Die­se Sache ist auf trau­ri­ge Wei­se erstaun­lich, sowohl was das The­ma als auch was die im Doku­ment gebrauch­te Spra­che betrifft.“

Zunächst fällt auf, daß die Bischofs­kon­fe­ren­zen Nord­ame­ri­kas feh­len. Die Bischofs­kon­fe­ren­zen der USA und Kana­das sind die ein­zi­gen Bischofs­kon­fe­ren­zen, die kei­nem kon­ti­nen­ta­len Zusam­men­schluß ange­hö­ren. Dann ist an die offe­ne Unter­stüt­zung von Papst Fran­zis­kus für das Welt­kli­ma­ab­kom­men von 2015 zu erin­nern, samt einer umstrit­te­nen Licht­pro­jek­ti­on auf die Fas­sa­de des Peters­do­mes.

Erstaunlich traurig: Das Thema

Bischöfe fordern „Klimagerechtigkeit“
Bischö­fe for­dern „Kli­ma­ge­rech­tig­keit“

Das The­ma hat im enge­ren Sinn weder mit dem Glau­ben noch mit der Moral zu tun, son­dern mit der Umwelt­po­li­tik. Zudem han­delt es sich um umstrit­te­nes The­ma, das in der wis­sen­schaft­li­chen Fach­welt sogar höchst umstrit­ten ist. Dabei geht es nicht nur um das Aus­maß des Phä­no­mens Erd­er­wär­mung, son­dern vor allem um die Ursa­chen des­sel­ben. Es ist wis­sen­schaft­lich kei­nes­wegs geklärt, ob es sich dabei um natür­li­che oder um men­schen­be­ein­fluß­te Ver­än­de­run­gen han­delt.

Dazu Fon­ta­na:

„Es ist daher unver­ständ­lich, war­um sich die Bischö­fe dafür inter­es­sie­ren soll­ten, und war­um gleich in die­ser kol­lek­ti­ven und fei­er­li­chen Form, indem der gesam­te Welt­epi­sko­pat in Anspruch genom­men wird. Es gibt vie­le ande­re The­men, die weit dra­ma­ti­scher als das Kli­ma sind und von weit grö­ße­rer Bedeu­tung für den Glau­ben und die Moral, vor allem aber weit mehr der Natur und dem Auf­trag der Bischö­fe ent­spre­chen, die aber durch das Kli­ma ersetzt oder ver­nach­läs­sigt wer­den.“

Das neue Doku­ment des Welt­epi­sko­pats zum Welt­kli­ma geht von eini­gen Zita­ten aus der Öko-Enzy­kli­ka Lau­da­to si von Papst Fran­zis­kus aus. Bereits nach der Ver­öf­fent­li­chung der Enzy­kli­ka im Juni 2015 wie­sen Kri­ti­ker dar­auf hin, daß die Aus­sa­gen des Pap­stes zum Welt­kli­ma weder Teil des päpst­li­chen Lehr­am­tes sind noch die Gläu­bi­gen ver­pflich­ten, dem Papst in sei­ner Ein­schät­zung fol­gen zu müs­sen.

„Wenn ein Gläu­bi­ger denkt, daß die Erd­er­wär­mung in kei­nem Zusam­men­hang mit mensch­li­chem Han­deln steht, befin­det er sich in kei­ner Wei­se im Wider­spruch zur Glau­bens­leh­re. Des­halb erstaunt es, daß die Epi­sko­pa­te heu­te nichts sagen, wenn Theo­lo­gen und Bischö­fe grund­le­gen­de Arti­kel der Glau­bens- und Moral­leh­re in Fra­ge stel­len, aber gleich­zei­tig umstrit­te­ne Mei­nun­gen über das Welt­kli­ma zu Wahr­hei­ten von Glau­ben und Moral erhe­ben.“

Erstaunlich traurig: Die Sprache

„Der Weltepiskopat“ bei der Unterzeichnung des Klima-Appells
„Der Welt­epi­sko­pat“ bei der Unter­zeich­nung des Kli­ma-Appells

Bei nähe­rem Betrach­ten des neu­en welt­epi­sko­pa­len Doku­ments zum Kli­ma­wan­del fällt die Spra­che auf. Sie unter­schei­det sich nicht von der Spra­che der UNO, viel­mehr scheint sie von dort ihre Anlei­hen genom­men zu haben. Kon­kret bedeu­tet das: Die Bischö­fe haben eine poli­ti­sche Spra­che über­nom­men, mit er sie die theo­lo­gi­sche und geist­li­che Spra­che der Kir­che ersetzt haben.

„Der Welt­epi­sko­pat tritt hier auf wie eine inter­na­tio­na­le NGO oder sogar wie eine Agen­tur der UNO. Im gesam­ten Doku­ment kommt das Wort Gott nie vor. Eben­so­we­nig fin­det sich dar­in irgend­ein Hin­weis auf eine tran­szen­den­te und reli­giö­se Sicht­wei­se des Pro­blems. Die Natur oder die Umwelt wer­den nicht ein­mal mit dem Wort ‚Schöp­fung‘ benannt. Das Doku­ment ist völ­lig hori­zon­tal gehal­ten. Um aber bloß hori­zon­tal gehal­te­ne Doku­men­te zu ver­öf­fent­li­chen, braucht es kei­ne Bischö­fe. Das kön­nen die Funk­tio­nä­re der inter­na­tio­na­len Insti­tu­tio­nen bes­ser. Die Bischö­fe ent­zie­hen sich auf die­se Wei­se selbst ihre Legi­ti­ma­ti­on. Sie machen sich selbst über­flüs­sig.“

„Mutter Erde“ statt Gott

Fon­ta­na macht noch auf einen wei­te­ren, „besorg­nis­er­re­gen­den Aspekt“ auf­merk­sam. Wie bereits erwähnt, fin­det Gott im gesam­ten Appell kei­ne Erwäh­nung. Erwähnt wird statt­des­sen die „Mut­ter Erde“.

„Das nährt den Ver­dacht, daß der Logos durch die Gno­sis ersetzt wer­den soll. Die Erde ist kei­ne Mut­ter, denn das wür­de bedeu­ten, daß alle Lebe­we­sen, von der Amei­se bis zum Men­schen, Kin­der der­sel­ben Mut­ter wären, und ihre Seins­grund­la­ge aus­schließ­lich mate­ri­ell wäre. Die Erde ist kei­ne Mut­ter, außer man glaubt an einen pan­the­isti­schen Natu­ra­lis­mus wie ihn die Frei­mau­rer ver­tre­ten. Auch christ­li­cher Sicht kann man nicht ein­mal sagen, daß die Erde irgend­wel­che ‚Rech­te‘ besitzt.“

Was Fon­ta­na damit andeu­tet, ist nichts weni­ger als die Erset­zung der christ­li­chen Reli­gi­on durch eine Form von gno­sti­scher, imma­nen­ter Natur­re­li­gi­on.

Und was fordern die Bischöfe mit ihrem Appell?

Die Erd­er­wär­mung soll durch poli­ti­sche Ein­grif­fe um 1,5 Grad redu­ziert wer­den. Die Men­schen sol­len nach­hal­ti­ge Lebens­sti­le anneh­men. Die Erkennt­nis indi­ge­ner Gemein­schaf­ten soll respek­tiert wer­den. Das Finanz­pa­ra­dig­ma soll durch glo­ba­le Kli­ma­ab­kom­men erreicht wer­den. Der Ener­gie­sek­tor soll sich wan­deln, indem fos­si­le Brenn­stof­fe durch erneu­er­ba­re ersetzt wer­den. Die Land­wirt­schaft soll neu gedacht wer­den, um die Ernäh­rung und Gesund­heit aller durch eine Öko-Land­wirt­schaft sicher­zu­stel­len.

Dazu Fon­ta­na:

„Die For­de­run­gen sind all­ge­mein gehal­ten und vage mit ethi­schen Ansät­zen ver­knüpft, ent­stam­men aber alle den vor­herr­schen­den Moden. Eini­ge von ihnen sind sogar zwei­deu­tig (von den indi­ge­nen Kul­tu­ren kann längst nicht alles Gül­tig­keit bean­spru­chen), ande­re umstrit­ten auch unter Exper­ten. Auf alle Fäl­le han­delt es sich nicht um Din­ge, die Sache der Bischö­fe sind.“

*Ste­fa­no Fon­ta­na, Direk­tor des Inter­na­tio­nal Obser­va­to­ry Car­di­nal Van Thu­an for the Social Doc­tri­ne of the Church (Kar­di­nal Van Thu­an Beob­ach­tungs­stel­le für die Sozi­al­leh­re der Kir­che), Chef­re­dak­teur der Kir­chen­zei­tung des Erz­bis­tums Tri­est, das von Erz­bi­schof Giam­pao­lo Crepal­di gelei­tet wird. Fon­ta­na pro­mo­vier­te in Poli­ti­scher Phi­lo­so­phie mit einer Dis­ser­ta­ti­on über die Poli­ti­sche Theo­lo­gie. Ab 1980 lehr­te er Jour­na­li­sti­sche Deon­to­lo­gie und Geschich­te des Jour­na­lis­mus am Insti­tut für Sozi­al­wis­sen­schaf­ten der Uni­ver­si­tät Vicen­za, seit 2007 Phi­lo­so­phi­sche Anthro­po­lo­gie und Phi­lo­so­phie der Spra­che an der Hoch­schu­le für Erzie­hungs­wis­sen­schaf­ten (ISRE) in Vene­dig.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: PAS/COMECE/NBQ/MiL (Screen­shots)

3 Kommentare

  1. Papst Fran­zis­kus unter­stellt Gott, ob bewusst oder unbe­wusst, durch sein Unter­stüt­zen der CO²-Theorie(die behaup­tet, Erd­er­wär­mung wäre mensch­lich ver­ur­sacht), eine Unvoll­kom­men­heit. Näm­lich, dass Gott der Schöp­fer die Erde mit ihren Res­sour­cen begrenzt gestal­tet hät­te und es mög­lich sei, durch nor­ma­le Bean­spru­chung die­ser Res­sour­cen die­se irgend­wann zu erschöp­fen.

    Dabei hat Gott den Men­schen unzäh­li­ge Erfin­dun­gen, wis­sen­schaft­li­che Errun­gen­schaf­ten, Erleich­te­run­gen des täg­li­chen Lebens geschenkt. Elek­tri­scher Strom, Gas­hei­zun­gen, flie­ßen­des Was­ser, Kana­li­sa­tio­nen und und und. Doch vor lau­ter Undank und Selbst­ver­ständ­lich­keit weiß man das heu­te nicht mehr zu schät­zen. Und daher lässt Gott es zu, dass die Men­schen auf ihren Irr­we­gen die­ser Errun­gen­schaf­ten ver­lu­stig wer­den. Es sind zu nen­nen die Teue­rung des Wohn­raums, die Ten­denz zur Abschaf­fung des Auto­mo­bils durch des stel­len­wei­sen Ver­bots von Ver­bren­nungs­mo­to­ren, Ver­bot von Ölhei­zun­gen, Koh­len­hei­zun­gen usw.

    Und das von man­chen glo­ri­fi­zier­te Pari­ser Kli­ma­ab­kom­men sieht gar den Aus­stieg von allen fos­si­len Brenn­stof­fen (auch Gas) ab 2030 vor. Womit man dann noch hei­zen soll, außer mit Strom, obwohl Kern­kraft­wer­ke abge­schafft wer­den sol­len, Wind­rä­der, Solar­an­la­gen und Was­ser­kraft­wer­ke nur zeit­lich begrenzt Strom lie­fern, das sei ernst­haft gefragt.

    Papst Fran­zis­kus glaubt damit auch an die Behaup­tung der CO²-Theo­rie, dass Koh­len­di­oxid (die Teil der Pho­to­syn­the­se ist, die das Pflan­zen­wachs­tum auf der Erde ermög­licht) für die Erwär­mung der Tem­pe­ra­tu­ren auf der Erde ver­ant­wort­lich sei.

    Selbst dann, wenn das wirk­lich wahr wäre, wor­an vie­le unab­hän­gi­ge Wis­sen­schaft­ler und Nach­for­schen­de zwei­feln, selbst dann wäre es nach wie vor die ein­zi­ge vor­ge­ge­be­ne Ziel­rich­tung der katho­li­schen Kir­che, die See­len der Men­schen und nicht den Pla­ne­ten zu ret­ten.
    In die­sem Zusam­men­hang bin ich über­zeugt, dass jede Umwelt­ka­ta­stro­phe, jedes Wet­ter­ex­trem, jedes Erd­be­ben eine Fol­ge der Sün­den der Mensch­heit ist. Wie es schon die bibli­sche Sünd­flut war. Aber nicht „Kli­ma­sün­den“ oder „Umwelt­sün­den“, son­dern die wirk­li­chen Sün­den.

  2. Men­schen­ge­macht. Dar­um geht es nicht nur hier. Der ideo­lo­gisch anthro­po­zen­tri­sche „Huma­nis­mus“ kann gar nicht anders den­ken. Das ist fatal. Und so wer­den „die Men­schen“ in Ihrer Hybris, in ihrem kon­struk­ti­vi­sti­schen Wahn zwangs­läu­fig alles noch schlim­mer machen.
    Tat­säch­lich kommt es recht wenig auf die Ursa­che (und erst recht nicht in einer kom­plex­haf­ten Schuld­zu­schrei­bung) an, son­dern dar­auf, ange­mes­sen und wirk­sam zu reagie­ren, sich vor­zu­be­rei­ten und auch die Ver­hält­nis­mä­ßig­keit zu wah­ren. Doch der Teu­fel hat offen­bar ande­re Plä­ne.

  3. Wenn schon Kli­ma, dann bit­te nur auf streng wis­sen­schaft­li­cher Basis!
    CO2 kühlt die Atmo­sphä­re, anstatt sie zu erwär­men. Die Son­ne strahlt das Licht auf die Erde. Strah­lungs­lei­stung beim Ein­tritt in die Atmo­sphä­re: 1367 W/m2. Die­ses Licht hat einen IR-Anteil von 44 %. Auf der Erd­ober­flä­che hat das Licht einen IR-Anteil von 42 %, sei­ne Lei­stung beträgt 1120 W/m2. D.h. 22 % der IR-Strah­lung ist von der Atmo­sphä­re absor­biert, und in Wär­me­strah­lung umge­wan­delt, haupt­säch­lich vom Was­ser­dampf, zu einem win­zi­gen Teil vom CO2. Die­se Wär­me­strah­lung ver­lässt die Atmo­sphä­re zu 50 % in Rich­tung Welt­all, zu 50 % in Rich­tung Erde. D.h. die von CO2 abge­fan­ge­ne Ener­gie­men­ge erhöht die Tem­pe­ra­tur der Erd­ober­flä­che 50 % weni­ger, ver­gli­chen mit dem Fall, wenn die­ses CO2 nicht in der Atmo­sphä­re wäre.
    Erhöht sich nun der CO2-Anteil in der Atmo­sphä­re, wird mehr Ener­gie von die­sem CO2 in der Atmo­sphä­re vor dem Errei­chen der Erd­ober­flä­che abge­fan­gen, und abge­strahlt in bei­de Rich­tun­gen. Um es ver­ständ­lich aus­zu­drücken: 1 € kommt in die Atmo­sphä­re. Das CO2 ver­ur­sacht, dass 50 Cent davon zurück in das Welt­all gehen, und nur 50 Cent in Rich­tung Erd­ober­flä­che wei­ter­ge­hen. Natür­lich spre­chen wir hier über Bruch­tei­le eines Kel­vin­g­ra­des. Und noch etwas. Daß 22 % der IR-Strah­lung die Erd­ober­flä­che errei­chen, bedeu­tet, daß in der Atmo­sphä­re kei­ne für die Absorp­ti­on und Wär­me­um­wand­lung frei ver­füg­ba­re CO2-Mole­kü­le mehr da sind, alle sind von der IR-Strah­lung ex Son­ne belegt. Für IR-Strah­len ex Erd­ober­flä­che blei­ben kei­ne frei­en CO2-Mole­kü­le in der Atmo­sphä­re übrig. Was wie­der­um heißt, wür­de die CO2-Kon­zen­tra­ti­on in der Atmo­sphä­re merk­lich erhöht, wür­den mehr IR-Strah­len ex Son­ne in Wär­me umge­wan­delt. Wel­che Wär­me zu 50 % Rich­tung Welt­all, zu 50 % Rich­tung Erde abge­strahlt wür­de. Kön­nen Sie mir fol­gen? Was wie­der­um heißt, dass die Erhö­hung der CO2-Kon­zen­tra­ti­on in der Luft eine Abküh­lung ver­ur­sa­chen wür­de.
    War­um dann die Hyste­rie?
    Dazu mein ande­rer Leser­bei­trag bei EIKE.
    Ich bin Ban­ker, und lebe sehr gut von den Zin­sen des von mir (erschaf­fe­nen, gedruck­ten und ver­lie­he­nen) Gel­des. Eines Tages stel­le ich mit Schrecken fest, daß mei­ne Schuld­ner Jahr für Jahr das von mir ver­lie­he­ne Geld abstot­tern. Mei­ne Schuld­ner sind aus­schließ­lich Staa­ten. Zum Glück konn­te ich eini­ge Ver­tre­ter der staat­li­chen Noten­ban­ken über­zeu­gen, daß sie die Rück­zah­lung brem­sen, so gut es geht. Ich zah­le ihnen auf ein heim­li­ches Kon­to ein Tau­send­stel des von sei­nem Staat über­wie­se­nen Zins­be­tra­ges.
    Trotz­dem bin ich noch nicht ganz beru­higt. So suche ich nach neu­ne Kanä­len der staat­li­chen Aus­ga­ben. Mich lei­tet ein Ziel: Die Staats­ver­schul­dung auf ein für die Kre­dit­neh­mer noch erträg­li­chem Niveau zu hal­ten, bei gleich­zei­tig hohen Ren­di­ten durch die Zins­zah­lung für mich.
    Da kam mir nach diver­sen Virus­hy­ste­rien die Kli­ma­hy­ste­rie gera­de recht­zei­tig. So habe ich eini­ge poli­tisch Ver­ant­wort­li­chen und Pres­se­ver­tre­ter eben­falls an der Sache betei­ligt.
    Mei­ne Devi­se ist: Zin­sen zah­len ist gut, Schul­den til­gen ist schlecht. Und bei sol­chen Din­gen ver­ste­he ich kei­nen Spaß. Ich kann sehr böse wer­den.

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