Papst Franziskus hat den Green Pass erhalten – eine schlechte Nachricht für die Weltkirche

Folgen nun Segregation in der Kirche und Apartheid im Staat?

Papst Franziskus hat den "Grünen Paß", den Green Pass, erhalten, der von der EU-Kommission mit den Regierungschefs als neuer Geßlerhut eingeführt wurde. Der Vatikanstaat, obwohl nicht Teil der EU, macht mit. Vom Heiligen Stuhl ist kein Widerspruch zur größten Spaltung der Gesellschaft aller Zeiten zu hören.
Papst Franziskus hat den "Grünen Paß", den Green Pass, erhalten, der von der EU-Kommission mit den Regierungschefs als neuer Geßlerhut eingeführt wurde. Der Vatikanstaat, obwohl nicht Teil der EU, macht mit. Vom Heiligen Stuhl ist kein Widerspruch zur größten Spaltung der Gesellschaft aller Zeiten zu hören.

(Rom) Papst Fran­zis­kus führ­te die Kir­che Anfang 2020 ziel­si­cher auf Coro­na-Kurs und hält sie dort ohne Zögern und Schwan­ken. Dabei gäbe es Grün­de zuhauf, eine kri­ti­sche Über­prü­fung der kirch­li­chen Posi­ti­on drin­gend ange­ra­ten sein zu las­sen. Das Gegen­teil ist der Fall: Im Vati­kan­staat wur­de der Green Pass ein­ge­führt, jener „Grü­ne Paß“, der auf EU-Ebe­ne aus­ge­han­delt wur­de und mehr wert ist als der Rei­se­paß. Seit heu­te wird er an die Ein­woh­ner und Ange­stell­ten des Kir­chen­staa­tes aus­ge­ge­ge­ben. Ein schlech­tes Omen für die Weltkirche.

Um genau zu sein, hat die Kir­che kei­ne eige­ne Mei­nung zum Coro­na­vi­rus. So scheint es jeden­falls. Sie hat, von Papst Fran­zis­kus vor­ge­ge­ben, das offi­zi­el­le Pan­de­mie-Nar­ra­tiv ohne Wenn und Aber über­nom­men und hält uner­schüt­ter­lich dar­an fest. Selbst jetzt noch, da – falls es jemand noch nicht auf­ge­fal­len sein soll­te – von Coro­na-Toten gar kei­ne und von Inten­siv­pa­ti­en­ten nur mehr sel­ten die Rede ist. Seit­her erleb­ten gan­ze Län­der das Aus für öffent­lich zele­brier­te Mes­sen, das Aus für das Weih­was­ser, das Aus für die Mund­kom­mu­ni­on und noch eine Viel­zahl wei­te­rer Maß­nah­men, deren Sinn­haf­tig­keit sich nicht erschließt und deren wis­sen­schaft­li­che Begrün­dung man bis­her schul­dig geblie­ben ist. Ande­re Mei­nun­gen wer­den auch in der Kir­che unterdrückt.

Die Regie­run­gen haben eine „Pan­de­mie“ postu­liert, ohne bis zum heu­ti­gen Tag deren Nach­weis zu erbrin­gen. Seit­her machen es sich Gesund­heits­mi­ni­ster und Regie­rungs­chefs noch ein­fa­cher – und in deren Schlepp­tau der Papst und die Bischö­fe – und schie­ben einen unqua­li­fi­zier­ten, nichts­sa­gen­den „wis­sen­schaft­li­chen Kon­sens“ vor, sobald jemand den Nach­weis ein­for­dert. Natür­lich wis­sen sie, daß sie damit ein Null-Ant­wort geben, die ein­fach nichts besagt. Das ist ihnen aber offen­sicht­lich einer­lei, denn wer die Macht hat, hat das Sagen. Doch hat­te man uns Nach­kriegs­ge­bo­re­ne nicht mit ganz ande­ren Prä­mis­sen erzo­gen? Alles ver­ges­sen? Alles weg­ge­wischt? So scheint es. Und der Papst und die Kir­che machen mit. Das fügt sich eins zu eins in den von Papst Fran­zis­kus schon 2013 ein­ge­schla­ge­nen Kurs, daß die Kir­che auf den Pfa­den der UNO und der sie len­ken­den glo­ba­li­sti­schen Agen­da wan­deln soll. Bekannt­lich ste­hen hin­ter jeder Agen­da Per­so­nen, die sie sich zum Ziel gemacht haben und damit ihre Zwecke ver­fol­gen. Wer sind die­se Per­so­nen? Wel­chen Zweck ver­fol­gen sie damit, daß selbst die Kir­che sich die­sen unter­wer­fen soll?

Die Fra­ge ist müßig, denn sie zielt auf die Geschich­te hin­ter der Geschich­te. Das gilt auch für die Coro­na-Maß­nah­men, bei denen seit Ende März/Anfang April 2020 offen­sicht­lich ist, daß es nicht um die Gesund­heit geht, also nicht um das, was vor­der­grün­dig vor­ge­ge­ben wird. Wor­um geht es aber dann? Wie lau­tet die Geschich­te hin­ter der Coro­na-Geschich­te? Die­se Fra­ge läßt sich nicht beant­wor­ten: Nie­mand, der Eigen­nüt­zi­ges auf Kosten ande­rer im Schil­de führt, gibt sei­ne wah­ren Absich­ten preis. Auch kein Ver­bre­cher sagt, daß er ein Ver­bre­chen begeht. Die SED sag­te auch nicht, daß die DDR eine kom­mu­ni­sti­sche Dik­ta­tur war, son­dern beharr­te pro­pa­gan­di­stisch fel­sen­fest dar­auf, daß es sich um eine Demo­kra­tie hand­le, sogar um eine „Volks­de­mo­kra­tie“. Der Pleo­nas­mus der dop­pel­ten Volks-Erwäh­nung ließ die Ver­schleie­rung zwar etwas plump erschei­nen, den­noch exi­stier­te der zwei­te tota­li­tä­re Staat auf deut­schem Boden schreck­li­che 42 Jah­re lang. Fast ein Vier­tel des deut­schen Vol­kes leb­te ins­ge­samt 56 Jah­re unter einem dik­ta­to­ri­schen Regime. Es ist noch nicht so lan­ge her, daß die­se Zeit geen­det hat.

Keine moralischen Bedenken im Vatikan

Papst Fran­zis­kus läßt kei­ne mora­li­schen Beden­ken gegen die Impf­prä­pa­ra­te auf­kom­men, nicht wegen der „Not­fall­zu­las­sung“, nicht wegen der Abtrei­bungs­ver­strickung, nicht wegen der mas­sen­haf­ten Neben­wir­kun­gen. Die grund­sätz­li­che Fra­ge, ob die Massen-„Impfung“, die in Wirk­lich­keit eine Gen-The­ra­pie ist, not­wen­dig oder gerecht­fer­tigt ist, stellt sich ihm offen­sicht­lich eben­so­we­nig, wie ihn die schon weit über 20.000 Impf-Toten zu berüh­ren schei­nen, die allein in der EU-Daten­bank gemel­de­ter Ver­dachts­fäl­le von Arz­nei­mit­tel­ne­ben­wir­kun­gen der Euro­päi­schen Arz­nei­mit­tel-Agen­tur EMA bis Ende Juli regi­striert wur­den. Das sind in nur sie­ben Mona­ten gleich­viel Tote durch Imp­fung, die angeb­lich vor Coro­na schüt­zen soll, wie in der Schweiz und in Öster­reich zusam­men in ins­ge­samt 18 Coro­na-Mona­ten als Tote „an oder mit“ Coro­na regi­striert wur­den. Jeden­falls war bis­her weder vom Papst noch von einem römi­schen Dikaste­ri­um oder einer Bischofs­kon­fe­renz zu den Impf-Opfern etwas zu ver­neh­men. Auch im Vati­kan gilt offen­sicht­lich das Morgenstern’sche Dik­tum: Es kann nicht sein, was nicht sein darf.

  • Dafür ließ Papst Fran­zis­kus die Päpst­li­che Aka­de­mie für das Leben und die Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on mit Doku­men­ten an die Öffent­lich­keit tre­ten, die den umstrit­te­nen Impf-Prä­pa­ra­ten den kirch­li­chen Segen erteil­ten – alle offe­nen Fra­gen hin oder her. Die Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on tat dies just an jenem Tag, dem 21. Dezem­ber 2020, an dem die EMA dem ersten Impf-Prä­pa­rat für die EU eine pro­vi­so­ri­sche Aus­nah­me­zu­las­sung erteil­te. Ein Schelm, wer sich unter­ste­hen soll­te, dabei an ein Gefäl­lig­keits­gut­ach­ten für die EU-Kom­mis­si­on zu denken.
  • Eine eige­ne Vati­ka­ni­sche Covid-19-Kom­mis­si­on erklär­te am 29. Dezem­ber, also weni­ge Tage nach­dem die Impf­kam­pa­gne in der EU gestar­tet wor­den war, das Imp­fen sogar zur „mora­li­schen Pflicht“. Fran­zis­kus selbst betä­tig­te sich gleich mehr­fach als einer der nam­haf­te­sten Impf-Pro­pa­gan­di­sten, ganz zum Wohl­ge­fal­len und auf der Linie der Mäch­ti­gen. Indem die Kir­che die Imp­fung zur „mora­li­schen Pflicht“ erklär­te, hat sie den Regie­run­gen bereits vor Mona­ten grü­nes Licht zur Ein­füh­rung einer fak­ti­schen Impf­pflicht erteilt. Genau dar­auf arbei­ten ver­schie­de­ne Regie­run­gen mit Nach­druck hin, indem sie sinn­frei bestimm­te Per­so­nen­grup­pen (Gesund­heits­per­so­nal, Leh­rer, Schü­ler), derer sie hab­haft wer­den, zwin­gen wol­len. Der dahin­ter auf­blit­zen­de Macht­rausch und sadi­sti­sche Zug erschreckt.
  • Papst Fran­zis­kus wur­de wie schon zu ande­ren The­men, etwa einem „Recht“ auf Mas­sen­mi­gra­ti­on, sogar zum Vor­rei­ter. Am 3. Janu­ar 2021 erhöh­te er per­sön­lich den mora­li­schen Druck, indem er beim Ange­lus in Rom Coro­na-vir­tu­ell aus „siche­rer“ Distanz erklär­te, „sehr trau­rig“ zu sein über Men­schen, die sich den Coro­na-Ein­schrän­kun­gen nicht bedin­gungs­los unter­wer­fen. Er selbst fand bis­her kein Wort des Tadels an den teils gro­tes­ken und unver­hält­nis­mä­ßi­gen Ein­schrän­kun­gen öffent­li­cher Got­tes­dien­ste durch die Bischofs­kon­fe­ren­zen oder die Regie­run­gen (wie in Frankreich). 
  • Ganz im Gegen­teil: Er selbst erließ im März 2020 für sein Bis­tum Rom sogar die radi­kal­sten Bestim­mun­gen, die bis­her ein Bischof für sei­ne Diö­ze­se erlas­sen hat­te. Er ord­ne­te nicht nur das Ver­bot aller Got­tes­dien­ste an, son­dern woll­te auch alle Kir­chen und Kapel­len zusper­ren. Nur der Wider­stand der Prie­ster führ­te dazu, daß die Maß­nah­me kurz dar­auf abge­schwächt und „ita­lie­nisch“ gehand­habt wur­de. Wes Gei­stes Kind am Werk ist, wur­de den­noch offenbar.
  • Kurz dar­auf begann die Impf­kam­pa­gne im Vati­kan. Dabei wur­de kei­nes­wegs nur Kar­di­nä­len und Ange­stell­ten ein „Impf­an­ge­bot“ zur Ver­fü­gung gestellt. Viel­mehr wur­den die Ange­stell­ten unter Druck gesetzt und ihnen mit Ent­las­sung gedroht, soll­ten sie sich nicht imp­fen las­sen. Als die Sache öffent­lich bekannt wur­de, ruder­te man in der Vati­kan­stadt zwar zurück und woll­te nur mehr Ver­set­zun­gen gemeint haben, doch der psy­cho­lo­gi­sche Druck war längst erzeugt.
  • Papst Fran­zis­kus ging auch hier, ganz im Stil koor­di­nier­ter Pro­pa­gan­da, als Vor­bild vor­an und ließ sich, so wur­de es jeden­falls vom vati­ka­ni­schen Pres­se­amt ver­laut­bart, am 13. Janu­ar 2021 imp­fen. Es ging offen­sicht­lich um die Schlag­zei­le, wie sie Katholisch.de, das Nach­rich­ten­por­tal der deut­schen Bischö­fe, prompt lie­fer­te: „Bei der Coro­na-Imp­fung ist der Papst ein Vorbild.“
  • Papst Fran­zis­kus prä­sen­tier­te sich Anfang März den Regie­run­gen ein wei­te­res Mal als „mora­li­scher Vor­rei­ter“ für die Impf­pflicht, die damals noch all­ge­mein bestrit­ten wur­de. Er ver­lang­te, daß ihn auf der Rei­se zu sei­nem Irak-Besuch im Flug­zeug nur geimpf­te Jour­na­li­sten beglei­ten durf­ten. Er spal­te­te damit eine gan­ze Zunft in ver­meint­lich „gute“ und angeb­lich „schlech­te“ Jour­na­li­sten. Wer sich nicht imp­fen läßt, mache den Papst ja „sehr trau­rig“, wie er kurz zuvor wis­sen hat­te las­sen. Als Drauf­ga­be, obwohl alle geimpft waren, muß­ten am 5. März an Bord den­noch alle, Fran­zis­kus aus­ge­nom­men, die unsäg­li­che „Mas­ke“ tragen.
  • In sei­ner Oster­bot­schaft zeig­te sich Fran­zis­kus dann noch ein­mal als glo­ba­ler Bot­schaf­ter der Impf­kam­pa­gne, indem er die Wer­be­trom­mel rühr­te mit der Paro­le: „Imp­fen, imp­fen, imp­fen“.
  • Im sel­ben Monat April leg­te Fran­zis­kus mit dem „Video vom Papst“ gleich nach und postu­lier­te ein „Grund­recht“ auf die Corona-Impfung.
  • Da wun­dert es nicht, daß der unter Fran­zis­kus inter­na­tio­nal bekannt­ge­wor­de­ne römi­sche Stra­ßen­künst­ler Mau­pal ali­as Mau­ro Pal­lot­ta zur sel­ben Zeit die Imp­fung in Iko­nen­form als Sacrum Vac­cinum, als „Hei­li­gen Impf­stoff“ dar­stell­te, als eine „myste­riö­se Gott­heit, der man Opfer bringt“, wie der Jour­na­list Pao­lo Deot­to dazu schrieb.
  • Eben­so ver­wun­dert es in die­sem Kon­text nicht mehr wirk­lich, daß aus­ge­rech­net die Päpst­li­che Aka­de­mie für das Leben Anfang Juli im Impf-Gleich­schritt zusam­men mit dem Welt­ärz­te­bund und der Bun­des­ärz­te­kam­mer angeb­li­chen Fake News von Impf-Kri­ti­kern den Kampf ansag­te.

Der Grüne Paß im Vatikan – kirchliche Segregation und staatliche Apartheid?

Seit heu­te stellt der Vati­kan­staat sei­nen Geimpf­ten den „Grü­nen Paß“ aus, mit dem die Bevöl­ke­rung gespal­ten wird. Papst Fran­zis­kus, dem ersten Geimpf­ten des Kir­chen­staa­tes, wur­de sei­ner Stel­lung ent­spre­chend der Green Pass bereits aus­ge­hän­digt, wie die ita­lie­ni­sche Pres­se­agen­tur ANSA gestern berichtete.

Im Vati­kan wird zudem an „neu­en Kon­zep­ten“ für „nicht reli­giö­se Ver­an­stal­tun­gen“ wie die Gene­ral­au­di­enz am Mitt­woch gear­bei­tet. Über­legt wer­de dabei, von den Gläu­bi­gen für die Teil­nah­me den Green Pass zu ver­lan­gen, denn, wie die ANSA anmerkt: 

(…) der Vati­kan „paßt sich wie immer in die­sen von der Pan­de­mie gekenn­zeich­ne­ten Mona­ten an die ita­lie­ni­sche Gesetz­ge­bung an.“

Ent­spre­chend ist der Zutritt zu den Vati­ka­ni­schen Muse­en seit ver­gan­ge­nem Frei­tag nur mehr mit dem Grü­nen Paß erlaubt, also exakt seit dem 6. August, an dem Ita­li­en den Grü­nen Paß samt den damit ver­bun­de­nen Dis­kri­mi­nie­run­gen der Gesun­den ein­ge­führt hat – wie­der­um ohne jede Not, doch mit der Fol­ge, die Bevöl­ke­rung tief zu spal­ten. Die 3G-Rege­lung bedeu­tet, daß Geimpf­te, Gete­ste­te und Gene­se­ne eine bevor­zug­te Behand­lung erhal­ten. Anders aus­ge­drückt: Gesun­de gibt es nicht mehr und Gene­se­ne wer­den gna­den­hal­ber gedul­det. Die Rege­lung ähnelt jener in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land, ist also noch übler als jene in Öster­reich. Wer noch immer nicht ver­stan­den haben soll­te, daß es nicht um die Gesund­heit geht, dem kann wahr­schein­lich wirk­lich nie­mand mehr helfen.

Was bedeu­tet die Ein­füh­rung des Green Pass im Vati­kan? Es gibt nicht mehr „nur“ Staats­bür­ger, auch kei­ne Gleich­heit vor dem Gesetz mehr, son­dern „gute“ und „schlech­te“ Staats­bür­ger. Die „guten“ Staats­bür­ger, jene, die sogar Will­kür­maß­nah­men unter­tä­nig fol­gen und kei­ne kri­ti­schen Fra­gen stel­len, erhal­ten durch den Green Pass einen Teil der ihnen von den­sel­ben Regie­run­gen zuvor geraub­ten Grund­rech­te zurück. Wer nur mehr über einen Rei­se­paß ver­fügt, jenem hoheits­recht­li­chen Doku­ment, das bis­her die Türen zum Aus­land öff­ne­te, der hat Pech gehabt. Er wird wegen Unge­hor­sams mit Rei­se­ver­bot belegt und sogar im eige­nen Land mit Grund­rechts­ent­zug bestraft. Die sozia­le Äch­tung der Gesun­den und des Gesundseins wird par­al­lel bewußt angestrebt.

Wur­de nicht bis gestern zu ande­ren The­men, manch­mal sogar mit unmög­li­cher Kon­no­ta­ti­on, laut­stark von den­sel­ben „Gut­men­schen“ vor einer „Spal­tung der Gesell­schaft“ gewarnt? Nun sind die­sel­ben „Gut­men­schen“ die radi­kal­sten Spal­ter, uner­bitt­lich­sten Leu­te­schin­der, fana­tisch­sten Zwing­her­ren „zum Glück“, und das, ohne mit der Wim­per zu zucken. Und die Kir­che? Sie begibt sich offen­bar gna­den­los in den ideo­lo­gi­schen Gleichschritt. 

In Ita­li­en, in Casa­le Mon­fer­ra­to im Pie­mont, hat bereits die näch­ste Pha­se begon­nen, mit der die Schlin­ge enger gezo­gen wird. Auf der Kir­chen­tür ließ der Pfarr­herr die zur Kir­che kom­men­den Gläu­bi­gen wis­sen: Unge­impf­te soll­ten gefäl­ligst drau­ßen blei­ben. Ihre Anwe­sen­heit bei der Mes­se sei „uner­wünscht“. Und die Rede ist nicht von irgend­ei­nem Pfarrer.

Ist mor­gen der Zugang zur Mes­se, gar zur Kir­che, nur mehr mit dem „Grü­nen Paß“ mög­lich? Dür­fen Kar­di­nä­le, die sich nicht imp­fen las­sen, nicht am näch­sten Kon­kla­ve teilnehmen?

Was bedeu­tet also die Aus­ga­be des Grü­nen Pas­ses durch den Vati­kan­staat und die Über­le­gung, daß nur mehr Per­so­nen mit Green Pass zu Gene­ral­au­di­en­zen zuge­las­sen sein könn­ten? Wird mit dem heu­ti­gen Tag ein kirch­li­cher Neo­se­gre­ga­tio­nis­mus ein­ge­läu­tet? Wird es die Sakra­men­te und den geist­li­chen Bei­stand bald nur mehr „für alle“ geben, die sich der Coro­na-Gen-The­ra­pie unter­wor­fen haben? Im Umkehr­schluß: Wer­den der Zugang zur Mes­se, die Sakra­men­te und der geist­li­che Bei­stand jenen ver­wei­gert, die sich nicht dem Coro­na-Impf­dik­tat beugen?

Wie stellt sich Papst Fran­zis­kus nach dem Motu pro­prio Tra­di­tio­nis custo­des und der Ein­füh­rung des Green Pass die Zukunft der Kir­che vor: ohne Weih­was­ser, ohne Mund­kom­mu­ni­on, dafür mit Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Mas­ke (alles bereits ver­wirk­licht) sowie Meß­teil­nah­me im Novus Ordo nur mehr mit Grü­nem Paß und kei­ne Mes­se mehr im über­lie­fer­ten Ritus?

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Pixabay

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2 Kommentare

  1. Ganz ehr­lich das ist doch eine Lap­pa­lie gegen die 3 schlimm­sten Kon­zilsirr­tü­mer, die seit 1962 in den Hir­nen der Päp­ste herumschwirren:
    Reli­gi­ons­frei­heit, Öko­me­nis­mus und Kollegialität.
    Und alle beten her­un­ter, das Kon­zil wei­ter unter die­sen Häre­si­en durchzusetzen.
    Was ist dage­gen Corona?
    Die Frei­mau­rer-Agen­da zur wei­te­ren Unter­wer­fung der Welt. 

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