Warum es Einheit braucht, nicht Spaltung

Sich der eigenen Stärke bewußt werden

Eine Mahnung zur Einheit und zum gemeinsamen Handeln, um die Geltung des Motu proprio Summorum Pontificum zu verteidigen.
Eine Mahnung zur Einheit und zum gemeinsamen Handeln, um die Geltung des Motu proprio Summorum Pontificum zu verteidigen.

Die Zei­chen ver­dich­ten sich, daß Papst Fran­zis­kus jenen Krei­sen ent­ge­gen­kommt, die – wie er selbst auch – kein Ver­ständ­nis für den über­lie­fer­ten Römi­schen Ritus hegen. In Poli­tik und Kir­che zei­gen sich bedenk­li­che Ent­wick­lun­gen. Selbst die Gewal­ten­tei­lung, der ver­fas­sungs­ga­ran­tier­te Schutz­me­cha­nis­mus des Gemein­we­sens, funk­tio­niert seit andert­halb Jah­ren nur mehr nomi­nell. Es liegt Ver­än­de­rung in der Luft, von der kaum jemand sagen kann, wohin die Rei­se geht, nicht ein­mal jene, die sie anstre­ben und glau­ben kon­trol­lie­ren zu kön­nen. In die­se ange­spann­te Situa­ti­on hin­ein platz­te ein Kon­flikt, der die Gefahr in sich birgt, jene Tei­le der Kir­che zu spal­ten und zu spren­gen, die sich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren, nicht zuletzt dank des Motu pro­prio Summorum Pon­ti­fi­cum von Papst Bene­dikt XVI. und der dadurch ein­ge­tre­te­nen Ent­span­nung, annä­hern konn­ten und es auch taten. Unter dem Pseud­onym Eques­Fi­dus, „der getreue Rit­ter“, mel­det sich eine gewich­ti­ge Stim­me zu Wort, die zur Ein­heit mahnt und inter­es­san­te Impul­se gibt. Die­se anony­me Mahn­re­de wur­de vom Vati­ka­ni­sten Mar­co Tosat­ti ver­öf­fent­licht und zur Ver­fü­gung gestellt: 

Die Angriffe auf den überlieferten Ritus haben begonnen, noch bevor der (geschwächte) Papst etwas gesagt hat

Von Eques­Fi­dus

In die­sen Tagen haben wir meh­re­re Tira­den erlebt bezüg­lich der Kon­tro­ver­sen, die zwi­schen Prof. Rober­to de Mattei, Vor­sit­zen­der der Fon­da­zio­ne Lepan­to, und Msgr. Car­lo Maria Viganò, ehe­ma­li­ger Apo­sto­li­scher Nun­ti­us in den USA, ent­stan­den sind. Ich wer­de nicht inhalt­lich dar­auf ein­ge­hen, son­dern viel­mehr dar­auf hin­wei­sen, daß die­se Aus­ein­an­der­set­zun­gen dem der­zei­ti­gen Pon­ti­fi­kat zugu­te kom­men, aber der Ein­heit von uns Katho­li­ken ent­ge­gen­ste­hen, die wir mit der Hei­li­gen Mes­se ver­bun­den sind, die vom hei­li­gen Papst Pius V. geför­dert wurde.

Doch der Rei­he nach: In den ver­gan­ge­nen Mona­ten hat das (anschei­nend mono­li­thi­sche und unauf­halt­sa­me) Pon­ti­fi­kat von Fran­zis­kus einen schwe­ren Rück­schlag erlit­ten, der sich ins­be­son­de­re auf drei Punk­te konzentriert:

  1. die Ein­schrän­kung des von Bene­dikt XVI. ver­kün­de­ten Motu Pro­prio Summorum Pon­ti­fi­cum, mit dem Über­gang von einem per­mis­si­ven zu einem indul­gen­ten Regime;
  2. das deut­sche Schis­ma mit dem fin­gier­ten Rück­tritt von Kar­di­nal Marx;
  3. die Beschnei­dung der Lai­en­be­we­gun­gen, die seit der Nach­kon­zils­zeit (und ins­be­son­de­re seit dem Pon­ti­fi­kat von Johan­nes Paul II., der ihnen zuviel Macht ein­räum­te) mäch­ti­ge Grup­pen für (oder gegen) ein Pon­ti­fi­kat sind.

Die­se Aktio­nen, die zu mehr oder weni­ger direk­ten Reak­tio­nen auch jener geführt haben, die histo­risch gese­hen die kirch­li­che Revo­lu­ti­on, die seit Mit­te der 60er Jah­re bis heu­te vor­an­ge­trie­ben wur­de, immer geför­dert haben (sie­he zum Bei­spiel den Arti­kel vom 14. Juni von Alber­to Mel­lo­ni, einem mäch­ti­gen Ver­tre­ter der „Schu­le von Bolo­gna“ und Unter­stüt­zer Ber­go­gli­os der ersten Stun­de), sind kla­re Signa­le für ein Pon­ti­fi­kat, das nicht imstan­de war, Alli­an­zen und Freund­schaf­ten zu festi­gen, indem es nur einen Krieg nach dem ande­ren führ­te, son­dern es viel­mehr geschafft hat, alle ein wenig zu ent­täu­schen (die Moder­ni­sten, indem nicht schnell genug mit ihnen für ihre „Refor­men“ mit revo­lu­tio­nä­rem und pro­te­stan­ti­schem Geschmack mar­schiert wur­de; alle ande­ren, indem die Brü­der im Glau­ben nicht bestärkt, son­dern mit vol­len Hän­den Ver­wir­rung und Irr­tü­mer ver­brei­tet wur­den), ohne jemand zufriedenzustellen.

Dazu kommt noch als Sah­ne­häub­chen das diplo­ma­ti­sche Schrei­ben an das Ita­lie­ni­sche Par­la­ment zum Gesetz­ent­wurf Zan [zur „Bekämp­fung von Homo- und Trans­pho­bie“, benannt nach dem Ein­brin­ger, dem links­ra­di­ka­len Par­la­ments­ab­ge­ord­ne­ten und Homo-Akti­vi­sten Ales­san­dro Zan, der 2013 in der Abge­ord­ne­ten­kam­mer ein Man­dat über die kom­mu­ni­sti­sche, grü­ne, öko­so­zia­li­sti­sche Par­tei Sini­stra Eco­lo­gia Liber­tà SEL erhielt und 2018 über die Links­de­mo­kra­ten PD], einem Gesetz­ent­wurf, der frei­heits­feind­lich und ver­fas­sungs­wid­rig ist. Wir erle­ben daher heu­te nicht nur ein spal­ten­des, son­dern auch ein immer gespal­te­ne­res Pon­ti­fi­kat mit Ber­go­glio, der immer mehr auch von denen ver­las­sen ist, die ihm seit jenem berüch­tig­ten 13. März 2013 (eini­ge auch schon vor­her) ewi­ge Treue geschwo­ren hatten.

Bei all dem kann zudem nicht der vom Bischof von Dijon, Msgr. Min­ne­rath, pro­vo­zier­te Eklat unbe­ach­tet blei­ben, der die Ange­hö­ri­gen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Petrus (FSSP) von einem Tag auf den ande­ren hin­aus­warf, sich wei­ger­te, ihre Ver­tre­ter zu tref­fen, und die Anwei­sung erteil­te, die ihnen anver­trau­ten Tei­le der Kir­che bis Anfang Sep­tem­ber auf­zu­ge­ben. In Wirk­lich­keit hat Msgr. Min­ne­rath den Manö­vern von Papst Fran­zis­kus ein Vul­nus zuge­fügt, mit denen die­ser, oder wer auch immer für ihn (ich den­ke an eini­ge sei­ner mehr oder weni­ger treu­en Statt­hal­ter oder Klo­ne, wie Msgr. Roche, neu­er Prä­fekt der Got­tes­dienst­kon­gre­ga­ti­on), den Gläu­bi­gen ein neu­es Regime auf­er­le­gen will, die auf völ­lig legi­ti­me Wei­se den katho­li­schen Glau­ben in der triden­ti­nisch-gre­go­ria­ni­schen Tra­di­ti­on leben. Tat­säch­lich dürf­te die­se Vor­weg­nah­me auch den Zweif­lern gezeigt haben, was bei einem Rück­bau von Summorum Pon­ti­fi­cum gesche­hen wird (das übri­gens nie voll­stän­dig umge­setzt wur­de, sie­he zum Bei­spiel das Erz­bis­tum Paler­mo mit Erz­bi­schof Lore­fice, um nur ein Bei­spiel zu nen­nen), wenn gan­ze Ordens­fa­mi­li­en und Insti­tu­te gezwun­gen sein wer­den, eiligst das Feld zu räu­men, um den Lau­nen zu ent­spre­chen, denen Bischö­fe frö­nen, die eine Abnei­gung gegen die Mes­se „aller Zei­ten“ haben.

Nun, die orga­ni­sier­te Reak­ti­on auf eine Ein­schrän­kung von Summorum Pon­ti­fi­cum könn­te ver­hee­rend sein, vor allem jene der Katho­li­ken in Frank­reich und in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka, in denen sich die soge­nann­te „außer­or­dent­li­che Form“ regel­recht explo­si­ons­ar­tig aus­ge­brei­tet hat, viel mehr als bei uns [sie­he dazu Ist blut­lee­re Kir­che Frank­reichs über­haupt fähig, noch ein­mal gegen die Tra­di­ti­on in den Krieg zu zie­hen?]. Ande­rer­seits könn­ten die Auf­stän­di­schen nicht zu Unrecht sagen, wenn sich bedeu­ten­de Prie­ster und Bischö­fe immer gewei­gert haben, Summorum Pon­ti­fi­cum nach­zu­kom­men, war­um soll­ten wir dann bestimm­te Anwei­sun­gen beachten?

Nicht nur das: Was hin­dert uns dar­an, falls uns ver­bo­ten wird, den genui­nen katho­li­schen Glau­ben durch die Hei­li­ge Mes­se unse­rer Väter zu leben, dem Vati­kan, der sich in einer immer grö­ße­ren Finanz­kri­se befin­det (mit einem Defi­zit, das Rich­tung 50 Mil­lio­nen geht, falls nicht schon über­schrit­ten, was für einen so klei­nen Staat kei­ne Klei­nig­keit ist), den Geld­hahn abzu­dre­hen? Eine kon­zer­tier­te, ernst­haf­te und kom­pak­te Reak­ti­on, die dar­auf abzielt, nicht nur die end­gül­ti­ge Auf­he­bung des Indult-Regimes und die vol­le Anwen­dung von Summorum Pon­ti­fi­cum zu errei­chen (auch von jenen Bischö­fen, die immer noch ener­gisch dage­gen sind, in ihrer Diö­ze­se auch nur eine Kir­che für die Zele­bra­ti­on der von Pius V. pro­mul­gier­ten Mes­se zu gewäh­ren), son­dern auch auf den Über­gang von einem per­mis­si­ven Regime zu einer För­de­rung des über­lie­fer­ten Ritus zu Lasten des Novus Ordo: Man stel­le sich die Kon­se­quen­zen vor! Die Fol­gen für das Ber­go­glio-Pon­ti­fi­kat wären kata­stro­phal: Ohne Geld, gezwun­gen ein­zu­ge­ste­hen, an der Spit­ze eines Staa­tes zu ste­hen, der (viel) mehr aus­gibt, als er ein­nimmt, und ohne die Mög­lich­keit, sei­ne (ehe­ma­li­gen) Freun­de um Hil­fe zu bit­ten, wäre er gezwun­gen, den Erpres­sun­gen von deut­scher Sei­te nach­zu­ge­ben (was das Schis­ma bedeu­tet) oder den Wün­schen der „tra­di­tio­nel­len“ Katho­li­ken Frank­reichs und (vor allem) der USA entgegenzukommen.

Dar­aus wird ver­ständ­lich, daß eine Situa­ti­on, die dar­auf hin­aus­läuft, alte Res­sen­ti­ments wie­der­zu­be­le­ben oder neue unter all den Katho­li­ken zu schaf­fen, die durch das Mis­sa­le von 1962 (und auch von 1955, zumin­dest in bestimm­ten Fäl­len wie der Kar­wo­che vor Bugni­ni) ver­eint sind, eine ent­setz­li­che Hil­fe für eine Sache ist, die wir hof­fent­lich alle nicht wol­len: die Beschnei­dung des Motu pro­prio Summorum Pon­ti­fi­cum mit Blick auf sei­ne – in Zukunft – voll­stän­di­ge Auf­he­bung; und dann, wenn die Lai­en und Kle­ri­ker, die die­sem Ritus treu blei­ben, erst ein­mal „irrever­si­bel“ (wie Ber­go­glio ger­ne zu sagen pflegt) in Indult-India­ner­re­ser­va­ten ein­ge­schlos­sen sind, zuerst die Schlie­ßung der Prie­ster­se­mi­na­re der ehe­ma­li­gen Eccle­sia-Dei-Gemein­schaf­ten (um die Aus­bil­dung neu­er „tra­di­tio­nel­ler“ Prie­ster zu ver­hin­dern) und dann die end­gül­ti­ge Abschaf­fung des über­lie­fer­ten Römi­schen Ritus!

Falls jemand nun denkt, die­se Visi­on sei zu pes­si­mi­stisch und wür­de nie­mals umge­setzt wer­den, da sie letzt­lich Grup­pen wie die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) begün­sti­gen könn­te, deren kano­ni­sche Posi­ti­on zumin­dest unklar ist, über­sieht einen Punkt: So sehr zum Bei­spiel die FSSPX durch sol­che Ein­grif­fe auch kurz­fri­stig begün­stigt wer­den mag (eine gro­ße Mehr­heit der Gläu­bi­gen, die mit der Mes­se „aller Zei­ten“ ver­bun­den ist, wird, soll­te sie sich gezwun­gen sehen, zwi­schen dem Ver­zicht auf sie oder der Teil­nah­me bei den „Lef­eb­vria­nern“ ent­schei­den zu müs­sen, sicher­lich letz­te­re Mög­lich­keit wäh­len), wür­de in Wirk­lich­keit auch sie durch ein mög­li­ches Ver­bot für Katho­li­ken, am Vor-Bugni­ni-Ritus teil­zu­neh­men, beschä­digt. Ein (wenn auch schritt­wei­se ver­häng­tes) voll­stän­di­ges Ver­bot der triden­ti­nisch-gre­go­ria­ni­schen Mes­se wür­de zu ihrer star­ken Redu­zie­rung oder auf lan­ge Sicht viel­leicht sogar zu ihrem Ver­schwin­den führen.

Auf der ande­ren Sei­te wäre eine kon­zer­tier­te, ernst­haf­te und inter­na­tio­na­le Reak­ti­on, die auch Grup­pen ver­eint, die sich gegen­sei­tig kaum ertra­gen (aber ange­sichts einer dro­hen­den tota­len Ver­nich­tung nolens volens mit­ein­an­der aus­kom­men und zusam­men­ar­bei­ten müs­sen), durch (star­ken) wirt­schaft­li­chen Druck, Pro­te­ste, Kund­ge­bun­gen, Peti­tio­nen und weit­rei­chen­de juri­sti­sche Aktio­nen (ein­schließ­lich umfang­rei­cher pri­va­ter und nicht-pri­va­ter Ermitt­lun­gen gegen die soge­nann­te Mafia von Sankt Gal­len, die, wie ich befürch­te, etli­che Knie schlot­tern las­sen wür­den), das denk­bar schlimm­ste Sze­na­rio für den „neu­en Kurs des Vati­kans“. Das Beste für sie ist es, die Tat­sa­che aus­zu­nut­zen, daß es vie­len „Tra­di­tio­na­li­sten“ nicht das Wah­re zu sein scheint, um jeden Preis Recht haben zu wol­len. Nicht nur das: Die Streit­sucht zwi­schen den ver­schie­de­nen Grup­pen (die manch­mal lei­der zu ech­tem Haß führt) ist der Vor­bo­te stän­di­ger Spal­tun­gen, die wirk­lich durch­schla­gen­de, kon­zer­tier­te Aktio­nen ver­hin­dern! Aus die­sem Grund wäre es gut, daß die Aus­ein­an­der­set­zun­gen zwi­schen Msgr. Viganò und Prof. de Mattei so schnell wie mög­lich auf­hö­ren und jene, die nicht direkt invol­viert sind, sich ent­hal­ten, für den einen oder ande­ren Par­tei zu ergrei­fen, um eine Spi­ra­le neu­er Spal­tun­gen zu ver­mei­den, die mit Sicher­heit nur Gestal­ten wie Andrea Gril­lo, Alber­to Mel­lo­ni und ande­re erfreuen.

Als ein­fa­cher Gläu­bi­ger erlau­be ich mir, Prof. de Mattei und Msgr. Viganò ein­zu­la­den, sich zu ver­söh­nen oder zumin­dest ihre Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten im Hin­blick auf das Gemein­wohl bei­sei­te­zu­le­gen: Es steht viel auf dem Spiel, und in den kom­men­den Mona­ten könn­ten wir alle von der Indult-Fer­se erdrückt wer­den, wenn wir nicht zusam­men­ar­bei­ten, ver­eint blei­ben und kon­zer­tiert han­deln – jeder nach sei­nen Mög­lich­kei­ten und Fähig­kei­ten, die Gott uns gege­ben hat, indem wir für­ein­an­der beten und fasten. Wenn Prof. de Mattei und Msgr. Viganò, die dank ihres Ein­flus­ses Zugang zu Per­so­nen und Mit­teln haben, nicht gemein­sam mit allen ande­ren han­deln, schwä­chen sie die Ket­te, die zur Auf­he­bung restrik­ti­ver Maß­nah­men gegen die Mes­se „aller Zei­ten“ füh­ren könn­te, für die bei­de so sehr gekämpft haben.

Ich for­de­re dazu auf, das Wohl der Kir­che und der ver­schie­de­nen Grup­pen zu berück­sich­ti­gen, für die Summorum Pon­ti­fi­cum im Guten wie im Schlech­ten das Leben ist. Der Ein­satz für die Prie­ster und für uns Lai­en, die wir Gott suchen, ist wirk­lich hoch, und wir kön­nen uns kei­ne nutz­lo­sen Spal­tun­gen lei­sten. Die­se Fra­gen erschei­nen ange­sichts des dro­hen­den Sturms (zwi­schen dem Gesetz­ent­wurf Zan und den destruk­ti­ven Stel­lung­nah­men des Hei­li­gen Stuhls) zumin­dest zweit­ran­gig. Viel­mehr (und hier spre­che ich alle Lai­en wie mich an) kön­nen sie uns allen­falls leh­ren, auf Gott zu ver­trau­en und jenen nicht zuviel Spiel­raum zu las­sen, die von sich sagen, sie sei­en die ein­zi­gen Hüter der katho­li­schen Tra­di­ti­on: Nur die Kir­che ist das. Ver­su­chen wir uns gegen­sei­tig in Näch­sten­lie­be zu begeg­nen, und, wenn die Zeit gekom­men ist, ver­ei­nen wir uns, indem wir die Res­sen­ti­ments und per­sön­li­che Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten bei­sei­te legen, die meist kei­ne lehr­mä­ßi­ge Grund­la­ge haben! Laßt uns ver­eint blei­ben und gemein­sam kämp­fen, als Brü­der in Christus!

Über­set­zung: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Pixabay (Screen­shot)

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