Die erste heilige Messe in der überieferten Form des Römischen Ritus in der Wallfahrtskirche von Rietz in Tirol
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Die überlieferte Liturgie fügt sich ins Leben

Von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf. Wie hier bereits berich­tet, hat der Bischof von Inns­bruck, Her­mann Glett­ler, sich ein ori­gi­nel­les Kon­zept zurecht­ge­legt, um dem Prie­ster Ste­phan Mül­ler, der sich in den zurück­lie­gen­den Jah­ren immer ent­schie­de­ner der über­lie­fer­ten Lit­ur­gie ver­pflich­tet gefühlt hat, dabei aber als Welt­geist­li­cher im Dienst der Diö­ze­se Inns­bruck steht und in sie inkar­di­niert ist, auch

Antoniuskirche von Rietz, ab 1666 am Mühlegg auf dem Scheibenbichl errichtet und 1678 von Bischof Paulinus Mayr von Brixen geweiht. Die Gemeinde Rietz liegt zwischen Telfs und Stams im Tiroler Oberinntal.
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Mit dem heiligen Antonius die „Alte Messe“ wiederfinden

Von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf. In zwei Bei­trä­gen für die­se Platt­form habe ich am 20. Juli und am 25. Juli 2020 Ein­blick gege­ben in eine Ent­wick­lung inner­halb einer Pfar­rei des Bis­tums Inns­bruck und in deren Bedeu­tung für die Umset­zung des Motu­pro­prio Summorum Pon­ti­fi­cum in die­ser Nord­ti­ro­ler Diö­ze­se. Dabei war mei­ne Ein­schät­zung sehr erwar­tungs­voll und wohl­wol­lend und

DPA, Süddeutsche Zeitung und andere Medien setzen die Bedeutung des überlieferten Ritus im deutschen Sprachraum herab. In Wirklichkeit haben sich die Meßorte seit dem Motu proprio Summorum Pontificum vervierfacht.
Hintergrund

Überlieferter Ritus: Vervierfachung der Meßorte durch Summorum Pontificum

(Berlin/Rom) Bis 31. Juli hat­ten die Diö­ze­san­bi­schö­fe welt­weit einen Fra­ge­bo­gen über die Umset­zung des Motu pro­prio Summorum Pon­ti­fi­cum beant­wor­tet an die Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on zurück­zu­schicken. Die dabei ange­wand­te Vor­ge­hens­wei­se war unter­schied­lich und wur­de in man­chen Gegen­den mit media­len Sei­ten­hie­ben flan­kiert. So auch im deut­schen Sprach­raum.

Die Glaubenskongregation will ein umfassendes Bild der Umsetzung des Motu proprio Summorum Pontificum. Die Italienische Bischofskonferenz legt diesen Wunsch auf ganz eigene Weise aus.
Hintergrund

Fragebogen zu Summorum Pontificum: Italiens Bischofskonferenz antwortet kollektiv

(Rom) In meh­re­ren Län­dern zeig­te sich eine Abnei­gung des Epi­sko­pats gegen das Motu pro­prio Summorum Pon­ti­fi­cum von Papst Bene­dikt XVI. Als Haupt­grund wird die „Ein­heit“ der Kir­che auf Pfar­rebe­ne genannt. Ita­li­en gehört zu die­sen Län­dern und die Abnei­gung wird auch im Zusam­men­hang mit der welt­wei­ten Befra­gung der Diö­ze­san­bi­schö­fe zur Umset­zung von Summorum Pon­ti­fi­cum deut­lich.

Den Imsterberg in seiner bisherigen Form als Meßort des überlieferten Ritus gibt es nicht mehr. Was wird kommen?
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Liturgische Vorgaben des Zweiten Vatikanischen Konzils und des Motuproprio Summorum Pontificum:

Von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf. Kürz­lich wur­de hier über den Fall einer Tiro­ler Pfarr­ge­mein­de im Bis­tum Inns­bruck berich­tet. Im Anschluss dar­an warf einer der Leser im Kom­men­tar­be­reich die Fra­ge nach der Gestal­tungs­frei­heit eines Pfar­rers auf und nach sei­nem Recht, in der Seel­sor­ge einen tra­di­tio­nel­le­ren Stil zu eta­blie­ren, der sonst nur beson­ders Inter­es­sier­ten vor­be­hal­ten blie­be. Gemeint war

Am 11. Juni zelebrierte Bischof Strickland das erste Meßopfer in der überlieferten Form des Römischen Ritus.
Liturgie & Tradition

„Mir wurde eine tiefe Gnade zuteil“ – Bischof zelebriert erstmals im überlieferten Ritus

(Washing­ton) Msgr. Joseph Edward Strick­land, Jahr­gang 1958, ist seit 35 Jah­ren Prie­ster und seit acht Jah­ren Bischof. Papst Bene­dikt XVI. ernann­te ihn 2012 zum Bischof der Diö­ze­se Tyler in Texas. Im ver­gan­ge­nen Mai unter­zeich­ne­te er zusam­men mit meh­re­ren Kar­di­nä­len den Auf­ruf von Erz­bi­schof Car­lo Maria Viganò, mit dem vor Kräf­ten gewarnt wird, die nach einer

Die Pfarrkirche von Imsterberg im Tiroler Oberland
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Großzügige Chance ganz im Einklang mit Summorum Pontificum

Von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf. Tirol ist für sei­nen kämp­fe­ri­schen Wider­stands­geist bekannt. Die Gestalt Andre­as Hofers steht dafür exem­pla­risch und doch nur stell­ver­tre­tend, denn die Ent­schie­den­heit der Über­zeu­gung und die Ent­schlos­sen­heit, dafür ein­zu­ste­hen, bil­den ein cha­rak­te­ri­sti­sches Merk­mal der Men­ta­li­tät des Tiro­lers an sich.

Priesterweihen der FSSP in der Kathedrale von Laon/Frankreich am 28. Juni 2020
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Die missionarische Dimension der überlieferten Liturgie

von einer Katho­li­kin „Ich bin über­zeugt, daß die außer­or­dent­li­che Form (des römi­schen Ritus) aus ihrer Natur her­aus mis­sio­na­risch ist: durch den Reich­tum ihrer Sym­bo­lik, die Dich­te ihrer Gebe­te, ihren Sinn für das Sakra­le und ihren sehr aus­ge­präg­ten Theo­zen­tris­mus. So, wie sie vie­le jun­ge Katho­li­ken anzieht, zieht sie auch jun­ge Beru­fun­gen an, die es nach dem

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Lebendiger „Besitz“ der Kirche – Konzilien, Stadien und Stufen von Riten

Von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf. Das Motu­pro­prio Summorum Pon­ti­fi­cum (SP) führt gleich zu Beginn in Art. 1 die Zwei­ge­stal­tig­keit des einen Römi­schen Ritus an. Wer sich den jewei­li­gen Erschei­nungs­bil­dern des Usus ordi­na­ri­us und des Usus extra­or­di­na­ri­us, zumal in der tat­säch­lich all­täg­li­chen Pra­xis vor Ort, unvor­ein­ge­nom­men stellt, dem wür­de in den sel­ten­sten Fäl­len in den Sinn kom­men,