Der heilige Augustinus, Bischof von Hippo Regius (heute Algerien)
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Der heilige Augustinus, Bonifatius und die letzten Tage von Hippo

Von Rober­to de Mat­tei* Im Früh­jahr des Jah­res 430 zogen Scha­ren von Flücht­lin­gen über die Stra­ßen, die nach Hip­po führ­ten. Sie kamen aus Mau­re­ta­ni­en und Numi­di­en und führ­ten mit sich, was sie aus den Ver­wü­stun­gen noch hat­ten ret­ten kön­nen. Hin­ter ihnen rück­ten die Van­da­len unter Gei­serich vor, die im Jahr zuvor gemein­sam mit Grup­pen von
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Zwei Bischöfe, die nicht schweigen

Von Rober­to de Mat­tei* Gibt es heu­te Bischö­fe, die sich mit einer kla­ren und ent­schie­de­nen, zugleich aber respekt­vol­len Spra­che an Rom wen­den kön­nen, ohne dabei die hier­ar­chi­sche Bin­dung an den Römi­schen Pon­ti­fex auf­zu­ge­ben? Zwei jüng­ste Bei­spie­le aus dem Monat August zei­gen, daß es sol­che Bischö­fe gibt.
Die Hinrichtung von François Athanase de Charette de la Contrie, 1793 bis 1796 Oberbefehlshaber der königstreuen, katholischen Armee der Vendée
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Das letzte Ave Maria des Monsieur de Charette

Von Rober­to de Mat­tei* Es war fast fünf Uhr nach­mit­tags am 29. März 1796, als Fran­­çois-Atha­­na­se de Cha­ret­te, der hel­den­haf­te Gene­ral der Ven­dée, ein­fa­cher bekannt als Mon­sieur de Cha­ret­te, das Gefäng­nis von Bouf­fay ver­ließ, um den letz­ten Abschnitt sei­nes Weges anzutreten.
Das Gemälde "Das Martyrium des hl. Laurentius" von Pietro da Cortona (entstanden um 1653) in der Kirche Santi Michele e Gaetano in Florenz zeigt die Gefangennahme des Heiligen durch römische Soldaten
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Heiliger Laurentius – der Sieg des Glaubens über die Mächte der Welt

Von Rober­to de Mat­tei* Der 10. August, der Tag, an dem die katho­li­sche Kir­che des hei­li­gen Lau­ren­ti­us gedenkt, gehört zu den gro­ßen Festen des christ­li­chen Rom der Anti­ke. Dom Gué­ran­ger erin­nert in sei­nem Werk L’Année lit­ur­gi­que an die Wor­te, mit denen der hei­li­ge Augu­sti­nus die­sen Tag als einen „wahr­haft tri­um­pha­len Tag, an dem der hei­li­ge
Herrscht in der Kirche nur eine Kirchenkrise, aber kein Notstand?
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Was aber ist der „Notstand“?

Von Rober­to de Mat­tei*  Ich möch­te auf einen Begriff ein­ge­hen, der häu­fig in mehr­deu­ti­ger und wider­sprüch­li­cher Wei­se ange­führt wird, ins­be­son­de­re um die am 1. Juli 2026 in Écô­ne vor­ge­nom­me­nen Bischofs­wei­hen zu recht­fer­ti­gen: den „Not­stand“.
Das der heilige Scholastika geweihte Kloster war auch in diesem Jahr Austragungsort der Sommeruniversität der Stiftung Lepanto
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Eine katholische Antwort auf die Unordnung

Von Vero­ni­ca Ras­po­ni Vom 23. bis zum 26. Juli fand in Subia­co die XI. Aus­ga­be der Som­mer­uni­ver­si­tät der Stif­tung Lepan­to statt, die dem The­ma „Das Cha­os auf­hal­ten. Der Ein­satz der Katho­li­ken in der neu­en Welt­ord­nung des Unfrie­dens“ gewid­met war. Die ver­schie­de­nen Vor­trä­ge behan­del­ten das The­ma aus sich ergän­zen­den Per­spek­ti­ven, mit Sach­kennt­nis und Tief­gang, und boten
Der heilige Goar lebte als Eremit am linken Rheinufer nahe der heutigen Stadt Sankt Goar.
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Der heilige Goar – Schutzpatron der Zerstreuten?

Von Rober­to de Mat­tei* Wer sind die Zer­streu­ten? Es sind jene Men­schen, denen es schwer­fällt oder die es nicht dau­er­haft schaf­fen, ihre Auf­merk­sam­keit auf das zu rich­ten, was sie gera­de tun. Zer­streut­heit ist an sich kei­ne Tugend, denn Voll­kom­men­heit besteht dar­in, jede Auf­ga­be gut und mit gan­zer Hin­ga­be zu erfül­len. Unser Herr selbst ist dafür
Männer, wie sie Kirche und Menschheit in der heutigen Krise brauchen
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Die Menschen, die wir brauchen

Von Rober­to de Mat­tei* Noch vor der Ver­wir­rung der Struk­tu­ren steht die Ver­wir­rung des Den­kens. Das ist der Schlüs­sel, mit dem wir den geschicht­li­chen Augen­blick ver­ste­hen müs­sen, den wir der­zeit erle­ben. Die Kri­se, die heu­te die katho­li­sche Welt erschüt­tert, ist nicht in erster Linie eine orga­ni­sa­to­ri­sche oder stra­te­gi­sche Kri­se; sie ist viel­mehr eine geist­li­che und kul­tu­rel­le Kri­se, die die Art und Wei­se betrifft, wie wir den­ken, urtei­len und auf die Ereig­nis­se reagieren.
Am 4. Juli 1776 wurde die Amerikanische Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet, mit der sich dreizehn Kolonien von Großbritannien trennten
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1776: Vereinigte Staaten, Europa und der Verlust der Wurzeln

Von Rober­to de Mat­tei* Der 250. Jah­res­tag der Unab­hän­gig­keits­er­klä­rung der Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka, die am 4. Juli 1776 in Phil­adel­phia ver­kün­det wur­de, bie­tet Gele­gen­heit zu eini­gen Betrach­tun­gen, die über die blo­ße histo­ri­sche Gedenk­fei­er hinausgehen.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Facta sunt potentiora verbis

Von Rober­to de Mat­tei* Es ist die Pflicht des Chri­sten, die Über­ein­stim­mung zwi­schen sei­nen Wor­ten und sei­nen Taten zu bewah­ren. Doch was geschieht, wenn die Taten den Wor­ten wider­spre­chen? Wenn man bei­spiels­wei­se mit Wor­ten Respekt und Gehor­sam gegen­über dem Römi­schen Papst bekun­det, ihn aber in Wirk­lich­keit öffent­lich vor dem gan­zen christ­li­chen Volk her­aus­for­dert, wie es