Die beiden Konzilspäpste: Johannes XXIII. mit Kardinal Giovanni Battista Montini, der als Paul VI. sein Nachfolger wurde
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Sind Heiligsprechungen unfehlbar? War Papst Paul VI. ein heiliger Papst? – Neue Einsichten (3. Teil/​Schluß)

Die­ser Teil schließt unmit­tel­bar an den 2. Teil vom 19.08.26 an. – Von Wolf­ram Schrems* Zur Klä­rung eines all­fäl­li­gen Miß­ver­ständ­nis­ses: Pro­fes­sor Kwas­niew­ski zitier­te in sei­nem Arti­kel Animadver­si­ons on the Cano­nizati­on of Paul VI (Kri­ti­sche Anmer­kun­gen zur Hei­lig­spre­chung von Paul VI.) im Sam­mel­band Are Cano­nizati­ons Infal­lible? einen anony­men Prie­ster, der u. a. geschrie­ben hat­te:„Viel­leicht ver­dient ein Kon­zil,
Brennende Kanzel (Chile)
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Die Krise der institutionellen Identität: Eine systemtheoretische Analyse gegenwärtiger Transformationsdynamiken in der katholischen Kirche

Von Con­tra Ambi­va­lent* 1. Ein­lei­tung und theo­re­ti­scher Rah­men Die römisch-katho­­li­­sche Kir­che stellt aus sozio­lo­gi­scher und system­theo­re­ti­scher Per­spek­ti­ve eine beson­de­re Insti­tu­ti­on dar. Ihre außer­ge­wöhn­li­che Sta­bi­li­tät über vie­le Jahr­hun­der­te hin­weg beruh­te auf einer engen Ver­bin­dung von Tran­szen­denz und gesell­schaft­li­cher Wirk­lich­keit. Sie ver­stand sich nicht ledig­lich als mensch­li­che Orga­ni­sa­ti­on, son­dern als geist­li­che Insti­tu­ti­on, deren Ursprung und Auf­trag auf
Herrscht in der Kirche nur eine Kirchenkrise, aber kein Notstand?
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Was aber ist der „Notstand“?

Von Rober­to de Mat­tei*  Ich möch­te auf einen Begriff ein­ge­hen, der häu­fig in mehr­deu­ti­ger und wider­sprüch­li­cher Wei­se ange­führt wird, ins­be­son­de­re um die am 1. Juli 2026 in Écô­ne vor­ge­nom­me­nen Bischofs­wei­hen zu recht­fer­ti­gen: den „Not­stand“.
Hintergrund

Zwei Dubia. Die Zweifel der Schweigenden

In der Zeit­schrift Itin­é­rai­res, Nr. 330 (Febru­ar 1989), ver­öf­fent­lich­te der fran­zö­si­sche Schrift­stel­ler Jean Madiran (1920–2013) den Bei­trag „Duo dubia. Les dou­tes des silen­cieux“, der sich mit den weni­ge Mona­te zuvor ohne päpst­li­ches Man­dat vor­ge­nom­me­nen Bischofs­wei­hen durch Erz­bi­schof Mar­cel Lefeb­v­re in Écô­ne aus­ein­an­der­setzt. Der Auf­satz ist ein zeit­ge­schicht­li­ches Doku­ment von sel­te­ner Klar­heit und blei­ben­dem Rang, das
Auf einer einsamen Insel der Orkney-Gruppe vor der Küste Schottlands errichteten die Transalpinen Redemptoristen ihr Mutterkloster
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Warum sich diese Bischofsweihe von jener der Piusbruderschaft unterscheidet

Von Johan­nes Jakob* Am 1. Juli 2026 weih­te die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. vier neue Bischö­fe ohne die Erlaub­nis des Pap­stes. Nach Ansicht des Vati­kans stell­te dies einen Akt des Unge­hor­sams dar und führ­te unmit­tel­bar ins Schis­ma. Am kom­men­den Sams­tag, dem 25. Juli 2026, fin­det wie­der eine uner­laub­te Bischofs­wei­he statt und trotz­dem unter­schei­det sich die­ses Ereig­nis
Treffen der Spitze der Argentinischen Bischofskonferenz mit linken Gewerkschaftsführern: Wer sind die Bischöfe, wer die Gewerkschaftsführer?
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Die argentinischen Bischöfe sind besorgt

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Die argen­ti­ni­schen Bischö­fe sind besorgt und ner­vös. Und sie haben allen Grund dazu, denn ihnen ent­glei­tet alles, und sie wis­sen nicht mehr ein noch aus. Der ein­zi­ge Draht, den sie in Rom noch haben, ist … Tucho Fernán­dez (man­che behaup­ten, er sei über­haupt der­je­ni­ge, der die Bischofs­kon­fe­renz steu­ert), eine Figur, die völ­lig
Der römische Kanonist Msgr. Juan Ignacio Arrieta nahm in einem Gespräch zum Exkommunikationsdekret des Glaubensdikasteriums Stellung.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Der Kanonist Msgr. Arrieta analysiert das Vatikandekret gegen die Piusbruderschaft

Das seit Mai 2026 akti­ve eng­lisch­spra­chi­ge katho­li­sche Nach­rich­ten­por­tal AdVa­ti­ca­num ver­öf­fent­lich­te einen aus­führ­li­chen Bei­trag des Vati­­kan-Kor­­re­s­pon­­den­ten Niwa Lim­bu, in dem der Kir­chen­recht­ler Erz­bi­schof Juan Igna­cio Arrie­ta die jüng­ste Reak­ti­on des Hei­li­gen Stuhls auf die uner­laub­ten Bischofs­wei­hen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) erläutert.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Meine Unterstützung für die Priesterbruderschaft St. Pius X.

Der argen­ti­ni­sche Phi­lo­soph und Blog­ger Cami­nan­te Wan­de­rer brach­te in den ver­gan­ge­nen Wochen mehr­fach sei­ne Sor­ge zum Aus­druck, daß die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. auf­grund der uner­laub­ten Bischofs­wei­hen mög­li­cher­wei­se nicht mehr in die vol­le Gemein­schaft der Kir­che zurück­fin­den könn­te, wie es im Lau­fe der Geschich­te bereits ver­schie­de­nen ande­ren Grup­pen ergan­gen ist. Zugleich betont er, daß die
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Facta sunt potentiora verbis

Von Rober­to de Mat­tei* Es ist die Pflicht des Chri­sten, die Über­ein­stim­mung zwi­schen sei­nen Wor­ten und sei­nen Taten zu bewah­ren. Doch was geschieht, wenn die Taten den Wor­ten wider­spre­chen? Wenn man bei­spiels­wei­se mit Wor­ten Respekt und Gehor­sam gegen­über dem Römi­schen Papst bekun­det, ihn aber in Wirk­lich­keit öffent­lich vor dem gan­zen christ­li­chen Volk her­aus­for­dert, wie es
Da sich die römische Reaktion auf die unerlaubten Bischofsweihen 2026 auf einer ganz anderen Ebene der Rechtsqualität bewegt als 1988, geht die FSSPX den Rechtsweg und rekurriert beim Heiligen Stuhl gegen das Exkommunikationsdekret.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Piusbruderschaft zieht die kirchenrechtliche Karte

Die Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen Rom und der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. geht in eine neue Pha­se. Nach dem Dekret des Glau­bens­dik­aste­ri­ums vom 2. Juli 2026 beschrei­tet die Bru­der­schaft den vor­ge­se­he­nen kir­chen­recht­li­chen Weg und legt einen Rekurs ein. Damit setzt die FSSPX nicht auf eine poli­ti­sche Erklä­rung oder eine demon­stra­ti­ve Zurück­wei­sung des römi­schen Vor­ge­hens, son­dern auf die