Bischofsweihe
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Schismatisch oder katholisch?

Von Don Micha­el Gurt­ner* Im Fol­gen­den wol­len wir auf den Haupt­vor­wurf ein­ge­hen, der immer wie­der und immer noch als „Tot­schlag­keu­le“ gegen die Pius­bru­der­schaft erho­ben wird, näm­lich jenen des angeb­lich voll­zo­ge­nen und bestehen­den Schis­mas. An die­ser Fra­ge hängt letzt­lich bei­nah alles – des­halb haben sich die Geg­ner der FSSPX ja auch gera­de auf die­se Argu­men­ta­ti­ons­fi­gur ein­ge­schos­sen,
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche und die vielen Schismen

Von Msgr. Dr. Mari­an Ele­gan­ti* Ich habe als Reak­ti­on auf mei­ne Bei­trä­ge vie­le Kom­men­ta­re gele­sen, Vide­os ange­schaut, Emails und Social-Media-Bot­­schaf­ten erhal­ten. Mit gro­ssem Auf­wand ver­su­chen Tra­di­tio­na­li­sten und ihnen nahe ste­hen­de Per­so­nen etwas zu recht­fer­ti­gen, was ein­fach nicht zu recht­fer­ti­gen ist: Bischofs­wei­hen ohne die Zustim­mung des Pap­stes! Bischofs­wei­hen ent­schei­den objek­tiv (ipso fac­to) über das Inner­halb oder
Der in Frankreich sehr medienaktive Diözesanpriester Père Pierre Amar (Diözese Versailles) schrieb einen interessanten Kommentar zu den angekündigten Bischofsweihen der Priesterbruderschaft St. Pius X.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

„Warum sollte es in der Kirche nicht auch einen Platz für die ‚Tradis‘ geben?“

La Croix, die Tages­zei­tung von Bay­ard Pres­se, dem Medi­en­haus des Assump­tio­ni­sten­or­dens mit beson­de­rer Nähe zur Fran­zö­si­schen Bischofs­kon­fe­renz, ver­öf­fent­lich­te am 25. Febru­ar die Kolum­ne eines fran­zö­si­schen Diö­ze­san­prie­sters mit einem Lizen­ti­at in Kano­ni­schem Recht zu den ange­kün­dig­ten Bischofs­wei­hen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X., die man­che als ermu­ti­gen­des Zei­chen deu­ten, in jedem Fall aber lesens- und bemer­kens­wert ist. „War­um
Priesterweihen für die Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX)
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Die Piusbruderschaft, die Osmose und die Billigkeit – eine Stellungnahme aus dem Volk

Von Wolf­ram Schrems* Seit der Ankün­di­gung von Bischofs­wei­hen durch die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. am 2. Febru­ar wur­den in den ver­schie­de­nen Inter­net­me­di­en, in pri­va­ten wie kir­chen­of­fi­zi­el­len, zahl­rei­che mehr oder weni­ger sach­ge­rech­te Infor­ma­tio­nen und mehr oder weni­ger qua­li­täts­vol­le Kom­men­ta­re dazu veröffentlicht.
Tu es Petrus et super hanc Petram aedificabo ecclesiam meam. Seit 726 Jahren ziert diese Bronzefigur des Apostels Petrus den Petersdom. Sie wird auch noch heute an den Apostelfesten mit der Tiara gekrönt.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Et nos credidimus caritati

Fol­gen­de Sup­plik (Bit­te) rich­tet sich mit Blick auf die ange­kün­dig­ten Bischofs­wei­hen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) direkt an Papst Leo XIV. Wer sie mit­un­ter­zeich­nen möch­te, kann sich an fol­gen­den Adres­se wen­den: supplik[@]protonmail.com (die ecki­gen Klam­mern weg­las­sen). Et nos cre­di­di­mus cari­ta­ti Sanc­tis­si­me Pater Leo XIV Wie Eure Hei­lig­keit bereits ver­nom­men hat, bit­tet die FSSPX um die
Bischofsweihen der Priesterbruderschaft St. Pius X. im Jahr 1988
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Man darf nicht an Gehorsam sterben

Ein Kom­men­tar von Don Micha­el Gurt­ner* Mit der Ankün­di­gung der Wei­he von neu­en Bischö­fen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) für den 1. Juli die­ses Jah­res, das Hoch­fest des kost­bar­sten Blu­tes Jesu Chri­sti, geht ein­her, daß die­se zahl­reich kom­men­tiert wer­den, was haupt­säch­lich dar­auf zurück­zu­füh­ren ist, daß sich die­se Wei­hen objek­tiv in einer kano­nisch nicht regu­lä­ren
Alea jacta est? Sind die Würfel zwischen Rom und der Piusbruderschaft gefallen?
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Alea jacta est?

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Alle Leser haben mit Sicher­heit bereits das gestern vom P. Davi­de Pagli­a­ra­ni, dem Gene­ral­obe­ren der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX), an Kar­di­nal Víc­tor Fernán­dez ver­sand­te öffent­li­che Schrei­ben gele­sen, in dem er – den Dia­log mit Rom ableh­nend – mit­teilt, daß die Bischofs­wei­hen unver­meid­lich am kom­men­den 1. Juli statt­fin­den wer­den. Bemer­kens­wert ist dabei
Kardinal Victor Manuel "Tucho" Fernández mit Papst Leo XIV. Wurde gestern die Causa Piusbruderschaft besprochen?
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Kardinal Fernández bei Leo XIV. – kurz nach der Antwort der Piusbruderschaft

Am 19. Febru­ar 2026 ver­merk­te das Tages­bul­le­tin des vati­ka­ni­schen Pres­se­am­tes eine regu­lä­re, aber nicht unin­ter­es­san­te Audi­enz: Papst Leo XIV. emp­fing Kar­di­nal Víc­tor Manu­el Fernán­dez, Prä­fekt des Dik­aste­ri­ums für die Glau­bens­leh­re – kei­ne 24 Stun­den nach der Ant­wort der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X.
Der Generalrat der Piusbruderschaft (im Bild) übermittelte am 18. Februar dem römischen Glaubenspräfekten sein Antwortschreiben mit Anhängen
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Das neue Schreiben der Piusbruderschaft an Rom – eine kurze Analyse

Am 12. Febru­ar 2026 fand im Vati­kan ein theo­lo­gi­sches Gespräch statt zwi­schen Pater Davi­de Pagli­a­ra­ni, dem Gene­ral­obe­ren der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX), und Kar­di­nal Víc­tor Manu­el Fernán­dez, Prä­fekt des Dik­aste­ri­ums für die Glau­bens­leh­re. Anlaß war die von der Bru­der­schaft ange­kün­dig­te Wei­he wei­te­rer Bischö­fe für den 1. Juli 2026. Rom depo­nier­te bei der Begeg­nung den