Liturgie & Tradition

Petrusbruderschaft: „Wir bleiben unseren Konstitutionen und unserem Charisma treu“

Mit einem offi­zi­el­len Kom­mu­ni­qué reagier­te die Gene­ral­lei­tung der Petrus­bru­der­schaft als erste Eccle­­sia-Dei-Gemein­­schaft auf das Motu pro­prio Tra­di­tio­nis custo­des von Papst Fran­zis­kus, mit dem die­ser einen Ver­nich­tungs­feld­zug gegen den über­lie­fer­ten Ritus und die Gemein­schaf­ten und Gläu­bi­gen­grup­pen der Tra­di­ti­on eröff­net hat. Das Motu pro­prio wur­de vom Hei­li­gen Stuhl am 16. Juli ver­öf­fent­licht und sofort in Kraft gesetzt. 

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Offizielles Kommuniqué der Petrusbruderschaft zum Motu Proprio Traditionis Custodes

Fri­bourg, 20. Juli 2021 Die Prie­ster­bru­der­schaft St. Petrus, deren Ziel die Hei­li­gung der Prie­ster durch die Befol­gung der lit­ur­gi­schen Tra­di­tio­nen vor der vom Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil gewünsch­ten Reform ist (vgl. Kon­sti­tu­tio­nen Nr. 8), hat das Motu Pro­prio Tra­di­tio­nis Custo­des von Papst Fran­zis­kus mit Ver­wun­de­rung aufgenommen.

Geht es nach Papst Franziskus soll der überlieferte Ritus verschwinden, langsam oder schnell, aber er soll verschwinden.
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Wofür sollen die Ecclesia-Dei-Gemeinschaften noch Priester weihen?

Fra­gen nach den Her­aus­for­de­run­gen von Giu­sep­pe Nar­di. 72 Stun­den sind seit der Pro­mul­ga­ti­on des Motu pro­prio Tra­di­tio­nis custo­des ver­gan­gen. Noch immer hal­ten Prie­ster und Gläu­bi­ge der Tra­di­ti­on die Luft an. Man­che sind sich des Aus­ma­ßes der Kata­stro­phe noch gar nicht bewußt gewor­den. Was aber bedeu­tet das neue Gesetz wirk­lich und wel­che Kon­se­quen­zen sind dar­aus zu zie­hen?

Zwischen sie paßt "kein Blatt"? Papst Franziskus küßt Benedikt XVI. vor dem Photographen die Hand.
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Das Motu proprio Summorum Pontificum ist tot

Anmer­kun­gen von Giu­sep­pe Nar­di Als die Nach­richt ein­traf, war ich unter­wegs, den gan­zen Tag. Eine erzwun­ge­ne Nach­denk­pau­se. Es kam, wie es kom­men muß­te, sagen nun man­che. Muß­te es so kom­men? Offen­sicht­lich! Papst Fran­zis­kus „schränkt Fei­er der alten Mes­se ein“. So oder ähn­lich lau­ten die ein­tref­fen­den Schlag­zei­len. Auch an dümm­li­chen, wie könn­te es anders sein, fehlt es

Acht Neupriester wurden gestern für den überlieferten Ritus und die Tradition geweiht. Im Bild Weihekandidaten der Piusbruderschaft in Zaitzkofen.
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Priesterweihen in Zaitzkofen und Ottobeuren – im Himmel ein Freudentag

(Zaitzkofen/Ottobeuren) Wird auf Erden ein Prie­ster geweiht, ist im Him­mel ein Freu­den­tag. Die Chö­re des Him­mels froh­locken. Gestern war ein sol­cher Tag. In Zaitz­ko­fen bei Regens­burg wur­den fünf Kan­di­da­ten geweiht und in Otto­beu­ren drei. Alle acht Neu­prie­ster sind dem über­lie­fer­ten Ritus und der katho­li­schen Tra­di­ti­on verpflichtet.

Eine Mahnung zur Einheit und zum gemeinsamen Handeln, um die Geltung des Motu proprio Summorum Pontificum zu verteidigen.
Forum

Warum es Einheit braucht, nicht Spaltung

Die Zei­chen ver­dich­ten sich, daß Papst Fran­zis­kus jenen Krei­sen ent­ge­gen­kommt, die – wie er selbst auch – kein Ver­ständ­nis für den über­lie­fer­ten Römi­schen Ritus hegen. In Poli­tik und Kir­che zei­gen sich bedenk­li­che Ent­wick­lun­gen. Selbst die Gewal­ten­tei­lung, der ver­fas­sungs­ga­ran­tier­te Schutz­me­cha­nis­mus des Gemein­we­sens, funk­tio­niert seit andert­halb Jah­ren nur mehr nomi­nell. Es liegt Ver­än­de­rung in der Luft, von

Die Kirche über dem Geburtshaus des heilige Benhard von Clairvaux in Fontaines-les-Dijon wird von der Petrusbruderschaft betreut. Nun entschied der Erzbischofs, daß sie seine Diözese verlassen müssen.
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Petrusbruderschaft muß das Erzbistum Dijon verlassen

(Paris) Die Prie­ster­bru­der­schaft St. Petrus (FSSP) muß das Erz­bis­tum Dijon in Frank­reich zum 1. Sep­tem­ber ver­las­sen. Eine ent­spre­chen­de Ent­schei­dung des Diö­ze­san­bi­schofs sorgt für Ent­set­zen bei den betrof­fe­nen Gläu­bi­gen. Sind das bereits erste vor­aus­ei­len­de Aus­wir­kun­gen der ange­kün­dig­ten Ein­schrän­kun­gen des Motu pro­prio Summorum Pon­ti­fi­cum durch Rom?

Die Niederlassungen und Apostolate der Petrusbruderschaft im deutschen Sprachraum und angrenzenden Gebieten erhalten einen neuen Distriktoberen.
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Petrusbruderschaft bekommt neuen Distrikt, neue Provinz und neuen Distriktsoberen

(Frei­burg im Üecht­land) Zahl­rei­che Bestä­ti­gun­gen und eini­ge Ver­än­de­run­gen wird es zum 1. Juli bei der Prie­ster­bru­der­schaft St. Petrus (FSSP) geben. Ihr Gene­ral­obe­rer Pater Andrzej Komo­row­ski nahm mit Zustim­mung sei­nes Gene­ral­ra­tes fol­gen­de Ernen­nun­gen vor:

Frankreichs Bischöfe erkennen an, daß der überlieferte RItus junge Menschen und Familien anzieht. Wie aber reagieren Papst und Bischöfe darauf?
Forum

Die Tradition in Grenzen halten?

Von einer Katho­li­kin. „Klei­ne Min­der­heit in ihren Feh­lern und der Kul­ti­vie­rung ihrer Par­ti­ku­la­ris­men bestärkt.“  So lau­tet sum­ma sum­ma­rum die Ant­wort der fran­zö­si­schen Bischofs­kon­fe­renz auf die Befra­gung aus Rom zur Umset­zung von Summorum Pon­ti­fi­cum. Dies erschließt sich einem bei der Lek­tü­re eines Dos­siers der fran­zö­si­schen Bischofs­kon­fe­renz (CEF), das Paix lit­ur­gi­que am 18. Janu­ar 2021 an die

Abbé Claude Barthe analysiert das negative Urteil der Französischen Bischofskonferenz über das Motu proprio Summorum Pontificum.
Hintergrund

„Ist blutleere Kirche Frankreichs überhaupt fähig, noch einmal gegen die Tradition in den Krieg zu ziehen?“

(Rom/Paris) Abbé Clau­de Bar­t­he, der geist­li­che Assi­stent der Inter­na­tio­na­len Wall­fahrt Summorum Pon­ti­fi­cum und Schrift­lei­ter der Zeit­schrift Res Novae, ana­ly­sier­te in einem Inter­view die Zusam­men­fas­sung eines Redak­tors, der die Ein­zel­ant­wor­ten der fran­zö­si­schen Bischö­fe auf den Fra­ge­bo­gen zu Summorum Pon­ti­fi­cum zu einem nega­ti­ven Gesamt­ur­teil für Rom zusammenfügte.