Die Weihe Rußlands an das Unbefleckte Herz Mariens: Versuch einer Klärung (3. Teil/Schluß)

Allgegenwart kommunistischer Ideen in Kirche und Welt, in Kultur und Politik

Antifa Black Lives Bill Gates
Antifa, Black Lives Matter, Impf-Wahn: Die Antifa als "System-Antifa". Und was heißt heute "System" genau: die gerade Regierenden oder einflußreiche Hintermänner wie Bill Gates?

Von Wolf­ram Schrems*

Im Anschluß an den zwei­ten Teil unse­rer Serie vom 21. Mai wol­len wir, wie ange­kün­digt, einen kur­zen Blick auf die All­ge­gen­wart kom­mu­ni­sti­scher Ideen in der west­li­chen Poli­tik werfen:

Der pol­ni­sche Euro­pa­par­la­men­ta­ri­er Prof. Ryszard Legut­ko beschrieb 2012 in sei­nem beklem­men­den Buch Der Dämon der Demo­kra­tie die weit­rei­chen­den Sym­pa­thien des Westens für den Kom­mu­nis­mus und die Sowjet­uni­on. Er the­ma­ti­siert auch die in Struk­tur und Ideo­lo­gie dem Kom­mu­nis­mus ähn­li­chen Grund­la­gen der Euro­päi­schen Uni­on.

Geht man den mar­xi­sti­schen Wur­zeln der EU auf den Grund, wird man auf den ita­lie­ni­schen Kom­mu­ni­sten Altie­ro Spi­nel­li und die nach ihm benann­te Spi­nel­li-Grup­pe sto­ßen. Vor zwei Jah­ren erschien auf die­ser Sei­te dazu eine Ana­ly­se.

Wer mit offe­nen Augen durch eine öster­rei­chi­sche oder deut­sche Stadt geht, wird zudem bemer­ken, daß kom­mu­ni­sti­sche Bot­schaf­ten in Form von Auf­kle­bern und Graf­fi­ti all­ge­gen­wär­tig an der Wand ste­hen. Was wie eine Gras­wur­zel­be­we­gung von unten aus­se­hen soll, ist aber nach Berück­sich­ti­gung aller Indi­zi­en ein von oben geschaf­fe­nes System von NGOs, die die Inter­es­sen der Mäch­ti­gen bedie­nen. In die­sem Sinn ist auch die kom­mu­ni­stisch-anar­chi­stisch ideo­lo­gi­sier­te „Anti­fa“ („Anti­fa­schi­sti­sche Akti­on“) ein Werk­zeug in der Hand mäch­ti­ger Krei­se im Westen. Sie han­delt offen­kun­dig im Ein­ver­neh­men (oder in weit­ge­hen­dem Ein­ver­neh­men) mit der ohne­hin lin­ken Poli­tik der jewei­li­gen Macht­ha­ber. Die Anti­fa ist der­zeit beson­ders in Deutsch­land gegen die Coro­na-Maß­nah­men-Kri­ti­ker tätig und unter­stützt somit auch hier die offi­zi­el­le Poli­tik. In den USA ist die Anti­fa eine ter­ro­ri­sti­sche Macht.1 Sie begün­stigt eben­falls de fac­to die Poli­tik des Deep Sta­te und wur­de im ver­gan­ge­nen Wahl­jahr gegen Prä­si­dent Trump und sei­ne Anhän­ger ein­ge­setzt. Mit der Anti­fa mischen sich die Aus­schrei­tun­gen der kom­mu­ni­sti­schen Kader­or­ga­ni­sa­ti­on Black Lives Mat­ter, die ihrer­seits von Geor­ge Soros unter­stützt wird. Poli­ti­ker der Demo­crats unter­stüt­zen die­se Umtrie­be, bei denen es zu Brand­stif­tun­gen, Ver­wü­stun­gen und Tötungs­de­lik­ten kommt.

Zum kom­mu­ni­sti­schen Hin­ter­grund von Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel wur­de sei­tens des JF-Autors Hin­rich Roh­bohm aus­gie­big recher­chiert.2 Mitt­ler­wei­le hat Mer­kel mit Zustim­mung des Par­la­men­tes eine Coro­na-Dik­ta­tur errich­tet und die Grund­rech­te sus­pen­diert. Da die Euro­päi­sche Uni­on (Kom­mis­si­on) hier nicht ein­schrei­tet (was sie im Fall der unge­lieb­ten Regie­run­gen in War­schau und Buda­pest tut), wird man anneh­men müs­sen, daß sie die Mer­kel­sche Poli­tik unterstützt.

Der rus­si­sche Dis­si­dent Wla­di­mir Bukow­ski, lang­jäh­ri­ger Häft­ling der sowje­ti­schen Zwangs­psych­ia­trie, ver­glich die EU in meh­re­ren Punk­ten mit der Sowjet­uni­on: Bei­de wer­den von nicht-gewähl­ten Eli­ten regiert, bei­de wol­len den Natio­nal­staat abschaf­fen, bei­de wol­len einen neu­en, wur­zel­lo­sen Men­schen schaf­fen, bei­de unter­hal­ten Schein­par­la­men­te ohne wirk­li­che Befug­nis­se.3

Der ehe­ma­li­ge tsche­chi­sche Staats­prä­si­dent Václav Klaus erzähl­te bei einem Vor­trag in Deutsch­land, daß die ein­zig gläu­bi­gen Kom­mu­ni­sten, die er noch zu Zei­ten des rea­len Kom­mu­nis­mus ken­nen­ge­lernt hat, zu Besuch in Prag wei­len­de ame­ri­ka­ni­sche Stu­den­ten waren.4 Auch er zog Par­al­le­len zwi­schen dem Sowjet­sy­stem und der EU. Wir erin­nern uns, daß, solan­ge er tsche­chi­scher Prä­si­dent war, am Hradschin die EU-Flag­ge nicht gehißt wur­de. Übri­gens berich­te­te Klaus auch über ein Arbeits­tref­fen mit Prä­si­dent Putin, den er fair und aus­ge­wo­gen darstellte.

Soweit eini­ge Beobachtungen.

China als neue Weltmacht mit besten Verbindungen in den Westen

Beun­ru­hi­gend ist, daß der kom­mu­ni­sti­sche Gigant Chi­na plötz­lich im Westen Wohl­ge­fal­len auslöst.

In der Lite­ra­tur über die sowje­ti­sche Lang­zeit­stra­te­gie trifft man immer wie­der auf den Topos, daß die Sowjet­uni­on, mög­li­cher­wei­se als post­so­wje­ti­sches Ruß­land getarnt, und Chi­na gemein­sa­me Sache gegen die USA machen woll­ten. Es kann schon sein, daß die­ser Plan exi­stier­te oder exi­stiert. Die Lage ist aber höchst­wahr­schein­lich viel komplizierter:

Was Putin und Xi ver­bin­det, mögen – viel­leicht – Ver­satz­stücke kom­mu­ni­sti­scher Nost­al­gie oder wirt­schaft­li­che Inter­es­sen sein. Für die wirt­schaft­li­che Zusam­men­ar­beit wur­de auch die Shang­hai Coope­ra­ti­on Orga­ni­sa­ti­on gegrün­det.5 Ande­rer­seits kam ans Tages­licht, daß der Sohn von US-Prä­si­dent Biden, Hun­ter Biden, tief in Geschäf­te mit den Chi­ne­sen invol­viert ist.6 Zudem ist das noto­ri­sche Wuhan Insti­tu­te of Viro­lo­gy offen­bar mit west­li­chen Mäch­ten in bestem Ein­ver­neh­men.7 Mitt­ler­wei­le wird von vie­len dar­über berich­tet, daß das myste­riö­se Virus, das uns an den Rand einer Welt­dik­ta­tur gebracht hat, aus genau die­sem Labo­ra­to­ri­um stammt.8

Die Men­schen­rech­te spie­len für west­li­che Medi­en und Poli­ti­ker nur eine sehr unter­ge­ord­ne­te Rol­le, wenn es um Chi­na geht. Chri­sten­ver­fol­gung und Zwangs­maß­nah­men gegen die Uigu­ren sind nur sel­ten im Blick­punkt der Öffent­lich­keit, die elek­tro­ni­sche Über­wa­chung der gesam­ten Bevöl­ke­rung wird nicht nur nicht kri­ti­siert, sie wird auch neu­er­dings wegen des myste­riö­sen Virus als Vor­bild für west­li­che Poli­ti­ker dar­ge­stellt. Die west­li­chen Haupt­strom­medi­en erei­fern sich über Ruß­land und Weiß­ruß­land, Chi­na ist kein Thema.

Gibt es also sei­tens der Macht­ha­ber im Westen eine pri­vi­le­gier­te Part­ner­schaft mit dem kom­mu­ni­sti­schen Regime in Chi­na? Sieht so aus.

Die­se schänd­li­che Hal­tung ist auch tief in die Kir­che ein­ge­drun­gen. Wir erin­nern uns an das schä­bi­ge Abkom­men des Hei­li­gen Stuhls mit der chi­ne­si­schen Regie­rung, in dem die Unter­grund­kir­che geop­fert wur­de. Vati­ka­ni­scher Ver­hand­ler in Peking war bekannt­lich (mitt­ler­wei­le Ex-Kar­di­nal und Ex-Prie­ster) Theo­do­re McCarrick. Wir erin­nern uns auch, daß Kuri­en­bi­schof Mar­ce­lo San­chez Soron­do Chi­na allen Ern­stes als Land bezeich­ne­te, in dem die katho­li­sche Sozi­al­leh­re am besten umge­setzt wür­de. Das ist ein Irr­sinn und zeigt uns die Apost­asie der kirch­li­chen Hier­ar­chie in grel­lem Licht.

Kom­mu­nis­mus in den USA. In der Regel geschieht es verdeckter.

Der Kommunismus: wieder da? Vielleicht nie weg?

Betrach­tet man die gegen­wär­ti­ge Situa­ti­on, vor allem die viel­fäl­ti­gen Ver­bin­dun­gen zwi­schen super­rei­chen Olig­ar­chen und kom­mu­ni­sti­schen Regi­men und Bewe­gun­gen im Zei­chen des Gre­at Reset, wird man kon­sta­tie­ren müs­sen, daß der Kom­mu­nis­mus, der schon am Anfang von super­rei­chen Olig­ar­chen finan­ziert wur­de, nie wirk­lich tot war. Er änder­te nur sei­ne Gestalt.

Inner­halb der Kir­che zeigt das Coun­cil on Inclu­si­ve Capi­ta­lism von Papst Fran­zis­kus eben­falls die­ses Muster: schwer­rei­che Olig­ar­chen mit kol­lek­ti­vi­sti­schen Ideen bei gleich­zei­ti­ger Gottlosigkeit.

Nach all dem, was man durch Recher­chen und per­sön­li­che Kon­tak­te erhe­ben kann, ist das heu­ti­ge Ruß­land kein wesent­li­cher Motor des zeit­ge­nös­si­schen Kom­mu­nis­mus. Hier schlie­ße ich mich nicht den­je­ni­gen an, die die sowje­ti­sche Lang­zeit­stra­te­gie, die es geben mag oder nicht, auf Wla­di­mir Putin appli­zie­ren. Das heißt aber nicht, daß Ruß­land den Kom­mu­nis­mus schon defi­ni­tiv hin­ter sich gelas­sen hätte.

Das Radar unterflogen: Allgegenwart kommunistischer Ideen im Westen

For­de­run­gen und Ziel­vor­stel­lun­gen des Kom­mu­ni­sti­schen Mani­fests, das lei­der im Bewußt­sein der Öffent­lich­keit viel zu wenig bekannt ist, sind heu­te de fac­to Regie­rungs­po­li­tik im Westen. Die mei­sten Zeit­ge­nos­sen haben es nicht am Radar­schirm, aber Teil die­ser Poli­tik ist vor allem der Angriff auf die Fami­lie und das Pri­vat­ei­gen­tum. Die Kol­lek­ti­vie­rung und Indok­tri­nie­rung der Kin­der war eine For­de­rung von Marx und Engels. Im Zei­chen der Kin­der­krip­pen, Kin­der­gär­ten und der Schul­pflicht (in Öster­reich übri­gens Unter­richts­pflicht, die auch durch home schoo­ling erfüllt wer­den kann) ist die­se For­de­rung weit­ge­hend umge­setzt. Die Bar­ce­lo­na-Zie­le der EU (2013) for­cie­ren die­se Ent­wick­lung ausdrücklich.

Das Kom­mu­ni­sti­sche Mani­fest for­dert die Abschaf­fung des Indi­vi­du­al­ver­kehrs (der 1848 frei­lich noch kaum aus­ge­prägt war). Der kon­zer­tier­te Angriff auf die deut­sche Auto­in­du­strie und die Rech­te der Auto­fah­rer im Zei­chen der lächer­li­chen Kli­ma­pro­pa­gan­da läßt sich in die­sem Zusam­men­hang gut verstehen.

Schließ­lich woll­ten Marx und Engels auch das Erbrecht abschaf­fen. Eine ent­spre­chen­de poli­ti­sche For­de­rung, zumin­dest die Idee extre­mer Erb­schafts­steu­ern, wird etwa in Öster­reich immer wie­der ins Spiel gebracht.

Das Ziel die­ser Ideen ist das ent­wur­zel­te, tra­di­ti­ons­lo­se, besitz­lo­se und natür­lich gott­lo­se Indi­vi­du­um. Man schaue sich um: Ist das nicht schon längst Rea­li­tät geworden?

Hat die Kir­chen­bü­ro­kra­tie der deutsch­spra­chi­gen Län­der das nicht seit Jahr­zehn­ten befördert?

„Kom­mu­nis­mus“ heißt nicht zwangs­läu­fig die Prä­senz rus­si­scher Pan­zer auf unse­ren Stra­ßen. Es ist eine viel raf­fi­nier­te­re Stra­te­gie, die etwa seit der Pere­stroi­ka zum Ein­satz kommt.9

Der Kom­mu­nis­mus ist auch des­we­gen so erfolg­reich, weil er in der See­le des erb­sünd­lich gefal­le­nen Men­schen Andock­punk­te fin­det: Erstens ist der Neid eine der Haupt­trieb­kräf­te des sün­di­gen Men­schen.10 Der Kom­mu­nis­mus ver­spricht die tota­le Ein­eb­nung aller Unter­schie­de, sodaß nie­mand dem ande­ren mehr etwas gön­nen muß. Nur in einer christ­lich gepräg­ten Gesell­schaft kön­nen Unter­schie­de in Ein­kom­men, Lebens­art, (wirk­li­chem oder ver­meint­li­chem) Lebens­glück u. dgl. akzep­tiert wer­den. Nur dort gönnt man dem ande­ren, was er hat. In einer ega­li­tä­ren Gesell­schaft wird die klein­ste Abwei­chung von der Norm mit Ingrimm verfolgt.

Zwei­tens übt die Skru­pel­lo­sig­keit aggres­si­ver und rede­ge­wand­ter Füh­rer und die Gewalt gut orga­ni­sier­ter Krie­ger auf vie­le Zeit­ge­nos­sen eine gewis­se Fas­zi­na­ti­on und viel­leicht ein woh­li­ges Schau­ern aus.11

Und drit­tens ver­spricht der Kom­mu­nis­mus ein Para­dies auf Erden. Der gott­lo­se Mensch muß das als „alter­na­tiv­lo­ses“ Ziel ver­ste­hen. Das Chri­sten­tum mit sei­ner Hoff­nung auf den Him­mel und sei­nem stren­gen Moral­ko­dex ist ihm zu abstrakt, zu schwie­rig, zu weit weg von sei­ner „Lebens­rea­li­tät“. Uner­heb­lich, daß alle Ver­su­che, das Para­dies auf Erden zu errich­ten, zur Höl­le auf Erden führ­ten. Histo­ri­sche Spitz­fin­dig­kei­ten sind hier nicht von Inter­es­se. Wirk­lich schlimm sind nur Nazis, über alles ande­re kann man reden.

Resümee

So wird wohl die Moti­va­ti­ons­la­ge derer sein, die kom­mu­ni­sti­sche Ideen begei­stert auf­neh­men. Für die, die im Hin­ter­grund die Fäden zie­hen, ist der Kom­mu­nis­mus das idea­le Instru­ment zur Herr­schaft und zur Selbst­be­rei­che­rung.12

In die­sem System regie­ren Neid, Lüge und Haß. Daher ist auch ohne wei­te­res erkenn­bar, woher das alles letzt­lich kommt.13

Die Schluß­fra­ge daher: Kann man sich vor­stel­len, daß ange­sichts der All­ge­gen­wart kom­mu­ni­sti­scher Ideen in Kir­che und Welt, in Kul­tur und Poli­tik, in den USA und in der EU, in Chi­na beson­ders, aber zu einem gewis­sen Grad auch noch in Ruß­land, tat­säch­lich die Wei­he Ruß­lands an das Unbe­fleck­te Herz Mari­ens gül­tig voll­zo­gen wor­den wäre?

*Wolf­ram Schrems, Mag. theol., Mag. phil., Kate­chist, Pro-Lifer, stell­te in den neun­zi­ger Jah­ren mit Erstau­nen fest, daß eine rück­halt­lo­se Auf­ar­bei­tung der kom­mu­ni­sti­schen Ideo­lo­gie und der Ver­bre­chen des Sowjet­blocks nicht stattfindet.

Bild: Wikicommons/Young Com­mu­nist League USA (Screen­shot)


1 Es sei auf die her­vor­ra­gen­de Ana­ly­se des viet­na­me­sisch­stäm­mi­gen kon­ser­va­ti­ven US-Jour­na­li­sten Andy Ngo ver­wie­sen, der selbst von Anti­fa-Leu­ten schwer ver­letzt wurde.

2 Mitt­ler­wei­le erschien eine erwei­ter­te Neu­auf­la­ge. Offen­bar wur­den neue Erkennt­nis­se gefunden.

3 Hier ein Inter­view von 1977 mit Bukov­ski auf Firing Line mit Wil­liam F. Buck­ley jr.

4 Das mag eine Über­trei­bung sein, da gera­de in der ČSSR vie­le gläu­bi­ge Kom­mu­ni­sten gewe­sen sein müs­sen. Die wört­li­che For­mu­lie­rung des ehe­ma­li­gen Prä­si­den­ten ist mir aber nicht mehr in Erinnerung.

5 Daß das alles immer auf inni­ger Freund­schaft beruht, steht zu bezwei­feln. In die­sem Zusam­men­hang muß man klar­stel­len, daß es unmög­lich zu sagen ist, wer hier wem über­haupt ver­traut. Ver­mut­lich han­delt es sich um labi­le, inter­es­sens­ge­lei­te­te Kon­tak­te, die auch leicht geop­fert wer­den können.

6 Hier aus den Haupt­strom­medi­en, aus Wien und von Asso­cia­ted Press.

7 Genannt wird auch der Mil­li­ar­där und Phar­ma­in­du­stri­el­le Alain Mérieux, der das Insti­tut mit fran­zö­si­schen Mit­teln unterstützte.

8 Bereits im ver­gan­ge­nen August wur­de das von Prof. Joseph Trit­to aus­ge­spro­chen. Die Inns­brucker Pro­fes­so­rin Rossa­na Segre­to hält einen Labo­r­ur­sprung für mög­lich, das war sogar der Austria Pres­se Agen­tur eine Mel­dung wert. Plötz­lich hält auch US-Mei­nungs­mo­no­po­list zum Coro­na­the­ma Antho­ny Fau­ci das für mög­lich. Hier von einer ver­läß­li­chen katho­li­schen Pro-Life-Sei­te. Ganz aktu­ell berich­tet auch die deut­sche Haupt­strom­pres­se über die Ver­bin­dung von Antho­ny Fau­ci zu dem berüch­tig­ten Labor in Wuhan.

9 Man stößt in der ein­schlä­gi­gen Lite­ra­tur zu Fati­ma oder zur sowje­ti­schen Lang­zeit­stra­te­gie immer wie­der auf den „myste­riö­sen Mister Gor­bat­schow“ (Mark Fel­lows, Fati­ma in Twi­light). Man­che sagen, er habe durch poli­ti­sche Umstel­lun­gen das Sowjet­sy­stem ret­ten wol­len. Er habe den Westen erfolg­reich getäuscht und das Sowjet­sy­stem naht­los wei­ter­ge­führt o. ä. Man stößt aber auch auf die Mei­nung, Gor­bat­schow selbst sei der Emp­fän­ger eines Befehls zum „Umbau“ und zur „Öff­nung“ gewe­sen, um auf die­se Wei­se den Kom­mu­nis­mus in der gan­zen Welt zu ver­brei­ten. Und tat­säch­lich wur­de „Gor­bi“ ja für eini­ge Jah­re zum Star in der west­li­chen Welt, er wur­de über­all her­um­ge­reicht und bekam eine eige­ne Stif­tung. Die­se bedient die übli­che west­li­che One-World-Rhe­to­rik. Es ergibt sich aus der Natur der Sache, daß man ohne das Stu­di­um wohl noch lan­ge unter Ver­schluß gehal­te­ner Doku­men­te nichts Genaue­res zum Hin­ter­grund der Pere­stroi­ka sagen kann.

10 Nach­drück­lich sei in die­sem Zusam­men­hang der Jahr­hun­dert­klas­si­ker von Hel­mut Schoeck, Der Neid. Eine Theo­rie der Gesell­schaft. Ver­lag Karl Alber, Freiburg/München 1966, 2. Auf­la­ge 1968 (spä­te­rer Titel: Der Neid und die Gesell­schaft), emp­foh­len.

11 So äußer­te sich übri­gens Joa­chim C. Fest in Hit­ler – eine Bio­gra­phie (1973) über die Fas­zi­na­ti­on, die die SA trotz und wegen ihrer Gewalt­an­wen­dung und Kri­mi­na­li­tät auf vie­le Beob­ach­ter aus­üb­te. Ange­sichts der Fas­zi­na­ti­on für den Islam im Westen wird man davon aus­ge­hen kön­nen, daß die­ses Muster nicht aus­ge­stor­ben ist. Und schließ­lich wird auch der wacke­re „anti­fa­schi­sti­sche“ Stra­ßen­kämp­fer sei­ne „Fans“ unter beein­fluß­ba­ren Jugend­li­chen haben. Und natür­lich beim schö­nen Geschlecht. Aber das ist ein ande­res Thema.

12 Sie­he dazu die Neu­erschei­nung, Michel Onfray, Theo­rie der Dik­ta­tur, Jun­g­eu­ro­pa-Ver­lag, Dres­den, 2021.

13 Ich ver­wei­se auf die her­vor­ra­gen­de Ana­ly­se des ame­ri­ka­ni­schen Exor­zi­sten und Psy­cho­lo­gen P. Chad Rip­per­ger zum The­ma Kom­mu­nis­mus und Beses­sen­heit. Rip­per­ger spricht aus jahr­zehn­te­lan­ger Pra­xis über die Muster des Ver­hal­tens von Dämo­nen im Exor­zis­mus und ver­gleicht sie mit dem Ver­hal­ten von Kommunisten.

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3 Kommentare

  1. „Die Schluß­fra­ge daher: Kann man sich vor­stel­len, daß ange­sichts der All­ge­gen­wart kom­mu­ni­sti­scher Ideen in Kir­che und Welt, in Kul­tur und Poli­tik, in den USA und in der EU, in Chi­na beson­ders, aber zu einem gewis­sen Grad auch noch in Ruß­land, tat­säch­lich die Wei­he Ruß­lands an das Unbe­fleck­te Herz Mari­ens gül­tig voll­zo­gen wor­den wäre?“
    Sie haben den Wil­len der Mut­ter Got­tes nicht erfüllt. Punkt.
    Die Fra­ge die sich mir stellt. Haben sie es aus Feig­heit gemacht, ( dann war ihr Glau­be schwach ) oder aus Dumm­heit, ( dann haben sie kei­nen Ver­stand vor die­sem gro­ßen Gott) oder sie haben es mit Absicht gemacht um den Tri­umph des unbe­fleck­ten Her­zens Mari­ens zu ver­hin­dern. Punkt. Schaut euch die­se geweih­te Welt an und seht in was für einen Zustand sie ist. Schaut euch die Hei­li­ge Kir­che an und seht in was für einen Zustand sie ist.
    Per Mari­am ad Christum.

  2. Wer­ter Shu­ca, Sie schrei­ben zu Recht: „Sie“ haben den Wil­len der Mut­ter Got­tes nicht erfüllt und Sie mein­ten damit die Päp­ste, begin­nend mit Johan­nes XXIII. Egal was sie moti­viert hat, es war Unge­hor­sam­keit und zwar gegen­über der Mut­ter Got­tes, der Mut­ter der Kir­che und unse­rer Mut­ter. Für mich bleibt die Fra­ge, wie sol­che Päp­ste trotz des Unge­hor­sams und ja ohne den Unge­hor­sam mit einem Wort zu ent­schul­di­gen zur Ehre der Altä­re erho­ben wer­den konn­ten. Es ver­bleibt das Geschmäck­le einer Poli­ti­sie­rung der nach­kon­zi­lia­ren Hei­lig­spre­chung. Ich fürch­te aber, dass es nach dem Wort der Mut­ter Got­tes in der Hand der Päp­ste gele­gen hät­te, die
    Kir­che und die Welt vor dem noch größ­ten aktu­ell dro­hen­den Unheil zu bewahren. 

    Per Mari­am ad Christum

  3. Wer­ter Dr. Die­ter Fasan,
    „Für mich bleibt die Fra­ge, wie sol­che Päp­ste trotz des Unge­hor­sams und ja ohne den Unge­hor­sam mit einem Wort zu ent­schul­di­gen zur Ehre der Altä­re erho­ben wer­den konnten.“
    Weil die Kir­che von innen ange­grif­fen wird. Die berühm­ten Wöl­fe im Schafs­pelz pre­di­gen groß­ar­ti­ge Sachen aber wehe man schaut sich ihre Früch­te an. Und ehe der Hahn zwei­mal kräht haben sie Chri­stus drei­mal verraten.
    Per Mari­am ad Christum.

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