US-Präsident Donald Trump bei einer Begegnung mit Chinas Staatspräsidenten Xi Jinping im Jahr 2017
Nachrichten

Wirtschaftselite, Macht und religiöses Bekenntnis

Die Rei­se von US-Prä­­si­­dent Donald Trump in die Volks­re­pu­blik Chi­na wird von einer bemer­kens­wer­ten Dele­ga­ti­on beglei­tet: sech­zehn Vor­stands­vor­sit­zen­de und Spit­zen­ma­na­ger der bedeu­tend­sten ame­ri­ka­ni­schen Kon­zer­ne – aus Finanz­in­du­strie, Tech­no­lo­gie, Luft­fahrt, Halb­lei­ter­wirt­schaft und Zah­lungs­ver­kehr – sol­len ihn beglei­ten. Es han­delt sich nicht nur um Wirt­schafts­füh­rer, son­dern um einen füh­ren­den Aus­schnitt jenes sicht­ba­ren Teils der trans­na­tio­na­len Eli­te, die
Bischof Athanasius Schneider bei seinem Vortrag in Warschau, rechts von ihm Pater Karl Stehlin, der ihn übersetzte
Liturgie & Tradition

Bischof Schneider erzählte Schülern von seiner Kindheit unter dem Kommunismus

Am 23. April 2026, einen Tag vor sei­ner Wei­ter­rei­se nach Öster­reich, gab Msgr. Atha­na­si­us Schnei­der vor den Schü­lern der Szkoły św. Tomas­za z Akwinu (Schu­le St. Tho­mas von Aquin) in Józe­fów bei War­schau in Polen, ein per­sön­li­ches Zeug­nis. Der Weih­bi­schof von Ast­a­na sprach über sei­ne Kind­heit unter dem Kom­mu­nis­mus, über den im Unter­grund geleb­ten Glau­ben
Forum

„Falken“ und „Tauben“ in der internationalen Unordnung

Von Rober­to de Mat­tei* In den Jah­ren des Kal­ten Krie­ges, die auf den Zwei­ten Welt­krieg folg­ten, bezeich­ne­te man mit den Begrif­fen Fal­ken (hawks) und Tau­ben (doves) zwei unter­schied­li­che Hal­tun­gen inner­halb der gegen­sätz­li­chen Blöcke: auf der einen Sei­te das kom­mu­ni­sti­sche Ruß­land und sei­ne Satel­li­ten­staa­ten, auf der ande­ren die des Westens unter Füh­rung der USA. Die Fal­ken
Kardinal Ernest Simoni wurde in seinem 98. Lebensjahr von Papst Leo XIV. in Audienz empfangen
Christenverfolgung

Kardinal Simoni und die leidensgeprägte Glaubenstreue

Der alba­ni­sche Kar­di­nal Ernest Simo­ni steht exem­pla­risch für ein Chri­sten­tum, das sich nicht im Dis­kurs erschöpft, son­dern aus erlit­te­nem Zeug­nis lebt. Am gest­ri­gen 27. April wur­de er von Papst Leo XIV. in Audi­enz emp­fan­gen. Kar­di­nal Simo­ni ist Mah­ner, Zeit­zeu­ge – und Sym­bol­fi­gur einer lei­dens­ge­präg­ten Glaubenstreue.
„Jesus und Barabbas“ von Giovanni Gasparro (geb. 1983), einem äußerst interessanten Künstler, dessen Werk im figurativen Realismus verankert ist und zugleich von barocken Einflüssen geprägt wird.
Forum

Die Stunde des Barabbas

Ein Kom­men­tar von Don Micha­el Gurt­ner* Alle vier Evan­ge­li­sten erwäh­nen in ihren Pas­si­ons­be­rich­ten, wenn­gleich jeweils nur ganz kurz, eine Epi­so­de, wel­che beson­ders in der Kar­wo­che all­ge­mei­nes Unver­ständ­nis aus­löst und man sich fas­sungs­los fragt: Wie konn­te sol­ches bloß geschehen?
Taiwan hat Südkorea als Land mit der weltweit niedrigsten Geburtenrate abgelöst.
Lebensrecht

Taiwan im Geburtentief

Eine wach­sen­de Zahl von Staa­ten – sowohl aus dem klar kom­mu­ni­sti­schen als auch aus dem aus­ge­prägt kapi­ta­li­sti­schen Lager – ver­zeich­net seit Jah­ren dra­ma­ti­sche demo­gra­fi­sche Rück­gän­ge. Zwar vari­ie­ren die sozio­öko­no­mi­schen Syste­me, doch der gemein­sa­me Nen­ner ist ein­deu­tig: Gebur­ten­ra­ten lie­gen welt­weit weit unter dem Niveau, das zur Sta­bi­li­tät einer Bevöl­ke­rung nötig wäre.
Forum

Leo XIV. und der Synodalismus

Von Rober­to de Mat­tei* Vor drei­ßig Jah­ren ver­öf­fent­lich­te der fran­zö­si­sche Histo­ri­ker Fran­çois Furet unmit­tel­bar nach dem Zusam­men­bruch der Sowjet­uni­on ein viel­be­ach­te­tes Buch, das sich als Bilanz des Kom­mu­nis­mus des 20. Jahr­hun­derts ver­stand („Das Ende der Illu­si­on. Der Kom­mu­nis­mus im 20. Jahr­hun­dert“, Mün­chen 1996). Die Ori­gi­na­li­tät des Wer­kes bestand dar­in, den Kom­mu­nis­mus nicht als Par­tei- oder
Forum

Kommunismus und Antikommunismus in einer entscheidenden Stunde der Geschichte

Von Rober­to de Mat­tei* Die ent­schei­den­den Stun­den der Geschich­te – jene, in denen Zivi­li­sa­tio­nen zer­fal­len und neu ent­ste­hen – sind stets durch reli­giö­se, kul­tu­rel­le und gesell­schaft­li­che Spal­tun­gen und Pola­ri­sie­run­gen geprägt. Wer jedoch sei­nen Bezugs­punkt in De civi­ta­te Dei des hei­li­gen Augu­sti­nus hat, erkennt, daß die Wur­zel und der Schlüs­sel zum Ver­ständ­nis jedes Pro­blems in der
Seltsame Allianz: Im Kloster der Franziskaner der Immakulata in Rom wurde in Zusammenarbeit mit europäischen und kubanischen Kommunisten die "Universidad de la Paz" gegründet. Im Bild (6. v. l.) Luciano Vasapollo, (4. v. r.) P. Alfonso M. Bruni
Nachrichten

Die seltsamen Wege bergoglianisch gewendeter Franziskaner der Immakulata

Von einem blü­hen­den Orden zu einer merk­wür­di­gen Mes­al­li­ance: Die Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta, einst Vor­bil­der stren­ger Spi­ri­tua­li­tät, ver­bin­den sich heu­te mit mar­xi­­stisch-deko­­lo­­nia­­len Ideen und kuba­ni­schen Revo­lu­tio­nä­ren – ein eben­so unge­wöhn­li­ches wie bri­san­tes Bündnis.
Leyde Ernesto Rodríguez Hernández, Kubas neuer Botschafter beim Heiligen Stuhl, wurde heute von Papst Leo XIV. empfangen. Bild: Die Überreichung des Akkreditierungsschreibens an Erzbischof Edgar Peña Parra, Substitut des Kardinalsstaatssekretärs
Christenverfolgung

Neuer kubanischer Botschafter beim Heiligen Stuhl

Ley­de Erne­sto Rodrí­guez Hernán­dez gilt als erfah­re­ner Diplo­mat. Er wur­de heu­te als neu­er Bot­schaf­ter Kubas beim Hei­li­gen Stuh­le in Rom akkre­di­tiert. Zuvor amtier­te Rodrí­guez als Bot­schaf­ter Kubas in Ser­bi­en, wo er die bila­te­ra­len Bezie­hun­gen zu Bel­grad pfleg­te und kuba­ni­sche Inter­es­sen in poli­ti­schen, wirt­schaft­li­chen und kultur­ellen Fra­gen ver­trat. In sei­ner bis­he­ri­gen Tätig­keit beton­te er wie­der­holt die