Vor fünfzig Jahren begann die sozialistische Revolution in Äthiopien

Der vergessene Rote Terror


Mengistu Haile Mariam im Kreis ideologisch Gleichgesinnter (links von ihm Fidel Castro und Raul Castro) : Die Herrschaft von Äthiopiens sozialistischem Machthaber von 1974 bis 1991 kostete mindestens zwei Millionen Menschen das Leben
Mengistu Haile Mariam im Kreis ideologisch Gleichgesinnter (links von ihm Fidel Castro und Raul Castro) : Die Herrschaft von Äthiopiens sozialistischem Machthaber von 1974 bis 1991 kostete mindestens zwei Millionen Menschen das Leben

Im Juni vor fünf­zig Jah­ren putsch­te sich der Derg, der Pro­vi­so­ri­sche Mili­tär­ver­wal­tungs­rat, an die Spit­ze Äthio­pi­ens. Das war eine Revo­lu­ti­on. Nach tau­send Jah­ren Kai­ser­reich wur­de das Land eine sozia­li­sti­sche Repu­blik. Bestimm­te Jah­res­ta­ge wer­den von den Main­stream-Medi­en beson­ders her­vor­ge­ho­ben – um genau zu sein, jedem auf das Auge gedrückt – wäh­rend vie­le ande­re, die nicht in das lin­ke Welt­bild pas­sen, still­schwei­gend über­gan­gen wer­den. Beson­ders über die poli­ti­schen, wirt­schaft­li­chen und vor allem mensch­li­chen Kata­stro­phen des Sozia­lis­mus schwei­gen zu vie­le zu gern. 

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Dabei ist die Zeit noch nicht so lan­ge her, als ein Drit­tel der Welt unter sol­chen Regie­rungs­sy­ste­men stöhn­te. Fast alle betrof­fe­nen Län­der durch­lie­fen eine Rei­he von kano­ni­schen (sozia­li­sti­schen) Mei­len­stei­nen, die sich auch in Äthio­pi­en wie­der­ho­len. Es beginnt mit dem Sturz einer Mon­ar­chie (beson­ders beliebt) oder eines auto­ri­tä­ren Regimes. Die Bei­spie­le, in denen Revo­lu­tio­nä­ren der Sturz einer Regie­rung in einer funk­tio­nie­ren­den Demo­kra­tie gelun­gen ist, sind hin­ge­gen mit der Lupe zu suchen.

Das tau­send­jäh­ri­ge Reich, das damals von Kai­ser Hai­le Selas­sie, einem bereits über acht­zig­jäh­ri­gen Mon­ar­chen, regiert wur­de, zeig­te Anzei­chen einer struk­tu­rel­len Kri­se. Auch das histo­ri­sche Urteil über den letz­tes Negus Nege­sti fällt ambi­va­lent aus. Der ver­stor­be­ne Grün­der und eif­ri­ge Kustos der Biblio­thek des Ordens der Pavo­nia­ner (Kon­gre­ga­ti­on der Söh­ne der Unbe­fleck­ten Maria), der größ­ten und ange­se­hen­sten in Eri­trea, Bru­der Ezio Toni­ni, sag­te wohl­wol­lend: „Ich habe den Negus mehr­mals getrof­fen. Er war ein wei­ser, nach­denk­li­cher Mensch. Er pfleg­te zu sagen: ‚Jedes Mal, wenn eine Ware aus dem Aus­land in mein Land kommt, kommt auch Reich­tum her­ein.‘ Er befür­wor­te­te Inve­sti­tio­nen, begün­stig­te erheb­li­che Steuerbefreiungen …“

In der Spät­an­ti­ke reich­te ein Gür­tel christ­li­cher Staa­ten, ohne Unter­bre­chung, vom Mit­tel­meer über den Nil bis nach Äthio­pi­en. Das gesam­te Gebiet am gro­ßen Lebens­strom in die­sem Teil Afri­kas war von Mis­sio­na­ren für Chri­stus gewon­nen wor­den. Als sich im 7. Jahr­hun­dert der Islam mit Feu­er und Schwert aus­brei­te­te, bra­chen unter sei­nen Schlä­gen die­se christ­li­chen König­rei­che lang­sam zusam­men, von Nor­den Rich­tung Süden, zuerst Ägyp­ten, dann die nubi­schen Rei­che. Nur das abes­si­ni­sche Berg­land, des­sen Volk sich unter den Köni­gen von Aks­um hat­te tau­fen las­sen, bewahr­te den Glau­ben auch über das Ende des Aksu­miti­schen Rei­ches hin­aus, wenn auch in der mia­phy­si­ti­schen Abspal­tung des 5. Jahr­hun­derts. Das christ­li­che Erbe ging an den Negus Nege­sti, den König der Köni­ge, über. Hai­le Selas­sie war der letz­te Herr­scher der seit 1270 regie­ren­den Salo­mo­ni­schen Dynastie.

Mit Rom trat die äthio­pisch-kop­ti­sche Kir­che (in neue­rer Zeit auch Äthio­pisch-Ortho­do­xe Tewa­he­do-Kir­che genannt) über die Por­tu­gie­sen Ende des 15. Jahr­hun­derts in Kon­takt. Ab 1622 wur­de eine latei­ni­sche Hier­ar­chie in Äthio­pi­en errich­tet. Ihr unter­ste­hen heu­te mehr als 600.000 römi­sche Katho­li­ken. 1846 kam es zudem zur Grün­dung einer mit Rom unier­ten äthio­pisch-katho­li­schen Kir­che mit heu­te vier Bischö­fen, gut 250 Prie­stern und mehr als 70.000 Gläu­bi­gen. Der Groß­teil der Chri­sten, etwa 50 Mil­lio­nen, gehört jedoch der äthio­pisch-kop­ti­schen Kir­che an. Das sind, trotz einer star­ken Aus­brei­tung pfingst­le­ri­scher Pro­te­stan­ten und etwa 30 Pro­zent Mos­lems, gut 45 Pro­zent der Äthiopier.

Die Revolution und der Rote Terror

Die erste Pha­se der 1974 begon­ne­nen Revo­lu­ti­on wur­de von einer Koali­ti­on ver­schie­de­ner Kräf­te ange­führt. Es war jedoch der mar­xi­sti­sche Derg, der erwähn­te Pro­vi­so­ri­sche Mili­tär­ver­wal­tungs­rat, eine Schar von 108 Män­nern, der sich durch­setz­te und damit als Ein­zel­per­son Major Men­gi­stu Hai­le Mari­am, der sich an die Spit­ze der pro­kla­mier­ten Demo­kra­ti­schen Volks­re­pu­blik Äthio­pi­en stell­te. Sein Vater war noch ein Skla­ve. Sei­ne Frei­heit gewann er zwei Jah­re vor Men­gi­stus Geburt durch das faschi­sti­schen Ita­li­en, das nach einer grau­sam geführ­ten Erobe­rung Äthio­pi­ens die Skla­ve­rei im Land abschaff­te. Sei­ne Offi­ziers­aus­bil­dung erhielt er, der sich nach sei­ner Macht­über­nah­me an die Sowjet­uni­on anlehn­te, nicht etwa in Mos­kau, son­dern in den USA.

Inner­halb von drei Jah­ren ent­le­dig­te sich Men­gi­stu aller sei­ner Kon­kur­ren­ten, die zu „Volks­fein­den“ erklärt wur­den, auf grau­sa­me Art und Wei­se. Es ist der Rote Ter­ror. Die äthio­pi­sche Revo­lu­ti­on in jenen Jah­ren lag gewis­ser­ma­ßen „im Trend“. Men­gi­stu fas­zi­nier­te vie­le, auch im Westen, wo die Neo­mar­xi­sten jedes sozia­li­sti­sche Pro­jekt in der Drit­ten Welt als „Akt der Befrei­ung“ beju­bel­ten. Ver­tre­ter der west­li­chen kom­mu­ni­sti­schen Par­tei­en „pil­ger­ten“ zum neu­en Macht­ha­ber nach Addis Abe­ba, der auf sei­nem Schreib­tisch eine Lenin-Büste ste­hen hat­te. Vor allem der DDR-Staats­chef und SED-Vor­sit­zen­de Erich Hon­ecker sah im Rot­front­mann einen sozia­li­sti­schen Hoff­nungs­trä­ger für Afri­ka. Der Welt­ge­werk­schafts­bund, ab 1949 der Dach­ver­band der kom­mu­ni­sti­schen Gewerk­schaf­ten welt­weit, ver­lieh Men­gi­stu 1988 die Gold­me­dail­le für „sei­nen Bei­trag zum Kampf für Frie­den und Sicher­heit der Völ­ker, für ihre natio­na­le und wirt­schaft­li­che Unab­hän­gig­keit“. Damit wur­de auch der „rote Ter­ror auf äthio­pisch“ geehrt, wie Asfa-Wos­sen Asse­r­a­te, ein Prinz aus dem Hau­se David und Urgroß­nef­fe von Kai­ser Hai­le Selas­sie, die unglaub­li­che Bar­ba­rei nann­te, die durch Durch­set­zung des rea­len Sozia­lis­mus prak­ti­ziert wur­de. Noch immer wer­den Mas­sen­grä­ber ent­deckt, wenn sol­che Mel­dun­gen es auch kaum in die gro­ße Welt­pres­se schaf­fen. Allein direk­ten Hin­rich­tun­gen fie­len 80.000 Men­schen zum Opfer. Ins­ge­samt for­der­te der Rote Ter­ror mehr als zwei­ein­halb Mil­lio­nen Tote.

Im Janu­ar 1975 begann die Ver­staat­li­chung der Ban­ken, der Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaf­ten und des größ­ten Teils der Indu­strie. War das die ersehn­te wirt­schaft­li­che Unab­hän­gig­keit? Nein. Es bedeu­te­te nur, dass sich die Stell­ver­tre­ter des neu­en Macht­ha­bers durch Beschlag­nah­me und Ent­eig­nung Antei­le an wirt­schaft­li­chen Akti­vi­tä­ten sicher­ten, mit denen sie dann nicht umzu­ge­hen wuß­ten. Auf eine anfäng­li­che Peri­ode des blo­ßen Genus­ses und der Plün­de­rung des Vor­han­de­nen folg­te eine all­ge­mei­ne Ver­ar­mung. Die Bevöl­ke­rung kann nur mehr kau­fen, was sich fin­den läßt, und das wird immer knap­per.

Mit der Agrar­re­form im März 1975 erfolg­te die „Über­tra­gung des gesam­ten länd­li­chen Eigen­tums in die Hän­de des Vol­kes“ durch Kol­lek­ti­vie­rung des Bodens. Die Bau­ern, von denen die Sozia­li­sten zwar ger­ne spre­chen, sie aber zu Land­ar­bei­tern degra­die­ren: Sie soll­ten nach plan­wirt­schaft­li­chen Vor­ga­ben die Ernäh­rung der städ­ti­schen Bevöl­ke­rung sichern. Die Bau­ern lit­ten also auch in Äthio­pi­en, wie in der UdSSR, unter der Ver­pflich­tung, die vom Staat gefor­der­ten Lebens­mit­tel­kon­tin­gen­te abzu­lie­fern, u. a. mit der para­do­xen Fol­ge, daß sie ihre Erzeug­nis­se zu den vor­ge­schrie­be­nen Prei­sen an die Staats­ver­wal­tung ablie­fern und dann für sich zu über­höh­ten Schwarz­markt­prei­sen kau­fen muß­ten.

Die abseh­ba­re Hun­gers­not kam pünkt­lich mit dem meteo­ro­lo­gisch ungün­sti­gen Jahr 1982, das durch die kol­lek­ti­vi­sti­schen Maß­nah­men des Derg zur Kata­stro­phe ver­schärft wur­de durch Unter­bin­dung des Han­dels, Ver­fol­gung der Laden­be­sit­zer, Abhol­zung, Zer­stö­rung des Vieh­be­stands usw. Aber der Zustand von Krieg, Not, Elend und Ratio­nie­rung ist in sozia­li­sti­schen Regi­men kein Zufalls­pro­dukt miß­ge­lei­te­ter, aber ehr­li­cher Ideo­lo­gen. Auch das Bei­spiel Äthio­pi­en zeigt, daß Kata­stro­phen wie eine Hun­ger­not als geeig­ne­te Instru­men­te gese­hen wur­den zur Kon­trol­le der eige­nen Bevöl­ke­rung und zur Depor­ta­ti­on ein­zel­ner Gruppen.

Depor­ta­tio­nen, Umsied­lung genannt, erfol­gen bereits vor­her mit dem idea­li­sier­ten Ziel, „Staats­far­men“ ein­zu­rich­ten, um auch auf dem Land „eine moder­ne Gesell­schaft“ zu errich­ten. Wo Sozia­lis­mus drauf­steht, ist immer das „jako­bi­ni­sche Laster“ der Umer­zie­hung des Men­schen drinnen.

Der Welt­öf­fent­lich­keit gegen­über ver­such­te Men­gi­stu zunächst, die Hun­gers­not zu ver­tu­schen, dann nutz­te er sie zu sei­nen Gun­sten, um Geld zu bekom­men. Es kam zu einer mas­si­ven Soli­da­ri­täts­wel­le, medi­al befeu­ert, rund um das Mega-Wohl­tä­tig­keits­kon­zert Live Aid von 1985. In der Ordens­zeit­schrift der Pavo­nia­ner wur­de im März 2014 dar­an erin­nert: „Im Jahr 2005 schrieb D. Rieff einen ver­nich­ten­den Arti­kel für den Guar­di­an, in dem er dar­leg­te, wie Live Aid finan­zi­el­le Unter­stüt­zung bereit­ge­stellt hat­te, die Men­gi­stu dazu nutz­te, etwa 600.000 Men­schen aus dem Nor­den in den Süden zu depor­tie­ren und wei­te­re drei Mil­lio­nen zwangs­wei­se in Dör­fer umzu­sie­deln). Offi­zi­ell soll­ten die Depor­ta­tio­nen und Umsied­lun­gen die Bevöl­ke­rung vor einer Hun­gers­not bewah­ren (.…). In Wirk­lich­keit, so Rieff, war das Haupt­ziel des Derg, einen Mecha­nis­mus zur weit­ge­hen­den Bevöl­ke­rungs­kon­trol­le zu schaf­fen und inter­ne Oppo­si­ti­ons­be­we­gun­gen zu bekämp­fen.“

Die Hun­gers­not koste­te, je nach Quel­le, zwi­schen 500.000 (Toron­to Star, 1991) und einer Mil­li­on (Washing­ton Post, 1991) Men­schen das Leben.

Es gab zudem meh­re­re bewaff­ne­te Kon­flik­te: gegen die Befrei­ungs­fron­ten von Eri­trea und Tig­ré und gegen Soma­lia. Alle die­se Regime waren mar­xi­stisch-leni­ni­sti­sche Regime, wie die äthio­pi­sche Regie­rung. Mos­kau und Havan­na schick­ten Trup­pen und schwe­re Waf­fen. Die Kuba­ner mit 24.000 Mann inter­ve­nier­ten in vie­len afri­ka­ni­schen Krie­gen: Sla­wi­sche Gesich­ter aus dem Ost­block zu sehen wäre diplo­ma­tisch kom­pro­mit­tie­rend gewe­sen; die Kuba­ner konn­ten nicht des Neo­ko­lo­nia­lis­mus bezich­tigt wer­den. Vor allem in Eri­trea ruft der Begriff „Kuba­ner“ noch heu­te bei vie­len Men­schen Angst und Schrecken her­vor.

Auch das Ende des Regimes ist „kano­nisch“: Als die sowje­ti­sche Hil­fe Ende der 1980er Jah­re aus­lief, brach das längst ange­schla­ge­ne sozia­li­sti­sche Regime zusam­men. Men­gi­stu floh im Mai 1991 und wur­de von Robert Muga­be, einem ande­ren wenig gut daste­hen­den afri­ka­ni­schen „Hel­den“, in Sim­bab­we auf­ge­nom­men, wo er in gro­ßem Luxus unbe­hel­ligt noch heu­te lebt. Die Gesamt­zahl der Todes­op­fer in der Demo­kra­ti­schen Volks­re­pu­blik Äthio­pi­en zwi­schen 1974 und 1991 beträgt „nicht weni­ger als zwei Mil­lio­nen“ (The Times, 1991), wenn nicht „mehr als zwei­ein­halb Mil­lio­nen“ (Prinz Asfa-Wos­sen Asse­r­a­te, 2007).

Aus Äthio­pi­en stammt auch Tedros Adha­nom Ghe­brey­esus, der sei­nen Auf­stieg in der mar­xi­stisch-leni­ni­sti­schen Volks­be­frei­ungs­front von Tigray begann, teils aus eth­ni­schen Grün­den als Geg­ner Men­gi­stus, teils als Ver­bün­de­ter von des­sen Nach­fol­gern. Mit dem Ende des Ost­blocks nah­men Äthio­pi­ens Kom­mu­ni­sten einen klei­nen Eti­ket­ten­tausch vor und nen­nen sich seit­her „revo­lu­tio­när demo­kra­tisch“ oder „demo­kra­tisch sozia­li­stisch“. Tedros ist seit 2017 Gene­ral­di­rek­tor der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on (WHO) und damit der welt­weit bekann­te­ste Äthio­pi­er. Mit sei­nem wenig demo­kra­ti­schen Den­ken scheint er sich dort sicht­lich wohl­zu­füh­len, denn ihm fehlt jede demo­kra­ti­sche Legi­ti­ma­ti­on. Die Beset­zung des Gene­ral­di­rek­tor­po­stens ist ein undurch­sich­ti­ges poli­ti­sches Spiel der Staa­ten, von denen der Groß­teil, wie auch Äthio­pi­en, kei­ne Demo­kra­tien, son­dern Dik­ta­tu­ren unter­schied­li­chen Typs sind. Die­ses Den­ken ver­sucht man auch in die­sen demo­kra­tisch nicht legi­ti­mier­ten inter­na­tio­na­len Orga­ni­sa­tio­nen zu eta­blie­ren, wie die Coro­na-Pseu­do­pan­de­mie zeig­te und noch radi­ka­ler der ange­streb­te Pan­de­mie­ver­trag, laut dem der in kei­ner Wei­se demo­kra­tisch legi­ti­mier­te WHO-Gene­ral­di­rek­tor die Sou­ve­rä­ni­tät der Staa­ten beu­gen kön­nen soll. Den Offen­ba­rungs­eid lei­ste­te Tedros, als er 2017 eben jenen Robert Muga­be (1924–2019), der Men­gi­stu Asyl gewähr­te, zum Good­will-Bot­schaf­ter der WHO ernann­te (wenn auch auf­grund von Pro­te­sten dann rück­gän­gig machen mußte).

Doch über den Roten Ter­ror spricht man in den ton­an­ge­ben­den woken Krei­sen des Westens nicht gerne.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Wiki­com­mons

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1 Kommentar

  1. Die von Herrn Nar­di beschrie­be­nen Attri­bu­te einer kom­mu­ni­sti­schen Herr­schaft tref­fen welt­weit zu. Pla­gen für die Bevöl­ke­rung wer­den insze­niert und benutzt, um die Macht zu festi­gen. Ent­spre­chend der Rede von Fran­zis­kus in Nur-Sul­tan sind die vier Stand­pfei­ler der welt­wei­ten Herr­schaft: Pan­de­mie, Frie­den, geschwi­ster­li­che Annah­me, Bewah­rung des gemein­sa­men Hauses. 

    1. Über Pan­de­mie braucht nichts mehr geschrie­ben zu wer­den. Sie ist ein Gegen­stück zur insze­nier­ten Äthio­pi­schen Hungerplage.
    2. Frie­den bedeu­tet, durch welt­wei­te Maß­nah­men alle Län­der unter Druck zu set­zen. Wer die kom­mu­ni­sti­sche Ideo­lo­gie über­nimmt, kann Frie­den erwar­ten. Die Ideo­lo­gie bedeu­tet Lob­by­wirt­schaft, Mas­sen­ein­wan­de­rung in christ­li­che Staa­ten, Abschaf­fung der Fami­lie (Gen­der­ideo­lo­gie, Kin­der­ta­ges­stät­ten für Säug­lin­ge, usw.), dika­to­ri­sche Macht der WHO.
    3. Geschwi­ster­li­che Annah­me han­delt von zwei gegen­sätz­li­chen Welt­bil­dern. Ein­mal Evo­lu­tio­nis­mus, der annimmt, die Schöp­fung sei ohne Gott ent­stan­den und in der Welt wer­den nur die am besten ange­paß­ten über­le­ben. Wer sich anpaßt, wird geschwi­ster­lich ange­nom­men. Wer hin­ge­gen Schöp­fer­gott als Ursa­che und Ziel des Uni­ver­sums annimmt, schließt sich sel­ber von der Evo­lu­ti­on aus.
    4. Bewah­rung des gemein­sa­men Hau­ses. Es bedeu­tet prak­tisch Ter­ror­maß­nah­men unter dem Deck­man­tel „Wir schüt­zen das Klima“. 

    Es han­delt sich hier mit­nich­ten um reli­giö­se Zie­le einer idea­li­sier­ten Welt, son­dern ledig­lich um vier Stand­bei­ne des Terrors.

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