Eine immer drängendere Frage: Wurde Rußland dem Unbefleckten Herzen Mariens geweiht?

Fatima und die Ausbreitung des neuen Sozialismus

Begegnung von Papst Johannes Paul II. mit Sr. Lucia dos Santos 1982 in Fatima.
Begegnung von Papst Johannes Paul II. mit Sr. Lucia dos Santos 1982 in Fatima.

Gedan­ken von Giu­sep­pe Nardi.

Das immer offen­si­ve­re Auf­tre­ten der Ver­fech­ter eines sozia­li­sti­schen Regimes, ob in Euro­pa oder Latein­ame­ri­ka, letzt­lich glo­bal, wirft eine Fra­ge auf: Wie ist es mög­lich, daß die Irr­tü­mer Ruß­lands von 1917 sich wie­der schlag­ar­tig ver­brei­ten, wenn Ruß­land dem Unbe­fleck­ten Her­zen Mari­ens geweiht wur­de, wie es die Got­tes­mut­ter in Fati­ma gewünscht hatte?

In neu­en Vari­an­ten brei­tet sich der 1989 besiegt geglaub­te Sozia­lis­mus wie­der auf der Welt aus. Er tritt unter zahl­rei­chen neu­en Eti­ket­ten auf. Nur ein Teil davon beruft sich direkt auf den Sozia­lis­mus, der „Demo­kra­ti­scher Sozia­lis­mus“ oder „Sozia­lis­mus des 21. Jahr­hun­derts“ genannt wird. Meist ver­klei­det er sich als Mode­the­men wie Öko­lo­gis­mus und Anti-Dis­kri­mi­nie­rung. Die Stich­wor­te lau­ten Kli­ma­wan­del, Fri­days for Future, Homo-Rech­te, Gen­der-Ideo­lo­gie, Black Lives Mat­ter … Dahin­ter ver­birgt sich ein tota­li­tä­rer Wil­len, der kei­ne ande­ren Mei­nun­gen dul­det. Der Begriff Can­cel Cul­tu­re ist nur die jüng­ste Benen­nung die­ses Phänomens. 

Durch die Coro­na-Maß­nah­men wer­den die Völ­ker gera­de dar­an gewöhnt, die vom jewei­li­gen Regime oktroy­ier­ten Zwangs­maß­nah­men wider­spruchs­los zu akzep­tie­ren und sogar dar­an mit­zu­wir­ken, Anders­den­ken­de aus­zu­gren­zen. Die dabei im gro­ßen Stil statt­fin­den­de Ent­wick­lung ist auf psy­cho­lo­gi­scher Ebe­ne nicht zu unter­schät­zen. Eines der jüng­sten Opfer die­ser sozia­len Äch­tung wur­de der außer­ge­wöhn­lich begab­te Wag­ner-Ken­ner Ste­fan Mickisch, dem man wegen sei­ner Kri­tik an den Coro­na-Maß­nah­men der Regie­rung Haus­ver­bot in der Wag­ner-Vil­la in Bay­reuth erteil­te, als hät­te das eine etwas mit dem ande­ren zu tun. Auf nie­der­träch­ti­ge Wei­se wur­de er von „Leit­me­di­en“ ange­grif­fen und „kaputt“-geschrieben. Genau so funk­tio­niert Äch­tung. Am ver­gan­ge­nen Frei­tag nahm sich Mickisch im Alter von 58 Jah­ren das Leben.

Die aus­ge­ge­be­ne Paro­le lau­tet „alter­na­tiv­los“, was eine Abwei­chung von vor­ne­her­ein aus­schließt. „Alter­na­tiv­los“ sind die staat­li­chen Zwangs­maß­nah­men in der der­zei­ti­gen Fake-Pan­de­mie, anstatt sich für die Stär­kung des Gesund­heits­we­sens ein­zu­set­zen, um den in Sum­me Gott sei Dank weni­gen tat­säch­lich von einer Atem­wegs­er­kran­kung Betrof­fe­nen die nöti­ge Hil­fe zukom­men zu las­sen und die über­schau­ba­ren Risi­ko­grup­pen zu schüt­zen. „Alter­na­tiv­los“ sind die zwei­fel­haf­ten Maß­nah­men „gegen den Kli­ma­wan­del“ und für eine „Öko-Wen­de“. Von die­ser „öko­lo­gi­schen Umkehr“ spricht auch Papst Fran­zis­kus. Er gehört zu den wich­tig­sten För­de­rern der neu­en Alli­anz und der Aus­brei­tung ihrer Agenda.

Das Buch von Klaus Schwab über den Gre­at Reset

Die poli­ti­sche Macht ist weit­ge­hend links. Links ist vor allem die geball­te Medi­en­macht, mit der die öffent­li­che Mei­nung kon­trol­liert und gelenkt wird. Es ist aller­dings eine ande­re Lin­ke als jene, die bis 1989 dies­seits und jen­seits der Mau­er in ver­schie­de­nen Schat­tie­run­gen aktiv war. 

Doch zunächst zur damit ver­bun­de­nen Fra­ge: Wur­de die Wei­he Ruß­lands an das Unbe­fleck­te Herz Mari­ens tat­säch­lich voll­zo­gen, wie es die Got­tes­mut­ter in Fati­ma gewünscht hatte? 

Ja, heißt es von kirch­li­cher Sei­te. Die Wei­he wur­de von Papst Johan­nes Paul II. am 25. März 1984 durch­ge­führt. Damit sei ein wesent­li­cher Schritt gesetzt wor­den, der 1989 zum Zusam­men­bruch des Ost­blocks und der Sowjet­uni­on führte.

Am 13. Mai 1917 wur­de zwei der drei Hir­ten­kin­dern in Fati­ma von der Got­tes­mut­ter fol­gen­de Bot­schaft mit­ge­teilt, die Teil des soge­nann­ten Zwei­ten Geheim­nis­ses von Fati­ma ist: 

Um den Zwei­ten Welt­krieg und ande­re Stra­fen Got­tes zu ver­hin­dern, „wer­de ich kom­men und um die Wei­he Ruß­lands an mein Unbe­fleck­tes Herz und die Süh­ne­kom­mu­ni­on an den ersten Sams­ta­gen bit­ten. Wenn man auf mei­ne Wün­sche hört, wird Ruß­land sich bekeh­ren, und es wird Frie­de sein; wenn nicht, wird es sei­ne Irr­leh­ren über die Welt ver­brei­ten, wird Krie­ge und Ver­fol­gun­gen der Kir­che her­auf­be­schwö­ren, die Guten wer­den gemar­tert wer­den und der Hei­li­ge Vater wird viel zu lei­den haben. Ver­schie­de­ne Natio­nen wer­den ver­nich­tet wer­den. Am Ende aber wird mein Unbe­fleck­tes Herz tri­um­phie­ren. Der Hei­li­ge Vater wird mir Ruß­land wei­hen, das sich bekeh­ren wird, und eine Zeit des Frie­dens wird der Welt geschenkt werden.“

Die Über­lie­fe­rung des Geheim­nis­ses ist mit dem Defi­zit behaf­tet, daß es in der zitier­ten Fas­sung erst 1941 von Sr. Lucia nie­der­ge­schrie­ben und 1942 ver­öf­fent­licht wur­de. Zu die­sem Zeit­punkt war, im Gegen­satz zu 1917, die kom­mu­ni­sti­sche Schreckens­herr­schaft in der Sowjet­uni­on längst bekannt und der Zwei­te Welt­krieg ausgebrochen. 

1982 emp­fing Papst Johan­nes Paul II., nach­dem er das auf ihn ver­üb­te Atten­tat schwer­ver­letzt über­lebt hat­te, Sr. Lucia dos San­tos in Fati­ma, die ein­zi­ge noch leben­den Sehe­rin von Fati­ma und ein­zi­ge Zeu­gin der Bot­schaf­ten. Sie dräng­te ihn, so die Über­lie­fe­rung, bei die­ser Gele­gen­heit, die Wei­he Ruß­lands vor­zu­neh­men, wie es die Got­tes­mut­ter gewünscht hatte. 

Kom­mu­ni­sti­sche Groß­macht China

Am 8. Dezem­ber 1983 wand­te sich der Papst an alle Bischö­fe der Welt und for­der­te sie auf, mit ihm die Wei­he der Welt an das Unbe­fleck­te Herz Mari­ens vor­zu­neh­men. So geschah es am 25. März 1984. Ruß­land wur­de dabei aber nicht erwähnt. War­um sich meh­re­re Päp­ste zier­ten, genau das umzu­set­zen, was die Got­tes­mut­ter woll­te, also Ruß­land beim Namen zu nen­nen, gehört zu den Rät­seln der jün­ge­ren Kirchengeschichte. 

Johan­nes Paul II. ließ anschlie­ßend über den Apo­sto­li­schen Nun­ti­us bei Sr. Lucia nach­fra­gen, ob die Wei­he Ruß­lands damit voll­zo­gen sei, was die­se laut Nun­ti­us bejah­te. „Jetzt war­ten wir auf das Wun­der“, sag­te der Nun­ti­us. „Gott wird sein Wort hal­ten“, ver­sprach Sr. Lucia und ergänz­te, daß es ohne die Wei­he 1984 zu einem Atom­krieg gekom­men wäre.

Nach der Wei­he­hand­lung von Johan­nes Paul II. schien mit dem Fall der Ber­li­ner Mau­er und dem Zusam­men­bruch des Ost­blocks sich die Pro­phe­zei­ung zu bewahr­hei­ten. Es ent­stand eine welt­po­li­tisch neue Lage. Die Kir­che wur­de dadurch sogar ver­an­laßt, im Hei­li­gen Jahr 2000 das soge­nann­te Drit­te Geheim­nis von Fati­ma zu ver­öf­fent­li­chen, das an die­ser Stel­le jedoch nicht the­ma­ti­siert wer­den soll.

Was mit dem Fall der Ber­li­ner Mau­er 1989 und dem Ende der Sowjet­uni­on 1991 plau­si­bel schien, scheint 30 Jah­re spä­ter aller­dings immer weni­ger glaub­haft. Tat­sa­che ist, daß sich nur weni­ge Jah­re nach der Wen­de, ab Mit­te der 90er Jah­re, im Westen eine neue Alli­anz aus libe­ra­len und lin­ken Kräf­ten zu for­mie­ren begann. Bemer­kens­wer­te­stes Ele­ment die­ser Alli­anz ist das Zusam­men­ge­hen von ehe­ma­li­gen kom­mu­ni­sti­schen Kräf­ten mit dem west­li­chen Finan­ze­sta­b­lish­ment, wobei von letz­te­rem das Kom­man­do über­nom­men wur­de. Es han­delt sich um eine Alli­anz, die sich seit­her immer mehr festig­te. Stö­run­gen ihrer Herr­schaft, wie die Wahl von Donald Trump zum US-Prä­si­den­ten, oder uner­wünsch­te Regie­rungs­be­tei­li­gun­gen wie jene der FPÖ in Öster­reich oder der Lega in Ita­li­en, wur­den mit erheb­li­chem Kraft­auf­wand, aber durch­ge­hend erfolg­reich eli­mi­niert. Orga­ni­sa­tio­nen der Zivil­ge­sell­schaft, NGOs und vor allem die Poli­tik schei­nen käuf­lich gewor­den zu sein.

Die Alli­anz sieht dem­entspre­chend eine schran­ken­lo­se Macht­fül­le für eine klei­ne Eli­te und Sozia­lis­mus für die Mas­sen vor. Die Aus­sicht auf letz­te­res sichert dem Estab­lish­ment nicht nur die Gefolg­schaft der Links­par­tei­en, son­dern macht sogar die gewalt­tä­ti­ge Anti­fa zum gefü­gi­gen Schlä­ger­trupp des Estab­lish­ments. Eine Ent­wick­lung, die 1990 für undenk­bar gehal­ten wor­den wäre.

Dar­über, ob die Wei­he Ruß­lands im Sin­ne der Got­tes­mut­ter in Fati­ma erfolgt ist oder nicht, gibt es seit Jahr­zehn­ten inten­si­ve Dis­kus­sio­nen, auf die an die­ser Stel­le nicht ein­ge­gan­gen wer­den sol­len. Ange­sichts des welt­wei­ten Vor­mar­sches sozia­li­sti­scher Ideen und repres­si­ver Absich­ten, zumin­dest für die Mas­sen, stellt sich die Fra­ge jedoch in einem neu­en Licht. Es scheint schwer vor­stell­bar, daß die Frie­dens-Ver­hei­ßung der Got­tes­mut­ter für den Fall der Wei­he Ruß­lands und die Ver­hei­ßung, daß sich die Irr­leh­ren Ruß­lands nicht wei­ter aus­brei­ten wer­den, einen Ablauf­wert von nur 30 Jah­ren haben könn­ten. Es spielt dabei auch kei­ne Rol­le, daß der­zeit nicht Ruß­land trei­ben­de Kraft hin­ter der neu­en Aus­brei­tung des Sozia­lis­mus ist, son­dern das ganz und gar nicht sozia­li­sti­sche west­li­che Estab­lish­ment, das aber erkannt hat, daß der Sozia­lis­mus in sei­ner Hand ein pro­ba­tes Instru­ment zur Kon­trol­le der Mas­sen dar­stel­len könn­te. In Wirk­lich­keit unter­nimmt eine klei­ne Eli­te von Super­rei­chen den Ver­such, unter die­sem Deck­man­tel die Demo­kra­tie durch eine schnö­de Olig­ar­chie zu ersetzen.

Dane­ben gibt es aller­dings auch die kom­mu­ni­sti­sche Volks­re­pu­blik Chi­na, die nach ihrer Öff­nung für den Kapi­ta­lis­mus, bei Auf­recht­erhal­tung der tota­li­tä­ren Herr­schaft der Kom­mu­ni­sti­schen Par­tei Chi­nas, das Ide­al und Vor­bild der ange­streb­ten Zukunft zu sein scheint. Der poli­ti­sche Arm von Papst Fran­zis­kus, Kuri­en­bi­schof Mar­ce­lo San­chez Soron­do, selbst Ange­hö­ri­ger der argen­ti­ni­schen Ober­schicht, for­mu­lier­te es am 2. Febru­ar 2018 so:

„In die­sem Moment sind jene, die die Sozi­al­leh­re der Kir­che am besten ver­wirk­li­chen, die Chinesen.“

Die­se Ent­wick­lun­gen sind kei­ne Zufäl­lig­kei­ten, son­dern fügen sich zu einem Gan­zen. Die Fra­ge, ob die Wei­he Ruß­lands an das Unbe­fleck­te Herz Mari­ens tat­säch­lich erfolgt ist oder nicht, stellt sich, ange­sichts der rasan­ten Aus­brei­tung sozia­li­sti­scher Ideen und der Ten­den­zen zur Olig­ar­chi­sie­rung bei gleich­zei­ti­ger Defor­mie­rung der Demo­kra­tie zur Fas­sa­de, mit einem Nach­druck wie seit 1989 nicht mehr.

Oder gibt es ande­re Erklärungen?

Bild: MiL/Wikicommons

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7 Kommentare

  1. Die For­de­rung war, das der Papst zusam­men mit den Bischö­fen die Wei­he voll­zie­hen sollte.
    Das hat bis auf den heu­ti­gen Tag kein ein­zi­ger Papst vollzogen!
    Die Ver­öf­fent­li­chung des 3.Geheimnisses durch den Vati­kan, war voll mit Ver­dre­hun­gen und Unwahrheiten.
    Papst Johan­nes Paul II. hat nie einen Hehl dar­aus gemacht das er das auch nicht woll­te (bit­te hier nicht in Schwär­me­rei­en über die­sen Papst und sei­nen Prä­fek­ten verfallen)
    Die Mut­ter­got­tes hat im 1 + 2 Geheim­nis ganz klar und deut­lich und pro­phe­tisch gespro­chen und soll vom sog. 2 Vat. Kon­zil nichts gewusst und natur­ge­mäß davor gewarnt haben?
    Das ist abso­lut unmöglich.
    Daher die Wei­ge­rung und die Lügen Roms zu die­sem Punkt.
    Der Ver­such, den Kom­mu­nis­mus zu ver­ur­tei­len wur­de mit schä­bi­gen Mit­teln auf dem Kon­zil ver­ei­telt, weil eine gro­ße Mehr­heit der Anwe­sen­den die­ser Irr­leh­re schon ver­fal­len war.
    Die Got­tes­mut­ter hat das alles aber auch gewusst und ja des­halb gesagt, das die Wei­he erst spät erfol­gen wird und das ist bis heu­te auch noch nicht geschehen.
    Ich ver­wei­se auf den exzel­len­ten Vor­trag von Dr. G. Hes­se: „Kar­di­nal Ratz­in­gers 3. Geheimnis“
    Was er berich­tet, ist erschüt­ternd wahr.

  2. Erwar­ten wir die Wir­kung der Wei­he zu früh? Erst wenn Ruß­land sich bekehrt hat wird Frie­de sein. Zuvor sind doch die Schul­den­ber­ge abzu­bü­ßen. Ich will das in einer Fra­ge darstellen.
    Womit haben sich die Rus­sen Lenin und Sta­lin, die Deut­schen Hit­ler und die Polen nicht nur Hit­ler und Sta­lin, son­dern auch noch eine irre impe­ria­li­sti­sche Regie­rung ver­dient. Wie soll die Buße funk­tio­nie­ren, wenn sich alle nur an die deut­sche Brust klopfen?
    Zur Vor­sor­ge: Ich bin nicht einen Hauch Nationalist.

  3. add: „Oder gibt es ande­re Erklä­run­gen?“ — ein Ver­such auf Basis fol­gen­der Thesen:

    1) die Wei­he am 25.3.1984 waren nicht 100%.ig, wie in Fati­ma gewünscht, weil ohne expli­zi­ten Russland-Bezug
    2) so kam es zwar zu einer Ver­zö­ge­rung, jedoch zu kei­ner grund­sätz­li­chen Auf­he­bung der avi­sier­ten Folgen

    Folg­lich:
    A) Da wir zur Zeit — Arbeits­da­tum: ab 11.3.2020 / 2021 / … — am Ende der End­zeit (sie­he ein Zitat P.B. XVI) leben
    B) sind die „bei­den Tie­re“ (Offb. 13) schon aktiv, eines­teils der „Fal­sche Pro­phet“ — ander­teils der „Anti­christ“, jeweils „in persona“
    C) der „Fal­sche Pro­phet“ ist der „ach­te König“ (Offb. 17,11) und amtiert nach dem, dem „Glo­ria Oli­vae“ zuge­schrie­ben wird
    seit — fast — 8 Jah­ren. Er ist auch der Ach­te „Papst“ nach Inkraft­tre­tung der Later­an­ver­trä­ge am 11. Febru­ar(!!!) 1929
    D) der (noch nicht wirk­lich offen­bar­te) „Anti­christ“ zieht die Fäden im Ver­bor­ge­nen seit Längerem
    mit dem in der Geschich­te immer wie­der­keh­ren­den und erprob­ten FM-Losung: „ORDO ad CHAO“

    ==> Die geziel­te Spal­tung in allen Berei­chen aller Gesell­schaf­ten (von ille­ga­ler Migra­ti­on bis zur Pan­de­mie … etc. pp.)
    hat als Ziel das maxi­ma­le Cha­os — egal, wie es sich dann ent­lädt, zum Gau­di­um des Teufels.

    Im Zuge des­sen wird „der Katechon“ (= BXVI) hin­weg­ge­tan wer­den (Papst­flucht in der Dau­er von 200d, sie­he Erna Stieglitz)!
    … nicht jedoch ohne sei­ne ihm in die­ser Zeit noch zuge­wie­se­nen Auf­ga­ben zu erfül­len, und das wer­den — min­de­stens — sein:
    1) die Wei­he Russ­lands ans Unbe­fleck­te Herz Mariens
    2) die Ver­kün­di­gung des letz­ten Dog­mas „Core­dem­trix et Media­trix“ (31.5. lt. Amsterdam)
    3) das Schiff der Kir­che wie­der zwi­schen den Säu­len der Eucha­ri­stie und der Imma­cu­la­ta zu verankern
    4) … ??

    Und erst danach tritt der (ver­meint­li­che) „Mes­si­as“, der der Anti­christ ist, für alle erkennt­lich hervor!
    Er wird sich, allen Ern­stes, als der wie­der­ge­kehr­te Jesus insze­nie­ren, und der dazu instru­men­ta­li­sier­te „Fal­sche Pro­phet“, als qua­si „Eli­as“, wird ihm vor­an­ge­hen… bis zu ihrem vor­her­be­stimm­ten Ende:
    sie­he Offb. 19 und 2. Thess. 2,8

    (m)eine The­se der kom­men­den „Road­Map“ … (bin gespannt ob es ver­öf­fent­licht wird, wenn ja: dann Chapeau!)

  4. Die Wei­he wur­de nicht so aus­ge­führt wie es die Mut­ter­got­tes woll­te. Sie hat auch gesagt, dass der Papst die Russ­land­wei­he durch­füh­ren wird, aber spät.

  5. Able Archer 83 hät­te fast zu einem Atom­krieg geführt. Das wis­sen wir heute.

    Somit ist die­se Aus­sa­ge der Sehe­rin „„Gott wird sein Wort hal­ten“, ver­sprach Sr. Lucia und ergänz­te, daß es ohne die Wei­he 1984 zu einem Atom­krieg gekom­men wäre.“ richtig.

    Schwie­ri­ger wird es bei „und eine Zeit des Frie­dens wird der Welt geschenkt wer­den“. Eine Zeit des Frie­dens, die 30 Jah­re dau­ert, also eine gan­ze Genera­ti­on, ist kei­ne kur­ze Zeit.

    Rich­tig ist aller­dings auch, dass Russ­land bei der Wei­he nie expli­zit erwähnt wurde.

    Was nun?

    Dem Autor ist zu dan­ken, dass er dar­auf hin­weist, dass das Gross­ka­pi­tal, die Sup­pe­rei­chen, die trei­ben­de Kraft sind. Das ver­schwei­gen kon­ser­va­ti­ve Katho­li­ken ger­ne, da sie die Rei­chen oft viel zu sehr verherrlichen.

  6. Sehr geehr­ter Herr Nardi,
    die The­ma­tik, ob Ruß­land rich­tig geweiht wur­de, ist bekannt­lich seit lan­gem ein Gegen­stand vie­ler Diskussionen.
    Ich bin der Über­zeu­gung, daß Papst Johan­nes Paul II. beson­ders auch infol­ge des Atten­tats auf ihn sehr sen­si­bi­li­siert war und Ruß­land dem Unbe­fleck­ten Her­zen Mari­ens wie gewünscht geweiht hat­te. Andern­falls wäre es nicht zum Wun­der der Mau­er­fäl­le gekom­men, und die Sowjet­uni­on wäre nicht unter­ge­gan­gen- prak­tisch ohnen einen Gewehr­schuß. Das konn­te nie­mand erwar­ten, nicht mal in den kühn­sten Träu­men war das vorhersehbar. 

    Tat­sa­che ist, daß der Zusam­men­bruch des Kom­mu­nis­mus in Ost­eu­ro­pa nicht zu einer Bekeh­rungs­wel­le im „Westen“ geführt hat­te- ganz im Gegen­teil. Die mei­sten hat­ten die Zusam­men­hän­ge nicht ver­stan­den. Die mei­sten hat­ten schon längst mit Gott und Sei­nen Gebo­ten gebro­chen und änder­ten nicht ihren Sinn. In ihrem krank­haf­ten Wahn und ihrer Ver­ne­be­lung haben die­se Legio­nen heu­te einen Höhe­punkt erreicht, bevor es für sie und mit ihrer Macht ganz berg­ab geht.

    72 (sie­ben zwei) Jah­re nach Fati­ma und der Okto­ber­re­vo­lu­ti­on begann der Anfang vom Ende der Sowjet­uni­on. Die VR Chi­na wur­de 1949 gegrün­det und es sind die­ses Jahr 72 Jah­re seit­dem. Das Jahr 2021 kann sehr wohl den Beginn des Anfangs vom Ende der dor­ti­gen Kom­mu­ni­sten­herr­schaft bedeuten. 

    Das Jahr 2016 war 27 (zwei sie­ben) Jah­re nach 1989. Das Jahr 2016 mar­kiert m.Er. den Anfang vom Ende der bösen Herr­schaft des Westens, der Frei­mau­re­rei mit­samt dem west­li­chen Sozia­lis­mus. In Eng­land war der Bre­x­it und in Ame­ri­ka erfolg­te die Wahl von Trump. Die EU hat Groß­bri­tan­ni­en nicht hal­ten kön­nen und in den USA kön­nen die Trump-Jah­re nicht aus­ge­löscht wer­den. Der Westen ist in sich zer­strit­ten und zer­rüt­tet. Die VR Chi­na und der athe­isti­sche Westen sind dabei unterzugehen.

  7. War­um hat Bene­dikt XVI. Ruß­land nicht dem unbe­flek­ten Her­zens geweiht?
    Er hät­te es ohne Schwie­rig­kei­ten machen können.
    Statt­des­sen rennt ein Putin 2015 vor aller Welt in den Vati­kan, damit Ruß­land den unbe­flek­ten Her­zen Mari­ens gweiht wer­den könn­te. Fran­zis­kus sagt: Von Fati­ma reden wir nicht
    Jetzt lan­den wir in der NWO mit dem stärk­sten chi­ne­si­schen Komunismus.

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