Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Meine Unterstützung für die Priesterbruderschaft St. Pius X.

Der argen­ti­ni­sche Phi­lo­soph und Blog­ger Cami­nan­te Wan­de­rer brach­te in den ver­gan­ge­nen Wochen mehr­fach sei­ne Sor­ge zum Aus­druck, daß die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. auf­grund der uner­laub­ten Bischofs­wei­hen mög­li­cher­wei­se nicht mehr in die vol­le Gemein­schaft der Kir­che zurück­fin­den könn­te, wie es im Lau­fe der Geschich­te bereits ver­schie­de­nen ande­ren Grup­pen ergan­gen ist. Zugleich betont er, daß die
Zwei der neugeweihten Bischöfe der Piusbruderschaft in einem Moment des Weiheaktes
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Ein Vergleich der Exkommunikationsdekrete von 1988 und 2026

Nach dem heu­te vom römi­schen Glau­bens­dik­aste­ri­um als Reak­ti­on auf die gest­ri­gen Bischofs­wei­hen der Pius­bru­der­schaft erlas­se­nen Dekret lädt zunächst ein Ver­gleich mit dem Dekret von 1988 ein, das von der dama­li­gen Bischofs­kon­gre­ga­ti­on unter der Lei­tung von Kar­di­nal Ber­nar­din Gan­tin erlas­sen wur­de. Die bei­den Dekre­te ste­hen in einem klar erkenn­ba­ren Kon­ti­nui­täts­ver­hält­nis kir­chen­recht­li­cher Argu­men­ta­ti­on, unter­schei­den sich jedoch in
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Die Weihen von Écône am 1. Juli: Chronos und Kairos eines Ereignisses

Von Rober­to de Mat­tei* „Habe­tis man­da­tum apo­sto­li­cum?“ – „Liegt das apo­sto­li­sche Man­dat vor?“ Mit die­ser ehr­wür­di­gen For­mel, mit der nach der kirch­li­chen Über­lie­fe­rung fest­ge­stellt wird, ob die Wei­he­kan­di­da­ten die Zustim­mung des Pap­stes besit­zen, begann am 1. Juli in Écô­ne der Ritus der Bischofsweihe.
Die ersten Bischofsweihen der Piusbruderschaft im Jahr 1988
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Rom offenbar zur Exkommunikation entschlossen

Weni­ger als 24 Stun­den vor den von der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) ange­kün­dig­ten Bischofs­wei­hen in Écô­ne ver­dich­ten sich die Hin­wei­se, daß der Hei­li­ge Stuhl unmit­tel­bar nach deren Voll­zug mit einer offi­zi­el­len Erklä­rung reagie­ren wird. Meh­re­re über­ein­stim­men­de Berich­te spre­chen davon, daß das ent­spre­chen­de Dekret bereits aus­for­mu­liert ist.
Kardinal Camillo Ruini mit Papst Benedikt XVI.
Nachrichten

Kardinal Camillo Ruini verstorben – Eine Schlüsselfigur der Nachkonzilszeit

Mit dem Tod von Kar­di­nal Camil­lo Rui­ni am 16. Juni 2026 im Alter von 95 Jah­ren endet das Lebens­zeug­nis eines Kir­chen­man­nes, der in erheb­li­chem Maße die inne­re Struk­tur und die öffent­li­che Posi­tio­nie­rung der ita­lie­ni­schen Kir­che in der zwei­ten Hälf­te des 20. Jahr­hun­derts präg­te. Rui­ni war nicht bloß Ver­wal­tungs­fi­gur oder ein Bischof unter vie­len, son­dern ein
Ecclesia und Synagoga, Kirche und Synagoge. Die Kirche ist sehend und trägt Kreuz, Palmzweig und Kelch, während die Synagoge blind ist, symbolisiert durch eine Augenbinde, daß sie den Messias zurückweist.
Forum

Ist der Alte Bund niemals aufgehoben worden?

Von Don Cur­zio Nito­glia* Vor­wort Vor eini­gen Tagen, am 19. Mai 2026, ver­öf­fent­lich­te Hw. Ber­nard Mall­mann – der am 10. Okto­ber 2012 in Rom zum Prie­ster geweiht wur­de, in Regens­burg und Rom Theo­lo­gie stu­dier­te, 2020 in Wien zum Dok­tor der Theo­lo­gie pro­mo­viert wur­de und seit 2021 Assi­stent am Lehr­stuhl für Dog­ma­ti­sche Theo­lo­gie der Katho­­lisch-Theo­­lo­­gi­­schen Fakul­tät
Erzbischof Marcel Lefebvre auf dem Petersplatz in Rom
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Bischofsweihen ohne Mandat und die offenen Linien eines alten Konflikts

Für den 1. Juli 2026 wur­den von der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) Bischofs­wei­hen ange­kün­digt – ohne päpst­li­ches Man­dat. Damit rückt eine Fra­ge erneut ins Zen­trum, die die Kir­che seit Jahr­zehn­ten beglei­tet: Wie reagiert Rom auf die Pius­bru­der­schaft, ins­be­son­de­re auf einen Schritt, den das Kir­chen­recht klar als uner­laubt qua­li­fi­ziert und – wenn auch erst seit
Die Pietà von Michelangelo im Petersdom zeigt die Gottesmutter Maria, die den vom Kreuz abgenommenen Leichnam ihres göttlichen Sohnes in ihren Armen hält.
Nachrichten

Erneut Klärung zu Mater populi fidelis gefordert

Die Inter­na­tio­na­le Maria­ni­sche Ver­ei­ni­gung hat ihre For­de­rung nach einer offi­zi­el­len Klar­stel­lung durch das Dik­aste­ri­um für die Glau­bens­leh­re bekräf­tigt. Anlaß ist die umstrit­te­ne Lehr­no­te Mater popu­li fide­lis, die nach Ansicht der Ver­ei­ni­gung gra­vie­ren­de mario­lo­gi­sche Män­gel und inhalt­li­che Unschär­fen aufweist.
Finsternis liegt über der Kirche und der Welt. Viel zu wenige sind an der Aufhellung beteiligt. Der Triumph Mariens ist zwar angekündigt, aber wir wissen nicht, was bis dahin geschehen wird.
Nachrichten

Fatima: vatikanische Täuschungen, gewollte Ignoranz, apokalyptische Weltlage (4. Teil/​Schluß)

Von Wolf­ram Schrems* Die­ser Teil schließt unmit­tel­bar an den drit­ten Teil vom 14. März an und schließt die Serie ab. Lei­der zei­gen die bis­lang ver­öf­fent­lich­ten Leser­kom­men­ta­re, daß eini­ge der Leser, die sich zum Kom­men­tie­ren auf­ge­ru­fen fühl­ten, mei­ne Aus­füh­run­gen nur ober­fläch­lich gele­sen oder nicht ver­stan­den hat­ten. Ein Leser hielt mir ent­ge­gen, daß Sr. Lucia natür­lich „nach 1957
Bischofsweihe
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Schismatisch oder katholisch?

Von Don Micha­el Gurt­ner* Im Fol­gen­den wol­len wir auf den Haupt­vor­wurf ein­ge­hen, der immer wie­der und immer noch als „Tot­schlag­keu­le“ gegen die Pius­bru­der­schaft erho­ben wird, näm­lich jenen des angeb­lich voll­zo­ge­nen und bestehen­den Schis­mas. An die­ser Fra­ge hängt letzt­lich bei­nah alles – des­halb haben sich die Geg­ner der FSSPX ja auch gera­de auf die­se Argu­men­ta­ti­ons­fi­gur ein­ge­schos­sen,