Papst Franziskus zitierte am Sonntag den Konzilstheologen Henri de Lubac, den er auch in seiner letzten Ansprache als Kardinal vor seiner Papstwahl zitiert hatte.
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„Da lief uns der kalte Schweiß über den Rücken“

(Rom) „Zwei Tage nach der Wahl von Fran­zis­kus haben wir mit der Illu­si­on, uns zu irren, den Gedan­ken geäu­ßert, daß nun die Zeit begin­nen könn­te, in die Tat umzu­set­zen, was ein gewis­ser Autor der Nou­vel­le Théo­lo­gie, Hen­ri de Lub­ac, in einer sei­ner Schrif­ten ver­tritt“, wie sich Secretum meum mihi erinnert.

Msgr. Ivo Fürer, von 1995 bis 2005 Bischof von Sankt Gallen, war in dieser Zeit in seiner namengebenden Bischofsstadt auch auch Gastgeber der Treffen der "Mafia von Sankt Gallen"
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Gastgeber der „Mafia von Sankt Gallen“ wurde beigesetzt

(Rom) Msgr. Ivo Fürer, der eme­ri­tier­te Bischof von Sankt Gal­len, wur­de heu­te in der Otmars­kryp­ta im St. Gal­ler Dom bei­gesetzt. Der Ver­stor­be­ne wur­de dabei als „auf­ge­schlos­se­ner Bischof“ und „Netz­wer­ker“ gerühmt. Uner­wähnt blieb, daß er auch der Haus­herr und Gast­ge­ber der „Mafia von Sankt Gal­len“ war.

Am 24. Juni fällte der Oberste Gerichtshof der USA ein historisches Urteil, mit dem er die Verfassungsmäßigkeit der Abtreibung versenkte.
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Der Mythos von der Unumkehrbarkeit der Abtreibung ist gefallen

von Rober­to de Mattei* Das Urteil des Ober­sten Gerichts­hofs der USA vom 24. Juni, mit dem das Urteil Roe v. Wade aus dem Jahr 1973, das ein ver­fas­sungs­mä­ßi­ges Recht auf Abtrei­bung fest­schrieb, auf­ge­ho­ben wur­de, hat eine histo­ri­sche Bedeu­tung, die über die Gren­zen der Ver­ei­nig­ten Staa­ten hinausgeht.

Angelo Kardinal Sodano mit Papst Franziskus, dem der ehemalige Chefdiplomat des Vatikans die Tür zum Pontifikat geöffnet hatte.
Hintergrund

Angelo Kardinal Sodano – Türöffner zum Pontifikat von Papst Franziskus – verstorben

(Rom) Am ver­gan­ge­nen Sams­tag wur­de der Tod von Ange­lo Kar­di­nal Soda­no bekannt­ge­ge­ben. Der ehe­ma­li­ge Kar­di­nal­staats­se­kre­tär von Papst Johan­nes Paul II. war am Frei­tag, dem 27. Mai, im Alter von 94 Jah­ren in Rom ver­stor­ben. Von ihm stammt eine beson­ders umstrit­te­ne Aus­sa­ge zum Drit­ten Geheim­nis von Fati­ma. Vor allem war er der Tür­öff­ner zum Pon­ti­fi­kat von

Während des Pontifikats von Papst Johannes Paul II. lenkte ein "geheimes Direktorium" hinter seinem Rücken die Bischofsernennungen.
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Der Richelieu des Vatikans

Von Rober­to de Mattei* In den lan­gen Gesprä­chen, die ich zwi­schen 1980 und 1981 mit ihm führ­te, erklär­te mir Don Mario Mari­ni, der noch kein Mon­si­gno­re war, daß sich hin­ter dem offi­zi­el­len Orga­ni­gramm des Vati­kans ein „gehei­mes Direk­to­ri­um“ ver­barg, das von Msgr. Achil­le Sil­ve­stri­ni gelei­tet wur­de, den er „den Riche­lieu des Vati­kans“ nann­te, in Anspie­lung

Blick über die Via della Conciliazione auf den Petersdom.
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Eine „Mafia“ in der Stadt der Päpste

Von Rober­to de Mattei* In den letz­ten Mona­ten des Jah­res 1980 erhielt ich uner­war­te­ten Besuch von einem Prie­ster, der sich ernst­haf­te Sor­gen um die Zukunft der Kir­che mach­te. Die­ser Prie­ster war Don Mario Mari­ni (nicht zu ver­wech­seln mit Erz­bi­schof Pie­ro Mari­ni oder mit Msgr. Gui­do Mari­ni, dem nun­meh­ri­gen Bischof von Tortona).

Schriftwechsel zwischen Kardinal Nichols und der Gottesdienstkongregation bestätigt: Santa Marta will die Austilgung des überlieferten Ritus.
Liturgie & Tradition

Der überlieferte Ritus „entspricht natürlich nicht der Auffassung von Papst Franziskus“

(Lon­don) Es gibt einen Brief­wech­sel zwi­schen Kar­di­nal Vin­cent Nichols, Erz­bi­schof von West­min­ster, und der Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung, in dem der Pri­mas von Eng­land um eine Klar­stel­lung zu eini­gen Punk­ten des Motu pro­prio Tra­di­tio­nis custo­des bit­tet. Die­ser Brief­wech­sel setz­te bereits zwölf Tage nach der Ver­öf­fent­li­chung des Motu pro­prio durch Papst Fran­zis­kus im

Johannes Paul II. mit Großerzbischof Josyf Slipyj
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Geheime Weihen gegen das Kirchenrecht

Von Peter Kwas­niew­ski* Vor­be­mer­kung des Über­set­zers: Die­ser Text erschien zuerst am 13. Okto­ber 2021 auf One­Pe­ter­Fi­ve. Er wird hier mit Erlaub­nis des Autors in deut­scher Über­set­zung ver­öf­fent­licht. Prof. Peter Kwas­niew­ski ist einer der bedeu­tend­sten tra­di­ti­ons­ori­en­tier­ten katho­li­schen Theo­lo­gen im eng­li­schen Sprach­raum. Er ist nach Ansicht des Über­set­zers beson­ders für sei­ne Stel­lung­nah­men zu lit­ur­gi­schen Fra­gen, u. a.