Christenverfolgung

Geopolitik: „Papst Franziskus wünscht eine multipolare Welt“

(Rom) Erstmals veröffentlichte eine regimenahe Tageszeitung der kommunistischen Volksrepublik China ein Interview mit einem Kardinalstaatssekretär. Vielleicht ist es überhaupt das erste Interview einer chinesischen Zeitung mit einem Kardinalstaatssekretär. Gestern abend stellte die Global Times das Interview auf ihre Internetseite. Für den Herausgeber ist das ein Zeichen für „positive Entwicklungen“ in den chinesisch-vatikanischen Beziehungen. In dem

Tiananmen, der Platz des Himmlischen Friedens in Peking. Am 3. und 4. Juni 1989 wurden die Demokratiebewegung mit Gewalt zerschlagen.
Hintergrund

Museum über das Tiananmen-Massaker wiedereröffnet

(Hong Kong) Fast drei Jahre war das Museum über das Tiananmen-Massaker in Hong Kong geschlossen. Es ist der einzige Ort, an dem der gewaltsamen Niederschlagung des Volksaufstandes in der Volksrepublik China am 3. und 4. Juni 1989 gedacht wird. Nun wurde das Museum wiedereröffnet.

Bischof Cui Tai von Xuanhua. Sein dem Geheimabkommen herrscht Unruhe in seinem Bistum.
Christenverfolgung

Priester läßt Untergrundbischof verhaften

(Peking) Von welcher Seite das Geheimabkommen zwischen dem Heiligen Stuhl und der Volksrepublik China auch betrachtet wird: Unabhängige Experten sehen darin ein völliges Desaster. Jüngste Beweise liefern die Zerstörung katholischer Kirchen im Bistum Fengxiang und der Konflikt im Bistum Xuanhua in der Provinz Hebei.

Papst Franziskus und die Volksrepublik - die sich keinen Millimeter bewegt.
Christenverfolgung

Peking bewegt sich keinen Millimeter

(Rom/Peking) Im September 2018 unterzeichneten die kommunistische Volksrepublik China und der Heilige Stuhl ein Geheimabkommen. Vom Inhalt ist inoffiziell nur bekannt, daß dem Regime in Peking von Papst Franziskus das alleinige Nominierungsrecht bei den Bischofsernennungen eingeräumt wurde. Die erhoffte Entspannung blieb jedoch aus. Auf das Entgegenkommen Roms folgte kein Entgegenkommen Pekings. Das kommunistische Regime bewegte

Buchvorstellung über die Diplomatie der Gemeinschaft Sant'Egidio.
Nachrichten

Kein Treffen mit Xi Jinping geplant

(Rom) Gestern wurde in Rom das Buch „Fare pace“ (Frieden schließen) über die Paralleldiplomatie der Gemeinschaft Sant’Egidio vorgestellt. Am Rande ging es dabei auch um die Volksrepublik China.

Staatsatheismus in der Volksrepublik China
Christenverfolgung

Wer in China studieren will, muß Atheist sein

(Peking) Seit dem vergangenen Halbjahr verstärken die kommunistischen Behörden der Volksrepublik China den Druck auf die Schüler, eine Erklärung zu unterschreiben, mit der sie ihrer Religion abschwören. Mit der Maßnahme will das Regime den staatlich verordneten Atheismus fördern. Konkret meint das in Wirklichkeit eine Förderung der Ersatzreligion des kommunistischen Staatskultes.