Auf Chinas Katholiken rollt eine neue Repressionswelle zu – doch im Vatikan stellt man sich taub.
Christenverfolgung

In China beginnt 2020 für Christen mit neuer Repression – im Vatikan stellt man sich taub

(Peking) Das Jahr 2020 beginnt in der kommunistischen Volksrepublik China mit neuen religionsfeindlichen Maßnahmen. Am 1. Februar treten antichristliche Bestimmungen in Kraft. Ab diesem Datum sind sämtliche Aktivitäten, Treffen, Versammlungen, Programme von Religionsgemeinschaften genehmigungspflichtig. Die Anträge um Genehmigung müssen beim zuständigen Amt für religiöse Angelegenheiten eingereicht werden.

Die engischsprachige Tageszeitung des kommunistischen Regimes berichtet über die neuen Pläne des Vatikans.
Christenverfolgung

Peking-Vatikan – Der nächste Schritt

Von Marco Tosatti Die vatikanische Ostpolitik gegenüber China geht weiter, trotz der alles andere als tröstlichen Nachrichten aus vielen Teilen des Reiches der Mitte und der Haltung von Persönlichkeiten wie Kardinal Joseph Zen, die warnen: Es besteht die reale Gefahr, daß der Heilige Stuhl einer schismatischen Kirche unter der Ägide der Kommunistischen Partei in China

Der Sprcher des Außenamtes der Volksrepublik China äußerte sich zu den jüngsten Aussagen des Papstes.
Nachrichten

Papst Franziskus: „Ich liebe China“

(Rom) Auf dem Rückflug von Tokio nach Rom, am 26. November, wurde Papst Franziskus vom deutschen Journalisten Roland Juchem auf die Lage in Hong Kong und das Telegramm an die dortige Regierungschefin von Pekings Gnaden angesprochen. Juchem fragte auch, wann die mitreisenden Journalisten das Kirchenoberhaupt nach Peking begleiten werden können. Darauf regierte gestern der Sprecher

Katholiken in der Volksrepublik China. Kardinal Joseph Zen kritisiert das neue China-Dokument des Vatikans.
Christenverfolgung

Kardinal Zen: „Mit dem neuen China-Dokument des Vatikans könnte man sogar Apostasie rechtfertigen“

(Hong Kong) Kardinal Joseph Zen, die graue Eminenz der chinesischen Untergrundkirche, veröffentlichte Dubia (Zweifel) zur Haltung des Heiligen Stuhls zur staatlichen Registrierung des Klerus in der Volksrepublik China. Dazu hat der Vatikan jüngst „Orientierungen“ für die chinesischen Bischöfe, Priester und Gläubigen veröffentlicht. Kardinal Zen hat sie einer kritischen Analyse unterzogen.

Christenverfolgung

Geopolitik: „Papst Franziskus wünscht eine multipolare Welt“

(Rom) Erstmals veröffentlichte eine regimenahe Tageszeitung der kommunistischen Volksrepublik China ein Interview mit einem Kardinalstaatssekretär. Vielleicht ist es überhaupt das erste Interview einer chinesischen Zeitung mit einem Kardinalstaatssekretär. Gestern abend stellte die Global Times das Interview auf ihre Internetseite. Für den Herausgeber ist das ein Zeichen für „positive Entwicklungen“ in den chinesisch-vatikanischen Beziehungen. In dem

Tiananmen, der Platz des Himmlischen Friedens in Peking. Am 3. und 4. Juni 1989 wurden die Demokratiebewegung mit Gewalt zerschlagen.
Hintergrund

Museum über das Tiananmen-Massaker wiedereröffnet

(Hong Kong) Fast drei Jahre war das Museum über das Tiananmen-Massaker in Hong Kong geschlossen. Es ist der einzige Ort, an dem der gewaltsamen Niederschlagung des Volksaufstandes in der Volksrepublik China am 3. und 4. Juni 1989 gedacht wird. Nun wurde das Museum wiedereröffnet.