Der Sprcher des Außenamtes der Volksrepublik China äußerte sich zu den jüngsten Aussagen des Papstes.
Nachrichten

Papst Franziskus: „Ich liebe China“

(Rom) Auf dem Rück­flug von Tokio nach Rom, am 26. Novem­ber, wur­de Papst Fran­zis­kus vom deut­schen Jour­na­li­sten Roland Juchem auf die Lage in Hong Kong und das Tele­gramm an die dor­ti­ge Regie­rungs­chefin von Pekings Gna­den ange­spro­chen. Juchem frag­te auch, wann die mit­rei­sen­den Jour­na­li­sten das Kir­chen­ober­haupt nach Peking beglei­ten wer­den kön­nen. Dar­auf regier­te gestern der Spre­cher

Katholiken in der Volksrepublik China. Kardinal Joseph Zen kritisiert das neue China-Dokument des Vatikans.
Christenverfolgung

Kardinal Zen: „Mit dem neuen China-Dokument des Vatikans könnte man sogar Apostasie rechtfertigen“

(Hong Kong) Kar­di­nal Joseph Zen, die graue Emi­nenz der chi­ne­si­schen Unter­grund­kir­che, ver­öf­fent­lich­te Dubia (Zwei­fel) zur Hal­tung des Hei­li­gen Stuhls zur staat­li­chen Regi­strie­rung des Kle­rus in der Volks­re­pu­blik Chi­na. Dazu hat der Vati­kan jüngst „Ori­en­tie­run­gen“ für die chi­ne­si­schen Bischö­fe, Prie­ster und Gläu­bi­gen ver­öf­fent­licht. Kar­di­nal Zen hat sie einer kri­ti­schen Ana­ly­se unter­zo­gen.

Christenverfolgung

Geopolitik: „Papst Franziskus wünscht eine multipolare Welt“

(Rom) Erst­mals ver­öf­fent­lich­te eine regi­me­na­he Tages­zei­tung der kom­mu­ni­sti­schen Volks­re­pu­blik Chi­na ein Inter­view mit einem Kar­di­nal­staats­se­kre­tär. Viel­leicht ist es über­haupt das erste Inter­view einer chi­ne­si­schen Zei­tung mit einem Kar­di­nal­staats­se­kre­tär. Gestern abend stell­te die Glo­bal Times das Inter­view auf ihre Inter­net­sei­te. Für den Her­aus­ge­ber ist das ein Zei­chen für „posi­ti­ve Ent­wick­lun­gen“ in den chi­­ne­­sisch-vati­­ka­­ni­­schen Bezie­hun­gen. In dem

Tiananmen, der Platz des Himmlischen Friedens in Peking. Am 3. und 4. Juni 1989 wurden die Demokratiebewegung mit Gewalt zerschlagen.
Hintergrund

Museum über das Tiananmen-Massaker wiedereröffnet

(Hong Kong) Fast drei Jah­re war das Muse­um über das Tia­­n­an­­men-Mas­­sa­ker in Hong Kong geschlos­sen. Es ist der ein­zi­ge Ort, an dem der gewalt­sa­men Nie­der­schla­gung des Volks­auf­stan­des in der Volks­re­pu­blik Chi­na am 3. und 4. Juni 1989 gedacht wird. Nun wur­de das Muse­um wie­der­eröff­net.

Bischof Cui Tai von Xuanhua. Sein dem Geheimabkommen herrscht Unruhe in seinem Bistum.
Christenverfolgung

Priester läßt Untergrundbischof verhaften

(Peking) Von wel­cher Sei­te das Geheim­ab­kom­men zwi­schen dem Hei­li­gen Stuhl und der Volks­re­pu­blik Chi­na auch betrach­tet wird: Unab­hän­gi­ge Exper­ten sehen dar­in ein völ­li­ges Desa­ster. Jüng­ste Bewei­se lie­fern die Zer­stö­rung katho­li­scher Kir­chen im Bis­tum Fen­gxiang und der Kon­flikt im Bis­tum Xuan­hua in der Pro­vinz Hebei.

Katholiken vor dem Eingangsportal zum Marienheiligtum von Mujiaping
Christenverfolgung

Gläubige verteidigen Marienheiligtum von Mujiaping

(Peking) Seit gestern abend har­ren 200 chi­ne­si­sche Katho­li­ken unter frei­em Him­mel aus, um das Mari­en­hei­lig­tum von Muji­a­ping vor der Zer­stö­rung zu bewah­ren. Sie rufen alle Chri­sten auf, für die Ret­tung des Hei­lig­tums und für ihren Schutz zu beten.

Papst Franziskus und die Volksrepublik - die sich keinen Millimeter bewegt.
Christenverfolgung

Peking bewegt sich keinen Millimeter

(Rom/Peking) Im Sep­tem­ber 2018 unter­zeich­ne­ten die kom­mu­ni­sti­sche Volks­re­pu­blik Chi­na und der Hei­li­ge Stuhl ein Geheim­ab­kom­men. Vom Inhalt ist inof­fi­zi­ell nur bekannt, daß dem Regime in Peking von Papst Fran­zis­kus das allei­ni­ge Nomi­nie­rungs­recht bei den Bischofs­er­nen­nun­gen ein­ge­räumt wur­de. Die erhoff­te Ent­span­nung blieb jedoch aus. Auf das Ent­ge­gen­kom­men Roms folg­te kein Ent­ge­gen­kom­men Pekings. Das kom­mu­ni­sti­sche Regime beweg­te