Nach einem Jahr des Pontifikats von Leo XIV. sind noch keine wirklichen Prioritäten erkennbar, auch keine besonderen Akzentsetzungen, während die Zahl der Herausforderungen wächst
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Leo XIV. nach einem Jahr des Pontifikats

Von Rober­to de Mat­tei* Vor einem Jahr, am Mon­tag, dem 8. Mai 2025, begann das Pon­ti­fi­kat von Leo XIV., Robert Fran­cis Pre­vost, dem 267. Papst der katho­li­schen Kir­che, dem ersten Papst aus den USA und dem ersten Ange­hö­ri­gen des Augustinerordens.
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Die Zukunft der Menschheit im Lichte der christlichen Geschichtstheologie

Von Rober­to de Mat­tei* Das hei­li­ge Oster­fest erin­nert uns dar­an, daß das Zen­trum der Geschich­te Jesus Chri­stus ist, das fleisch­ge­wor­de­ne Wort, für uns gekreu­zigt und auf­er­stan­den, um das Men­schen­ge­schlecht zu ret­ten. Die gesam­te Geschich­te kreist um Jesus Chri­stus und um die Kir­che, die aus sei­ner am Kal­va­ri­en­berg durch­bohr­ten Sei­te her­vor­ging. Für den Chri­sten, so erin­nert
Nahostkonflikt
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Die wahren Ursachen des Krieges und die einzige Bedingung für den Frieden

Von Rober­to de Mat­tei* Die mei­sten west­li­chen Ana­ly­sten sind davon über­zeugt, daß der der­zeit im Nahen Osten statt­fin­den­de Krieg vor allem auf wirt­schaft­li­che Inter­es­sen im Öl- und Ener­gie­sek­tor zurück­zu­füh­ren ist. Zugleich besteht die größ­te Sor­ge der öffent­li­chen Mei­nung in Euro­pa und den Ver­ei­nig­ten Staa­ten dar­in, daß eine Ver­län­ge­rung des Kon­flikts den All­tag beein­träch­ti­gen und den
Im römischen Palazzo Taverna fand vor wenigen Tagen eine geschlossene, quasi geheime Veranstaltung statt, die den Antichristen zum Thema hatte
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Rom, Peter Thiel, Palantir, Trump und der Antichrist

Am 15. März 2026 fand in Rom ein höchst unge­wöhn­li­cher, fast kon­spi­ra­ti­ver Vor­trag statt. Der deut­sche Sili­­con-Val­­ley-Mil­­li­ar­­där Peter Thiel, einer der Grün­der und erster Vor­stands­vor­sit­zen­der von Palan­tir, jenem Sof­t­­wa­re-Unter­­neh­­men, das im Dienst der US-Regie­rung (Pen­ta­gon, Geheim­dien­ste, Mini­ste­ri­en) Pro­gram­me für Staa­ten zur Total­über­wa­chung und zur Kriegs­füh­rung ent­wickelt, Pro­gram­me, die in den Krie­gen in der Ukrai­ne und
Kardinal Pizzaballa (rechts im Bild), der Lateinische Patriarch von Jerusalem, übte gestern deutliche Kritik an der internationalen Gemeinschaft. Bildmitte: Kardinal Zuppi, Vorsitzender der Italienischen Bischofskonferenz, rechts von ihm Michele De Pascale, der Regierungschef der Emilia-Romagna
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Kardinal Pizzaballa kritisiert internationale Doppelmoral

Bei der gest­ri­gen Ver­an­stal­tung am 24. Febru­ar mit dem Titel „Um wei­ter über den Frie­den zu spre­chen“ („Per con­ti­nu­are a parl­a­re di pace“) im Regio­nal­par­la­ment der Emi­­lia-Roma­­gna kri­ti­sier­te Kar­di­nal Pier­bat­ti­sta Piz­za­bal­la, Latei­ni­scher Patri­arch von Jeru­sa­lem, die inter­na­tio­na­le Gemein­schaft. Die Ver­an­stal­tung fand anläß­lich des vier­ten Jah­res­tags des Beginns des rus­­sisch-ukrai­­ni­­schen Krie­ges statt.
US-Außenminister Rubio (USA) auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2026
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Sind die Vereinigten Staaten das „Reich des Bösen“?

Von Rober­to de Mat­tei* Der ame­ri­ka­ni­sche Außen­mi­ni­ster Mar­co Rubio hielt anläß­lich der Münch­ner Sicher­heits­kon­fe­renz, die am 14. Febru­ar im Baye­ri­schen Hof statt­fand, eine umfas­sen­de und dif­fe­ren­zier­te Rede. Dar­in bekräf­tig­te er, daß die USA und Euro­pa einer ein­zi­gen Zivi­li­sa­ti­on ange­hör­ten und ihre Kräf­te bün­deln müß­ten, um gemein­sa­me inne­re wie äuße­re Fein­de zu bekämp­fen. Gleich­wohl stel­len die
Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin bestätigte Vermittlungsversuche, um Nicolás Maduro zu bewegen, Venezuela zu verlassen und ins Exil zu gehen
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Vatikan bestätigt Vermittlungsversuch im Fall Maduro

Der vati­ka­ni­sche Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin bestä­tig­te, daß der Vati­kan im Vor­feld der US-Mili­tär­o­pe­ra­ti­on in Vene­zue­la Ver­mitt­lungs­ver­su­che unter­nom­men hat­te, eine Lösung zu fin­den, „die jeg­li­ches Blut­ver­gie­ßen ver­hin­dert hät­te – ein­schließ­lich eines Abkom­mens mit Madu­ro und ande­ren Ver­tre­tern des Regimes –, doch dies war nicht möglich“.
Venezuelas Staatspräsident Nicolás Maduro bei seinem Staatsbesuch im Juni 2013 bei Papst Franziskus im Vatikan
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Vatikanische Vermittlungsversuche für Maduro – und ihr Scheitern

Die dra­ma­ti­sche Ent­füh­rung des vene­zo­la­ni­schen Prä­si­den­ten Nicolás Madu­ro Anfang Janu­ar 2026 durch US‑Spezialkräfte hat nicht nur die poli­ti­sche Welt­büh­ne erschüt­tert, son­dern auch inter­ne diplo­ma­ti­sche Manö­ver inter­na­tio­na­ler Akteu­re ans Licht gebracht, die bis­lang weit­ge­hend unbe­kannt waren. Vor­weg: Die USA spre­chen von „Fest­nah­me“, aller­dings agier­ten die US-Spe­­zi­al­­kräf­te in einem frem­den Staat unter Ver­let­zung des gel­ten­den Rechts. Wie die Washing­ton
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Kommunismus und Antikommunismus in einer entscheidenden Stunde der Geschichte

Von Rober­to de Mat­tei* Die ent­schei­den­den Stun­den der Geschich­te – jene, in denen Zivi­li­sa­tio­nen zer­fal­len und neu ent­ste­hen – sind stets durch reli­giö­se, kul­tu­rel­le und gesell­schaft­li­che Spal­tun­gen und Pola­ri­sie­run­gen geprägt. Wer jedoch sei­nen Bezugs­punkt in De civi­ta­te Dei des hei­li­gen Augu­sti­nus hat, erkennt, daß die Wur­zel und der Schlüs­sel zum Ver­ständ­nis jedes Pro­blems in der