„Familie leben, wie ihr es wollt!“ – Katholischer Familienverband auf Homo-Abwegen

Das subversive marxistische Denken ist tief in die Kirche eingedrungen


Das V im Logo des Katholischen Familienverbandes Wien steht nur mehr für "Verband", denn die katholische Familie will man entsorgen.
Das V im Logo des Katholischen Familienverbandes Wien steht nur mehr für "Verband", denn die katholische Familie will man entsorgen.

Die Homo-Häre­ti­ker ver­su­chen die Kir­chen zu kapern. Mit Rücken­wind aus Rom ver­stär­ken sie ihre Bestre­bun­gen und wer­den immer drei­ster. Ein Nega­tiv­bei­spiel dafür ist der Katho­li­sche Fami­li­en­ver­band der Erz­diö­ze­se Wien.

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Der Katho­li­sche Fami­li­en­ver­band (KFÖ) wur­de 1953 auf Initia­ti­ve von Msgr. Franz König, damals Bischof-Koad­ju­tor von St. Pöl­ten, gegrün­det. Er ist ein Dach­ver­band der neun Lan­des­or­ga­ni­sa­tio­nen der jewei­li­gen Bun­des­län­der. König wur­de 1956 Erz­bi­schof von Wien und 1958 von Papst Johan­nes XXIII. zum Kar­di­nal kre­iert. Als sol­cher erwies er sich als pro­gres­si­ver Prä­lat und Frei­mau­rer­freund. Dies zu erwäh­nen ist von Bedeu­tung, damit man die Zusam­men­hän­ge ver­steht, vor allem, daß die jüng­ste Ent­wick­lung nicht „vom Him­mel“ fällt.

In den Fuß­stap­fen die­ser inner­kirch­li­chen Strö­mung und „Wie­ner Tra­di­ti­on“ bewegt sich auch der Katho­li­sche Fami­li­en­ver­band der Erz­diö­ze­se Wien, eine Orga­ni­sa­ti­on, die direkt dem Erz­bis­tum unter­steht, die heu­te von Chri­stoph Kar­di­nal Schön­born gelei­tet wird. Schön­born ist jener Prä­lat, der im Pon­ti­fi­kat von Fran­zis­kus mit einer mehr als umstrit­te­nen Logik zu den frü­hen Apo­lo­ge­ten der Homo-Häre­sie gehör­te und den Wie­ner Ste­phans­dom für Homo-Spek­ta­kel schän­den ließ (s. auch hier). Er ist auch der Prä­lat der „Gra­dua­li­täts-The­se“, laut der es kei­ne in sich nega­ti­ven, fal­schen, sünd­haf­ten Bezie­hungs­for­men gibt, son­dern nur gra­du­ell unter­schied­li­che Ver­wirk­li­chun­gen des Ide­als. Schön­born ver­tritt die­se abstru­se The­se, mit der jede Sün­de auf­ge­löst wer­den kann, seit der Wahl von Papst Fran­zis­kus. Öffent­lich pro­pa­giert er sie ins­be­son­de­re seit der Publi­ka­ti­on des umstrit­te­nen nach­syn­oda­len Schrei­bens Amo­ris lae­ti­tia, das der Tür­öff­ner für die nun­meh­ri­ge Erklä­rung Fidu­cia sup­pli­cans ist. Amo­ris lae­ti­tia läßt „irre­gu­lä­re Bezie­hun­gen“ zur Kom­mu­ni­on zu, Fidu­cia sup­pli­cans auch zum Segen. Dahin­ter steht Hegels Theo­rie vom Vor­rang der Pra­xis vor der Theo­rie, die dann von den Mar­xi­sten über­nom­men und in die Tat umge­setzt wur­de. Das Kapern und Umdeu­ten von Begrif­fen ist ein maß­geb­li­ches Instru­ment dabei. Tat­säch­lich nimmt auch Papst Fran­zis­kus das Wort „Sün­de“ nur im Zusam­men­hang mit der Erfin­dung neu­er Sün­den (Kli­ma­wan­del, Migra­ti­on, Mafia) in den Mund, was die Umdeu­tung der Begrif­fe unterstreicht. 

Auf X (vor­mals Twit­ter) ver­öf­fent­lich­te der Katho­li­sche Fami­li­en­ver­band Wien ein Meme, das zwei lachen­de Män­ner zeigt, von denen einer ein Kind auf den Schul­tern trägt, und dazu die ver­stö­ren­de Botschaft:

„Fami­lie leben, wie ihr es wollt!“

Der Katho­li­sche Fami­li­en­ver­band Wien betreibt damit offen Homo-Pro­pa­gan­da und unter­stützt die Begriffsum­deu­tung von Fami­lie im Sin­ne der Homo-Lob­by, obwohl die­se in direk­tem Wider­spruch zur natür­li­chen Ord­nung und zum gött­li­chen Gesetz steht.

Der Katho­li­sche Fami­li­en­ver­band Wien erweist sich somit als lupen­rei­ner Expo­nent des Kul­tur­mar­xis­mus, der heu­te unter aller­lei Tar­nun­gen in alle Berei­che des öffent­li­chen Lebens ein­sickert. Er tut dies seit dem Zusam­men­bruch des Ost­blocks umso leich­ter, da er seit­her als tot gilt und nicht mehr offen als Mar­xis­mus, Kom­mu­nis­mus und Sozia­lis­mus auf­tritt, son­dern als „Öko­lo­gie“, „Gen­der“, „Diver­si­tät“, „Inklu­si­on“ u. a. m. 

„Tu, was dir gefällt“, ist eine Kern­pa­ro­le der kul­tur­mar­xi­sti­schen Sub­ver­si­on zur Zer­trüm­me­rung der Ord­nung, die der anti­christ­li­chen Macht­über­nah­me im Weg steht. Genau das besagt die Auf­for­de­rung „Fami­lie leben, wie ihr es wollt!“ Es spielt dabei kei­ne Rol­le, ob die Akteu­re – im kon­kre­ten Fall der Katho­li­sche Fami­li­en­ver­band Wien – sich bewußt sind, zer­set­zen­de mar­xi­sti­sche Posi­tio­nen zu ver­tre­ten. „Ich will“, ist die erste Sün­de des Para­die­ses, die Sün­de des Hoch­muts. Homo­se­xu­el­le wäh­len einen Lebens­stil, der der Fami­lie direkt ent­ge­gen­steht, doch sie wol­len Fami­lie spie­len. Die von ihnen gewähl­te Homo­se­xua­li­tät (nein, Homo­se­xua­li­tät ist nicht ange­bo­ren) erlaubt ihnen nicht, Kin­der zu zeu­gen, den­noch wol­len sie Kin­der haben. „Ich will“ ist das kin­di­sche Cre­do, und wenn die Rea­li­tät dem ent­ge­gen­steht, muß sie gebo­gen wer­den, wider­set­zen sich Men­schen, müs­sen sie gezwun­gen werden. 

Wie weit die Ver­ne­be­lung und Über­nah­me kir­chen­frem­der Ideo­lo­gien vor­an­ge­schrit­ten ist, bringt das für das Meme gewähl­te Bild zum Aus­druck. Es zeigt zwei Män­ner und einen Jun­gen, nicht ein Mäd­chen. Es ist sta­ti­stisch belegt, daß Homo­se­xu­el­le bevor­zugt ein Kind ihres Geschlechts adop­tie­ren wol­len. Dar­in kommt die gan­ze Schief­la­ge zum Aus­druck, die sexu­el­le Iden­ti­täts­stö­rung, die Pro­ble­me mit dem ande­ren Geschlecht und viel­leicht noch viel Abgrün­di­ge­res… Und der Katho­li­sche Fami­li­en­ver­band Wien unter­stützt die­se Kari­ka­tur einer Fami­lie, die den Ego­is­mus sogar auf Kosten von Kin­dern „ver­wirk­licht“, bis ins Detail. Waren da gar Homo­se­xu­el­le am Werk?

Das Bei­spiel zeigt die Sub­ver­si­on: Nicht ein kom­mu­ni­sti­scher Kampf­bund hat das zer­set­zen­de Meme mit sei­ner Paro­le aus­ge­ge­ben, son­dern der Katho­li­sche Fami­li­en­ver­band der Erz­diö­ze­se Wien. Das zeigt die mas­si­ve Ver­wir­rung, die herrscht, und wie weit das getarn­te gott­lo­se Den­ken, das als sol­ches von vie­len (auch in der Kir­che) gar nicht erkannt wird, in die Kir­che ein­ge­drun­gen ist.

Die Fami­lie wird im Sin­ne des Nomi­na­lis­mus zum blo­ßen Wort, zur blo­ßen Hül­le, die belie­big gefüllt wer­den kann, eben „wie ihr es wollt!“ Der Katho­li­sche Fami­li­en­ver­band der Erz­diö­ze­se Wien spot­tet damit nicht nur der katho­li­schen Ehe- und Moral­leh­re, son­dern auch sei­nem eige­nen Fami­li­en­be­griff. Es soll­te nicht eigens erwähnt wer­den müs­sen, daß die katho­li­sche Ehe- und Moral­leh­re für einen katho­li­schen Ver­band nicht nur eine Opti­on, son­dern zwin­gend ver­pflich­tend ist. Doch auch hier zei­gen sich die Auf­lö­sungs­er­schei­nun­gen des Den­kens durch die flui­den Schmei­chel­ein­hei­ten, die jedem ein­re­den, alles nach eige­nem Gut­dün­ken belie­big umde­fi­nie­ren zu kön­nen. Das aber ist Rea­li­täts­ver­wei­ge­rung, die zum Rea­li­täts­ver­lust führt. Was aber ist sub­ver­si­ver und para­do­xer als der Kampf gegen die Wirklichkeit?

Auf der haus­ei­ge­nen Inter­net­sei­te – wo das Meme bis­her nicht ver­öf­fent­licht wur­de – schreibt der Katho­li­sche Fami­li­en­ver­band Wien nämlich:

„Das Leit­bild des Katho­li­schen Fami­li­en­ver­ban­des ist die Fami­lie, die auf der christ­li­chen Ehe gründet.“

Das Meme ver­kün­det jedoch eine ganz ande­re Bot­schaft, eine, die mit der natür­li­chen Ord­nung und der gött­li­chen Offen­ba­rung nichts zu tun hat, viel­mehr die­sen spot­tet. Was aber ist dann noch katho­lisch an die­sem Ver­band? Was noch Fami­lie? Von der Selbst­be­zeich­nung bleibt nur mehr die Orga­ni­sa­ti­ons­form als „Ver­band“ übrig. Mager, viel­mehr erbärmlich.

Das Meme mit dem Hash­tag „Regen­bo­gen­fa­mi­lie“ ist Teil eines kur­zen Vide­os, mit dem sich der Ver­band offen­bar als „modern“, „libe­ral“ und „offen“ prä­sen­tie­ren will, was jedoch kei­nen intrin­si­schen Wert hat und besten­falls Bei­fall von der fal­schen Sei­te sichert. Indem er sich gegen die Wahr­heit rich­tet, gilt viel­mehr das genaue Gegen­teil. Das Video ist kei­ne Fol­ge der römi­schen Erklä­rung Fidu­cia sup­pli­cans zu Homo­seg­nun­gen, son­dern wur­de bereits Ende Okto­ber ver­öf­fent­licht. Den­noch ist ein Zusam­men­hang gege­ben, denn damals ging die erste Tagungs­pe­ri­ode der Syn­oda­li­täts­syn­ode zu Ende, die – wie schon alle zuvor von Papst Fran­zis­kus ein­be­ru­fe­nen Syn­oden – auf eine Aner­ken­nung der Homo­se­xua­li­tät hin­ar­bei­tet. Die Fra­ge, war­um Fran­zis­kus das tut, ver­langt immer drän­gen­der nach einer Antwort.

Das Meme hat in den elf Wochen seit sei­ner Ver­öf­fent­li­chung nur einen Kom­men­tar geern­tet, und der ist deutlich:

„Katho­lisch ist das Video jetzt aber nicht.“

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: X/​Katholischer Fami­li­en­ver­band Wien (Screen­shot)

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Katho­li­sches war die erste katho­li­sche Publi­ka­ti­on, die das Pon­ti­fi­kat von Papst Fran­zis­kus kri­tisch beleuch­te­te, als ande­re noch mit Schön­re­den die Qua­dra­tur des Krei­ses versuchten.

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5 Kommentare

  1. Da muss ich an die Offen­ba­rung der Emme­rich den­ken; wie nah ist uns wohl schon das Ungewitter?:

    Ich sah durch das gan­ze Land eine Ket­te von gehei­men Sek­ten, und ich sah ein Treiben
    wie zu Babel, und ich sah das Zusam­men­hän­gen bis zum Turm­bau von Babel wie ein Spinnennetz
    durch die gan­ze Geschichte.
    Und ich sah das Bild einer gro­ßen Kir­che mit einem sehr hohen Turm in einer gro­ßen Stadt
    an einem brei­ten Fluss. Der Hei­li­ge der Kir­che war Ste­pha­nus (Wien?). Um die­se Kir­che her sah
    ich sehr vie­le vor­neh­me Leu­te beschäf­tigt, dar­un­ter meh­re­re Frem­de, als wären sie dahin gesandt,
    mit Schür­zen und Mau­rer­kel­len (Frei­mau­rer) die Kir­che und den Turm abzu­bre­chen. Es gesellten
    sich aller­lei Leu­te aus dem Land zu ihnen, es waren selbst Prie­ster, ja sogar Ordens­geist­li­che bei
    die­ser gehei­men Sek­te. Ich geriet dar­über in sol­che Betrüb­nis, dass ich zu mei­nem Bräutigam
    (Jesus) fleh­te, er möge doch hel­fen und den Feind nicht tri­um­phie­ren lassen.
    Da schlug auch plötz­lich eine Flam­me aus dem Turm und warf sich um das gan­ze Dach, und
    es war, als soll­te alles ver­bren­nen. Und die Flam­men ver­letz­ten sehr vie­le von der geheimen
    Sek­te, die Hand zum Abbruch ange­legt hat­ten, und ver­trie­ben sie. Und die Kir­che blieb stehen.
    Es wur­de mir aber gesagt, die­se Ret­tung wer­de erst nach dem gro­ßen Unge­wit­ter vor sich
    gehen (einem „Drit­ten Welt­ge­sche­hen“). Das Feu­er deu­te auf die gro­ße Gefahr. Erst nach dem
    Unge­wit­ter (dem „Drit­ten Welt­ge­sche­hen“) käme es zu neu­em Glanz in der Kirche.

  2. Ja, der prak­ti­zier­te Nomi­na­lis­mus als „neu­er Weg“ ist seit der soge­nann­ten „Neu­zeit“ das geleb­te Unver­ständ­nis unter­ein­an­der. Man kann die­sel­be Spra­che spre­chen und sich trotz­dem nicht mehr ver­ste­hen. Allein was Unter­schied­li­ches unter dem Wort„Glaube“ gemeint wird.…! So z. B. etwa Luthers Idee „Sün­di­ge kräf­tig, aber glau­be kräf­ti­ger“ , also der Glau­be als eine Art Ein­bil­dung, irgend­wie erlöst zu sein unter Ver­leug­nung des frei­en Wil­lens (soll­te das etwa das gehei­me Durch­hal­te­mot­to diver­ser „neu­gie­ri­ger“ Kle­ri­ker und Moder­ni­sten sein?) Ist das über­zeu­gend für einen Erwachsenen?

    Dage­gen der Ursprung von „Glau­be“ als Ein­hal­tung vor­ge­ge­be­ner Regeln und Nor­men, je nach Grad der Unter­wei­sung und Gül­tig­keit, prak­ti­ziert aus Aner­ken­nung der schrift­li­chen und tra­dier­ten Weis­heits- und Geschichts­über­lie­fe­rung, wei­ter­ge­tra­gen, aus­ge­legt und vor­ge­lebt von all­ge­mein respek­tier­ten Wei­sen und Leh­rern und gege­be­nen­falls auch die geleb­te Erfül­lung der Wor­te aus per­sön­li­cher Einsicht.

    In der hei­li­gen Schrift wird der Nomi­na­lis­mus die baby­lo­ni­sche Sprach­ver­wir­rung genannt, auf dass die vie­len end­los anein­an­der vor­bei­re­den, ohne den Him­mel mit all dem Wis­sen und Ver­mö­gen von unten je zu errei­chen. (Im fer­nen Osten sind sie noch kon­se­quen­ter, man spart sich das Gere­de, da reicht es auch, die Müh­len end­los zu drehen).
    Der heu­ti­ge Nomi­na­lis­mus kann auch das selt­sa­me und auf­fäl­li­ge Phä­no­men erklä­ren, war­um Pfing­sten das gering­ge­schätz­te und ver­dräng­te Hoch­fest sehr vie­ler Kir­chen­glie­der im abend­län­di­schen Raum ist.

  3. Papst Fran­zis­kus und sei­ne Syn­oden zur Aner­ken­nung der sün­di­gen Lebens­for­men. Die Fra­ge, war­um Fran­zis­kus das tut, ver­langt immer drän­gen­der nach einer Antwort.

    Papst Fran­zis­kus bedient nicht nur die sün­di­gen Lebens­for­men, son­dern auch etli­che ande­re Nar­ra­ti­ve der anti­christ­li­chen UNO: Die Lüge vom men­schen­ge­mach­ten Kli­ma­wan­del und damit den poli­ti­schen Dieb­stahl bei allen Men­schen durch CO2-Besteue­rung, die mRNA-Covid-Zwangs­imp­fun­gen als Näch­sten­lie­be und für alle, die den Vati­kan betre­ten und damit die unbarm­her­zi­ge Weg­nah­me von Gehalt, bei denen die plötz­lich nicht mehr dort arbei­ten durf­ten, die Zuar­beit für den zu Krie­gen füh­ren­den Glo­ba­len Migra­ti­ons­pakt und damit die kom­men­de Herr­schaft des Moham­me­da­nis­mus in Euro­pa, ganz im Gegen­satz zu Lepan­to und Wien und jetzt die Hofie­rung aller sün­di­gen Lebens­for­men. Für den Migra­ti­ons­pakt und die sün­di­gen Lebens­for­men hat Papst Fran­zis­kus extra zwei Kar­di­nä­le ernannt – Kar­di­nal Czer­ny und Kar­di­nal Fer­nan­dez. War­um, war­um? Viel­leicht, weil er als ideo­lo­gi­scher Poli­ti­ker von der anti­christ­li­chen UNO und den Frei­mau­rern beklatscht wer­den will?

  4. Wie ihr es wollt?- Nein! Wie Gott es will! Wer glaubt, die Auf­lö­sung des Katho­li­schen wäre ein deut­sches Phä­no­men, der irrt. In Öster­reich ist es nur dis­kre­ter, aber genau­so in der Sache. – Was Wien betrifft: Mei­ne Fami­lie ist seit 1540 dort, aber nur weil es eine Fami­lie ist, die Gott gewollt hat und die sich fort­ge­pflanzt hat – und kei­ne unfrucht­ba­re Homo- Fami­lie! – Irgend­wo muss man doch mal die Din­ge sehen, wie sie sind. Und boolo­gisch wie katho­lisch sind sie anders, als die­ser Ver­band hier behauptet!

  5. Offen­bar drän­gen Homo­se­xu­el­le in alle Lebens­be­rei­che, „Fami­lie“, Poli­tik, Kul­tur, Büh­ne, Oper und Tanz. 
    Zufäl­lig stieß ich auf den Arti­kel aus 2018 über Ver­ein­nah­mung der Oper durch Homo­se­xu­el­le Regisseure:
    https://​katho​li​sches​.info/​2​0​1​9​/​0​1​/​1​8​/​d​i​e​-​m​i​l​i​t​a​e​r​i​s​c​h​e​-​b​e​s​e​t​z​u​n​g​-​d​e​r​-​o​p​e​r​-​d​u​r​c​h​-​h​o​m​o​s​e​x​u​e​l​le/

    Ich wur­de erin­nert an Auf­füh­run­gen eines Tanz­thea­ters in einer Kir­che, deren Bestuh­lung wie in einer Are­na umge­stellt wur­de, um Platz zu machen – vor dem Altar – für eine Dar­bie­tung, die von nicht weni­gen Kir­chen­be­su­chern als unpas­send, skan­da­lös, wenn nicht als sakri­le­gisch emp­fun­den wur­de. Einen Ein­druck bekommt man im Video:

    https://​www​.tanz​web​.org/​h​i​g​h​l​i​g​h​t​s​-​n​r​w​/​v​i​d​e​o​-​i​m​p​r​e​s​s​i​o​n​e​n​-​l​i​b​e​r​t​e​-​c​a​t​h​e​d​r​ale

    Eini­ge jun­ge Chri­sten, die nach der Gene­ral-Pro­be irri­tiert waren, erreich­ten, daß eine Sze­ne nicht gespielt wur­de, in der ein Tän­zer an sei­ner Brust spie­lend,  sin­gend auf­for­dert, dar­an zu sau­gen (suck my nipp­les), etc. Das HS- Maga­zin „que​er​.de“ bezeich­ne­te die Jugend­li­chen prompt als Erz-Katholik*innen:
    „Zen­sur-Pos­se um das Tanz­thea­ter Wup­per­tal Pina Bausch im Wall­fahrts­ort Nevi­ges: Weil sich jun­ge Erzkatholik*innen an nack­ten Män­ner­brü­sten und Homo­ero­tik im neu­en Stück „Liber­té Cathé­dra­le“ stör­ten, wur­den eini­ge Sze­nen gestrichen.“

    https://​www​.pina​-bausch​.de/​d​e​/​n​e​w​s​/​1​7​/​l​i​b​e​r​t​e​-​c​a​t​h​e​d​r​ale
    Werk­be­schrei­bung des Regis­seurs, Boris Charmatz:

    „Was sich zur­zeit zwi­schen den Ensem­ble­mit­glie­dern des Tanz­thea­ter Wup­per­tal und mir, zwi­schen dem bru­ta­li­sti­schen Mari­en­dom von Nevi­ges und uns, zwi­schen dem laut dröh­nen­den Orgel­klang und unse­ren Kör­pern voll­zieht, ist ein Sich-näher-Kom­men. Wir erar­bei­ten die Frei­heit, uns Din­ge vor­zu­stel­len, die es nicht geben wür­de, wür­den all die­se ‚Kör­per‘ sich nicht auf­ein­an­der stür­zen: die Tän­ze­rin­nen und Tän­zer des Tanz­thea­ter Wup­per­tal stür­zen auf die Tän­ze­rin­nen und Tän­zer, mit denen ich bereits gear­bei­tet habe, zu, sie stür­zen auf­ein­an­der zu in ihrer jewei­li­gen Vor­stel­lung von der Frei­heit und der Kathe­dra­le, und all die­se indi­vi­du­el­len Emp­fin­dun­gen ver­ei­nen sich in einer Cho­reo­gra­phie, die wir gemein­sam ent­wer­fen. Momen­tan habe ich in mei­nem Kopf ein gro­bes Sche­ma. Die Tän­ze­rin­nen und Tän­zer stür­zen sich hin­ein, es wird grö­ßer und lebendiger…“ 

    https://​files​.pina​-bausch​.de/​p​r​o​g​r​a​m​m​-​w​e​b​-​l​i​b​-​c​a​t​.​pdf
    Das Pro­gramm­heft zur Auf­füh­rung Liber­te Cathedral

    https://​www​.tanz​web​.org/​h​i​g​h​l​i​g​h​t​s​-​n​r​w​/​v​i​d​e​o​-​i​m​p​r​e​s​s​i​o​n​e​n​-​l​i​b​e​r​t​e​-​c​a​t​h​e​d​r​ale

    https://​www​.tanz​web​.org/​h​i​g​h​l​i​g​h​t​s​-​n​r​w​/​e​i​n​-​j​e​g​l​i​c​hes Kri­tik von Mela­nie Suchy

    „Was war das denn? Sie san­gen alle lala­la. Und was sie tanz­ten, war so lalala.
    „Sie müh­ten sich sehr, sehr aus­führ­lich und auf ver­schie­dent­li­che Wei­se. Das alles auf Stein­bo­den unter einer rie­si­gen Kup­pel aus Beton, aber mit behut­sa­men Win­keln. Eine Art Beschir­mung macht die­ser selt­sa­me Dom. Viel­leicht macht er still. Aber das hält so ein Tanz nicht aus oder die Mensch­heit, die er hier dar­stel­len soll. Also singt die Schar, die das Wup­per­ta­ler Tanz­thea­ter hier ist, und so ren­nen sie und schwär­men her­um, hal­ten an, wie­der­ho­len sich, sin­ken, ste­hen auf, sprin­gen auch, rol­len, krie­chen, ver­aus­ga­ben sich, blei­ben bei sich, ver­äu­ßern sich, rücken ans Publi­kum her­an, das rings­um sitzt, for­men Para­den, Toten­tanz­rei­hen, Nar­ren­zü­ge, rem­peln, rin­gen, tra­gen ein­an­der. Und wenn sie end­lich nicht mehr sin­gen, hört man die Orgel oder die Glocken oder bei­des. Das stürmt. Das tost wirklich.“..

    https://​www​.die​-deut​sche​-bueh​ne​.de/​k​r​i​t​i​k​e​n​/​b​o​r​i​s​-​c​h​a​r​m​a​t​z​-​l​i​b​e​r​t​e​-​c​a​t​h​e​d​r​a​le/

    „Das tie­fer­lie­gen­de Pro­blem des Stückes: Es berührt nicht. Denn so vir­tu­os sie auch agie­ren mögen, die wenig­sten Mit­glie­der des Ensem­bles – wie Bausch-Tän­zer Micha­el Strecker – bewe­gen durch einen ver­in­ner­lich­ten Aus­druck. Die mei­sten ver­strö­men aggres­si­ve Cool­ness. 100 Minu­ten kön­nen sehr lang sein.“

    https://​www​.que​er​.de/​d​e​t​a​i​l​.​p​h​p​?​a​r​t​i​c​l​e​_​i​d​=​4​6​955

    Empö­rung über Tän­zer mit nack­ter Brust

    „Wäre nicht zufäl­lig ein Fern­seh­team der ARD anwe­send gewe­sen, um über die Vor­be­rei­tun­gen für die Pre­mie­ren­auf­füh­rung von „Liber­té Cathé­dra­le“ zu berich­ten, wäre wohl gar nicht öffent­lich gewor­den, was sich dort abspiel­te: Empör­te Katholik*innen, vor­nehm­lich jün­ge­ren Alters, sam­mel­ten sich vor dem Mari­en­dom und dräng­ten die Ver­ant­wort­li­chen dazu, das Stück zu ent­schär­fen. Laut „tages­schau“ stör­te man sich vor allem an einem Tän­zer, der sei­ne bare Brust prä­sen­tier­te und im Stück dazu auf­for­der­te, sie zu lieb­ko­sen. Offen­bar gab es danach ein Gespräch mit dem Pina Bausch Tanz­thea­ter – und laut ARD einig­te man sich auf einen Ver­zicht auf eini­ge Szenen.

    Dass moder­nes Tanz­thea­ter heu­te noch einen moral­trie­fen­den Skan­dal in einer west­deut­schen Klein­stadt aus­lö­sen kann, ist schon über­ra­schend. Zu ver­mu­ten steht eher, dass eini­ge in der katho­li­schen Kir­che ihre poli­ti­sche Macht und ihren kir­chen­in­ter­nen Ein­fluss schwin­den sehen und dies nicht hin­neh­men möchten.“

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