Die kirchlichen Bewegungen, auf die Johannes Paul II. setzte, erleben gerade einen radikalen Eingriff in ihr Innenleben.
Nachrichten

Papst Franziskus schwächt die geistlichen Bewegungen der Kirche

„Per Dekret dringt der Vati­kan in die Orga­ni­sa­ti­on der inter­na­tio­na­len Ver­ei­ni­gun­gen von Gläu­bi­gen ein“, so die katho­li­sche Inter­net­zei­tung La Nuo­va Bus­so­la Quo­ti­dia­na (NBQ). Papst Fran­zis­kus ver­ord­net den 122 Päpst­li­chen Lai­en­ver­ei­ni­gun­gen, die im kirch­li­chen Sprach­ge­brauch auch als Neue geist­li­che Gemein­schaf­ten oder Bewe­gun­gen bekannt sind, eine Man­dats­be­schrän­kung ihrer Amts­trä­ger. Die­se Ein­schrän­kung, die in drei Mona­ten in Kraft

Christian Zeitz (Wiener Akademikerbund) moderierte den Marsch für die Familie und fand deutliche Worte für das bösartig-dumme Gehabe der Gegendemonstranten.
Forum

Marsch für die Familie 2020 in Wien – eine Auswertung

Von Wolf­ram Schrems* Gott sei Dank fand heu­er in Wien kei­ne „Gay Pri­de“ („Regen­bo­gen­pa­ra­de“) statt. Die Coro­­na-Kam­­pa­­g­ne hat­te also auch ihr Gutes. Dafür wur­de zum neun­ten Mal der Marsch für die Fami­lie durch­ge­führt. Er war mit sei­nen Red­nern so breit auf­ge­stellt wie nie zuvor. Wenn auch die gut 500 Teil­neh­mer des Jah­res 2015 nicht erreicht

Ryan Murphy (Mitte) erklärte Politikern, die Ehe und Familie verteidigen, gestern den Krieg.
Genderideologie

Ryan Murphy erklärt „Anti-LGBTQ-Politikern“ den Krieg

(New York) Wer noch an der Exi­stenz einer Homo-Lob­­by zwei­fel­te, wur­de vom Ryan Mur­phy eines Bes­se­ren belehrt. Der Film­re­gis­seur kün­dig­te an, eine „mit Mil­lio­nen Dol­lar“ aus­ge­stat­te­te Orga­ni­sa­ti­on zu grün­den, um „die Anti-LGBTQ-Poli­­ti­­ker nach Hau­se zu schicken“.

Papst Franziskus
Hintergrund

Redet der Vatikan mit zwei Stimmen über Familie und Bioethik?

(Rom) Am ver­gan­ge­nen Sams­tag waren die Blicke auf die erste vati­ka­ni­sche Erklä­rung zum Fall McCarrick gerich­tet, seit Erz­bi­schof Viganò sein Dos­sier ver­öf­fent­lich­te. Am sel­ben Tag ernann­te Papst Fran­zis­kus aber auch neue Mit­glie­der und Con­sul­to­ren für das Dikaste­ri­um für die Lai­en, die Fami­lie und das Leben.

Gian Carlo Perego
Genderideologie

Islamophil und homophil

(Rom) Erz­bi­schof Gian Car­lo Pere­go von Fer­ra­ra ließ sich am ver­gan­ge­nen Sams­tag zusam­men mit der Homo-Orga­­ni­­sa­­ti­on Arci­Gay „gegen Into­le­ranz“ ablichten.

Vor 50 Jahren, am 25. Juli 1968, wurde von Paul VI. die Enzyklika Humanae vitae veröffentlicht.
Forum

Humanae vitae: „Eine mutige, aber keine prophetische Enzyklika“

Vor 50 Jah­ren, am 25. Juli 1968, wur­de von Paul VI. die Enzy­kli­ka Huma­nae vitae ver­öf­fent­licht. Der katho­li­sche Intel­lek­tu­el­le Rober­to de Mattei erklärt, war­um es sich dabei zwar um eine muti­ge, aber nicht um eine „pro­phe­ti­sche“ Enzy­kli­ka han­del­te. Zudem erör­tert er, wor­an Ehe und Fami­lie heu­te kran­ken und nennt die Mit­tel, die Abhil­fe schaf­fen kön­nen.

Abtreibung
Lebensrecht

„Abtreibung ist Nationalsozialismus mit weißen Handschuhen“

(Rom) Die Erleich­te­rung ist nicht zu über­hö­ren, die vor allem die Lebens­rechts­be­we­gung am zurück­lie­gen­den Wochen­en­de erfaß­te: Papst Fran­zis­kus fand deut­li­che Wor­te zum größ­ten Mas­sen­ver­bre­chen der Mensch­heits­ge­schich­te: der glo­ba­len, indu­stri­el­len Tötung unschul­di­ger, unge­bo­re­ner Kin­der. End­lich, sagen gläu­bi­ge Katho­li­ken und Lebens­schüt­zer. Die impro­vi­sier­ten Wor­te wur­den von ver­schie­de­nen Medi­en in einen Zusam­men­hang mit dem päpst­li­chen Schwei­gen zur Abtrei­bungs­de­bat­te

Italiens neue Regierung
Forum

Die neuen Horizonte des italienischen Parlaments

Von Rober­to de Mattei* Der Regie­rung Con­te wur­de sowohl in der Abge­ord­ne­ten­kam­mer als auch im Senat mit deut­li­cher Mehr­heit das Ver­trau­en aus­ge­spro­chen. Vor allem ver­fügt sie über eine brei­te Unter­stüt­zung im Volk. Die Umfra­gen spre­chen den bei­den poli­ti­schen Kräf­ten, aus denen sie sich zusam­men­setzt, der Fünf­ster­ne­be­we­gung und der Lega, Zustim­mungs­wer­te von 60 Pro­zent zu. Noch

Kulturbruch '68
Forum

’68 war ein Aufguß pseudoreligiöser Ideologeme

Von Wolf­ram Schrems* Vor kur­zem erschien die pro­fun­de Ana­ly­se Kul­tur­bruch ´68 – Die lin­ke Revol­te und ihre Fol­gen des Gym­na­si­al­pro­fes­sors, Buch­au­tors und Autors der Wochen­zei­tung Jun­ge Frei­heit und von Cato – Maga­zin für neue Sach­lich­keit Karl­heinz Weiß­mann. Weiß­mann rekon­stru­iert die revo­lu­tio­nä­ren Ereig­nis­se der 60er und 70er Jah­re und ana­ly­siert sie in ideo­­lo­­gie- und reli­gi­ons­ge­schicht­li­cher Hinsicht: