Papst Leo XIV. hat zu 10 Jahre "Amoris laetitia" zu einer großen Versammlung nach Rom gerufen. Wird er bei dieser Gelegenheit Korrekturen an dem umstrittenen Dokument vornehmen und neue Akzente setzen, oder bestimmt Franziskus auch im Pontifikat von Leo XIV. den Ton und die Richtung?
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Zehn Jahre „Amoris laetitia“: Leo XIV. läßt die bergoglianische Mannschaft weiter aufspielen

Der Vati­kan fei­ert zehn Jah­re Amo­ris lae­ti­tia – und setzt dabei auf­fal­lend stark auf jene Kräf­te, die schon unter Fran­zis­kus die syn­oda­le Neu­ord­nung der Kir­che vor­an­ge­trie­ben haben. Das nach­syn­oda­le Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia bil­de­te den Auf­takt zu einer gan­zen Rei­he höchst umstrit­te­ner Doku­men­te des berg­o­glia­ni­schen Pontifikats. 
Papst Leo XIV. mit Kardinal Mauro Gambetti, Erzpriester des Petersdoms
Leo XIV.

Gambetti vor dem Abgang aus St. Peter

Kar­di­nal Mau­ro Gam­bet­ti OFMConv steht offen­bar unmit­tel­bar vor dem Abschied vom Peters­dom. Seit Mona­ten kur­sie­ren Gerüch­te über sei­ne Ablö­sung als Erz­prie­ster der Vatikan­ba­si­li­ka. Nun ver­dich­ten sich die Hin­wei­se. Als neu­es Ziel wird die süd­ita­lie­ni­sche Erz­diö­ze­se Chie­ti-Vas­to genannt.
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Die Pseudomessianität des Sentimentalen

Von Msgr. Dr. Mari­an Ele­gan­ti* Es geht nur noch um Nähe, nicht um Wahr­heit. Wäh­rend die Seel­sor­ge vor Amo­ris Lae­ti­tia im Umgang mit geschie­de­nen Wie­der­ver­hei­ra­te­ten vor allem Objek­ti­vi­tät bzw. die Ver­bin­dung von Wahr­heit und Lie­be anstreb­te, ope­riert die syn­oda­le Kir­che mit einem vor­wie­gend sen­ti­men­ta­len Voka­bu­lar, das wenig dazu bei­trägt, die Situa­ti­on die­ser Men­schen nach sakra­ments­theo­lo­gi­schen …
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Rückkehr zum Lehramt

Von Abbé Clau­de Bar­the* Humanæ vitæ hat­te im Jah­re 1968, mit­ten in dem vom Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil ein­ge­lei­te­ten libe­ra­len Kli­ma, ein unge­wöhn­li­ches Ereig­nis dar­ge­stellt. Die Enzy­kli­ka löste aller­dings hef­ti­gen Wider­spruch aus. Wäh­rend das von Paul VI. gelei­te­te Kon­zil die Ekkle­sio­lo­gie dem libe­ra­len Katho­li­zis­mus geöff­net hat­te – Öku­me­ne, Reli­gi­ons­frei­heit, Dia­log mit den Reli­gio­nen –, hat­te sich …
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Die höchste Bestimmung des Menschen

Von Rober­to de Mat­tei* Vom 7. bis zum 14. Okto­ber 2026 wird im Vati­kan das ange­kün­dig­te Tref­fen zwi­schen Papst Leo XIV., den Ober­häup­tern der katho­li­schen Ost­kir­chen sui iuris und den Vor­sit­zen­den der Bischofs­kon­fe­ren­zen statt­fin­den. Die Zusam­men­kunft ver­folgt das Ziel, „im gegen­sei­ti­gen Zuhö­ren eine syn­oda­le Unter­schei­dung über die Schrit­te vor­zu­neh­men, die zu unter­neh­men sind, um den …
Will Rom das Stift Heiligenkreuz im Wienerwald, als blühendes Mönchskloster eine seltene Ausnahme im deutschen Sprachraum, "normalisieren"?
Leo XIV.

Wird das blühende Stift Heiligenkreuz „normalisiert“?

Das Zister­zi­en­ser­stift Hei­li­gen­kreuz im Wie­ner­wald gehört zu den weni­gen wirk­li­chen Erfolgs­ge­schich­ten des Katho­li­zis­mus, die sich in jüng­ster Zeit im deut­schen Sprach­raum nach­wei­sen las­sen. Beru­fun­gen, Klo­ster­grün­dun­gen, eine flo­rie­ren­de Hoch­schu­le und ein über­re­gio­nal aus­strah­len­des geist­li­ches Pro­fil machen die Abtei zu einem Gegen­bild zur all­ge­mei­nen kirch­li­chen Kri­se. Gera­de des­halb stellt sich nach der Cau­sa Wald­stein, der Apo­sto­li­schen Visi­ta­ti­on …
Kardinal Cristobal López Romero, Erzbischof von Rabat und als Bergoglianer einer der eifrigsten Verteidiger von Dokumenten wie Amoris laetitia und Fiducia supplicans, sieht sich mit Vorwürfen des sexuellen Mißbrauchs konfrontiert. Der Vatikan leitete Voruntersuchungen ein.
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Vorwürfe gegen prominenten Bergoglianer

Der spa­ni­sche Kar­di­nal Cri­stó­bal López Rome­ro, in der his­pa­ni­schen Welt einer der bekann­te­sten Ver­tre­ter des kir­chen­po­li­ti­schen Kur­ses von Papst Fran­zis­kus und ein ent­schie­de­ner Ver­tei­di­ger sowohl von Amo­ris lae­ti­tia als auch von Fidu­cia sup­pli­cans, sieht sich mit schwer­wie­gen­den Vor­wür­fen kon­fron­tiert. Gegen den Erz­bi­schof von Rabat läuft eine Vor­un­ter­su­chung des Hei­li­gen Stuhls, nach­dem min­de­stens fünf Frau­en ihn …
Kardinal Victor Manuel "Tucho" Fernández gab der Tageszeitung Il Giornale ein Interview
Leo XIV.

„Kein besonderer Auftrag des Papstes“ – Leo XIV. und Kardinal Tucho Fernández

Eine jüngst ver­öf­fent­lich­te Inter­view­pas­sa­ge des Prä­fek­ten des römi­schen Dik­aste­ri­ums für die Glau­bens­leh­re, Kar­di­nal Vic­tor Manu­el Fernán­dez, läßt auf­hor­chen – nicht nur wegen ihres Inhalts, son­dern auch wegen der Dis­kre­panz zu frü­he­ren Ver­laut­ba­run­gen aus dem­sel­ben Umfeld. Das Haupt­an­lie­gen des Kar­di­nals besteht dar­in, die Erin­ne­rung an Papst Fran­zis­kus leben­dig zu hal­ten. Es sei „unehr­lich“, zu behaup­ten, Papst …
Zehn Jahre Amoris laetitia: Leo XIV. nimmt keine Korrektur oder zumindest Präzisierung vor, sondern bestätigt den bergoglianischen Kurs
Leo XIV.

Amoris laetitia und Leo XIV.: Keine Korrektur, sondern Kontinuität

Zum zehn­ten Jah­res­tag der Ver­öf­fent­li­chung der umstrit­te­nen post­syn­oda­len Exhorta­ti­on Amo­ris lae­ti­tia wur­de von Papst Leo XIV. ein eige­nes Schrei­ben vor­ge­legt. Ange­sichts der anhal­ten­den theo­lo­gi­schen Kon­tro­ver­sen um die­ses Doku­ment – ins­be­son­de­re im Hin­blick auf sei­ne moral­theo­lo­gi­schen und sakra­men­ta­len Impli­ka­tio­nen – stell­te sich im Vor­feld die Fra­ge, ob das neue Pon­ti­fi­kat Anlaß zu einer Klä­rung, Kor­rek­tur oder …
Msgr. Pedro Daniel Martínez Perea, Kritiker von Amoris laetitia und dafür von Franziskus abgesetzter Bischof von San Luis, wurde von Papst Leo XIV. in Audienz empfangen.
Leo XIV.

Kritiker von Amoris laetitia rehabilitiert?

Am gest­ri­gen 5. März 2026 emp­fing Papst Leo XIV. den eme­ri­tier­ten Bischof von San Luis in Argen­ti­ni­en, Mon­si­gno­re Pedro Dani­el Mar­tí­nez Perea, in Audi­enz. Die Begeg­nung erreg­te in kirch­li­chen Beob­ach­ter­krei­sen erheb­li­che Auf­merk­sam­keit, denn Msgr. Mar­tí­nez Perea ist einer jener Bischö­fe, die früh und deut­lich Kri­tik an der pasto­ra­len Linie von Papst Fran­zis­kus und ins­be­son­de­re an …