Der Priester Joachim Heimerl von Heimthal, eine profilierte katholische Stimme aus dem deutschen Sprachraum, soll mit einem Schreibverbot belegt werden. Was ist los in der Kirche?
Liturgie & Tradition

„Ich schweige nicht“ – Ein Interview mit P. Joachim Heimerl von Heimthal

Joa­chim Heim­erl von Heim­thal ist Prie­ster der Erz­diö­ze­se Wien, pro­mo­vier­ter Ger­ma­nist sowie Theo­lo­ge. Er war Lehr­be­auf­trag­ter an der Lud­­wig-Maxi­­mi­­li­ans-Uni­­ver­­­si­tät Mün­chen und ver­öf­fent­licht regel­mä­ßig in ver­schie­de­nen Spra­chen Bei­trä­ge zu theo­lo­gi­schen, lit­ur­gi­schen und kir­chen­po­li­ti­schen The­men. Heu­te gehört er zu den pro­fi­lier­te­sten katho­li­schen Stim­men. Wegen sei­ner cou­ra­gier­ten Art, auch unbe­que­men Din­ge anzu­spre­chen und beim Namen zu nen­nen, sieht
Antichristliche "Sextremistin" und Politsöldnerin Inna Schewtschenko erhält in Wien Kirche als Bühne für ihre Show der politischen Korrektheit
Christenverfolgung

Vom Heiligtum zur Ideologiebühne

Gedan­ken von Giu­sep­pe Nar­di Was sich der­zeit in öster­rei­chi­schen Kir­chen­räu­men abspielt, ist kein gewöhn­li­ches Kul­tur­pro­gramm. Unter dem Ban­ner von „Dia­log“, „Offen­heit“ und „zeit­ge­nös­si­scher Kunst“ – lee­ren Paro­len eines ent­leer­ten Kul­tur­be­triebs – wer­den Kir­chen zuneh­mend zu Büh­nen poli­ti­scher und ideo­lo­gi­scher Insze­nie­run­gen umfunk­tio­niert. Beson­ders augen­fäl­lig wur­de dies nun im Umfeld der Wie­ner Fest­wo­chen: Die laut Eigen­de­fi­ni­ti­on „sex­tre­mi­sti­sche“ FEMEN-Akti­­vi­­stin
Papst Franziskus mit Kardinal Schönborn. Der Wiener Erzbischof, der Johannes Paul II. und besonders Benedikt XVI. "nahestand", wurde zum großen Interpreten der bergoglianischen Neuerungen
Genderideologie

Kardinal Schönborn und der Kurswechsel als Überlebensstrategie

Am 22. Janu­ar voll­ende­te Kar­di­nal Chri­stoph Schön­born sein 80. Lebens­jahr. Am sel­ben Tag wur­de er als Erz­bi­schof von Wien eme­ri­tiert und ver­lor sein Stimm­recht im Kon­kla­ve. Aus dem kon­ser­va­ti­ven Kir­chen­mann, der Johan­nes Paul II. und Bene­dikt XVI. nahe­stand, wur­de einer der Haupt­in­ter­pre­ten von Fran­zis­kus. An die­sen Wan­del erin­nert der Sozi­al­ethi­ker Ste­fa­no Fon­ta­na und kri­ti­siert die
Fatima, das Weltapostolat und Österreich
Forum

Die Fatima-Botschaft und die österreichische Gegenwart – einige Beobachtungen

Von Wolf­ram Schrems* Da wir uns hier schon öfter zum The­ma Fati­ma geäu­ßert, die­ses aber seit einem kri­ti­schen Kom­men­tar zum päpst­li­chen Wei­he­akt im Früh­jahr des Vor­jah­res nicht mehr behan­delt haben, sei­en eini­ge aktu­el­le öster­rei­chi­sche Vor­gän­ge mit Fati­­ma-Bezug dar­ge­stellt. Welt­apo­sto­lat von Fati­ma – Was sind die Früchte?
Die Aktion Priester22 löste ein Aufatmen unter den Gläubigen aus. Dem erstickenden Kurs von Kardinal Schönborn (links), die Kirche zu einem Sprachrohr der Regierung und ihrer Hintermänner zu machen, wird widersprochen.
Forum

„ENDLICH! Endlich kommt ein Wort aus der Kirche!“

Von Wolf­ram Schrems* Kar­di­nal Chri­stoph Schön­born, der immer wie­der den Ein­druck erweckt, ein gehor­sa­mer Die­ner der öster­rei­chi­schen Poli­tik und von deren Hin­ter­män­nern zu sein, ließ in der ORF-Fern­­seh­­pre­s­­se­­stun­­­de am heu­ri­gen Palm­sonn­tag wie­der ein­mal schmerz­lich ver­mis­sen, vor allem die Kir­che und die Gläu­bi­gen zu ver­tre­ten. In allen wich­ti­gen Fra­gen, die uns der­zeit beschäf­ti­gen, von der Ruß­­land-Ukrai­­ne-The­­ma­tik
Massenkundgebung am 15. Januar in Wien, auf der der Polizeiseelsorger sprach.
Hintergrund

Ein Trauerspiel

Ein­wurf von Mar­tha Bur­ger* War­um ver­sa­gen die Diö­ze­san­bi­schö­fe? Die­se Fra­ge quält vie­le Gläu­bi­ge. Die Moti­ve der Ober­hir­ten sind unter­schied­lich, das Ergeb­nis aber ist uni­form. Es spie­gelt eine erschrecken­de Uni­for­mi­tät wider. Die Gleich­schal­tung ist omni­prä­sent und umfaßt auch die kirch­li­che Hier­ar­chie. Die Diö­ze­san­bi­schö­fe ent­spre­chen dem Coro­­na-Gleich­­schritt der Eli­ten. Da sind die Auto­ri­tä­ren, die Schwei­gen­den und die
Wiens Dompfarrer Toni Faber, bei den Medien gern gesehen, unterstützt die Diskriminierung von Gesunden, aber Ungeimpften durch Österreichs Bundesregierung.
Forum

Impfstraße Stephansdom durch zu viele Sonntagsmessen beeinträchtigt?

Zwi­schen­ruf einer Katho­li­kin Seit dem 15. Novem­ber gilt in Öster­reich der Lock­down für Unge­impf­te, und die Impf­zen­tren ver­zeich­nen eine hohe Aus­la­stung. Doch ganz unab­hän­gig davon, ob man die Coro­na­imp­fung für alter­na­tiv­los hält oder nicht, um eine x‑te Wel­le zu bre­chen, kommt man nicht an der Tat­sa­che vor­bei, daß die vor­geb­li­che Impf­frei­wil­lig­keit ihre Gren­ze in poli­tisch