Die Sakralisierung des Impfkults: Im Wiener Stephansdom ist seit gestern ein Impfzentrum aktiv, auch während der Messe. Links im Bild die Maupal-Darstellung "Sacrum Vaccinum" (Rom), rechts Kardinal Schönborn.
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Impfkult im Wiener Stephansdom

Ein empör­ter Ein­spruch von Mar­tha Bur­ger* Tau­sen­de Katho­li­ken und Men­schen guten Wil­lens haben in den ver­gan­ge­nen Wochen dage­gen pro­te­stiert, den alt­ehr­wür­di­gen Ste­phans­dom, das geist­li­che und kul­tu­rel­le Wahr­zei­chen der Stadt Wien und ganz Öster­reichs, in ein Impf­zen­trum zu ver­wan­deln. Genützt hat es nichts. Die Mäch­ti­gen woll­ten es anders und setz­ten ihren Wil­len ohne Rück­sicht auf Ver­lu­ste

Homo-Aktivist Juan Carlos Cruz verteidigt Papst Franziskus gegen "Fanatiker" an der Römischen Kurie.
Nachrichten

Der Papst „ist sehr verletzt von dem, was passiert ist“

(Rom) Juan Car­los Cruz, beken­nen­der Homo­se­xu­el­ler und kürz­lich ernann­tes Mit­glied der Päpst­li­chen Kin­der­schutz­kom­mis­si­on, gab ein Inter­view, das in der gestern erschie­ne­nen Sonn­tags­aus­ga­be der chi­le­ni­schen Tages­zei­tung La Terce­ra ver­öf­fent­licht wur­de. Dar­in erzählt er, für sei­ne Ernen­nung am sel­ben Tag, dem 20. März, einen Anruf von Papst Fran­zis­kus erhal­ten zu haben, an dem in der­sel­ben Zei­tung sei­ne

Kardinal Schönborn, handzahm, unterwürfig und homophil.
Genderideologie

Erpreßt Kanzler Kurz Österreichs Bischöfe?

Seit die Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on ihre Klar­stel­lung gegen die Seg­nung homo­se­xu­el­ler Paa­re ver­öf­fent­lich­te, zeigt sich, was bestimm­te Kir­chen­krei­se, vor allem im deut­schen Sprach­raum bewegt. Seit Papst Fran­zis­kus Signa­le der Distan­zie­rung von sei­ner eige­nen Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on aus­sen­det, erst recht. Das gilt auch für Wiens Erz­bi­schof Chri­stoph Kar­di­nal Schönborn.

Apokalyptische Reiter, Fresko von Giusto de' Menabuoi im Baptiserium der Bischofskirche von Padua.
Hintergrund

Wenn die Kirche Maske trägt

Ein Zwi­schen­ruf von Giu­sep­pe Nar­di (Rom) Wäh­rend Regie­run­gen ihre Völ­ker auf immer neue Ein­schrän­kun­gen zur „Ein­däm­mung“ des Coro­na­vi­rus ein­stim­men, einen nicht mehr enden­den Aus­nah­me­zu­stand in Aus­sicht stel­len und Paris vor dem zwei­ten „Lock­down“ steht, erwei­sen sich auch die Bischö­fe als ideen­rei­che Coro­­na-Pro­­­phe­­ten. Einen Kon­tra­punkt wis­sen sie aller­dings nicht zu set­zen, zumal Papst Fran­zis­kus mit einer Enzy­kli­ka

Christian Zeitz (Wiener Akademikerbund) moderierte den Marsch für die Familie und fand deutliche Worte für das bösartig-dumme Gehabe der Gegendemonstranten.
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Marsch für die Familie 2020 in Wien – eine Auswertung

Von Wolf­ram Schrems* Gott sei Dank fand heu­er in Wien kei­ne „Gay Pri­de“ („Regen­bo­gen­pa­ra­de“) statt. Die Coro­­na-Kam­­pa­­g­ne hat­te also auch ihr Gutes. Dafür wur­de zum neun­ten Mal der Marsch für die Fami­lie durch­ge­führt. Er war mit sei­nen Red­nern so breit auf­ge­stellt wie nie zuvor. Wenn auch die gut 500 Teil­neh­mer des Jah­res 2015 nicht erreicht

Kirche und Corona. Bischöfe und ?
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Die Desinfizierung der Kirche – Corona-Satire der Bischöfe

(Berlin/Wien) Von Sach­sen (seit 20. April) bis Öster­reich (ab 15. Mai) dür­fen die Gläu­bi­gen schon oder dem­nächst wie­der zur Mes­se. Man wür­de sich des­halb ein öster­li­ches Hal­le­lu­ja erwar­ten, statt­des­sen grei­fen Ernüch­te­rung und Ent­täu­schung um sich. Die Locke­run­gen wur­den durch neue Ver­schär­fun­gen so ein­ge­hegt, daß nicht wirk­lich Freu­de auf­kom­men will. Die bischöf­li­chen Anwei­sun­gen lesen sich zu

Dem behaupteten Nichts mit seiner Vernichtigung steht die Wirklichkeit gegenüber: die Erschaffung des Menschen durch Gott (Sixtinische Kapelle).
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Der Nihilismus und der Greuel der Verwüstung

Von Wolf­ram Schrems* Der fol­gen­de Arti­kel ist die gering­fü­gig über­ar­bei­te­te Ver­si­on eines im Atter­see Report, Aus­ga­be 23, März 2020, unter dem Titel Der Greu­el der Ver­wü­stung erschie­ne­nen Auf­sat­zes. Die Auf­ga­ben­stel­lung war ein Bei­trag zum The­ma Nihi­lis­mus aus einer frei zu wäh­len­den Sicht und mit einem Öster­­reich-Bezug. Da der Bei­trag etwa Mit­te Febru­ar ein­ge­reicht wur­de, ist

Buchvorstellung mit Hochw. Weninger am 12. Februar in Wien; neben ihm Georg Semler, der Großmeister der Großloge von Österreich, und ganz links der Verleger Georg Löcker – Logenbrüder unter sich.
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Der „Fall Weninger“ – Ex-Diplomat, Priester, Kurialer, Freimaurer

Von P. Pao­lo Maria Sia­no* 1982 trat Micha­el Hein­rich Wenin­ger (geb. 1951 in Wie­ner Neu­stadt) in den Diplo­ma­ti­schen Dienst der Repu­blik Öster­reich ein, wo er eine glän­zen­de Kar­rie­re mach­te. Unter ande­rem ist er von 1993 bis 1997 Lei­ter der öster­rei­chi­schen Bot­schaft in Bel­grad und von 2008 bis 2009 in Sara­je­wo.[1] Wenin­ger, seit 2009 Wit­wer, wur­de am