„Love is Love“ — Kardinal Schönborns Verneigung vor Homosexuellen und eine perverse Logik

Papst Franziskus, Kardinal Schönborn und eine perverse Logik
Papst Fran­zis­kus, Kar­di­nal Schön­born und eine per­ver­se Logik

(Rom) Erz­bi­schof Chri­stoph Kar­di­nal Schön­born von Wien stimm­te in der ita­lie­ni­schen Tages­zei­tung Cor­rie­re del­la Sera ein Lob auf homo­se­xu­el­le Bezie­hun­gen an. Am Ran­de der Bischofs­syn­ode über die Fami­lie gab der Vor­sit­zen­de der Öster­rei­chi­schen Bischofs­kon­fe­renz ein Inter­view.

Der ohne­hin ziem­lich rea­li­täts­frem­de Zusatz, er bezie­he sei­ne Wür­di­gung auf sol­che Homo-Paa­re, deren Bezie­hung „lebens­lang“ hal­te, geht schon im Kon­text des Arti­kels unter. Wenn Homo­se­xu­el­le ihre Bezie­hung auf Dau­er­haf­tig­keit aus­le­gen, dann, so der Wie­ner Kar­di­nal, sei­en homo­se­xu­el­le Bezie­hun­gen „vor­bild­lich mensch­lich“. Die Hei­li­ge Schrift, was der Kar­di­nal tun­lichst ver­schwieg, spricht hin­ge­gen von einem „Gräu­el in den Augen Got­tes“.

68er Parolen mit 50jähriger Verspätung  in der Kirche angekommen

Er selbst, so der Kar­di­nal, ken­ne in Wien ein (!) Homo-Paar, das in einer ein­ge­tra­ge­nen Lebens­part­ner­schaft lebe. Als einer der bei­den Schwu­len krank wur­de, sei der ande­re „nicht von sei­ner Sei­te gewi­chen“. Schön­born wört­lich: „Es war wun­der­bar, mensch­lich und christ­lich, wie der eine sich um den ande­ren geküm­mert hat“.

Die­ses „vor­bild­lich mensch­li­che Ver­hal­ten muß man aner­ken­nen“, empör­te sich der Kar­di­nal gegen jene, die grund­sätz­li­che Beden­ken gegen Homo­se­xua­li­tät und deren Hofie­ren anmel­den. Eine Veur­tei­lung von Homo­se­xu­el­len sei nicht mög­lich, so der Kar­di­nal. Und damit, was Schön­born nicht sag­te, auch kei­ne Ver­ur­tei­lung der Homo­se­xua­li­tät. „Love is Love“ lau­te­te einer der tum­ben 68er Sprü­che, die mit fast 50jähriger Ver­spä­tung auch in der Kir­che ange­kom­men schei­nen.

Bischöfe und Priester sollten sich vor „vorbildlich menschlichem Verhalten“ Homosexueller verneigen

Schön­born lie­fer­te zudem eine selek­ti­ve Dar­stel­lung der Hei­li­gen Schrift, indem der Kar­di­nal Jesus gegen sich selbst und sei­ne Leh­re in Stel­lung brach­te. Wenn Bischö­fe und Prie­ster sie nicht seg­nen könn­ten, dann soll­ten sie sich zumin­dest vor dem „vor­bild­li­chen mensch­li­chen Ver­hal­ten Homo­se­xu­el­ler ver­nei­gen“, so der ÖBK-Vor­sit­zen­de. „Die­se Din­ge muss man aner­ken­nen“, füg­te er hin­zu und wand­te sich gegen eine Ver­ur­tei­lung Homo­se­xu­el­ler. Jesus habe den Men­schen gesagt, auch Zöll­ner und Pro­sti­tu­ier­te kämen ins Him­mel­reich, eine Bot­schaft, die auch Bischö­fe und Prie­ster nicht ver­ges­sen soll­ten.

„All is love“: Neben Homossex auch Polygamie, Pädophilie und Inzest?

Die Aus­sa­gen von Kar­dinl Schön­born wur­den in der Diens­tag-Aus­ga­be des Cor­rie­re del­la Sera ver­öf­fent­licht. Dar­in über­nimmt er die The­se von einer angeb­li­chen „Gra­dua­li­tät“ der Bezie­hun­gen, laut der es kei­ne schlech­ten oder sünd­haf­ten Bezie­hun­gen mehr gebe, son­dern nur mehr mehr oder weni­ger voll­kom­me­ne For­men („Voll­form“). Das gel­te für wil­de Ehen, vor­ehe­li­che Bezie­hun­gen, Homo-Bezie­hun­gen, poly­ga­me Bezie­hun­gen. Nur impli­zit ein­be­zo­gen schei­nen auch pädo­phi­le oder inze­stuö­se Bezie­hun­gen, wer­den aber nicht aus­ge­schlos­sen, weder vom Zwi­schen­be­richt der Syn­ode noch von Kar­di­nal Schön­born.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Erz­diö­ze­se Wien

51 Kommentare

  1. Der Mensch ist nur noch die Sum­me sei­ner Nei­gun­gen, sei­nes Sta­tus. Wo bleibt der nack­te Mensch und sei­ne See­le?

  2. Zur Ergän­zung. Es war doch der Mensch und nicht der Schwu­le, der sei­nem Mit­men­schen christ­lich bei­stand? Beim Kar­di­nal scheint hier eine Ver­wechs­lung vor­zu­lie­gen!

    • Kei­ne Ver­wechs­lung. Schwu­le sind die bes­se­ren Men­schen.

      Es ist in die­sem Forum oft vom „Ver­sa­gen“ Papst Bene­dikts die Rede. Im Zaum hat er sie den­noch alle gehal­ten, die jetzt wort­füh­rend sind.

      • Eben nicht , Bene­dikt hat sein Papst­amt weg­ge­schmis­sen und gera­de noch so dass Kas­par mit ins Kon­kla­ve gehen konn­te, das wäre 2 Tage spä­ter nicht mehr mög­lich gewe­sen, wenn es doch ein Zufall war, war es eine enor­me Stüm­pe­rei, und er hät­te ja die Lauf­bahn von Kas­per als Prä­fekt so blockie­ren kön­nen wie die von Krenn ( als Erz­bi­schof von Wien) blockier­te , aber er tat es nicht. Und Schön­born ist ja durch und durch ein Ratz­in­ger­pro­dukt!

      • Wickerl
        Was wis­sen wir denn schon? Und was wis­sen wir über die Plä­ne Got­tes? Wie oft war das, was Got­tes Wege und Absich­ten waren, unlo­gisch für das mensch­li­che Den­ken? Ist es denn wirk­lich undenk­bar, dass die Per­so­nal­ent­schei­de nicht sogar dem Wil­len Got­tes ent­spra­chen?
        Und dann ist da noch die ande­re Sache. Der freie Wil­le des Men­schen wird von Gott aus­nahms­los respek­tiert. Und wir Men­schen müs­sen das auch. Wenn ein Mensch, wie Papst Bene­dikt vom Hei­li­gen Geist geführt wird, dann kann er erst recht nicht (!) in den Wil­len ande­rer Men­schen ein­grei­fen oder ande­re bestra­fen oder ande­re denun­zie­ren. Er schweigt und opfert auf. Er schweigt und über­gibt es in die Hän­de Got­tes. Kei­ner hier (oder er mel­de sich), hat jemals mit Papst Bene­dikt per­sön­lich gespro­chen. Kei­ner hier kann also (oder er mel­de sich) wis­sen, was Papst Bene­dikt WIRKLICH abge­seg­net hat, wel­che Kämp­fe er WIRKLICH gefoch­ten hat, was von ihm WIRKLICH unter­schrie­ben wur­de. Unter­schrif­ten, Doku­men­te und sogar Sie­gel kön­nen gefälscht wer­den. Gera­de häre­ti­sche Sachen könn­ten genau­so gut über sei­nem Kopf hin­weg erzwun­gen wor­den sein. Und hier kommt wie­der die Sache mit dem frei­en Wil­len zu tra­gen. Wür­de er jene ankla­gen, die ihn hin­ter­gan­gen haben, dann wäre er vor Gott genau­so schul­dig gewor­den. Ver­rat bleibt Ver­rat. Sün­de bleibt Sün­de. Selbst wenn es einer „guten Sache“ die­nen wür­de.
        Papst Bene­dikt war sich der Wöl­fe sicher bewusst. Sei­ne hei­li­ge Kir­che und sei­ne Gläu­bi­gen nach aussen hin „im Stich“ zu las­sen, war mit Sicher­heit die schwer­ste Ent­schei­dung, die er sich abge­run­gen hat. Das zeugt von abso­lu­tem, bedin­gungs­lo­sem Gott­ver­trau­en und hat NICHTS mit Ver­rat zu tun. Er hat das getan, was jeder gute Christ grund­sätz­lich tun soll­te — er über­gibt sich selbst und die Lösung des Pro­blems an Gott! Dein Wil­le gesche­he, mein Herr, nicht mei­ner.

      • Sie haben Recht, Bene­dikt hat kei­ne Ver­rat began­gen — weil es da nichts gab, was er hät­te „ver­ra­ten“ kön­nen. Er war nie ein Tra­di­tio­na­list, son­dern immer ein Moder­nist, der uns durch sei­ne fröm­meln­de Art lei­der viel Sand in die Augen gestreut hat. Mit abge­feim­ter, gera­de­zu jesui­ti­scher Schläue hat er sein Pro­gramm der schlei­chen­den Pro­te­stan­ti­sie­rung der Kir­che durch­ge­zo­gen. „Summorum pon­ti­fi­cum“ war ein heuch­le­tri­sches Werk — man muss nur sei­nen Text auf­merk­sam lesen, um zu mer­ken, wie er wirk­lich über die Mes­se aller Zei­ten dach­te. Sein Rück­tritt und des­sen Ter­mi­nie­rung war ein Shake­speare­sches Intri­gen­stück — gear­de so, dass Kas­per noch teil­neh­men konn­te, mit dem Bene­dikt die Wahl des Gau­chos längst abge­spro­chen hat­te.

  3. Was pas­siert nur in die­ser Kir­che? Die­se Syn­ode wird ein Schis­ma ohne glei­chen her­vor­ru­fen wenn der Papst nicht ein klä­ren­des Macht­wort spricht-wenn er wirk­lich so auf den hei­li­gen Geist ver­traut ist doch ganz klar was er sagen und machen müss­te!

    Die­se Syn­ode wur­de ein­be­ru­fen um die Spreu vom Wei­zen zu tren­nen-ich bin wirk­lich stolz auf unse­re recht­gläu­bi­gen Bischö­fe vor allem auf die Kar­di­nä­le Mül­ler und Bur­ke!
    Lei­der hat die Spreu die gan­ze Welt hin­ter sich, den Papst und die finan­zi­ell poten­ten Kir­chen der deut­schen Lan­den und wohl auch die mei­sten Gläu­bi­gen-denn denen geht es mehr um Sym­a­pa­thie zum Papst als um den unver­kürz­ten Glau­ben.

    Wir haben Papst Bene­dikt hin­ter uns und vie­le Kar­di­nä­le und Bischö­fe. Außer­dem opfer­be­rei­te Gläu­bi­ge vor allem der Tra­di­ti­on und vie­le gute Klö­ster und Gemein­schaf­ten.

    Das was uns die Moder­nen immer als Schreckens­bild vor­wer­fen-näm­lich ohne das Kon­zil wäre die Kir­che eine klei­ne unbe­deu­ten­de Sek­te gewor­den-genau das pas­siert durch sie selbst nur 50 Jah­re spä­ter. Die­se „Sek­te“ ist aber gleich­zu­set­zen mit den 1. Chri­sten-eine ver­schwin­dend klei­ne Min­der­heit aber dafür glau­bens­stark. Vie­le wer­den ihr Leben las­sen müs­sen von uns aber wir alle müs­sen aus gan­zem Her­zen rufen: ADSUM! Sie kön­nen unse­re Lei­ber töten aber nicht unse­re See­len!

  4. Schön­born soll ein­mal erklä­ren, wie es mög­lich ist, eine Tod­sün­de zu bege­hen, und den­noch im Stan­de der Gna­de zu sein. Im von ihm redi­gier­ten Welt­ka­te­chis­mus wird die Sodo­mie ‑wie eh und je- zu den vier him­mel­schrei­en­den Sün­den gerech­net.

    „Gra­dua­li­tät“ heißt das neue­ste Zau­ber­wort, mit dem man sich der „lästi­gen“ Moral (und dem öffent­li­chen Ein­ste­hen für sie) und damit der Leh­re von in sich schlech­ten (schwer sünd­haf­ten) Hand­lun­gen ent­le­di­gen will. Mit der Leh­re des Neu­en Testa­men­tes hat die­se heuch­le­ri­sche Tak­tik pseu­do-kle­ri­ka­ler Weich­lin­ge natür­lich über­haupt nichts zu tun! Man kann nur im Stan­de der Gna­de sein oder nicht. Wer in einer Tod­sün­de stirbt, kommt in die Höl­le. Oder meint Schön­born, die See­le kön­ne ‑nach dem „Prin­zip der Gra­dua­li­tät“- teil­wei­se geret­tet und teil­wei­se ver­dammt wer­den?

    Der Irr­sinn von Leu­ten wie Schön­born wird, wenn kein Wun­der geschieht, zu einem Schis­ma füh­ren.

      • Aber die pol­ni­schen Bischö­fe haben Mumm. Sie haben sich dage­gen gestellt.!!! Von Anfang an.… Bra­vo!!!!

    • Ob die in von Ihnen genann­ten Zeit­geist-Kle­ri­ker in der Höl­le lan­den? Ja,wer weis? Eines ist jedoch sicher: Im Fege­feu­er wer­den die so ziem­lich Lan­ge ihre dum­me Nie­der­tracht und Kum­pe­lei abbü­ssen müs­sen. Oder glau­ben die­se ein­ge­bil­de­ten Snobs wirk­lich, sie kämen in die Him­mels­pfor­te ein­fach so her­ein­ge­wat­schelt?

  5. In Wien, am schö­nen Donau­strand,
    war alles einst in Chri­sten­hand.
    Es kün­de­te die Pum­me­rin
    zuschan­den ist der Muez­zin.

    Dann kam der Kar­di­nal, der Rote
    war einer neu­en Leh­re Bote.
    Der Sozia­lis­mus sei ein Segen,
    man müs­se schrei­ten nun auf neu­en Wegen.

    Er tat uns wei­ters noch beleh­ren,
    daß Jud und Frei­mau­rer sich fort­an müs­sen nicht bekeh­ren.
    Denn das Kon­zil, das ein­zig wah­re
    trug alte Leh­re nun hin­aus zur Bah­re.

    Ein neu­er Früh­ling wer­de sicher kom­men,
    wenn der Kirch‘ wird ihre Tra­di­ti­on genom­men.
    Hin­weg mit alter Lehr und all dem Plun­der,
    Allein der Moder­nis­mus, der wirkt Wun­der!

    Es kam nach kur­zem Zwi­schen­spiel des Prie­ster­grei­ses
    ein Graf zu uns nach Wien, der sagt, er weiß es
    wie man die Kir­che brächt auf rech­te Wege.

    Wer da noch hoff­te auf den Bischofs­gra­fen,
    der hat die Tat­sa­chen ver­schla­fen.
    Den der Ari­sto aus dem Mau­rer­hau­se
    der wurd‘ den Katho­li­ken bald zum Grau­se.

    Er schwärm­te von den Homobüb­chen
    die er sich lud ins Bischofs­stüb­chen.
    Die war­men Buben sind so rein,
    er schloß sie in sein Herz hin­ein.

    So ist’s kein Wun­der, lie­be Leu­te,
    was Schön­born lehrt in Rom uns heu­te.
    Ob Homo­sex, per­ver­se Trie­be,
    ist alles wurscht, ist alles Lie­be.

    Es kom­men alle, alle, in den Him­mel,
    sie kön­nen freu­en sich an ihrem …
    Denn wer zur Höl­le dreist mar­schiert
    soll hier auf Erden unge­niert
    nur leben wie ein Hei­de
    der Teu­fel holt dann bei­de:
    den, der die Lüge kün­det,
    und jenen, der sie fin­det
    und ihr zulieb die Wahr­heit mei­det,
    und sich auf Sodoms Flu­ren wei­det.

    Drum, Katho­li­ken, habet acht
    und höret, wie der Satan lacht.
    Wenn ihr wollt in den Him­mel kom­men,
    dann folgt den Hir­ten nur, den from­men
    die ew’­ge Wahr­heit uns nur leh­ren
    und Ber­go­gli­os Wöl­fen den Rücken keh­ren!

    • Gro­ßen Respekt, ganz präch­tig! Hat mich von Her­zen gefreut.
      Ser­vus, habe die Ehre
      Pater Mar­tin von Cochem

    • Ah, so weh­lei­dig, lie­ber Ram­pol­la? Die Bal­la­de von Catho­li­cus ist gran­di­os poin­tiert und humor­voll, der rich­ti­ge Ton und die rich­ti­ge Spra­che, um das Kar­ne­val­es­ke, das sich gera­de abspielt auf den Punkt zu brin­gen. Ich habe es gestern schon ande­ren vor­ge­tra­gen.

      Wie gesagt, nicht so weh­lei­dig, immer­hin habe ich sie noch nicht über die Schand­ta­ten kla­gen hören, die zum Scha­den der See­len began­gen wer­den, näm­lich deren ewi­ges See­len­heil. Da hilft aller dia­lek­ti­scher Sim­sa­la­bim, den sie gekonnt bekerr­schen, nichts. Und da gäbe es zu kla­gen genug. Aber sie begnü­gen sich, ihren Intel­lekt zum Schön­re­den des Nicht-Recht­fer­tig­ba­ren zu ver­geu­den. Scha­de!

    • Höch­stes Kom­pli­ment und Aner­ken­nung für die tol­le Bal­la­de. Und das weh­lei­di­ge Gejau­le der zutiefst Betrof­fe­nen gefällt mir fast eben­so gut. Denn wenn es um unschul­di­ge ver­folg­te Katho­li­ken wie die Fran­zis­ka­ner der Imma­cu­la­ta geht, dann wird stand­haft geschwie­gen. Wenn die Wahr­heit über die Zer­stö­rung der Wahr­heit gesagt wird, dann heult die Meu­te. Wei­ter so ! Es soll nur jeder wis­sen, dass es nicht ganz so leicht sein wird, mit bil­li­gen Weh­leid­kla­gen und noch bil­li­ge­ren Showdar­bie­tun­gen die Kir­che so ein­fach mal umzu­krem­peln und zu zer­trüm­mern ! Und statt war­mer Wor­te soll­te so man­cher lie­ber mal hei­ße Lie­be für die Kir­che an den Tag legen. Und zwar für die Kir­che, die seit 2000 Jah­ren in Treue dem Herrn nach­folgt- nicht aber für die Wahn- und Wunsch­vor­stel­lun­gen des Herrn Gra­fen und sei­nes Men­tors in Rom.

  6. Bana­li­tä­ten sind es, die der Kar­di­nal da von sich gibt.
    Als ob in klas­si­schen Män­ner­freund­schaf­ten, nicht der eine dem kran­ken Freund bei­gestan­den wäre!

  7. Wer ver­dient unse­re Aner­ken­nung?

    1. Der Mann/Die Frau der ver­las­sen wur­de von sei­nem Ehe­part­ner ihm jedoch treu bleibt und kei­ne neue Part­ner­schaft ein­geht!

    2. Der Mann/Die Frau die in ihrer Ehe lei­den weil der Part­ner sie betrügt,schlägt,krank ist sie Ihn aber trotz­dem nicht ver­las­sen son­dern aus­har­ren und sich so selbst­auf­op­fern für die Fami­lie!

    3. Der Mann/Die Frau die nach dem Tod ihres Part­ners kei­ne neue Part­ner­schaft ein­ge­hen auch wenn sie dürf­ten!

    4. Der Mann/Die Frau die JA sagen zum Kind und auch zu vie­len Kin­dern und den gan­zen tag schuf­ten ohne sich zu scho­nen für ihre Kin­der und dafür nur Spott und Hohn ern­ten!

    5. Der Mann/Die Frau die sich zum glei­chen Geschlecht ange­zo­gen fühlt aber so lebt wie es Gott und die Kir­che gebie­ten-eine Leben lang allei­ne weil er Gott mehr gehorcht als den Men­schen!

    Aber zwei Män­ner bzw Frau­en die ihren wider­na­tür­li­chen Trie­ben nach­ge­ben und zusam­men­le­ben und Unzucht trei­ben kann und darf man kei­ne Aner­ken­nung geben-man muss sie bekeh­ren und befrei­en von der Knecht­schaft des Flei­sches! Denn das ist der leich­te und beque­me Weg-der brei­te der in die Höl­le führt!

    Ehre wem Ehre gebührt.

    • Bava­ria: Ein­ver­stan­den, außer

      2.: Bei geschla­gen wer­den aus­har­ren soll Aner­ken­nung ver­die­nen? Da hört der „Spaß“ auf.

      Auch 3. fin­de ich nicht a prio­ri aner­ken­nens­wert. Schließ­lich weiß man das von „außen“ her nicht (was aber über­haupt nichts zur Sache tut, weil ER es ja weiß), und wür­de es ein/e Betroffene/r sel­ber so her­um­er­zäh­len, fän­de ich’s pein­lich.

  8. Den Kar­di­nä­len Kas­per, Marx, Schön­born und Gleich­ge­sinn­ten sei­en die unmiss­ver­ständ­li­chen Aus­sa­gen zwei­er Hei­li­ger ans Herz gelegt. Lie­be ist nicht gleich „Lie­be“.
    Der hei­li­ge Augu­sti­nus konn­te kaum treff­li­cher das Unter­schei­dungs­merk­mal von fal­scher und wah­rer Lie­be umschrei­ben :
    -
    „Willst du wis­sen, von wel­cher Art dei­ne Lie­be ist: gib acht, wohin sie dich führt“
    -
    Der hei­li­ge Johan­nes vom Kreuz hat gleich­sam die Aus­sa­ge des hei­li­gen Augu­sti­nus
    wei­ter aus­ge­führt und die bei­den Arten der Lie­be so aus­for­mu­liert:
    -
    „Lie­be, die aus Sinn­haf­tig­keit gebo­ren wird, endet im Sinn­haf­ten.
    Lie­be, die aus dem Geist gebo­ren wird, endet im Geist Got­tes und lässt Ihn wach­sen.
    Dies ist der Unter­schied, der zwi­schen bei­den Arten von Lie­be ist,woran man sie erkennt.“

  9. Ich bin ja nur gespannt, wann Kar­di­nal Schön­born an der Wie­ner Homo — Para­de teil­nimmt und sich viel­leicht auch gleich unter der Regen­bo­gen­flag­ge foto­gra­fie­ren lässt. In den USA soll es ja der­ar­ti­ge Kar­di­nä­le gege­ben haben…

  10. Die Argu­men­ta­ti­on Schön­borns ist kom­plet­te Nebel­ker­zen­wer­fe­rei. Nie­mand hat etwas dage­gen, wenn ein Schwu­ler einem Schwu­len in Not und Krank­heit bei­steht. Auch wenn zwei Men­schen ein­an­der bei­ste­hen, die nicht schwul sind, ist das gut.
    Die Fra­ge ist unge­klärt, was an der Homo­se­xua­li­tät das „vor­bild­lich mensch­li­che“ sein soll.
    Denn um Näch­sten­lie­be zu üben, muss kein Mensch extra erst schwul wer­den.

  11. Wer suchet im Mist die Lie­be
    wird so stin­ken
    dass sie ihm erspa­ret blie­be.

    Ein­fach schreck­lich die­se Aus­sa­gen von unse­ren Hir­ten­brü­dern.

  12. Man sieht es bei­den auf die­sem Foto schon von wei­tem an: Aske­se ist bei­den ein Fremd­wort und das Kon­zil von Tri­ent? Für Ber­go­glio und Com­pa­nie hat die gan­ze Tra­di­ti­on und Leh­re der Kir­chen­vä­ter nicht mehr Wert als eine Tas­se kal­ten Cafés! Sie lachen sich den Buckel voll — Schönborn/Marx und der Spick­zet­tel und Scho­ko­la­de-Kek­se ver­tei­len­de Papst F. Und der Kas­per-Kar­di­nal ist auch dabei — und schon sind es deren drei. Oh du dickes Ei. Hoff­fent­lich wird ihnen das Lachen bald ver­ge­hen und sie fal­len alle aus dem Woll­ken­ku­kuknest. Herr, öff­ne ihnen die Augen oder schlie­sse sie ihnen bald. Dnd ver­gib ihnen nicht, denn sie wis­sen was sie tun.

  13. Die Kir­che nimmt mehr und mehr Posi­tio­nen ein, wie sie auch in den Tagen vor der Sint­flut und vor dem Feu­er­re­gen auf Sodom und Gomor­ra ein­ge­nom­men wur­den, und wie sie in den Tagen des gespal­te­nen jüdi­schen Rei­ches und vor der Baby­lo­ni­schen Gefan­gen­schaft ein­ge­nom­men wur­den ( Reli­gi­ons­frei­heit = Göt­zen­dienst)

  14. Von aller mora­li­sche Wer­tung abge­se­hen
    Homo­se­xua­li­tät ist das Try and Error der Natur.
    Also ein gene­ti­scher Irr­tum, der durch die nicht Wei­ter­ga­be der Gene kor­ri­giert wird!
    Aller­dings ist die Medi­en­ver­eh­rung der Homo­se­xua­li­tät vor allem durch die Gen­der­be­we­gung der Femi­ni­stin­nen das Pro­blem.
    Dem muss ent­ge­gen­ge­wirkt wer­den. Wenn aber ein Gen­der­maul­wurf wie Annet­te Scha­van Bot­schaf­te­rin im Vati­kan ist sehe ich rosa, Par­don schwarz.
    Frau Scha­van hat vor Ihrem Rück­tritt als Mini­ste­rin noch 150 Gen­der­frau­en o Män­ner zu Vize­pro­fes­so­ren der Gen­der­leh­re ernannt.

    • Ja, das ist die neue Gend-amo­rie, die uns erwar­tet, zur Durch­set­zung des Unesco-Welt­bil­dungs­er­bes.

  15. Die Sexua­li­tät ist ein gro­ßer Fak­tor mit einer star­ken inne­woh­nen­den Kraft. Wie vie­le See­len schei­tern durch Sün­den gegen die Keusch­heit an ihrem Glau­ben. Tie­fe­res christ­li­ches Gna­den- und Glau­bens­le­ben ohne die Beob­ach­tung der Tugend der Scham­haf­tig­keit und Keusch­heit ist nicht mög­lich. Eine unkeu­sche Lebens­wei­se und ein christ­li­ches Leben schlie­ßen sich aus. Man kann dann zwar sagen, ich wuss­te es nicht, ich habe es nie gepre­digt bekom­men, ich habe kei­ne Vor­bil­der in mei­ner Pfar­rei gehabt, die mich ande­res gelehrt hät­ten. Aber man betrügt sich selbst und beschwich­tigt sein Gewis­sen nach einer frei­mau­re­ri­schen Gewis­sens­bil­dung. Wenn der Kar­di­nal nor­ma­les mensch­li­ches und huma­ni­sti­sches Ver­hal­ten mit christ­li­chem gleich­setzt, tut er mir leid. Dann ist auch das Deut­sche Rote Kreuz wun­der­bar christ­lich aus­ge­rich­tet. Homo­se­xu­ell ver­an­lag­te Men­schen sind nie­mals zurück­zu­set­zen. „Man hüte sich, sie in irgend­ei­ner Wei­se unge­recht zurückzusetzen“(KKK2358). Und sie sind beru­fen, wenn sie Chri­sten sind, sich „mit dem Kreu­zes­op­fer des Herrn zu ver­ei­nen“ (ebd.). „Homo­se­xu­el­le Men­schen sind zur Keusch­heit beru­fen. Durch die Tugen­den der Selbst­be­herr­schung, die zur inne­ren Frei­heit erzie­hen, kön­nen und sol­len sie sich — viel­leicht auch mit Hil­fe einer selbst­lo­sen Freund­schaft -, durch das Gebet und die sakra­men­ta­le Gna­de Schritt um Schritt, aber ent­schie­den der christ­li­chen Voll­kom­men­heit annähern“(KKK2359). Nie­mals kann und darf aber der Kar­di­nal sich legi­ti­miert füh­len, homo­se­xu­el­le Hand­lun­gen als nicht schwer sünd­haft zu benen­nen oder es unter­las­sen, sie als sol­che zu benen­nen. Das glei­che gilt auch für die ande­ren als schwer sünd­haft ein­zu­stu­fen­den Sün­den gegen die Keusch­heit (Mastur­ba­ti­on, Unzucht, Por­no­gra­phie, homo­se­xu­el­le Prak­ti­ken, Ehe­bruch und Ehe­schei­dung, Poly­ga­mie und Ver­hält­nis­se). Inso­fern besteht sei­tens der kirch­li­chen Leh­re gar kei­ne Dis­kri­mi­nie­rung homo­se­xu­ell ver­an­lag­ter Men­schen. Ehe­bre­chern und Unzüch­ti­gen gilt das sel­be Los. Nur wenn es sich bei Letz­te­ren um ein­ma­li­ge Ver­ge­hen han­delt, steht ihnen bei Reue und Umkehr der Gna­den­schatz der Kir­che wie­der offen. Das Schlimm­ste ist das Ver­blei­ben in der Tod­sün­de. Fin­det dann kei­ne Bekeh­rung mehr statt durch ein über­na­tür­li­ches Gna­den­ge­schenk, geht die See­le auf ewig ver­lo­ren. Im Prin­zip ist es wie mit den Wie­der­ver­hei­ra­tet Geschie­de­nen. Auch sie sind beru­fen, ihr Leid mit dem Kreu­zes­op­fer des HERRN zu ver­bin­den und auch sie sind wie alle Men­schen zur Keusch­heit, immer dem Stand ent­spre­chend, beru­fen. D.h. Reue und Umkehr bei gleich­zei­ti­ger Ent­hal­tung der nur in der Ehe geleb­ten Sexua­li­tät. Nur dar­an muß sich ein Kar­di­nal hal­ten. Nichts ande­res muß er ver­kün­den. Dem steht gar nichts im Wege, wenn der Betref­fen­de sei­ne Situa­ti­on mit einem gläu­bi­gen Prie­ster bespre­chen möch­te, um Lösun­gen auf­ge­zeigt zu bekom­men aus sei­ner Mise­re. Alles Lamen­tie­ren ver­wirrt aber eher. Bei dem Kar­di­nal hege ich die Ver­mu­tung, das er sel­ber homo­se­xu­ell ver­an­lagt sein könn­te. Der Wunsch ist der Vater des Gedan­ken…

  16. Ich möch­te kei­ne unlau­te­re Wer­bung für eine ande­re Netz­sei­te machen, aber, alle soll­ten sich mal den fol­gen­den Arti­kel anschau­en:

    http://www.kath.net/news/47943

    Wahn­sinn — man bleibt ein­fach nur noch sprach­los zurück! Von Franz der kann’s wird man kein Ein­schrei­ten erwar­ten kön­nen… wann schrei­tet Papst Bene­dikt end­lich, end­lich ein?!!!!!!

  17. Alles Lamen­to, alle Häme, alle gelehr­ten Dar­le­gun­gen und Gedich­te über das, was eigent­lich jeder weiß, sind bereits ana­chro­ni­stisch und ein gelähm­tes Oszil­lie­ren im Schlamm.

    Es ist vor­bei — wer jetzt immer noch nicht sieht, dass das der per­fek­te Glau­bens­ab­fall ist, der ist blind. Nie­mand kann mit die­ser Meu­te mehr „una cum“ sein, der nicht selbst Gefahr läuft, ver­fin­stert zu wer­den, wenn er es nicht schon ist.
    Es kommt nur noch auf den Geist an, von dem man sich her­lei­tet, zu des­sen Auto­ri­tät man sich bekennt. Wer die Auto­ri­tät die­ses „Pap­stes“ im Mess­ka­non aner­kennt oder auch die eines der der­zeit­gen Orts­bi­schö­fe (alle! alle! Deutsch­spra­chi­gen tra­gen in Rom die­sel­be sakri­le­gi­sche Mei­nung vor!), hat sich auto­ma­tisch dem Bösen erge­ben — die Lit­ur­gie, Sou­ta­nen, from­me Zere­mo­nien oder gar cha­ris­ma­ti­sche „Hei­lungs­got­tes­dien­ste“ oder Exor­zis­men wer­den die­se Erge­bung nur ver­tie­fen, da sie unter einem ver­hee­ren­den Vor­zei­chen geschieht.

    Nicht ein­mal die Aria­ner haben einen sol­chen Abfall gewagt!

    Ins­be­son­de­re jeder Prie­ster soll­te dies beden­ken, denn an ihm hän­gen wie­der­um vie­le See­len.

    Und in die­ser Hin­sicht muss man sich nun ent­schei­den. Es führt kein Weg mehr dran vor­bei. Wer jetzt den Absprung nicht schafft, wird ihn bald nicht mehr schaf­fen.

    Näch­stes Jahr um die­se Zeit wird das Paket, des­sen „Vor­schau zum Subs­kip­ti­ons­preis“ nun noch 12 Mona­te wir­ken, wüh­len und See­len voll­ends zer­stö­ren darf, end­gül­tig los­ge­schickt in eine dafür bestens vor­be­rei­te­te Welt­kir­che, aus der man jeden noch halb­wegs gläu­bi­gen Hir­ten ent­fernt haben wird. Nach dem Öff­nen des Pake­tes in der Welt­kir­che Ende 2015 braucht es ca. noch ein Jahr, bis die gan­ze Kir­che durch Neu­or­ga­ni­sa­ti­on, Umpo­lung und Ver­fol­gung ein­zel­ner, die glau­ben, noch etwas ret­ten zu kön­nen, total per­ver­tiert ist.

    Es gibt kei­nen siche­ren Ort auf Erden, an den man flie­hen kann. Es ist wirk­lich nur noch der „Schutz und Schirm“, den die Kir­che so lan­ge bekannt und auf­ge­sucht hat, der sie immer wie­der durch mäch­ti­ge Für­spra­che bewahrt hat, der aber heu­te nun auch von den Tra­di­tio­na­li­sten ent­we­der ver­kitscht oder ver­wor­fen wird, weil sie nicht mehr ver­ste­hen, dass Chri­stus kein abstrak­ter Begriff, son­dern ein leben­di­ger Herr ist, der in einem himm­li­schen Bezie­hungs­ge­flecht steht, das wie­der­um kei­ne Befehls-oder Herr­schafts­ket­te, son­dern ein Lie­bes­ge­mein­schaft ist. Der Gläu­bi­ge weiß, wer der von Gott selbst gestif­te­te Feind des Satans ist (Gen. 3, 15) — und nur dar­an kann man sich noch ori­en­tie­ren. Wer das aus­schlägt, wird die Wir­ren nicht bestehen kön­nen.

    • Doch, ram­pol­la, der Christ h a t nach Aus­sa­ge des Neu­en Testa­ments Gott, frei­lich nicht der Christ nur dem Namen nach. Ich über­las­se es Ihnen, die Stel­le her­aus­zu­fin­den. Viel­leicht haben Sie sie ja auch im Kopf oder noch bes­ser im Her­zen.

    • //Es gibt kei­nen siche­ren Ort auf Erden, an den man flie­hen kann. Es ist wirk­lich nur noch der „Schutz und Schirm“, den die Kir­che so lan­ge bekannt und auf­ge­sucht hat, //

      Wer im Schutz des Höch­sten sitzt,
      wird blei­ben im Schat­ten des All­mäch­ti­gen.
      Ich sage von dem HERRN.
      Mei­ne Zuflucht und mei­ne Burg,
      mein Gott, auf ihn will ich ver­trau­en.
      Denn e r wird dich erret­ten von der Schlin­ge des Vogel­fän­gers,
      von der ver­der­ben­den Pest.
      Mit sei­nen Fit­ti­chen wird er dich decken,
      und du wirst Zuflucht fin­den unter sei­nen Flü­geln;
      Schild und Schutz ist sei­ne Wahr­heit.
      Du wirst dich nicht fürch­ten vor dem Schrecken der Nacht,
      vor dem Pfeil, der am Tag fliegt,
      vor der Pest, di eim Fin­stern umgeht,
      vor der Seu­che, die am Mit­tag ver­wü­stet.
      Tau­send wer­den fal­len an dei­ner Sei­te
      und zehn­tau­send an dei­ner Rech­ten -
      dich wird es nicht errei­chen.
      Nur schau­en wirst du es mit dei­nen Augen
      und wirst sehen die Ver­gel­tung an den Gott­lo­sen.
      Weil du den HERRN, mei­ne Zuflucht,
      den Höch­sten gesetzt hast zu dei­ner Woh­nung,
      so wird dir kein Unglück wider­fah­ren
      und kei­ne Pla­ge dei­nem Zelt nahen …
      (Ps 91)

      • …ja, aber Sie wis­sen ja, dass die Kir­che unter das Psalm­ge­bet stets eine Mar­kie­rung gesetzt hat, wie das zuver­ste­hen ist — nicht nach dem ein­di­men­sio­na­len Got­tes­ver­ständ­nis der Juden, son­dern nach dem der Chri­sten NACH der Offen­ba­rung der Hl. Drei­fal­tig­keit mit allem, was dar­in inbe­grif­fen ist:

        Glo­ria Patri et filio et spi­ri­tui sanc­to!
        Sicut erat in princi­pio,
        et nunc et sem­per et in sae­cu­la sae­culo­rum.
        Amen

    • Nicht im eige­nen Safe, @ ram­pol­la. Anders­her­um: die Wahr­heit liegt im Safe Got­tes, und in Chri­stus hat er uns selbst den Schlüs­sel gege­ben, ihn auf­zu­ma­chen („Schatz im Acker“ etc.).

      Nach der Schrift wer­den aller­dings sehr wohl unse­re Sün­den fest­ge­hal­ten, selbst jedes unnüt­ze Wort kommt auf den Tisch. (Mt. 12, 36)

      Sie wer­den unschwer erken­nen, dass nicht ich die Schrift ver­fasst hae, son­dern die Schrift ein­fach ernst­ge­nom­men wer­den soll­te, wenn man sie nicht ehr­li­cher­wei­se ganz ent­sorgt. Zur ewi­gen Gott­su­che, die nie fün­dig wird, braucht man näm­lich die Offen­ba­rung nicht!

    • Wie­der die übli­che pro­te­stan­ti­sche „Schrifther­me­neu­tik“ der selbst­er­nann­ten Möch­te­gern-Theo­lo­gin Frau Zeit­schnur (auch das ist durch und durch pro­te­stan­tisch, da ja laut der häre­ti­schen Leh­re des Herrn Mar­tin L. jeder durch sei­ne Tau­fe die „Mün­dig­keit“ besitzt, die Schrift aus­zu­le­gen…), gar­niert mit den eben­falls übli­chen wider­li­chen Sei­ten­hie­ben gegen die Tra­di­ti­on.

      Quo usque tan­dem, Frau Zeit­schnur??

    • Frau Zeit­schnur soll­te ihre schöp­fungs­mä­ssi­ge Bestim­mung als FRAU neu beden­ken und die immense Zeit, die sie hier für die aber­wit­zig­sten „theo­lo­gi­schen“ Ver­ren­kun­gen auf­bie­tet, für das Gebet des Sühn­ero­sen­kran­zes etc. ver­wen­den.
      Die Theo­lo­gie, so sagt die Tra­di­ti­on mit gutem Grund, soll­te doch dem Man­ne und ins­be­son­de­re den Män­nern Got­tes vor­be­hal­ten blei­ben. Die „Lai­sie­rung“ und in Fol­ge des­sen „Femi­nie­sie­rung“ der Theo­lo­gie durch das „Kon­zil“ hat unend­li­chen Scha­den über die Kir­che gebracht! Da kann sich Frau Zeit­schnur noch so „papst­kri­tisch“ gerie­ren, das hilft ihr auch nichts.

      • Ihnen steht es sowie­so nicht zu, über mei­ne Bestim­mung zu her­um­zupö­beln.
        Das gebührt näm­lich nur Gott und allen­falls mei­nem Beicht­va­ter.
        Der Neid, den Sie aller­dings kund­tun, der ist dem­ge­gen­über eine schwe­re Sün­de.
        Sie haben wie üblich in der Sache nichts zu sagen…

        Und es fehlt Ihnen an katho­li­scher Bil­dung — sonst wüss­ten Sie, dass die Kir­che, ja sogar schon das alte Isra­el gera­de Tex­te und Ein­ge­bun­gen von Frau­en immer inte­griert hat, sogar in den Schrift­ka­non, und spä­ter sind sehr vie­le weib­li­che Bei­trä­ge zu Theo­lo­gie und Fröm­mig­keit tra­diert, die betref­fen­den Frau­en meist hei­lig­ge­spro­chen.
        Und sel­ten muss­te eine Frau exkom­mu­ni­ziert wer­den wegen hoch­fah­ren­der und anma­ßen­der Gedan­ken. Das war bei Män­nern erheb­lich anders! Der Höhe­punkt männ­li­chen Total-Ver­sa­gens in der Kir­che sind bis­lang das Vat. II samt allen Fol­ge­re­schei­nun­gen. Auch die der­zei­ti­ge Syn­ode.
        Es erfüllt mich ange­sichts solch feind­se­li­ger Postings wie dem Ihren mit Genug­tu­ung, dass an die­sem sata­ni­schen Spiel kei­ne ein­zi­ge Frau betei­ligt war und ist!
        Gott sei Dank! Aber Gott hat das ja auch ver­spro­chen: ER setzt Feind­schaft zwi­schen dem Satan und der Frau.
        Wer also gegen Wahr­heit (Sät­ze, die man nicht argu­men­ta­tiv und logisch wider­le­gen kann), wenn die Frau sie sagt, so anhetzt, wie Sie und ande­re das hier tun, soll­te er oder sie dar­über nach­den­ken, in wes­sen Gefolg­schaft er oder sie steht.

    • @ Tra­di­ti­ons­treu­er

      Sie müs­sen nicht jede ernst­haf­te Gesprächs­run­de mit dem hei­ßen Atem unver­dau­ter Ver­satz­stücke frem­der Gedan­ken stö­ren.

      Legen Sie ein­fach mal eine Pau­se ein und schal­ten Sie Ihr Dampf­bü­gel­eisen ab — das hilft, vor allem dabei, wie­der zu einem kla­ren Den­ken und so etwas wie Respekt vor dem ande­ren zurück­zu­fin­den.
      Wohl bekomm’s!

  18. @Rampolla doch Sie sind weh­lei­dig. Der Kar­di­nal erzählt, daß ein Mensch sich um einen ande­ren bedürf­ti­gen Men­schen küm­mert und miß­braucht das zur Recht­fer­ti­gung der Homo­se­xua­li­tät. Das ist Ihnen kein Wort wert.
    Weil sie des glei­chen Gei­stes Kind sind. Ihr Recht und auch das Recht des Chri­stoph Graf Schön­born. Es ist aber nicht das Recht eines Kar­di­nals, eines Bischofs, eines Prie­sters, eines Katho­li­ken.
    Was stimmt an der Aus­sa­ge über die Juden nicht?
    Sie sind ein intel­li­gen­ter Mann, schüt­teln Sie land­läu­fi­ge Tabus ab, dann wis­sen Sie, daß nie­mand wegen sei­nes jüdi­schen Glau­bens ins Him­me­reich kommt. Genau­so wenig wie wegen sei­ner Homo­se­xua­li­tät. Besten­falls trotz, aber das dürf­te schwie­rig sein, zumin­dest für Letz­te­re, da Homo­se­xua­li­tät in den Augen Got­tes wohl das schlimm­ste aller Gräu­el ist, was durch­us logisch erscheint, ist sie doch die per­so­ni­fi­zier­te Unord­nung. Das zu sagen ist zutiefst christ­lich. Denn christ­lich ist es die Wahr­heit zu sagen. Sie nicht zu sagen, das wäre unchrist­lich.
    Unchrist­lich, aber das käme in einer zwei­ten Stu­fe, wäre, desh­lab den Sün­dern nicht mit Lie­be zu begeg­nen und ihnen zu hel­fen. Sie sehen, wo Schön­born sün­digt. Er hof­fiert die Sün­der und lega­li­siert damit wil­lent­lich die Sün­de. Schan­de über ihn.
    Wäre unse­re Zeit nicht so vol­ler anti­christ­li­cher, men­schen­feind­li­cher, links­li­be­ra­ler Tabus, wären wir dank der Wis­sen­schaft in der Homo­se­xu­el­len­for­schung wesent­lich wei­ter. Ein Homo-Gen wur­de nicht gefun­den, also gibt es für die „Ver­an­la­gung“ einen Grund im Lebens­lauf. Von den Homos, die ich per­sön­lich ken­ne, ken­ne ich von allen den Grund ihrer Abir­rung. Ihn zu behe­ben ist schwie­rig, wie bei jeder Ver­hal­tens­stö­rung und geht nicht von heu­te auf mor­gen. Aber Hil­fe gibt es. Ihnen zu sagen, das ist toll, dass ihr so seid, ist unver­ant­wort­lich. Es ver­hin­dert, dass sie ein nor­ma­les erfüll­tes Leben, auch Lie­bes­le­ben haben kön­nen und vor allem gefähr­det es ihr See­len­heil.
    Und zur letz­ten Fra­gen­grup­pe: Weil sich Lust­emp­fin­den nur in der Ehe aus­zu­drücken hat! Der Rest ist Auf­leh­nung. Kann der Mensch machen. Er muss sich aber der Fol­gen bewusst sein. Davor wol­len sich Kir­chen­ver­tre­ter drücken. Sie haben Angst, fin­den es lästig, ver­ste­hen es selbst nicht mehr, war­um sie, die Men­schen vor sich selbst war­nen müs­sen. Das aber ist eine ihrer wich­ti­gen Auf­ga­ben.
    Eben: Mit jeder Abwei­chung von Got­tes Ord­nung wird eine wun­der­ba­re Har­mo­nie Got­tes durch den Men­schen in Kako­pho­nie ver­wan­delt. Sie haben es ver­stan­den, müs­sen ihr Bild nur mit Gott und nicht gegen Gott anwen­den. Mit Gruss!

  19. –>Cleo sagt: 16. Okto­ber 2014 um 11:01
    … Kei­ner hier (oder er mel­de sich), hat jemals mit Papst Bene­dikt per­sön­lich gespro­chen.…

    so mel­de ich mich eben, auch wenn es viel­leicht dane­ben tönt.

    In der Nacht nach sei­ner Wahl -
    (Ich hat­te noch kei­ne Infor­ma­tio­nen über die Wahl — aber ich hat­te etwas über sei­ne Anspra­che am Anfang der Kon­kla­ve gehört — und da war ich sicher, dass er gewählt wer­den wird) -
    träum­te ich von ihm. Er war umge­ben von Wür­den­trä­gern, und mir wur­de plötz­lich bewusst, dass ich träu­me. Da dach­te ich mir, die­se Gele­gen­heit soll­te ich nicht ver­pas­sen, und bin zu ihm hin­ge­gan­gen und habe ihn über sein künf­ti­ges Pon­ti­fi­kat aus­ge­fragt: was sei­ne Plä­ne sei­en, wie er die Situa­ti­on in der Kir­che und sei­ne Auf­ga­be dar­in sehe.
    Soweit ich mich erin­nern kann, hat er sich im Wesent­li­chen dar­an gehal­ten.
    Man kann sagen, es war ein Traum. Doch irgend­wie habe ich in sei­ne See­le gese­hen damals,
    und ich den­ke in tie­fem Respekt über ihn.

    Mehr mag ich nicht sagen.

  20. Schön­born hat in dem von Schwu­len insze­nier­ten Skan­dal von St. Pöl­ten bereits eine ein­deu­ti­ge Rol­le gespielt. Es gibt bereits jetzt eine äußerst macht­vol­le Homo­lob­by in der Kir­che bis hin­auf in die Füh­rungs­spit­ze. Ich habe dar­über gear­bei­tet und bit­te Sie alle drin­gend, mein Buch zu lesen, damit Sie ver­ste­hen, was in unse­rer Kir­che und Gesell­schaft vor sich geht. Es ist ein Krieg mit dem Ziel der Aus­lö­schung des Chri­sten­tums — und er läuft Unter­stüt­zung des Vati­kans. Bit­te wachen Sie end­lich auf! http://www.amazon.de/Die-Heimliche-Diktatur-homosexuelle-machtgierigen/dp/1500978558/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1413542796&sr=1–1&keywords=angelika+dominique+seibel

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