„Beschämende Unterwerfung der Kirche unter die kriminelle Politik der globalistischen Elite“

Erzbischof Carlo Maria Viganò zur Ernennung von Katalina Karikó zum Mitglied der Päpstlichen Akademie für das Leben


Papst Franziskus mit Erzbischof Vincenzo Paglia im Rahmen der Audienz für die Teilnehmer der Hauptversammlung der Päpstlichen Akademie für das Leben am 12. Februar 2024
Papst Franziskus mit Erzbischof Vincenzo Paglia im Rahmen der Audienz für die Teilnehmer der Hauptversammlung der Päpstlichen Akademie für das Leben am 12. Februar 2024

(Rom) Am Mon­tag, dem 12. Febru­ar, emp­fing Papst Fran­zis­kus die Mit­glie­der der Päpst­li­chen Aka­de­mie für das Leben, die sich im Vati­kan zur Haupt­ver­samm­lung tra­fen. Das Kir­chen­ober­haupt zeig­te sich dabei sehr zufrie­den mit der Arbeit der von ihm 2016 radi­kal umge­bau­ten Aka­de­mie. Aus­drück­lich lob­te er deren Vor­sit­zen­den, den umstrit­te­nen Kuri­en­erz­bi­schof Vin­cen­zo Paglia. Das Mot­to der dies­jäh­ri­gen Haupt­ver­samm­lung, die am 12./13. Febru­ar statt­fand, lau­te­te: „Human. Mea­nings and Chal­lenges“ (Der Mensch. Bedeu­tun­gen und Her­aus­for­de­run­gen). Zugleich wur­de des drei­ßig­jäh­ri­gen Bestehens der von Johan­nes Paul II. gegrün­de­ten Aka­de­mie gedacht.

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2016 hat­te Papst Fran­zis­kus Erz­bi­schof Paglia zum Vor­sit­zen­den der Aka­de­mie ernannt und ihn mit einem radi­ka­len Umbau der­sel­ben beauf­tragt. Dabei wur­den alle Aka­de­mie­mit­glie­der, obwohl laut den Sta­tu­ten von Johan­nes Paul II. auf Lebens­zeit ernannt, ent­las­sen, um die Aka­de­mie mit Neu­ernann­ten zu fül­len und dadurch einen Kurs­wech­sel zu erreichen. 

Ver­dien­te Ver­tei­di­ger des Lebens­rechts wur­den vor die Tür gesetzt, die den neu­en Kurs von Fran­zis­kus in der Abtrei­bungs­fra­ge nicht mit­tra­gen woll­ten. Eine gan­ze Rei­he von Neu­er­nen­nun­gen sorg­te für Skan­da­le. Eini­ge wur­den zurück­ge­nom­men, ande­re blie­ben auf­recht. Auch die Ein­la­dung von Refe­ren­ten sorg­te wie­der­holt für Pro­test, da Msgr. Paglia und ande­re enge Ver­trau­te von Fran­zis­kus kei­ne Beden­ken zeig­ten, Abtrei­bungs­lob­by­isten und Eutha­na­sie­be­für­wor­ter in den Vati­kan ein­zu­la­den. Die umge­bau­te Aka­de­mie voll­zieht die von Fran­zis­kus betrie­be­ne Anglei­chung der Kir­che an den links­li­be­ra­len, men­schen­feind­li­chen Main­stream.

Mot­to und Logo der dies­jäh­ri­gen Haupt­ver­samm­lung der Päpst­li­chen Aka­de­mie für das Leben

Zu den umstrit­te­nen Ernen­nun­gen, die nicht zurück­ge­nom­men wur­den, zählt jene der italo-ame­ri­ka­ni­schen Davos-Öko­no­min und Abtrei­bungs­be­für­wor­te­rin Maria­na Maz­zuca­to. Mit ihrer Beru­fung exer­zier­te Fran­zis­kus den Schul­ter­schluß mit dem Welt­wirt­schafts­fo­rum und des­sen staats­ka­pi­ta­li­sti­schem Sozia­lis­mus (Kapi­ta­lis­mus für eine klei­ne Ober­schicht, Sozia­lis­mus für die Massen).

Nun führ­te eine wei­te­re Ernen­nung zu Pro­te­sten. Am 10. Febru­ar, zwei Tage vor Beginn der Haupt­ver­samm­lung und der Audi­enz, ernann­te Fran­zis­kus Kata­lin Kari­kó zum Mit­glied der Päpst­li­chen Aka­de­mie für das Leben. Kari­kó erhielt 2023 den Medi­zin­no­bel­preis, eine Ver­lei­hung, die nicht min­der umstrit­ten war. Dazu nahm Erz­bi­schof Car­lo Maria Viganò, der ehe­ma­li­ge Apo­sto­li­sche Nun­ti­us in den USA, Stellung:

„Die Ernen­nung von Kata­lin Kari­kó zum Mit­glied der Päpst­li­chen Aka­de­mie für das Leben ist ein Skan­dal, wenn man bedenkt, daß sie an der Ent­wick­lung der mRNA-Gen­the­ra­pie betei­ligt ist, die, wie wir jetzt wis­sen, die Ver­wen­dung abge­trie­be­ner Föten für die Her­stel­lung von expe­ri­men­tel­len Seren beinhal­tet. Die Über­ein­stim­mung mit der Ernen­nung einer wei­te­ren Abtrei­bungs­be­für­wor­te­rin und Athe­istin des WEF, Maria­na Maz­zuca­to, eben­falls durch Berg­o­glio, wird nicht unbe­merkt blei­ben. Die ver­hee­ren­de Akti­on die­ses Jesui­ten geht über die Leh­re hin­aus und stellt eine beschä­men­de Unter­wer­fung der Kir­che unter die kri­mi­nel­le Poli­tik der glo­ba­li­sti­schen Eli­te dar und bestä­tigt die sub­ver­si­ve Rol­le des Argen­ti­ni­ers. Es ist beun­ru­hi­gend, daß eini­ge, die sich selbst als Kon­ser­va­ti­ve bezeich­nen, erklä­ren, Berg­o­gli­os Hand­lun­gen hät­ten ja nichts mit der päpst­li­chen Unfehl­bar­keit zu tun, und das genü­ge ihnen.“

Deut­li­che Kri­tik an der mRNA-Gen­the­ra­pie übt auch deren Erfin­der Robert Mal­o­ne. Sie­he dazu: Robert Mal­o­ne: Lügen, die mir mei­ne Regie­rung erzähl­te.

Am Mon­tag emp­fing Fran­zis­kus die Mit­glie­der der Päpst­li­chen Aka­de­mie für das Leben in Audienz

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Vatican.va/Päpstliche Aka­de­mie für das Leben (Screen­shots)

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1 Kommentar

  1. Wenn Frau­en fal­len, fal­len sie tiefer.
    Erz­bi­schof Paro­lin freut sich, dass die Zie­le der Agen­da 2030 der anti­christ­li­chen UN mit denen des Vati­kans gleich sind. Erste Prio­ri­tät scheint mir die geplan­te mas­si­ve Ver­rin­ge­rung der Welt­be­völ­ke­rung zu haben. Die Instru­men­te dazu sind:
    Anti-Baby­pil­le, Pil­le danach, Intrau­te­rin­spi­ra­le, Abtrei­bung, Eutha­na­sie, Organspende.
    Homo­se­xua­li­tät, Fami­li­enz­er­stö­rung, Dro­gen­kon­sum, Zer­stö­rung der Lebens­grund­la­gen, Krie­ge, Terror.
    Kir­chen­funk­tio­nä­re machen lei­der mit kom­mu­ni­sti­schen und woken Poli­ti­kern mit – alle­samt Mario­net­ten der wirk­li­chen meist unsicht­ba­ren Macht­ha­bern. Es schwe­felt immer mehr.

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