Neuausrichtung des Instituts Johannes Paul II. geht weiter: Msgr. Gilfredo Marengo neuer Vize-Dekan.
Nachrichten

Kritiker von Humanae vitae wird Vize-Dekan des Instituts Johannes Paul II.

(Rom) Msgr. Gilfredo Marengo wurde zum Vize-Dekan des Päpstlichen Theologischen Instituts Johannes Paul II. für Ehe- und Familienwissenschaften ernannt. Marengo gilt als einer bekanntesten Verfechter eines „Überdenkens“ der Enzyklika Humanae vitae. Die Ernennung erfolgte durch Kurienerzbischof Vincenzo Paglia, seit Sommer 2016 Großkanzler des Instituts.

Humanae vitae: Negativberichterstattung der New York Times (30. Juli 1968).
Hintergrund

Die New York Times, die „Liberalen“ und Humanae vitae

(New York) Am 30. Juli 1968, heute vor 51 Jahren, berichtete die New York Times über die Enzyklika Humanae vitae von Papst Paul VI. Die Nachricht war die Hauptschlagzeile der Titelseite. Um eine objektive Berichterstattung handelte es sich allerdings nicht. Das linksliberale Medienflaggschiff legte den Akzent sofort auf die „Opposition“ und den „Widerspruch“ von Teilen

Kurienerzbischof Vincenzo Paglia, der „Mann für das Grobe“, bei der Entsorgung des Erbes von Papst Johannes Paul II. zu Ehe, Familie und Lebensrecht.
Papst Franziskus

Paglias Handstreich

(Rom) Papst Franziskus sprach seinen Vorgänger Johannes Paul II. zwar heilig, läßt es aber zu, daß sein Erbe zugleich entsorgt wird. Der Name des polnischen Papstes ist zwar im Päpstlichen Theologischen Institut Johannes Paul II. für Ehe- und Familienwissenschaften noch enthalten – das Johannes Paul II. gegründet hatte –, doch der Geist, in dem es

Kardinal Christoph Schönborn mit Papst Franziskus
Forum

Schizophrenie, Selbstzensur und Nonsens – giftige Früchte des de-facto-Doppelpontifikats

Seit dem Amtsantritt von Papst Franziskus ist ein besorgniserregendes Phänomen im Geistesleben des österreichischen Katholizismus (bzw., was davon nach fünfzig Jahren Abbruchpolitik noch übriggeblieben ist) zu beobachten: Gebildete Katholiken, Geweihte und Laien, beginnen, in Widersprüchen zu denken und daher auch Widersprüchliches zu reden, ggf. zu predigen. Unter Außerkraftsetzung der Gesetze der Logik werden verbale Verrenkungen

Die Wurzeln für die Rebellion gegen die Enzyklika Humanae vitae von Papst Paul VI. (1968) liegen im Widerstand gegen die überlieferte Glaubenslehre.
Forum

Von Gaudium et spes zu Humanae vitae

Von Pater Serafino M. Lanzetta* Die schwere moralische Krise des sexuellen Mißbrauchs, von der die heilige Kirche erfaßt wurde, hat Wurzeln, die weit tiefer reichen als das schlechte Verhalten einiger Priester und Prälaten. Sie ist nicht Ausdruck jener menschlichen Schwäche, die die Jugend mehr als alle anderen verstehen würde, da sie selbst falle und wieder

Paul VI. wurde am 14. Oktober 2018 von Papst Franziskus heiliggesprochen. Dagegen äußert der Thomist Peter Kwasniewski ernste Bedenken.
Hintergrund

Warum wir Paul VI. nicht „heilig“ nennen müssen (und es auch nicht tun sollten)

Peter Kwasniewski* Viele, die sich mit dem Leben und Pontifikat von Papst Paul VI. auseinandergesetzt haben, sind überzeugt, daß er in seinem Verhalten als Seelenhirte alles andere als vorbildlich war; daß er nicht nur keine heroischen Tugenden besaß, sondern daß ihm gewisse Schlüsseltugenden geradezu fehlten; daß seine Promulgation (Ankündigung und Durchsetzung) einer titanischen Liturgiereform mit

Paul VI.
Forum

Der Tod von Paul VI.

Von Roberto de Mattei* Im Monat August jährt sich zum 40. Mal der Tod von Giovanni Battista Montini, der unter dem Namen Paul VI. von 1963 bis 1978 Papst war. Sein Pontifikat veränderte das Leben der Kirche im 20. Jahrhundert.

Vor 50 Jahren, am 25. Juli 1968, wurde von Paul VI. die Enzyklika Humanae vitae veröffentlicht.
Forum

Humanae vitae: „Eine mutige, aber keine prophetische Enzyklika“

Vor 50 Jahren, am 25. Juli 1968, wurde von Paul VI. die Enzyklika Humanae vitae veröffentlicht. Der katholische Intellektuelle Roberto de Mattei erklärt, warum es sich dabei zwar um eine mutige, aber nicht um eine „prophetische“ Enzyklika handelte. Zudem erörtert er, woran Ehe und Familie heute kranken und nennt die Mittel, die Abhilfe schaffen können.

Humanae vitae und Paul VI. Ein neues Buch erzählt die Entstehungsgeschichte neu.
Buchbesprechungen

Humanae vitae: „Geheimkommission“ legt Ergebnisse vor

(Rom) Papst Franziskus setzte vor einem Jahr eine geheimnisvolle Kommission ein, die sich der bedeutendsten und umstrittensten Enzyklika von Papst Paul VI. annehmen sollte. Humanae vitae wird von Lebensschützern und glaubenstreuen Katholiken als „prophetische“ Enzyklika gesehen, während sie von progressiven Kirchenkreise offen abgelehnt wird – und das seit dem Tag ihres Erscheinens 1968. Bedenken und