Humanae vitae, die Enzyklika von Papst Paul VI. von 1968 und ihre Hintergründe.
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Humanae vitae im Licht von Casti connubii lesen

von Rober­to de Mattei* In den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten erleb­te der Westen eine fami­li­en­feind­li­che Revo­lu­ti­on, die in der Geschich­te bei­spiel­los ist. Ein Eck­pfei­ler die­ses Zer­set­zungs­pro­zes­ses der Insti­tu­ti­on Fami­lie war die Tren­nung der bei­den pri­mä­ren Ehe­zwecke: der Fort­pflan­zung und der Ver­ei­ni­gung.

Kasachstan
Lebensrecht

50 Jahre Humanae vitae

(Asta­na) Die Bischö­fe Kasach­stans haben zum 50. Jah­res­tag der Enzy­kli­ka Huma­nae vitae einen gemein­sa­men Hir­ten­brief ver­öf­fent­licht. Die Enzy­kli­ka bil­det seit einem hal­ben Jahr­hun­dert einen Kon­tra­punkt zum „Wen­de­jahr“ 1968.

Aufruf an die Bischöfe
Nachrichten

Internationaler Aufruf von Priestern an die Bischöfe

Am 22. April, dem Sonn­tag des Guten Hir­ten, wur­de von Prie­stern aus ver­schie­de­nen Län­dern ein „Pasto­ra­ler Auf­ruf an die Bischö­fe“ ver­öf­fent­licht. Dar­in for­dern sie die Ober­hir­ten zur „apo­sto­li­schen Bekräf­ti­gung des Evan­ge­li­ums“ auf. Die Bischö­fe sol­len „Hil­fe“ bie­ten beim Umgang „mit einer irre­füh­ren­den Ein­stel­lung“ im Bereich der christ­li­chen Moral. Eine irre­füh­ren­de Ein­stel­lung sei häu­fig anzu­tref­fen und

Papst Franziskus mit Pastor Jens-Martin Kruse von der evangelisch-lutherischen Kirche in Rom (November 2015).
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Die Reform von Papst Franziskus wurde bereits von Martin Luther geschrieben

(Rom) Rund um den fünf­ten Jah­res­tag des Pon­ti­fi­kats von Papst Fran­zis­kus wur­de viel geschrie­ben. Beson­ders häu­fig wur­de dabei der Begriff „Revo­lu­ti­on“ gebraucht. Der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster ver­öf­fent­lich­te auf sei­nem Blog Set­ti­mo Cie­lo die Ana­ly­se von Rober­to Per­ti­ci, Ordi­na­ri­us für Zeit­ge­schich­te an der Uni­ver­si­tät Ber­ga­mo. Per­ti­cis For­schungs­schwer­punkt sind das 19. und 20. Jahr­hun­dert mit beson­de­rer Berück­sich­ti­gung

Abtreibung
Lebensrecht

Sr. Pelloni: „Papst Franziskus sagte mir drei Worte“

(Bue­nos Aires) Mehr als 100.000 Men­schen demon­strier­ten ver­gan­ge­ne Woche in Bue­nos Aires gegen Abtrei­bung und für das Lebens­recht der unge­bo­re­nen Kin­der. Eine katho­li­sche Ordens­frau ent­hüll­te jedoch, daß Papst Fran­zis­kus eine „eige­ne“ Mei­nung zur Sache habe, die in offe­nem Wider­spruch zur Enzy­kli­ka Huma­nae vitae sei­nes Vor­gän­gers Paul VI. steht.

Humanae vitae: Mit zweifelhafter Dialektik die kirchliche Lehre ändern.
Hintergrund

Die Dialektik der Gegner von Humanae vitae

(Rom) Im Vati­kan ist ein „unfai­res“ Manö­ver im Gan­ge, das jene betrei­ben, die Huma­nae vitae umschrei­ben möch­ten. Der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster ver­öf­fent­lich­te dazu ein Schrei­ben, das ihm von einem „Kir­chen­ver­tre­ter mit wis­sen­schaft­li­cher Spe­zia­li­sie­rung von hohem Niveau und bedeu­ten­den Lehr­auf­trä­gen in Ita­li­en und im Aus­land, der aber auch in der Seel­sor­ge tätig ist“, über­mit­telt wur­de.

Kirchenkrise Roberto de Mattei über den nötigen Widerstandsgeist aus Liebe zur Kirche wie ihn der heiligen Paulus beschrieben und die Kirchenväter gerechtfertigt haben.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Widerstandsgeist und Liebe zur Kirche

Wäh­rend der fünf­te Jah­res­tag der Erwäh­lung von Papst Fran­zis­kus näher­rückt, hören wir häu­fig sagen, daß wir uns in einem dra­ma­ti­schen und abso­lut noch nie dage­we­se­nen Moment der Kir­chen­ge­schich­te befin­den. Das ist nur zum Teil wahr. Die Kir­che hat immer tra­gi­sche Stun­den gekannt, in denen ihr mysti­scher Leib ver­letzt wur­de, von ihrer Ent­ste­hung auf Gol­go­ta bis